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Beziehung & Partnerschaft: Worauf kommt es an

In einer Beziehung muss man vor allem vertrauen können. Auch Liebe und Anerkennung sind natürlich wichtig. "Geht" man das erste Mal mit einem Mädchen oder Jungen, ist das auch so etwas wie eine Beziehung, doch lässt sich das nicht mit einer langjährigen Partnerschaft oder Ehe vergleichen. Wir beschreiben euch hier, was Partnerschaft bedeutet:

  1. Jeder Mensch ist einmalig, also ist es auch jede Partnerschaft. Du wirst kein zweites Mal einen Menschen finden, der genau so ist wie beispielsweise Deine erste Liebe. Versuche deshalb gar nicht erst, diese Partnerschaften zu vergleichen, denn das kann schnell nach hinten losgehen. Stelle Dich stattdessen auf die neue Beziehung ein und mache neue Entdeckungen!
  2. Eine gute Partnerschaft muss sich entwickeln. Daher kann es auch einmal länger dauern, bis Du alle Seiten Deines Partners lieben gelernt hast. Nimm Dir Zeit, ihn kennenzulernen und Stück für Stück Vertrauen aufzubauen.
  3. Eine Beziehung ist kein Gefängnis, jeder sollte seine Freiheit behalten. Selbst wenn Du ein Hobby Deines Partners nicht besonders magst, lass ihm die Freiheit, es trotzdem auszuüben. Wenn Du ihn einengst, wirst Du Deine Liebe über kurz oder lang vertreiben.
  4. In einer Partnerschaft ist es wichtig, Liebe, Zuneigung und Vertrauen zu zeigen. Sag Deinem Partner, dass er Dir wichtig ist und dass Du ihn brauchst. Aber bedränge ihn nicht. Liebe sollte die Voraussetzung für Zärtlichkeit und Sexualität sein. Diese wiederum vertiefen die Liebe. Du siehst also: Beides hängt eng zusammen.
  5. Partnerschaft braucht auch Gespräche:
    • Nimm Dir Zeit, um mit Deinem Partner zu reden.
    • Sucht euch einen ruhigen Ort zum Reden und sorgt dafür, dass ihr allein seid.
    • Versuche, die Gefühle, Wünsche und Erwartungen Deines Partners zu verstehen, vor allem dann, wenn Du anders denkst und fühlst.
    • Nimm Deinen Partner ernst.
    • Sei offen und sage Deinem Partner, was Du Dir wünschst, wie Du denkst und was Du fühlst. Denn er ist ja schließlich kein Hellseher.
    • Verbirg Deine Gefühle nicht. Zeige Deinem Partner, wie Du Dich fühlst, damit er Dich unterstützten kann.
    • Sei nicht eingeschnappt, wenn Dein Partner nicht sofort auf deine Erwartungen und Wünsche eingeht.
    • Diskutiere fair. Lass Deinen Partner seine Argumente vorbringen und setzte dich damit auseinander. Stell nicht auf stur, und friss nicht alles stillschweigend in Dich hinein.
    • Sei mutig und gehe nach einer Trotz- oder Streitphase auf Deinen Partner zu. Es ist kein Zeichen der Schwäche, sondern sogar Stärke.
    • Sage Deinem Partner nicht nur, was er "falsch" oder in Deinen Augen schlecht macht, sondern lobe ihn auch für etwas, das er toll gemacht hat.
Fazit: Partnerschaft kann Freude, Geborgenheit, Liebe und Wärme schenken. Sie kommt aber nicht ohne Treue, Dialog, Verzeihen, Gelduld, Respekt und Vertrauen aus!

Die Ehe als "letzte" Form der Partnerschaft

Wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben, gehen sie eine Partnerschaft ein. Sie wollen von nun an alles gemeinsam machen, sich gegenseitig ergänzen und helfen. Wollen sie diesen Bund förmlich besiegeln, heiraten sie. Die Ehe ist das Versprechen, "bis dass der Tod [sie] scheidet" zusammenzubleiben. Daher kann die kirchliche Ehe auch nur unter speziellen Bedingungen aufgehoben werden, zum Beispiel wegen der Unzurechnungsfähigkeit einer der Partner zur Zeit der Trauung. Die gesetzliche dagegen kann jederzeit aufgelöst, das heißt geschieden, werden.

In Deutschland ist man mit 16 Jahren bedingt heiratsfähig, die gesetzlichen Vertreter müssen also mit der Heirat einverstanden sein. Mit 18 ist man voll heiratsfähig, sodass man jederzeit sein Aufgebot bestellen kann.
In Deutschland muss man heutzutage außerdem zuerst standesamtlich heiraten, dann kann man sich kirchlich trauen lassen. Bei beiden Trauungsarten sind natürlich das Ehepaar und – wenn man das möchte – zwei Trauzeugen anwesend. Diese müssen über 18 Jahre alt sein. Bei der standesamtlichen Trauung ist außerdem ein Standesamtbeamter dabei, bei der kirlichen der Pfarrer.
Diese Aufteilung macht es möglich, dass man mit zwei Frauen oder Männern zur gleichen Zeit verheiratet sein kann.


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