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Les pensées noires troublent la mémoire.

Veröffentlicht: 21. Juli 2010 um 00:28 von kinkyvanilla

Meine Gedanken mögen ohne Zusammenhang zueinander stehen, doch sie spiegeln mich wider mit jedem verfasstem Wort, mit jeder niedergeschriebenen Zeile, mit jeder kurzen Moment Aufnahme.


Sag mir wie schaffst du es mich so zu verletzen, mich so traurig zu machen, mich so einzuschüchtern? Neben dir, bin ich nichts. Wertlos.


A Forest - The Cure, Showtime - Nelly Furtado, Survivalism - Nine Inch Nails.


In all dem Chaos, in all dem Wahnsinn fühl ich seltsam einsam. Ganz allein in der großen weiten Welt. Doch was hält mich eigentlich hier? Vielleicht ist es der Gedanke zu leben, etwas verändern zu wollen, zu bewegen. Etwas damit man sich an mich erinnert, damit mein Leben doch nicht ganz so sinnlos war.


Es hat so lange gedauert dich los zu lassen, doch ich weiß dass mich immer ein Teil von dir begleiten wird. Genau das macht es so unerträglich, für mein Herz genauso wie für mein Verstand. Für dich war ich immer nur ein naives Spielzeug, das man benutzen konnte so oft man wollte. Du spielst nicht? Keine Lust mehr sentimental und melancholisch zu sein, nur weil etwas von dir immer noch an mir hängt, förmlich an mir klebt.


So lange, hab ich mich versteckt, mein wahres Ich. So lange, hab ich mich begraben und eine Maske getragen. So lange, war Showtime. Ich hab mich selbst und alle anderen belogen, weil ich nie wusste wer ich wirklich bin. Doch jetzt finde ich mich. Dort zwischen alltäglichen Freuden, innerem scheinen und leben. Das bin ich. So schwer es auch sein mag, jeder Tag ist ein Tag mehr in Richtung Zukunft, in Richtung Erfüllung. Irgendwo da draußen, bin ich.


Vielleicht hatte ich einfach vergessen wie es sich anfühlt lebendig zu sein. Doch in Wahrheit, wusste ich es die ganze Zeit über. Das nennt man verdrängen. Das überschwängliche Mädchen dort, das bin ich. Das ist Freiheit, das bin ich.


Blut schießt mir in den Kopf, ich spüre den Druck den es auslöst. Ich höre seine Worte klar und deutlich und sofort ist es um mich geschehen, Gänsehaut. Seine Worte sind Magie in meinen Ohren, so leichtfertig und bedeutsam. Man fühlt es in der Luft, dass seine Worte etwas ändern werden. Er wird ein Buch schreiben, autobiographisch und dennoch repräsentativ für diese Generation. Seine Worte haben Klang, sie reißen dich ab der ersten Sekunde mit. Genauso sollte ein Film aussehen, ich bin seine Regisseurin.


Das Leben ist wie Kunst. Abstrakt, schön aber trotzdem weiß man nicht genau was man damit anfangen soll. Doch irgendwo fördert uns Kreativität es fortzuführen, etwas aus dem zu machen was uns geschenkt wurde. Ein Instinkt hält uns am leben, Selbsterhaltung. Ist das alles? Nein, denn ich will mehr. Viel mehr. Es gibt noch etliches zu sehen, etliches zu tun, etliches zu sagen. Wann der Rausch wohl aufhören wird? Hoffentlich niemals.
Kategorie: Kategorielos
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