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		<title>Forum - Blogs</title>
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		<description>Liebe ist nicht einfach! Hilfe zu Fragen über Liebe, das erste Mal, Stellungstipps, Aufklärung, Kummerkasten, Verhütung, Baggertipps, Kontaktanzeigen,...</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 20:28:07 GMT</lastBuildDate>
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			<title>Forum - Blogs</title>
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			<title>Meine neue Gerte</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1175</link>
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:18:20 GMT</pubDate>
			<description>Um mich mit dringend nötiger neuer Barschaft einzudecken, habe ich mich von Rafael mit nach Hamburg nehmen lassen. Am Morgen direkt nach meinem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Um mich mit dringend nötiger neuer Barschaft einzudecken, habe ich mich von Rafael mit nach Hamburg nehmen lassen. Am Morgen direkt nach meinem grandiiosen Sieg über meinen Ex. Na ja, ich weiß nicht, ob er grandios war, aber ich hatte an dem Tag keine Angst mehr davor, die Wohnung zu verlassen. Ich habe mich wieder sicher gefühlt. <br />
<br />
Mein Ex war tatsächlich da und hat meinen Schatz zwischendurch ziemlich blöd angeschaut, trotz der altbekannten sehnsüchtigen Blicke in meine Richtung. Auch ohne einen Hinweis von mir konnte er problemlos erkennen, welcher der anwesenden Männern die entsprechende Person war. Ich hatte auch wieder ein bisschen Angst etc., und meine erste Partie an dem Abend habe ich grandios versemmelt. Aufgegeben - und dann die kraulenden Finger meines Schatzis am Nacken verspürt. Und die zweite Partie dann doch noch gewonnen, als mein Ex endlich den Raum verlassen hatte.<br />
<br />
Natürlich darf er dort immer noch hingehen - aber ich hatte keine Lust mehr, mich ständig wegen meiner Schuldgefühle davor zu drücken, die Wohnung zu verlassen, in die Großstadt zu fahren und dort an meinen Prüfungsvorbereitungen in der Bibliothek zu arbeiten, einen Kaffee zu trinken oder mich morgens von einem verschmusten und kuscheligen Sub oder Dom wecken zu lassen, der meine Brüste berührt und mich damit zu neuen Panikattacken hinreißt. <br />
<br />
In der Nacht danach habe ich sehr gut geschlafen. Gut, als wir zu Hause waren, musste ich erste eine halbe Stunde Computer spielen, um meine Nerven zu beruhigen.<br />
<br />
***<br />
<br />
Wollte ich nicht eigentlich von meiner neuen Gerte erzählen? Davon, wie ich mich gestern in meine eigentlich viel zu eng gewordenen Domsenklamotten geschmissen habe und meinem Schatz richtig übel eingeheizt habe?<br />
<br />
Stattdessen erzähle ich hier davon, wie ich mich gerade rechtzeitig einem alten Trauma gestellt habe und nachts wieder schlafen kann.<br />
<br />
Verdammt, nein, ich kriegs irgendwie nicht hin, hier von meinem Erlebnis mit meiner neuen Gerte zu erzählen ^^. So ein Mist aber auch.</div>

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			<dc:creator>Flame</dc:creator>
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			<title>Wunschzettelsub</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1173</link>
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 20:09:34 GMT</pubDate>
			<description>Wunschzettelsub ist ein etwas abwertender Begriff füre eine/n Sub, die in eine Session mit klar definierten Wünschen geht und den/die Dom als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Wunschzettelsub ist ein etwas abwertender Begriff füre eine/n Sub, die in eine Session mit klar definierten Wünschen geht und den/die Dom als Erfüllungsgehilfen &quot;missbraucht&quot;. Diese abwertende Bezeichnung kommt daher, dass man sich als Dom ein bisschen blöd fühlt, wenn man hier den allgegenwärtigen und grausamen Megabestrafer geben soll und ständig zu hören kriegt &quot;Nein, nicht so, du musst das anders machen!&quot;. Wie soll man da auch noch halbwegs authentisch den bösen Dom geben?<br />
<br />
Ich selber bin eine furchtbare Wunschzettelsub. Vielleicht ist so was die letzte Bastion der Dominanten - als Wunschzettelsub muss man endlich mal keine Rücksicht auf tausend Tabus nehmen, sondern kriegt die eigenen Wünsche erfüllt.<br />
<br />
Nein, das ist boshafter Kolumnenton, und den will ich hier eigentlich gar nicht schreiben. Eigentlich möchte ich hier gerade ein Loblied auf meinen Freund schreiben, der sich eben immer mehr oder weniger Mühe gibt, wenn er dommt, dann auch auf meine Wünsche und Fantasien einzugehen. Klar, manchmal geht es auch darum, dass er mich einfach &quot;benutzt&quot; - aber jetzt, wo ich mental so erschöpft bin von Roman und Prüfung und er Urlaub hat, da &quot;benutzt&quot; er mich nur so, wie ich es gerne mag. (Na ja, tu ich ja umgekehrt als Domme auch, ähem. Schließlich erregt es einen auch, dass man den anderen erregt...)<br />
<br />
Und so hat mein Schatz mich heute in einer sich spontan aus dem Kuscheln entwickelnden Session total liebevoll beschmust, ohne mich zu beschimpfen, zu erschrecken oder zum Zappeln oder zu wimmern zu bringen. Ganz langsam immer fester zugeschlagen, so, dass ich wortlos ins Nirvana abheben durfte und nicht zu zittern oder zu weinen begann. Manchmal ist das auch schön, aber heute fühlte ich mich einfach nur geborgen in seinem Arm. Ich war unfähig, zu sprechen. Ich wäre unfähig gewesen, zu sagen, wenn es zu weit gegangen wäre. Irgendwann fragte er mich auch, ob alles grün wäre. Ich antwortete nicht, und da gab er mir eine liebe Pause, um &quot;weiterzuflattern&quot;. <br />
<br />
Ich bin gerne eine Wunschzettelsub. Es ist so schön, auf diese vertraute, liebevoll zärtliche Art zu fliegen und mich dabei in seinen Armen so absolut sicher und geborgen zu fühlen. Die Kratzspuren auf meinem Rücken brennen immer noch und erinnern mich an seine Zärtlichkeiten.<br />
<br />
Bald wird all diese Angst in mir endlich vorbeisein. Er hat jetzt eine Woche Urlaub, dann ist er auf dem Conquest of Mythodea, und wenn er wiederkommt, ist es nur noch eine gute Woche bis zu meiner Prüfung. Das halten wir beide jetzt auch noch durch. Wenn er sich nicht mit diesen Idioten auf seiner Arbeit rumärgert, hat er irgendwie viel mehr Wärme, Offenheit und Zärtlichkeit für mich. Es wird wirklich Zeit, dass er da wegkommt.<br />
<br />
Aber wenn ich die Prüfung habe - dann schauen wir weiter. Im Moment weiß er noch nicht, wie die einzelnen Schritte zum Haus verkaufen aussehen und ob das tatsächlich passieren wird. Aber es reicht, wenn einer von uns beiden in einer Extremsituation ist. Ich habe große Angst vor meiner Prüfung.<br />
<br />
Aber so lange ich am Körper die Erinnerung an heute vormittag trage, weiß ich, dass ich trotz allem in Sicherheit bin. Ich spüre immer noch die Erinnerung an seine Lippen auf meinen.<br />
<br />
***<br />
<br />
Und morgen räume ich eine weitere Angst von mir aus der Welt. Mein Geliebter wird mich zum Go begleiten. Mich beschützen, wenn mein Ex mich anstarrt. Eine Angst aus meinem Leben wegnehmen. Es gibt genug Angst darin. Dann brauch ich nicht auch noch die Angst davor, die Wohnung zu verlassen. <br />
<br />
Deswegen stell ich mich dieser Angst.</div>

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			<dc:creator>Flame</dc:creator>
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		<item>
			<title>Von der Muse geküsst</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1171</link>
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 11:00:29 GMT</pubDate>
			<description>Die vielen ovalen Karteikärtchen an der Wand meines Arbeitszimmers, die den Plot bzw. die Entwicklung der einzelnen Charaktere nach dem Modell der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die vielen ovalen Karteikärtchen an der Wand meines Arbeitszimmers, die den Plot bzw. die Entwicklung der einzelnen Charaktere nach dem Modell der Heldenreise darstellen sollen, waren fast fertig. Aber eben nicht ganz. Shanti, meine Hauptfigur, war einfach noch zu schwammig. Ich hatte sie fast greifbar - aber immer, wenn ich sie packen und in die normale Handlung einbauen wollte, flutschte sie mir aus den Fingern. Ich wurde fast wahnsinnig darüber. Nachmittags war ich extra im Schwimmbad gewesen, um mich körperlich ein bisschen auszupowern, damit ich nachts wenigstens schlafen konnte. Und abends war ich dann wieder damit beschäftigt, Karteikarten zu Ovalen zurecht zu schneiden, sie hin und her an meiner Wand zu verschieben, sie mit farbigen PostIts den fünf Akten zuzuordnen (so was ist doch eine sinnvolle Einteilung)...<br />
<br />
Ich bin immer wieder aufgesprungen und durch die Wohnung gelaufen, weil es einfach nicht passte, meine Hände zitterten und die Muse mir ins Ohr flüsterte, dass ich es heute abend noch schaffen müsste. Bis um zwei, länger würde ich nicht brauchen. Aber meine Hände zitterten, mein Bauch flatterte, mir war abwechselnd heiß und kalt, ungefähr genauso schlimm wie vor einem ersten Date. Ich weiß, warum Leute dann besonders kreativ sind, wenn sie verliebt sind. Das Gefühl eines Kusses der Muse fühlt sich genauso an. Grauenvoll. Euphorisch. So intensiv wie nichts anderes, dass man glauben könnte, ein menschlicher Körper ist gar nicht dafür gemacht, so etwas auszuhalten. Aber es macht süchtig. Und der arme Kilian musste sich meinen ganzen inneren Monolog beim Charakterentwerfen im Chat antun, bis er schließlich ins Bett floh. <br />
<br />
Zum Glück war mein Schatz auf Arbeit, ich hätte ihn total kirre gemacht - bzw. mich eingesperrt und keinen reingelassen, und das herumlaufen tat doch so gut. Ich habe Musik angemacht und ein bisschen getanzt, aber das bot keine Erfüllung. Schließlich habe ich mir Kirschpfannkuchen gemacht und dabei ganz zufällig herausgefunden, wie man Kirschmarmelade herstellt. Das Essen beruhigte ein bisschen, erdete mich wieder, und ich hätte ins Bett gehen können und friedlichen Schlaf finden... Da war es kurz vor elf. Aber ich fing doch noch an, weiter zu arbeiten... <br />
<br />
Die Muse ist eine launische Geliebte, aber in dieser Nacht begriff ich zum ersten Mal, dass nicht nur die Schriftstellerin die Muse liebt, sondern auch umgekehrt. Früher, als ich nur sehr selten geschreibselt habe, habe ich Kerzen angezündet und Räucherstäbchen, damit die Muse sich bei mir willkommen fühlt. So, als wäre sie eine fremde, seltsame Göttin und ich privilegiert, weil sie mir Gesellschaft leistet.<br />
Ja, sie ist wirklich eine Göttin, sie ist launisch, aber auch die Muse liebt die Künstler, die ihr Respekt erweisen. Letzte Nacht, ungelogen, da fühlte ich ihren warmen Atem an meinem Ohr, als sie mir Ideen einflüsterte, da fühlte ich ihre Hände über meinen verknäulten Bauch streicheln und neues Feuer darin entfachen, da spürte ich sie neben mir tanzen, als ich mit den Fingern die Muster des Plots in die Luft zu zeichnen versuchte und farbig glühendes Licht zurückblieb, dass sich in ihren Augen brach und spiegelte. Seltsame, fremde Wesenheit, diese Muse - körperlos und zur Einsamkeit verdammt, wenn niemand mit ihr schweben, tanzen, spielen und Liebe machen will.<br />
<br />
Ja, ich habe sie zurückgeküsst, letzte Nacht. Gierig tat ich es, rücksichtslos und heiß entbrannt, und ich zerkratzte mit meinen ungeschnittenen Nägeln ihren Rücken, biss mit meinen Zähnen in ihren Hals und liebkoste ihre Ohren mit meinen Lippen. Meine Hände umfingen ihre Brüste und zwickten ihre Nippel, als sie sich spöttisch wand und mir zu entkommen versuchte, als meine Hand ihren Hintern packte und darauf niedersauste, als ich ihr ein Halsband anlegte, in ihren Augen ertrank und mich in ihren Küssen verlor. Ich liebte sie, sie liebte mich, und wer das für Metaphern hält, hat so etwas selber noch nie erlebt. Wieder und wieder brachten wir uns gegenseitig zur Extase, wieder und wieder kam sie in mir und ich in ihr, während meine Lippen zitterten und ich den Verstand zu verlieren glaubte und mir an die Stirn fasste, als ob ich Fieber hätte. <br />
<br />
Dann, es war viertel vor zwei, war ich endlich erschöpft. Mein Körper sackte zusammen und konnte nicht mehr, auch wenn ihre vibrierende Gegenwart mich immer noch nervös zittern ließ. Ich brachte es nicht fertig, sie zu bitten, doch jetzt von mir zu gehen. Ich war verliebt, ich spürte ihre Einsamkeit, die daher kam, dass so viele Menschen eine Affäre mit ihr suchten, aber niemand wirklich bereit war, sie dauerhaft zu lieben, ihre Partnerin zu sein und von ihr zurück geliebt zu werden. Es war ein seltsamer Schmerz, den ich da in ihr spürte. Hegelchen riet mir, sie in den Arm zu nehmen und angekuschelt zu schlafen, nach einem extatischen Liebesspiel wäre das viel befriedigender als einfach aufzustehen und wegzugehen. Und so nahm ich sie in den Arm, streichelte ihr über den Kopf und küsste ihre Schläfe, als wir dann nebeneinander im Bett lagen. Zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich beim Einschlafen wieder bedingungslos geborgen und in Sicherheit, während unsere Seelen träge und erschöpft ineinander flossen.<br />
<br />
In dieser Nacht wachte ich mehrfach auf, und jedes Mal flüsterte sie mir neue Dinge ins Ohr, darüber, wie ich heute mit der Arbeit weiter machen könnte. Als ich schließlich wach wurde, zog sie mich wie ein kleines Mädchen in mein Arbeitszimmer, zeigte auf den Rechner und die Wand und hieß mich weitermachen. Und so schrieb ich am Rechner den Entwurf für dreieinhalb Szenen, bis ich jetzt vor Erschöpfung fast zusammenklappe. Ich verstehe, warum so viele Künstler eine Liebesbeziehungt mit ihr ablehnen und sich auf Affären und Minnegesang beschränken. Sie ist so anstrengend, meine geliebte Muse, so vereinnahmend - und weil sie körperlos ist, versteht sie nichts von der Erschöpfung, der Notwendigkeit zur Nahrungsaufnahme und der Pflege sozialer Kontakte und der Sehnsucht nach körperlichen Berührungen. Erst Recht nicht von der Pflicht zur Brotarbeit.<br />
<br />
Aber gleichzeitig ist sie so wunderschön... Der Rausch ihres Kusses, des Liebesspieles, bei dem ich sie wieder und wieder kommen lasse, bis wir beide erschöpft zusammenbrechen...<br />
<br />
Wie soll ich darauf je wieder verzichten?</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Flame</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Männer und Ego´s</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1170</link>
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:15:04 GMT</pubDate>
			<description>Also ich dachte ja, bestimmte Leute schaffen sich einen Hund an, um Sport zu treiben bzw sich wieder mehr zu bewegen. Joggen gehen und so. Gut, das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Also ich dachte ja, bestimmte Leute schaffen sich einen Hund an, um Sport zu treiben bzw sich wieder mehr zu bewegen. Joggen gehen und so. Gut, das sie meinen Hund nicht haben. Ich meine, nicht das ICH Joggen würde.. Joggen ist nix anderes als laufen und das man sowas zum Spass macht (am besten noch in der Früh!) hab ich ja noch nie verstanden. Mir reicht es, wenn ich den Bus oder Kerl (wie war das mit dem Vorsatz: Ich renne NIEMALS einen Typen hinterher :rolleyes:) nach laufe. Das ist mehr als genug Bewegung. Aber mein Hund ist sogar mir zu faul und wie man sich denken kann - das ist eine Kunst. <br />
<br />
Aber gut.. vielleicht ist mir das heute auch nur aufgefallen, weil ich diesen Typen wieder gesehen habe. Er wohnt wohl irgendwo in der Nachbarschaft und obwohl ich ihn seit gut 10 Jahren immer wieder mal sehe, habe ich keine Ahnung wie er heißt. Dafür weiß ich, das er eine Freundin hat(te?). Wir haben uns früher immer zum Gassi gehen verabredet, also die Freundin und ich. Dann wurde mein Freund mein Ex, mein Hund mein Ex-Hund und sie die Ex-Gassi-Begleitung.<br />
<br />
Und heute, als ich ihn gesehen habe, ist mir wieder eingefallen, wie süß ich ihn eigentlich schon immer fand und das ich ja wieder Single bin. Er hat gelächelt und gewunken aber durch die doofe Dunkelheit hat er sicher nicht mein laszives Lächeln und den sexy Augenaufschlag gesehen. Mist. Und weil mein Hund so langsam war, war er bei der nächsten Runde nicht mehr da. Doppelmist. Hach, ich musste lächeln bei dem Gedanken, endlich wieder die Chance auf einen Flirt zu bekommen. So schön ist es, verlegen zu kichern, rot und verlegen zu werden. Und erst das Bauchkribbeln.. hm.. ach was, bei meinem Glück hat er bestimmt noch oder wieder eine Freundin. Seufz.<br />
<br />
Apropos.. Kerl war heute da. Und hat nen ziemlich faden Nachgeschmack da gelassen. Aus &quot;komme nach der Arbeit und bleibe über Nacht&quot; wurde erst &quot;komme vor der Arbeit und danach wieder&quot;. Gut.. ich bin ja blöd genug um für nen Kerl die Nacht durch zu machen, weil er meint, um halb 5 morgens schon da sein zu müssen. Aber gut, er ist immerhin 4 Stunden früher für mich aufgestanden. Jedenfalls ging er dann arbeiten und irgendwann kam dann die Sms, das er nur noch seine Sachen holen kommen könnte, er müsse unerwartet auf Montage. Hmpf. Ich fand es ja schon komisch, das er als ich antwortete, innerhalb von 5 min vor der Tür stand, obwohl ich ihm erst nach einer Stunde zurück schrieb. Und dann dachte ich über das männliche Ego nach. Ja gut.. ich hab (allerdings nur im Scherz) etwas gemeckert, weil der Sex wieder mal viel zu schnell vorbei war. Aber sind Männer wirklich so empfindlich? Muss ich mir jetzt schon über verletzte Gefühle gedanken machen, noch während ich sein Ding im Mund habe? Gerade ER, der Playboy, der Weiberheld, der selber zugibt, sogenannte &quot;Arschloch-Phasen&quot; zu haben und mit Frauen zu spielen. Aber was ist an einer Sexgeschichte der Sinn, wenn nicht der Sex??? Und wieso mache ich mir Gedanken, was die Sexgeschichte von mir denkt? <br />
&quot;Sind wir nur romantisch gehandicapt oder sind wir Schlampen?&quot; fragte sogar gestern Carry aus Sex and the City. <br />
Fragen über Fragen..<br />
<br />
<br />
&quot;Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, schuf er Mann und Frau. Um das ganze vor dem Untergang zu bewahren, <br />
erfand er den Humor.&quot;<br />
Guillermo Mordillo</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Vickyangie</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Les pensées noires troublent la mémoire.</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1165</link>
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 22:28:00 GMT</pubDate>
			<description>Meine Gedanken mögen ohne Zusammenhang zueinander stehen, doch sie spiegeln mich wider mit jedem verfasstem Wort, mit jeder niedergeschriebenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Meine <font face="Century Gothic">Gedanken</font> mögen ohne Zusammenhang zueinander stehen, doch sie <font size="3">spiegeln</font> mich wider mit jedem verfasstem Wort, mit jeder niedergeschriebenen Zeile, mit jeder kurzen <font color="Pink">Moment Aufnahme</font>.<br />
<br />
<br />
Sag mir wie schaffst du es mich so zu verletzen, mich so traurig zu machen, mich so einzuschüchtern<font color="Silver">?</font> Neben dir, bin ich nichts. Wertlos.<br />
<br />
<br />
<i>A Forest - The Cure</i>, <b>Showtime - Nelly Furtado</b>, <u>Survivalism - Nine Inch Nails</u>. <br />
<br />
<br />
In all dem <font size="3">Chaos</font>, in all dem <i>Wahnsinn</i> fühl ich seltsam einsam. Ganz allein in der großen weiten Welt. Doch was hält mich eigentlich hier<font color="silver">?</font> Vielleicht ist es der Gedanke zu leben, etwas verändern zu wollen, zu <u>bewegen</u>. Etwas damit man sich an mich erinnert, damit mein Leben doch nicht ganz so <font color="Wheat">sinnlos</font> war. <br />
<br />
<br />
Es hat so lange gedauert dich los zu lassen, doch ich weiß dass mich immer ein Teil von dir begleiten wird. Genau das macht es so <b>unerträglich</b>, für mein Herz genauso wie für mein <font face="Garamond">Verstand</font>. Für dich war ich immer nur ein <font size="3">naives Spielzeug</font>, das man benutzen konnte so oft man wollte. Du spielst nicht? Keine Lust mehr sentimental und <i>melancholisch</i> zu sein, nur weil etwas von dir immer noch an mir hängt, <u>förmlich an mir klebt</u>.<br />
<br />
<br />
So lange, hab ich mich versteckt, mein wahres Ich. So lange, hab ich mich begraben und eine <font color="Pink">Maske</font> getragen. So lange, war <font face="Lucida Console">Showtime</font>. Ich hab mich selbst und alle anderen belogen, weil ich nie wusste wer ich wirklich bin. Doch jetzt finde ich mich. Dort zwischen <b>alltäglichen Freuden</b>, innerem <font size="3">scheinen</font> und leben. Das bin ich. So schwer es auch sein mag, jeder Tag ist ein Tag mehr in Richtung Zukunft, in Richtung <i>Erfüllung</i>. Irgendwo da draußen, bin ich.<br />
<br />
<br />
Vielleicht hatte ich einfach <font color="Wheat">vergessen</font> wie es sich anfühlt lebendig zu sein. Doch in Wahrheit, wusste ich es die ganze Zeit über. Das nennt man <font face="Courier New">verdrängen</font>. Das überschwängliche Mädchen <u>dort</u>, das bin ich. Das ist <i>Freiheit</i>, das bin ich.<br />
<br />
<br />
Blut schießt mir in den Kopf, ich spüre den <b>Druck</b> den es auslöst. Ich höre seine Worte klar und deutlich und sofort ist es um mich geschehen, <font color="Pink">Gänsehaut</font>. Seine Worte sind <font size="3">Magie</font> in meinen Ohren, so leichtfertig und bedeutsam. Man fühlt es in der Luft, dass seine Worte etwas ändern werden. Er wird ein Buch schreiben, autobiographisch und dennoch <font face="Franklin Gothic Medium">repräsentativ</font> für diese Generation. Seine Worte haben Klang, sie reißen dich ab der ersten Sekunde mit. Genauso sollte ein Film aussehen, ich bin seine <font color="Wheat">Regisseurin</font>.<br />
<br />
<br />
Das Leben ist wie <i>Kunst</i>. Abstrakt, schön aber trotzdem weiß man nicht genau was man damit anfangen soll. Doch irgendwo fördert uns Kreativität es fortzuführen, etwas aus dem zu machen was uns geschenkt wurde. Ein <font size="3">Instinkt </font>hält uns am leben, Selbsterhaltung. Ist das alles<font color="Silver">?</font> Nein, denn ich will <b>mehr</b>. Viel mehr. Es gibt noch etliches zu sehen, etliches zu tun, etliches zu sagen. Wann der <font face="Palatino Linotype">Rausch</font> wohl aufhören wird<font color="silver">?</font> Hoffentlich niemals.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>kinkyvanilla</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Weck mich, wenn du vögeln willst...</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1169</link>
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 17:56:27 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[...bzw. damit, sonst lass mich bitte ne Weile dösen." 
 
So schrieb ich vor meiner Siesta mit der "Hexe von Paris". über das icq an meinen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><i>...bzw. damit, sonst lass mich bitte ne Weile dösen.&quot;</i><br />
<br />
So schrieb ich vor meiner Siesta mit der &quot;Hexe von Paris&quot;. über das icq an meinen Herzallerliebsten, der gerade mit der Bearbeitung einiger Confotos für ein Logo unserer Apo-Gruppe beschäftigt war. (Wie zum Teufel schaffe ich es, diesem Mann häufiger mal einen Anreiz für Basteleien und Ähnliches zu geben? Da kommt jedes Mal saugeiles Zeug raus - aber er macht es nur aufgrund eines bestimmten Anlasses, nicht als Basteln um des Bastelns willen.) Dann legte ich mich aufs Bett und schmökerte glückselig in den Armen von Judith Merkle Riley. Die &quot;Hexe von Paris&quot; ist jedes Mal, wenn ich sie lese, noch besser. Jedes Mal erkenne ich neue geniale Details. Und Geneviève ist so eine geniale, traumhafte Heldin... Wenn es mir jemals gelingt, eine Heldin wie sie zu erschaffen, dann... Dann... Dann nehme ich mein ursprüngliches Ziel, den Literaturbetrieb ähnlich wie einst Brecht zu erneuern, komplett neu in Angriff. <br />
<br />
(Das darf ich ruhig sagen. Ich bin nämlich noch weit weg davon.)<br />
<br />
Na ja. Ich lieg also auf dem Bett und freu mich an dem Schaf, dass sich anders als die anderen nicht an den Neuerungen der modernen Wissenschaft erfreuen kann. Freue mich daran, wie geschickt die Erzählerin dialogische Elemente mit der Einführung und Charakterisierung des Hauses und der Familie Pasquière vermischt und wie schon da Genevièves entzückend altkluge Art deutlich wird, wie die Grundkonflikte sich schon auf den ersten Seiten andeuten und ich erkenne, dass jede Szene teilweise nicht nur doppelten, sondern sogar dreifachen Boden hat...<br />
<br />
Da kommt plötzlich mein Schatz aufs Bett, legt sich hinter mich und legt einen Arm um mich. Stubst sanft mit seiner Nase gegen mein Ohr und pfeift mehrfach eine große Terz.<br />
<br />
&quot;Hey, was ist los?&quot;, frage ich und buffe einmal mit meiner Nase gegen seine zurück. Er pfeift einfach weiter und puckert immer wieder seine Nase gegen meine Schulter. Da dämmert es mir. &quot;Vögelst du mich gerade?&quot; Er nickt und lacht los, und dann versuche ich auch, ihn zu vögeln, aber mein Pfeifen ist leiser als seins und ich krieg es nicht so gut hin, wie er gleichzeitig zu pfeifen und die Nase nach vorne zu stubsen.<br />
<br />
&quot;Ich glaub, du bist beim Vögeln lauter als ich&quot;, seufze ich, und wenn er an der Stelle nicht vor Lachen keine Luft mehr gekriegt hätte, hätte er das sicher noch mal unter Beweis gestellt.<br />
<br />
Nach einer Menge Geblödel, Kissenschlacht, teils sadomasochistisch schmerzhaftem Herumgebalge und durch Lachen unterbrochenem Gepfeife hören wir dann mit dem Vögeln auf und ficken stattdessen. Ich mag das Wort &quot;ficken&quot; eigentlich nicht, aber wenn ich jetzt nicht mehr vögeln darf, ohne aus dem letzten Loch zu pfeifen? Und warum blasen, wenn man auch pfeifen kann, und überhaupt und sowieso und...<br />
<br />
... und da ich irgendwann im Geblödel ein Halsband umgelegt bekommen habe, darf ich jetzt auch nicht einfach wie sonst mehrfach zum Höhepunkt kommen, sondern soll mich beherrschen. Also öffne ich die Augen, statt sie wie sonst vor lauter Fühlsensationen zusammenzukneifen. Aber alles, was ich sehe, ist sein Körper, sein Lingam auf dem Weg in mein Yoni, sein Bauch, seine Nippel, sein Hals, seine Schultern, sein unrasiertes Kinn, seine wild blitzenden Augen, seine verführerischen Lippen und dieses fiese Lächeln... Das hilft mir alles nicht, es wird unerträglich, ich komme gleich, ich halt das nicht aus!<br />
<br />
Da fällt mein Blick zum Glück an die Decke, oberhalb seiner Schultern, und ich beginne leise ein Mantra zu sprechen, dass mich vor dem unerlaubt-vorzeitigen Höhepunkt bewahren soll. &quot;Wir könnten die Decke neu streichen. Wir könnten die Decke in weiß streichen. Wir könnten die Decke in cremeweiß streichen. Decke streichen...&quot;<br />
<br />
An der Stelle muss mein Kerl schon wieder loslachen und kann erst mal nicht mehr weiter machen. Eine echte Erleichterung für meinen vor Verlangen brennenden Unterleib. Und da wir grad nicht mehr ficken, kann ich ja stattdessen wieder ein bisschen vögeln, als mein Liebster zu lachen aufgehört hat. Nur dumm, dass er da gleich schon wieder loslacht und mir erst mal eine schallert. Da lach ich auch wieder - aber heb mein Becken so hoch, dass er bloß nicht rausrutscht. Irgendwann will ich ja doch noch mal kommen.<br />
<br />
Na ja, wie das im wirklichen Leben immer so ist, klingelt an dieser Stelle die Tür.<br />
<br />
Aber wir machen trotzdem weiter und ignorieren sie.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Flame</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1169</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Masochistinnenhimmel</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1167</link>
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 18:51:14 GMT</pubDate>
			<description>Hah! Das Leben ist doch gerecht. Soll ich euch verraten, warum? 
 
Ganz einfach. Normalerweise pinkelt der Hund von Schwiegermami immer vor mir auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hah! Das Leben ist doch gerecht. Soll ich euch verraten, warum?<br />
<br />
Ganz einfach. Normalerweise pinkelt der Hund von Schwiegermami immer vor mir auf den Boden, auch wenn er mich immer sehr liebt. Aber er hat immer ein bisschen Angst vor mir, er war mal in einem Tierheim in Polen, in dem er misshandelt wurde. Und er hört ja, was ich meinem Schatz manchmal antue und wie ich dann zuhaue. Über solche Sessions schreib ich hier normalerweise nix - im ruhigen Verstand find ich es immer ein bisschen schockierend, was ich mir in meinen sadistisch-dominanten Phasen so ausdenke, und es würde wohl Otto-Normal-Verbraucher manchmal auch ziemlich schocken. Vielleicht auch nicht, vielleicht ist Otto Normalverbraucher da abgehärteter als ich ihm zutraue - aber mich selbst schockt es manchmal, dass ich zu so was fähig bin. Daher verschweig ich es lieber. <br />
Heute jedenfallshat mein Schatz mal wieder die dommige Rolle übernommen. Irgendwie schaffen wir es nur noch sehr selten, Sex komplett ohne BDSM-Elemente zu haben... Ob wir abgestumpft sind? <br />
<br />
Jedenfalls hat er heute, so mehr oder weniger aus heiterem Himmel, als ich auf dem Bett lag, ein bisschen zugehauen. Und dann noch mal. Dann mit dem Gürtelrand. Und dann mit dem Nietengürtel. Ohne groß vorzuwärmen, einfach losgelegt. Und ich hab gewimmert, geheult, gezuckt, mich hin und hergeworfen... Das Klettband um meine Handgelenke hat tief eingeschnitten, aber es war gut, dass es so fest war, sonst hätt ich mir daran noch beim hin- und herrutschen was aufgescheuert oder wäre halb rausgerutscht, so dass die Durchblutung in der Hand richtig böse abgeschnürt worden wäre. Mir sind die Tränen fast aus den Augen gekommen, ich hab gewimmert und in meinen Unterarm gebissen. Falls das jetzt zu kalt und beschreibend klingt, kann ich es nicht ändern. Das ist es, was passiert ist. Ich hätte nicht gewollt, dass er aufhört. Aber warum das so war... Wer, der nicht auch so fühlen kann wie ich, soll das verstehen? <br />
Die, die es verstehen, verstehen es auch ohne lange Erklärungen.<br />
<br />
Die zwei Male zwischendurch, als er fragte, ob alles grün wäre, hab ich überhaupt nicht begriffen, was er eigentlich wollte, ich konnte nichts sagen. &quot;Grün, glaub ich&quot;, hab ich dann genuschelt und durch die verschwommenen Farben des Bodens kurz in seine Richtung geblickt, bis ich wieder abgehoben bin und schrie und zappelte und mit dem Ellbogen um mich schlug. So lange, bis er ein brennendes Teelicht auf meinen Bauchnabel stellte.<br />
<br />
Mit einem Teelicht auf dem Bauch zappelt man nicht. Jedenfalls nicht, wenn man (wie ich) panische Angst vor dem Gefühl von Wachs auf dem Bauch hat. Bauch ist so verletzlich. Na gut, Brüste sind auch nicht besser. Ist der Schmerz, wenn die Wäscheklammern da abgenommen werden, schlimmer, oder das Gefühl von Wachs, das auf die wunden Nippelchen tropft? <br />
Angeblich habe ich an dieser Stelle am ganzen Körper zu zittern begonnen und er fragte, ob wir ganz aufhören sollten. Ich habe nichts davon mitbekommen, nur so ein vages Gefühl von Entzug ob der ausbleibenden Krallen des versengenden Wachses, eine Sehnsucht und Trauer wie nach dem Ende der ersten großen Liebe, und hörte meine Lippen murmeln &quot;bitte weiter&quot;. Ich habe nur gespürt, wie mein Geist immer größer und weiter wurde, wie Blumen in meinem Innern zu erblühen begannen und meine Schluchzer süßer als der Gesang der Cherubim wurden, wie Lava in meinem Bauch glühte und von da aus langsam meinen ganzen Körper erfüllte, wie mir schwindelig war und ich in immer größeren Spiralen davonschwebte, ohne zu wissen, ob ich in den Himmel oder den Abgrund trudelte...<br />
Da brach er ab, der Grausame, und nahm mich einfach ganz lieb in den Arm, bis das Zittern aufhörte. Dabei wollte ich noch gar nicht zurück, wollte weiter und höher und länger fliegen...<br />
Egal, lassen wir das. Lassen wir auch die Vögelei, bei der mein Männe ausprobieren wollte, wie es ist, mich mit kleinem Dildo und Original gleichzeitig vorne herein zu vögeln. Es ist irrsinnig schmerzhaft, kann ich da nur sagen. Man kann kaum anders als schreien oder die Schreie mit dem Unterarm zu ersticken. Aber bitte mach weiter...! <br />
Lass mich schweben und kommen, bis beides verschwimmt und süßer wird als alles, für das ich Worte finde, mein Geliebter; bis wir langsam wieder auf der Erde landen und meine Hand ermattet und dankbar auf deinen schmalen, muskulösen Rücken sinkt und meine Lippen den Schweiß von deinen Schultern trinken. Du bist mein und ich bin dein, mein Geliebter, ganz ohne Worte. Halt mich einfach fest. Lass mich vor Erschöpfung sterben und werde selber in meinen Armen neu geboren. Sprich nicht von Liebe - Fische sprechen auch nicht von Wasser. Leg einfach deine Stirn an meine und trinke dein Salz von meinen Lippen zurück. <br />
<br />
Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt, spürst du es?<br />
<br />
***<br />
<br />
Nein, devot bin ich tatsächlich kaum, ich fürchte, der Tatsache muss ich einfach ins Gesicht sehen. Devote lieben es, zu etwas gezwungen zu werden, und die Schläge sind Mittel zum Zweck. Wenn ich dagegen Haue kriege, von meinem geliebten, überfürsoglichen Drachenritter, dann hebe ich ab, kann kaum noch sprechen und erinnere mich hinterher nur noch vage an etwas, was ich mit Worten nicht beschreiben kann. Fliegen ist nur ein Wort, aber es beschreibt nicht, was ich fühle. <br />
<br />
***<br />
<br />
So. Was ich ja eigentlich schreiben wollte. Drachenritter hat mich ja immer geneckt, dass Schwiegermamis Hund meine Absätze nicht abkann und deswegen pinkelt. Hah. Von wegen. Heut kam er wieder die Treppe hoch - und ich verschwinde ganz schnell um die Ecke, mein Schatz dagegen will den Hund lieb kraulen. <br />
<br />
Da pinkelt das Vieh doch tatsächlich vor ihm auf den Boden und wirft sich auf den Rücken - so, wie sonst vor mir ^^.</div>

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			<dc:creator>Flame</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Total Normal</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1166</link>
			<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:20:51 GMT</pubDate>
			<description>Heute ist meine Stimmung total dem Wetter angepasst. Kühl, farblos und unerwartet. Mies drauf sein ist doof. Aber ich scheine ja masochistisch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Heute ist meine Stimmung total dem Wetter angepasst. Kühl, farblos und unerwartet. Mies drauf sein ist doof. Aber ich scheine ja masochistisch veranlagt zu sein. Warum sonst sollte ich mir ein Glashaus Lied nach dem anderen rein ziehen, obwohl ich genau weiß, das es mich runter zieht? Warum sonst sehe ich mir &quot;Marley &amp; Ich&quot; an - ausgerechnet in der Woche, in der ich meinen Ex-Hund eine Woche zu Besuch habe? <br />
<br />
Mein Hund wird mir immer ähnlicher, heute weigerte er sich, die Stufen runter zu gehen, obwohl seine Blase schon am platzen war - nur, weil ich ihn unabsichtlich daran hinderte, auf &quot;seiner&quot; Seite zu gehen. Ganz entsetzt schien er zu sein, wie ich es nur wagen könne, auf der linken Seite der Treppe zu stehen und zu erwarten, das er sich nun völlig umstellt. Wäre ich nicht so irritiert gewesen hätte ich vermutlich mit ihm diskutiert, das die linke Seite schon meine war, bevor er wußte, das es Treppen gibt. Denkt auch, er kann sich alles erlauben.<br />
Während ich schreibe, kniet Phoebe, meine Katze neben mir und hält mir genüßlich den Hintern entgegen, während sie ungeduldig gurrt. Toll wenn Katzen rollig sind. Echt. Vor allem, wenn sie einen die ganze Nacht nicht schlafen lassen, weil sie aus Geilheit das ganze Haus zusammen schreien aber um Punkt 8 Uhr wieder alles vergessen ist und sie so lange auf dir herum springen, bis du aufstehst und dich endlich dazu bequemst, ihnen ihr Essen zu geben. Was an so warmen Tagen natürlich umso schneller geht, wenn Frauchchen so klug war, in Unterwäsche bzw nackt zu schlafen und unsanft geweckt wird, weil ne Katze meint, ihre Brust zum Milchtreten zu benützen. Autsch!<br />
<br />
Katzen sind ja auch pervers. Wusstet ihr, das Kater Widerhaken auf dem Penis haben??? Pervers, sag ich ja. Phoebe weiß das anscheinend nicht. Ich habe es ihr zwar schonend versucht beizubringen, aber offensichtlich glaubt sie mir kein Wort. Oder sie ist ebenfalls masochistisch veranlagt. Tja selber schuld. Mein Hund findet Sex nicht so witzig. Zumindest, wenn ich ihn habe. So bald ich nur einen Laut von mir gebe, ist er überzeugt mich retten zu müssen und würde meinen Kerl in den Hintern beißen, würde ich ihn nicht davon abhalten. Hoher Unterhaltungsfaktor, auch wenns nervig ist. Aber gut, normal soll ja langweilig sein, hab ich mal gehört ;)<br />
<br />
Wer einen Hund besitzt, <br />
der ihn anhimmelt,<br />
sollte auch einen Kater haben,<br />
der ihn ignoriert.<br />
(Volksweisheit)</div>

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			<dc:creator>Vickyangie</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Paprikahirse</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1164</link>
			<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 16:01:52 GMT</pubDate>
			<description>Heute morgen sitz ich an meinem Rechner und bin glücklich. Mein Roman wächst, links von mir ist schon die halbe Wand voller farbiger Karteikärtchen,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Heute morgen sitz ich an meinem Rechner und bin glücklich. Mein Roman wächst, links von mir ist schon die halbe Wand voller farbiger Karteikärtchen, die die einzelnen Stationen der Heldenreise  nach was-weiß-ich-wem für die Hauptcharaktere in Stationen nachzeichnen. Die Pinnwand vor mir enthält eine Gliederung für die mündliche Prüfung sowie einen Brief einer Landesschulbehörde, die von mir noch Dokumente braucht - gut, die hätte ich letzte Woche holen sollen, aber das kann ich montag noch nachholen. Dafür habe ich letzte Woche Gitarre gespielt, und die Gitarre, die rechts von mir auf ihrem Fell, neben Schatzis Sitzsack liegt, freut sich schon darauf, nachher wieder neu zu singen. Noch weiter rechts ist der Schrank mit den Stoffen und dem Nähzubehör, in dem vielleicht bald ein neuer Stufenrock wachsen wird, links unterhalb des Romanentwurfes steht noch ein sich in Arbeit befindliches Bild, und rechts von mir steht auf dem Schreibtisch die Nähmaschine sowie ein Wollknäul für mein gehäkeltes schwarzes Blumenschultertuch. Und hinter der Nähmaschine liegt das Lernskript für die eine der fünf Prüfungen. Es bleibt viel zu tun, aber ich bin in meinem Element, tue das, was ich am besten kann und am liebsten mag. Ich bin Künstlerin. Die Welle, die mich als Künstlerin mit den kunstvoll geflochtenen und gesteckten Haaren im selbstgenähten Spitzenkleid voranträgt, erledigt quasi nebenbei die ganzen Prüfungsvorbereitungen - als ein Projekt unter mehreren verdienen sie immer dann, wenn ich mich ihnen zuwende, die vollste Aufmerksamkeit.<br />
<br />
Ja, ich bin glücklich. So glücklich, wie eine Frau wie ich nur sein kann. Jeden Tag die Option auf guten Sex, Liebe und gemeinsames Kaffeetrinken, eine Künstlerhöhle und die Welle der Inspiration, die mich von Baustelle zu Baustelle trägt, während alles langsam und in seinem Tempo wächst. So sollte mein Leben sein, bis auf die Angst vor der Prüfung halt. Das ist meine eigentliche Aufgabe. Und dabei entsteht so viel Gutes...<br />
<br />
***<br />
<br />
Einziger Wermutstropfen ist ein in letzter Zeit sehr granteliger und wehleidiger Freund. Alles ist irgendwie böse in seiner Welt, habe ich das Gefühl. Na ja, Geldsorgen und das Mobbing auf Arbeit, dazu die Hitze und die drei durchgearbeiteten Wochenenden nebst durchgearbeiteter Woche könnten jeden fertig machen. Seit einer Woche, seit meine Künstlerwelle mich wieder trägt, kann ich das wieder ganz gut ab. Er ist ja trotzdem noch liebevoll, und ich weiß ja selbst, wie leicht es passieren kann, dass einem alles zu viel wird und man dann ein bisschen herummemmt.<br />
<br />
Aber jetzt ist er zu weit gegangen. Vor neun Tagen, als die ganze Erschöpfung des letzten Jahres mich zu Boden warf, war ich unglücklich, weil ich mich ohne Muse und Inspiration fühlte. Ich kann ja alles ertragen, aber wenn das passiert, kriege ich Selbstmordgedanken. Auch, wenn ich weiß, dass es nur die Erschöpfung ist, dass die Muse um mich herumtanzt, ich aber einfach nciht mehr die Kraft habe, nach ihr zu greifen. Was sagte mein SChatz, als ich meinte, dass ich unglücklich wäre, weil ich nicht mehr schreiben könnte?<br />
Er zuckte mit den Schultern, so, als ob es doch wirklich Schlimmeres gäbe. Dabei kriege ich jedes Mal Selbstmordgedanken, wenn ich nciht mehr schreiben kann. Das ist jedes Mal so, als ob mir ein Bein fehlt. Ich bin dann einfach nciht mehr ich. Und warum soll ich dann weiter leben?<br />
<br />
Früher, wenn Männer so gleichgültig gegenüber meinem Schreiben gewesen sind, hatten sie immer noch ein halbes Jahr - und dann waren meine Gefühle so sehr erkaltet, dass ich Schluss gemacht habe. Das ist vielleicht nicht nett, oder oberflächlich, oder divenhaft, oder überdramatisierend, aber es ist einfach immer so passiert. Ich habe das nie mit Absicht gemacht, um es jemandem heimzuzahlen - aber wenn ich in der Beziehung mit ihm nicht mehr schreiben konnte, fühlte ich mich mit ihm tot und hoffte einfach, irgendwann doch wieder lebendig zu werden - ohne ihn.<br />
<br />
Inzwischen bin ich als Schriftstellerin deutlich weiter. Ein halbes Jahr totsein überlebe ich nicht mehr. Und ich liebe meinen Drachenritter normalerweise deshalb, weil mir die gemeinsame Zeit eben die emotionale Sicherheit und Tiefe gibt, die ich eben zum Schreiben brauche.<br />
<br />
***<br />
<br />
Nun ja. Einen blöden Spruch kann jeder mal bringen, wenn er erschöpft ist - ich habe ihn abgespeichert und nichts weiter dazu gesagt. Aber meine Augen waren sehr weit offen.<br />
<br />
Mein Schatz war die ganze Woche immer wieder sehr gereizt und dann abwechselnd total liebevoll. Hat mich abgelenkt und zugequatscht, wenn ich Musik gehört und auf meien Notizen gestarrt habe, wenn ich gehäkelt habe und komplizierte Gedankengebäude bauen wollte. Hat mit mir nachmittags Tee getrunken - was wunderschön war, aber danach wollte er weiterschmusen, und ich musste doch arbeiten! Roman, Kolumne, Con-Bericht, Kurzgeschichte, Prüfung in drei Fächern, Unterrichtsentwürfe in zweien... Wer so viel macht, braucht auch die Zeit dafür, und ich schaffe es nicht, auf den Schreibkrams jetzt noch zu verzichten, weil ich dann depressiv werde! Also muss ich zusehen, dass ich alles schaffe, damit ich eben die Prüfung bestehe!<br />
<br />
Ist an und für sich ja auch kein Problem - wenn man nicht ständig zwischendurch vögeln würde. Ich lass mich ja auch immer gerne verführen. Er sieht ja auch so süß aus. Und wenn ich ne Stunde arbeite, während er nackt und mit Halsband auf dem Sklavenfell liegt und ich die Leine an meinem Handgelenk spüre, macht mir das ja auch Spaß. Aber dann muss ich nachts halt länger arbeiten. Warum schmollt er dann bitte, wenn ich nicht um zehn mit ihm ins Bett gehe?<br />
<br />
Gereicht hat es mir dann heute, als ich wieder am Arbeiten war und plötzlcih seine Mutter hinter mir stand. Mein Drachenritter hatte ihr aufgetragen, mit mir einkaufen zu gehen. Schon klar. Ich hab ja den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als im Haus umherzuwuseln, zu putzen, zu saugen, zu wischen, abzuwaschen, zu kochen und einkaufen zu gehen - mit der Schwiegermutter. Ich arbeite ja überhaupt nicht. Das, was ich mache, zählt ja überhaupt nicht.<br />
<br />
Da bin ich innerlich so ein bisschen explodiert und habe ihm einen sehr bösen Brief geschrieben, über Leute, die hier in der Wohnung ihren Feierabend verbringen und Leute, die den ganzen Tag mit Unterbrechungen auf die Prüfung hinarbeiten und aus diesem Grund auf Disco, Geburtstagspartys, Schwimmbad und noch so ein paar schöne Dinge verzichten - und die keine Lust haben, mit Schwiegermami einkaufen zu gehen, wenn sie gerade am Arbeiten sind! Und dann am besten noch hören, dass mein Kerl Schwiegermami gesagt hat, sie dürfe mich ruhig aus dem Bett schmeißen! Ohne mir davon auch nur ein Sterbenswörtchen zu sagen, der Wichser!<br />
<br />
Na ja, ich hab also bösen Brief geschrieben, dann ein bisschen mit Tess telefoniert (das Pseudonym passt irgendwie doch besser zu ihr als Aphrodite), und dann kam mein Kerl heim und wir haben ein bisschen gestritten. Er hatte ein tierisch schlechtes Gewissen, war außerdem tierisch fertig von der Arbeit - und ich motzte, man könne ja wohl nicht immer alles nur auf die Arbeit schieben, und es muss in eine Beziehung auch mal möglich sein, Kritik zu äußern, die dann auch angenommen wird, ohne dass der andere gleich in ein depressives Loch fällt!<br />
<br />
***<br />
<br />
Na ja, es ging ihm so lange schlecht, bis ich ihm verraten habe, dass wir längst quitt seien. Ich habe nämlich für Schwiegermami einen Einkaufszettel geschrieben. Und darauf hab ich die ganzen Zutaten für die Dinge geschrieben, die ich selber gerne esse - und nichts von dem, was mein Schatz ständig futtert.<br />
<br />
Ich bin doch nciht blöd. Ich ess doch nciht mein Leben lang Kroketten mit ohne Fleisch und Buttergemüse. Ich will doch auch mal wieder lecker essen, wie ich es früher immer gemacht habe.<br />
<br />
Wenn es ihm nicht schmeckt, soll er öfter mal selber kochen - oder sich was von Schwiegermami machen lassen. Umso besser. Dann bleibt von meinem leckeren Zeug halt noch was für mich am nächsten Tag über. <br />
<br />
***<br />
<br />
Als ich das alles endlich mal losgeworden war, war er wie verwandelt, hat mich auch mal wieder in den Arm genommen, mir über den Kopf gestreichelt und mich geknuddelt.<br />
<br />
Ich werd mir das eine Lehre sein lassen. Nie wieder verständnisvoll bis zum Abwinken, in der Hoffnung, dass er sich irgendwann fängt und es dann besser wird. Er wird sich nciht fangen, es wird immer schlimmer werden - bis ich auf den Tisch haue. <br />
<br />
So, und jetzt gibts lecker Paprikahirse für fleißige Schriftstellerinnen.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Flame</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1164</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Zwischen Asche und Trümmern, war irgendwas gut.</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1163</link>
			<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 22:44:05 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Look, you don't even know what I mean. 
 
Beatsteaks, Smack Smash. 
 
Seltsam. Schön. Geschmacklos. Bizarr. Unkompliziert. Verwirrt. Banal. Blau....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font color="Blue">Look, you don't even know what I mean.</font><br />
<br />
<i>Beatsteaks, Smack Smash.</i><br />
<br />
Seltsam<font color="Blue">.</font> Schön<font color="Blue">.</font> Geschmacklos<font color="Blue">.</font> Bizarr<font color="Blue">.</font> Unkompliziert<font color="blue">. </font>Verwirrt<font color="blue">.</font> Banal<font color="blue">.</font> Blau<font color="blue">.</font> Down Below<font color="blue">.</font> Great Escape<font color="blue">.</font> Unvollkommen<font color="blue">.</font> Ungewissheit<font color="blue">.</font> Musik<font color="blue">.</font> I'm not the only one<font color="blue">.</font> Kaputt<font color="blue">.</font> Zerstört<font color="blue">.</font> Wrong<font color="blue">.</font> Ungenügend<font color="blue">.</font> Verkehrt<font color="blue">.</font> Welt<font color="blue">.</font> Traurig<font color="blue">.</font> Launisch<font color="blue">.</font> Unzufrieden<font color="blue">.</font> Fühlen<font color="blue">.</font> Umschwung<font color="blue">.</font> Fehlanzeige<font color="blue">.</font> Routine<font color="blue">.</font> Runaway<font color="blue">.</font> Vertraulich<font color="blue">.</font> Liebe<font color="blue">.</font> Unzumutbar<font color="blue">.</font> Angst<font color="blue">.</font> Panik<font color="blue">.</font> Lachanfall<font color="blue">.</font> Aussetzer<font color="blue">.</font> Mechanisch<font color="blue">.</font> Aggressiv<font color="blue">.</font> Selbsthass<font color="blue">.</font> Lächerlich<font color="blue">.</font> Sozial<font color="blue">.</font> Zustand<font color="blue">.</font> Weise<font color="blue">.</font> Sekunde<font color="blue">.</font> Niemals<font color="blue">.</font> Belogen<font color="blue">.</font> Frustration<font color="blue">.</font> Schuld<font color="blue">.</font> Unbewusst<font color="blue">.</font> Ruiniert<font color="blue">.</font> Therapie<font color="blue">.</font> Verhältnis<font color="blue">.</font> Songs<font color="blue">.</font> Alles<font color="blue">.</font> Farbe<font color="blue">.</font> Vergnügen<font color="blue">.</font> Grund<font color="blue">.</font> You gave me nothing<font color="blue">.</font> Krank<font color="blue">.</font> Tränen<font color="blue">.</font> Vergessen<font color="blue">.</font> Verzweifelt<font color="blue">.</font> Beglückt<font color="blue">.</font> Zufrieden<font color="blue">.</font> Utopisch<font color="blue">.</font> Heute mehr als Morgen<font color="blue">.</font> Back to Zero<font color="blue">.</font> Nochmal, bitte. <br />
<br />
<br />
Es tut furchtbar weh, es fühlt sich an als würde es in tausende <b>Splitter</b> zerspringen, die man nie wieder aneinander kleben kann, als ob etwas in dem großen <font size="3">Puzzle</font> fehlen würde und man das letzte <font face="Franklin Gothic Medium">Teil</font> einfach nicht finden kann. Man kann so verzweifelt suchen wie man will, etwas in einem sagt dass man es <u>niemals</u> finden wird. Ich geh unter. <br />
<br />
<br />
<i>Aufgeben</i> ist nicht drin, sagt man mir. Warum nicht? Was ist so falsch daran aufzugeben<font color="blue">?</font> Nur weil alle <font face="Courier New">gewinnen</font> wollen, heißt es nicht dass verlieren schlecht ist. Doch natürlich, sagt man mir. Es zeugt von Schwäche. Nur weil alle das <b>gleiche</b> wollen, heißt es nicht dass ich es auch will. Welcher <font size="3">Weg </font>ist dann der richtige? Das muss ich herausfinden, weil ich entscheide in welche <u>Richtung</u> es geht, weil das Leben <i>zu kurz</i> ist um es nicht auszuprobieren.<br />
<br />
<br />
Vielleicht geht es immer aus den <font face="Lucida Sans Unicode">falschen Gründen</font> schief. Wer weiß schon, was die richtigen <b>Entscheidungen</b> sind. Vielleicht hab ich mich gerade falsch entschieden und ich kann keinen <font size="2">Rückzieher</font> mehr machen. Doch, das werd ich nie erfahren, weil die Geschichte jetzt <font color="blue">anders </font>verläuft, weil etwas sie umgeschrieben hat. Es ist <u>Leere</u>, die nach langen Jahren auftaucht. Irgendwie ist es ein Gefecht zwischen <i>Erleichterung</i> und <font face="Century Gothic">Enttäuschung</font>, darüber wie man von einer Sekunde auf die andere eine vertrauliche Bindung <font size="3">auflösen</font> kann. Der <b>Verstand</b> gegen das <font color="blue">Herz</font>. So wie immer halt.<br />
<br />
<br />
Es ist <font size="3">schmerzlich</font>, jemanden gehen zu lassen. Aber es könnte die einzige Möglichkeit sein einen Neustart zu wagen, alles wieder auf Null zu setzen. Wieder geht's von vorne los. Für mich ist es <u>Perspektive</u>. Sich nicht weiter kaputt machen zu müssen, endlich zu wissen wo man dran ist, nichts mehr zu <i>verlieren</i> und nie mehr so sehr <font face="Franklin Gothic Medium">verletzt</font> zu werden. <br />
<br />
Für manche ist es ein <b>Fehler</b>, für andere ist es richtig, doch für mich ist es <font size="3">Realität</font>.<br />
<br />
Ich weiß nicht was ich mit diesem Eintrag erreichen wollte. Vielleicht wollte es einfach nur raus, denn der Mist brennt mir auf der  gottverdammten <font color="blue">Seele</font>.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>kinkyvanilla</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1163</guid>
		</item>
		<item>
			<title>So viele Farben von Liebe</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1162</link>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 19:09:12 GMT</pubDate>
			<description>Es ist Liebe, wenn seine Mutter für ihn kocht und seine Wäsche wäscht, hoch zu uns kommt und in der Küche klar Schiff macht, es ist Liebe, die tötet....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Es ist Liebe, wenn seine Mutter für ihn kocht und seine Wäsche wäscht, hoch zu uns kommt und in der Küche klar Schiff macht, es ist Liebe, die tötet. Es ist die Liebe, die dich kleinhält. Die Liebe, die keinen Raum mehr lässt, bis du gegen Wände schlägst und schreist, weil du keine Luft mehr bekommst. Die Liebe, die einen Sohn für immer mit Schuldgefühlen fesselt, weil die Mutter niemanden außer ihm hat.<br />
<br />
<br />
Ich höre Hammerfall und möchte gegen die Wände schlagen. Mit einer großen Larp-Waffe, mit den starken Armen einer Kriegerin und ihrem kalten Gesicht über dem schwarzen Ledermantel, mit perfekt geschminkten dunklen Lippen und Augen so schwarz wie die Hölle. Ich möchte Feuer legen an diese Welt, an diese Frau, und die Tapeten von den Wanden reißen, um Graffitti zu sprühen. Drachen, Verdammnis, Verzweiflung.<br />
<br />
Mein Vater hat mir eine Postkarte geschenkt, auf der mit Kinderschrift geschrieben steht &quot;Und der König wollte die Prinzessin nicht hergeben, das Schwein&quot;. Sie liegt bei uns im Wohnzimmer auf dem Tisch, und ich habe ein kleines Stück am Rand herausgeschnitten, weil ich Pappe brauchte, um ein Loch in der Stulpe für die Gewandung meines Liebsten zu verstärken. In den Märchen ist das so. Da will der König die Prinzessin nicht hergeben. Aber in den Märchen kommt irgendwann ein Prinz, ein edler Ritter, und raubt sie ihm.<br />
<br />
Es ist Liebe, wenn die Mutter meines Liebsten für uns den Einkauf macht. Denn wir haben nichts mehr zu essen im Haus. Ich hab kein Geld für diesen Monat, es ist schon alles weg. Bei ihm sieht es ähnlich aus, denn er bezahlt das Haus für seine Mutter und opfert sich für sie. Schließlich lebt er, und sein älterer Bruder ist gestorben. Er muss aus Liebe für immer der Kleinere bleiben. <br />
<br />
Es ist Liebe, wenn in ihren Augen die Wärme leuchtet und ich entsetzt feststelle, dass es vielleicht sogar gute Wärme ist - Wärme, wie meine Mutter sie mit ihren erschrockenen Augen nie zeigen konnte. Es ist Liebe, wenn sie mich fragt, ob sie abends für uns kochen kann und ich etwas Vegetarisches möchte. Es ist Liebe - und sie hat so wenig, was ihr sonst zum Lieben geblieben ist, mit ihrem depressiven Ehemann, der viel zu oft nicht ansprechbar ist.<br />
<br />
Ist es Liebe, wenn ich alleine in der Wohnung die Kleidung von meinem Leib reiße, meine Haare löse und zu Hammerfall in ohrenzerfetzender Lautstärke tanze, während der Ventilatorwind meine Haut streichelt und leise Tränen mein Gesicht herablaufen, Tränen, die tief aus dem Bauch kommen und an seiner Außenseite herablaufen, Tränen, die aus dem Stahl in meiner Seele fließen, der dort in den letzten Jahren gewachsen ist? Wo kommt all die Härte in mir her? War sie schon immer da?<br />
<br />
Der Stahl in meiner Seele scheint mir wie das Aufblitzen der Klinge einer Kriegerin, gekleidet in schwarzes Leder und ein rotes Hemd aus drei Lagen feinster Seide, das die Neurodermitis nicht verletzt. Als Dzana jung war, träumte sie davon, eine Fee zu sein, und bei Leyla waren es Vampire. Aber bei mir war es diese Kriegerin auf ihrem feurigen Pferd. Eine Kriegerin, die vor den Toren eines Schlosses steht, um ihren Liebsten von der Königin zu fordern, die den Prinzen nicht hergeben will. Die ihr Kind lieben will, damit es ewig ein Kind bleibt, bis es irgendwann verbittert und ohne Partnerin stirbt.<br />
<br />
Liebe kann töten. Auch ohne Stahl.</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Flame</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1162</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Sommer</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1161</link>
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 03:01:43 GMT</pubDate>
			<description>*hechel* War es nachts immer schon so heiß im Sommer? Es ist 04:28 Uhr und ich finds nun echt nicht mehr witzig. Zudem sieht es so aus als hätt ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>*hechel* War es nachts immer schon so heiß im Sommer? Es ist 04:28 Uhr und ich finds nun echt nicht mehr witzig. Zudem sieht es so aus als hätt ich einen neuen Tick. Schlafen - Schwitzen - Aufwachen - Niesen. Auch nicht schlecht. Naja gut.. wahlweise Niesen oder Krampf im Fuß. Niesen ist definitiv angenehmer. Nur falls es jemand wissen will. Aber ich finde Niesen ja auch grundsätzlich witzig. <br />
Wurde eh langsam zeit für was neues, mittlerweile weiß jeder, das ich immer links von einer Person gehen muss und so ernte ich nur noch ein müdes Lächeln oder ein rolleyes. Auch fad. <br />
<br />
Hach, kennt ihr das, wenn ihr raus geht und es riecht exakt genauso, wie vor 10 Jahren? Bei den Gilmore Girls kann Lorelai Schnee riechen.. Angeberin. Ok für Schnee bin ich nunmal nicht empfänglich, ich mag ihn aber auch nicht. Bää. Regen geht noch, aber der riecht nur, wenn er schon gefallen ist und das bringt mir keinen Vorteil. Also auch fad. <br />
<br />
Aber zu riechen, wie es vor Jahren gerochen hat, ja das ist cool. Aber auch nicht immer. Gestern hat es den ganzen Tag nach Spanien gerochen. So schnell hatte ich mich noch nie in ein Land verliebt. Ich weiß nicht ob ich froh oder traurig sein soll, das dieses Frühstücks-café dort, das von Deutschen geleitet wird, niemanden mehr suchte. Vermutlich wäre ich sofort dort geblieben. Aber das rede ich mir wahrscheinlich nur ein. Wieso können manche Menschen einfach so alles hinter sich lassen und alle paar Jahre das Land wechseln? Und wieso kann ich es nicht? &quot;S&quot; ist so jemand, der es kann. Vielleicht fasziniert er mich deshalb so. Gleich am ersten Tag erzählte er mir, wie er spontan, einfach weil es ihm in den Sinn kam, von einem Land ins andere reiste. Und genau die Sachen machte, von denen ich träume. Gemein. Mit sowas sollte man einfach nicht angeben dürfen.<br />
<br />
„Wenn man anfängt, <br />
seinem Passfoto ähnlich zu sehen, <br />
sollte man Urlaub machen“<br />
Ephraim Kishon</div>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Vickyangie</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1161</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Erschöpfung</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1160</link>
			<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 16:59:13 GMT</pubDate>
			<description>Gerade eben kam der Sturz zurück in die wirkliche Welt, das Nachglühen vom Con ist erst mal vorbei. Und der war erst mal ziemlich hart. Denn in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Gerade eben kam der Sturz zurück in die wirkliche Welt, das Nachglühen vom Con ist erst mal vorbei. Und der war erst mal ziemlich hart. Denn in der wirklichen Welt habe ich Geldsorgen, ein Libidoproblem aufgrund von Flashbacks mit meinem Ex, bin bald arbeitslos, muss eine Prüfung vorbereiten - und bin vor allem tierisch erschöpft. Einfach eine abgrundtiefe Erschöpfung, die von fast einem Jahr Dauerstrom herrührt. Ich war ja schon im Frühjahr vor dem ersten Versuch zur Prüfung tierisch erschöpft - und seitdem kam immer nur ein Druck nach dem nächsten. Examensarbeit weg - Erschöpfung - aber stattdessen Con vorbereiten. Meinen Herzallerliebsten trösten wegen dem Haus. Der Drogenrausch des Cons, das wohlige Nachglühen. Gestern die Besprechung mit meiner einen AUsbilderin.<br />
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Und jetzt müsste ich damit beschäftigt sein, die Prüfungen vorzubereiten. Aber ich kann nicht mehr. Ich merke einfach, wie unglaublich erschöpft ich bin. Ich könnte es für einen depressiven Schub halten, weil ich so irrsinnig lustlos bin - aber es ist einfach nur ERschöpfung, die bis in die Knochen reicht. DAs ist eigentlich ziemlich schlecht. Denn ich muss eigentlich ziemlich viel machen.<br />
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Aber ich kann grad einfach gar nicht mehr. Ich zieh mich jetzt bis Sonntag komplett zurück, so. Punkt. Niemand darf an mich ran. Höchstens noch ein Buch oder so, oder Handarbeit, oder ein Computerspiel. Keine Arbeit. Kein Schriftstellern. Gar nichts. Nur noch ausruhen.<br />
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Scheiße, ich müsste doch...<br />
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Aber die Gedanken drehen sich im Kreis. So schaff ich leider eh nix.</div>

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			<dc:creator>Flame</dc:creator>
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			<title><![CDATA[Glück & Verzweiflung]]></title>
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			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 22:07:34 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Kennt ihr den Film "In den Schuhen meiner Schwester"? Da ist ziemlich am Anfang eine Szene, wo sie im Bett wach liegt, während neben ihr der Mann...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Kennt ihr den Film &quot;In den Schuhen meiner Schwester&quot;? Da ist ziemlich am Anfang eine Szene, wo sie im Bett wach liegt, während neben ihr der Mann schläft. Nachdem man es in ihrem Kopf rattern hört, greift sie zum Fotoapparat, um ihn heimlich zu fotografieren.<br />
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Vor ein paar Tagen war ich in der selben Situation. Er lag neben mir, schlief und hielt meine Hand ganz fest. Er sah so friedlich aus. Ich konnte natürlich wieder mal nicht schlafen. Da fiel mir die Szene ein und das es sicher ein schönes Foto abgeben würde. <br />
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Aber ich tat es nicht. Ich wollte gar keine Erinnerung von ihm.. ich wollte eine Erinnerung von meinen Gefühlen. So stolz, das ich in seiner Nähe sein kann, ohne das diese verzweifelt, panische Liebe sofort wieder auftaucht und ein bisschen hämisch, weil ich das Gefühl hatte, den Spieß umgedreht - IHN endlich mal in der Hand zu haben, nicht umgekehrt.<br />
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Ist es eigentlich immer so, das, wenn etwas gutes passiert, es das schlechte gleich mitziehen muss? Muss es so sein, damit wir uns nicht an das Glücklichsein gewöhnen und nicht zu sehr enttäuscht werden, wenn es doch nicht so lange anhält wie wir uns das gewünscht hätten?<br />
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Schon wieder so eine Zeit, wo ich super glücklich bin und mich im nächsten Augenblick für immer unter der Decke verkriechen möchte. Meine Arbeit ist weg.. das erste mal, das ich so glücklich war, das ich wirklich gerne aufgestanden bin. Schlagartig war sie weg, ich weiß bis heute nicht wirklich, warum. Finanziell wird es immer enger und ich habe das Gefühl, das mir jeden Tag etwas mehr Luft zum atmen geraubt wird. <br />
Meine Mutter.. eigentlich gehöre ich nicht mehr zur Familie seit ich 14 war. Und wenn, war ich das schwarze Schaf. Trotzdem hatten wir noch eine, wenngleich auch sehr oberflächige und sporadische Beziehung zueinander. Der einzige Verwandte zu dem ich Kontakt habe. Naja, hatte trifft es wohl besser. Streit - wieder mal. Nur diesmal war es fast greifbar, das wir keine Kraft mehr haben und es endgültig vorbei ist. Irgendwie ärgert es mich, das es mich nun doch so trifft und das obwohl sich in Zukunft kaum etwas von den letzten 11 Jahren unterscheiden wird. <br />
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Auf der anderen Seite die Freunde. &quot;Freunde&quot; - schönes Wort. Nachdem ich nach 4 Jahren Beziehung kaum andere Kontakte pflegen &quot;durfte&quot;, fühlt es sich wieder so an, wie vor 20 Jahren als ich meine beste Freundin im Hof ansprach. Ich mit dem Puppenwagen ohne Puppe, sie mit Rollschuhen kreisend um die Laterne. &quot;Schöner Kinderwagen, wo ist deine Puppe?&quot; - &quot;Ich habe keine&quot; - &quot;Komm mit rauf, ich geb dir eine&quot;. Schwupps, so einfach war das. 20 Jahre später in denen viel mehr passiert ist als für jede Freundschaft gut, ist sie immer noch da. Unglaublich. Auch die anderen, denen ich so weh getan habe weil ich meinen Freund zuliebe keinen Kontakt mehr zu ihnen hatte, sie sind trotzdem wieder da. Wahre Freundschaft ist schon ein irre schönes Geschenk.<br />
Ich hatte ganz vergessen, wie unglaublich glücklich es machen kann, einfach mit einem Freund in der Sonne am See zu liegen und zu schweigen. <br />
Dabei wissen sie gar nicht, das sie mich jeden Tag aufs neue davon abhalten, unter der Bettdecke zu verschwinden.<br />
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&quot;Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.&quot;</div>

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			<dc:creator>Vickyangie</dc:creator>
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			<title>Eine Tavernengeschichte aus der Welt von Degenesis</title>
			<link>http://www.planet-liebe.de/forum/blog.php?b=1158</link>
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 14:20:31 GMT</pubDate>
			<description>Du willst, dass ich dir erzähle, woher diese Narbe an Shantis Arm kommt? Eine große Narbe, du hast völlig Recht. Aah, aber das ist eine lange...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Du willst, dass ich dir erzähle, woher diese Narbe an Shantis Arm kommt? Eine große Narbe, du hast völlig Recht. Aah, aber das ist eine lange Geschichte. Shanti erzählt sie dir gerne. Aber dafür braucht sie ein bisschen Destillat... Nein, sie nimmt lieber Wasser. Destillat ist nicht gut für das Baby, sagt der Doktor immer. Hast du vielleicht eine Erdbeere für die Shanti, damit die Stimme nicht einschläft? <br />
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Macht nichts, macht nichts. Nachher wird Jag noch einmal Musik spielen, dann kann Shanti tanzen, das ist fast so gut wie Erdbeeren zu essen. Wer weiß... Vielleicht wird Shanti von Erdbeeren auch bloß wieder schlecht. Weißt du, wenn das Baby essen will, dann soll es auch Essen behalten. Dummes Baby! Immer hat Shanti Hunger für das Baby, und dann muss sie alles wieder wegspucken. Egal. Shanti erzählt jetzt. Die Geschichte ist wirklich passiert. Shanti war dabei und hat alles gesehen. <br />
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Bevor ich dir von dem tanzenden Schrotter mit dem Propeller erzähle, muss ich dich erst fragen, ob du Menschmaschinen kennst? Ansuno. Großes Monster, sieht aus wie ein Chronist. Augen leuchten wie schimmeliger Schleim hinten in manchem Bunkern. Aber er ist tot. Kein Leben in ihm. Nichts, was man spürt. Kein Leben und kein Licht in der Seele, noch viel schlimmer als die Maskenmänner mit den Gruselstimmen. Gut. Du kennst Ansuno. Aber du hast noch nie einen gesehen, sagst du. Ja, ja, aber es gibt ihn. Shanti hat ihn selber gesehen. Kannst du ruhig glauben. <br />
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Das alles war im Balkhan, in dem Bunker von Slavko. Sie sagen, dass der Slavko hat ein winzig kleines Ding nur in der Hose, weil sein Revolver so groß ist, aber Shanti weiß nicht, ob es stimmt. Shanti durfte nicht nachschauen, denn Slavko mag nicht Shantis Rabentattoo. Er sagt, es sieht aus wie ein Bart, und er will keine Frau mit Bart. Aber egal, irgendwann findet Shanti das mit dem Slavko heraus... Aber das ist eine andere Geschichte. <br />
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Da waren drei Apokalyptikermädchen, die tanzen wollten. Sie waren schön wie ein Windhauch im Frühling, wenn die Blumen duften. Schlank und biegsam wie die Weiden, viele Bilder auf dem Körper und klimpernder Schmuck, so dass jeder Schritt von ihnen wie Musik war. Hast du ein Bild von ihnen in deinem Kopf? <br />
Und dann waren da drei Schrotter. Sie waren ein bisschen dumm, ein bisschen laut, hatten viele Wechsel... Ah, ich sehe du grinst, du kennst Schrotter. Gut, dann muss ich nichts weiter dazu sagen. Du siehst sie in deinem Kopf, ja? Dieses Grinsen. Diese lauten Stimmen. Der Schmutz, den die Doktors am Tag vorher abgewaschen haben. Sie glauben, die ganze Welt gehört ihnen. <br />
Diese drei Schrotter wollen den Tanzmädchen Wechsel geben, für Tanzen und andere Dinge, du verstehst bestimmt. Okay, sagen die drei Mädchen. Aber sie wollen den Schrottern einen Streich spielen. Sie sind ein bisschen albern, weißt du? Sie haben schon ein bisschen viel Destillat getrunken. Sie sagen: „Hey, ihr Schrotter. Wenn wir für euch tanzen, wollen wir erst sehen, ob sich das lohnt. Ihr müsst die Hosen runterlassen, damit wir gucken können.“ <br />
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Du kennst Schrotter, hast du gesagt. Soooooo großes Mundwerk, aber auf einmal sind sie alle ganz klein... „Für mich ist das klar“, sagt der Anführer von ihnen, der dümmste mit dem größten Mund „aber meine Männer wollen nicht...“ Alle lachen. Die Tanzmädchen gehen nach hinten, trinken Destillat und lachen über Schrotter mit großem Mund und kleinem Mut. Sie singen ein bisschen und haben die dummen Schrotter schon wieder vergessen. <br />
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Aber Shanti nicht. Shanti hat eine Idee. Sie geht zum Richter. <br />
Was, du glaubst nicht, dass Shanti freiwillig zu einem Richter geht? Du kennst nicht Richter Hegel. Richter Hegel spricht Recht im Balkhan. Und das ist besseres Recht als das von dem Voivoden, wenn du Shanti fragst. Und deswegen geht die Shanti zu ihm und sagt, dass die Schrotter haben Vertragsbruch gemacht. Ooh, sagt der Richter, Vertragsbruch ist sehr ernst. Was für ein Vertrag? <br />
Shanti erzählt es ihm. Sie passt gut auf, dass sie nicht lacht. Der Richter hört es. Er lacht auch nicht. Seine linke Hand geht in sein Gesicht und hält den Mund fest, damit er nicht lacht. Er sagt, die Tanzmädchen und die Schrotter sollen zu ihm kommen. Und er sagt, dass der Anführer der Schrotter die Hosen runterlassen muss. <br />
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Das glaubst du nicht? Du sagst, die Richter sind ernste Leute? Du warst nie im Balkhan, kann ich da nur sagen. Bei uns ist das Recht anders. Bei uns halten die Richter den Mund mit der Hand fest, damit er nicht lacht. <br />
<br />
Irgendjemand – vielleicht war es Tala, vielleicht eine andere von uns – holt Destillat für den armen Schrotter. Irgendjemand – vielleicht Carlotta, vielleicht eine andere – nimmt den Schrotter und zieht ihn nach hinten in das Schmusezimmer. Irgendjemand – und ich glaube, das war Shanti – sagt zu ein paar anderen Frauen im Bunker, dass sie mitkommen wollen. Eine Frau Hauptmann, von dem Voivoden, und ihre Mitfrau, die kommen auch. Was, du glaubst nicht, dass eine Frau Hauptmann den Schrotter ohne Hosen sehen will? Hier, schau, dieses Abzeichen am Mantel von Shanti, das hat ihr gehört. Glaubst du mir jetzt? Sie ist wirklich mitgekommen, um den Schrotter tanzen zu sehen. Am Ende sitzen zwölf Frauen im Halbkreis und klatschen und rufen „Hey! Hey!“. Es waren wirklich zwölf Frauen. Nächstes Jahr, wenn ich diese Geschichte erzähle, waren es zwanzig, aber heute sage ich zwölf, und das ist die Wahrheit. Glaubst du mir? Ah, ich sehe, du nickst. Das ist gut. Es waren wirklich zwölf Frauen. <br />
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Der arme Schrotter ist ganz rot im Gesicht. Er trinkt aus. Irgendjemand, vielleicht die Shanti, vielleicht die Carlotta, nimmt den Spreizer von unserem Doktor Reibach und hält ihn, damit der Schrotter eine Tanzstange hat. Die Frauen klatschen. Der Schrotter fängt an zu tanzen. Die Männer draußen wollen wissen, warum alle so laut sind, aber wir lassen keinen herein. Am Abend werden die Apomädchen für die Männer tanzen, aber jetzt tanzt der Schrotter für uns. Wir klatschen immer lauter und jubeln. <br />
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Weißt du, du bist ein Mann, deswegen sage ich dir nicht, was der Schrotter wirklich gemacht hat. Ich sage dir nicht, ob er einen Großen oder einen Kleinen hatte oder ob die Shanti das überhaupt gesehen hat. Ich sage dir nicht, ob er uns den Propeller gemacht hat. Ich sehe, du verstehst. Du sagst, du willst gar nicht so genau wissen, was der Schrotter gemacht hat. Ist okay. Ja, ist okay. Manchmal hat Shanti Alpträume, dann sieht sie wieder diese Bilder. Ich sehe, du willst keine Alpträume haben. Ist okay. Du lachst, das ist auch gut. Gib Shanti einen Schluck... Nein, lieber doch nicht. <br />
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Ah. Aber das war noch nicht alles. Willst du wissen, wie es weiterging? <br />
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Ich sehe, du willst es wissen. Du hast gesehen das Grinsen in Shantis Gesicht. Denn natürlich wollen die Frauen jetzt ein bisschen Spaß. Der Schrotter ist sauber, weil die Doktors gestern sauber gemacht haben. Also gibt irgendjemand, vielleicht die Tala, dem Schrotter eine Tablette und ein Glas Destillat. Der Schrotter trinkt und sagt danke, ich glaube, er denkt gar nicht mehr in diesem Moment. Er sieht nicht, dass Tala grinst. Er weiß nicht, dass die Tablette ihm hilft, äh, wie soll Shanti sagen... Manchmal wollen die Männer haben ein Stahlrohr und können nicht, und dann brauchen die Elstern gute Medizin... Tala gibt ihm Tablette und Destillat, in dem noch mehr Stahlrohr ist, du verstehst? <br />
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Du glaubst, Frauen sind unschuldige und reine Geschöpfe? Du glaubst, das sanfte Lächeln deiner Schwestern bedeutet, dass... Nun ja. Wenn du das glaubst, muss Shanti nichts weiter erzählen. Du würdest ihr nicht glauben. Du hast nie das wilde Glühen in den Augen der Raubkatzen gesehen, wenn sie Beute wittern. Aah, du kannst Shanti ruhig glauben. Die Frauen hatten ein gutes Herz. Sie sahen, dass das Stahlrohr ihm wehtat, und wollten ihm helfen. Hat Shanti gesagt, die Frauen waren wie gierige Raubkatzen? Das war eine Lüge. Sie hatten ein gutes Herz. Welcher Mann will den ganzen Tag mit einem Stahlrohr zwischen den Beinen herumlaufen, hmm? Würdest du es wollen? Nein, du schüttelst den Kopf. Du würdest es nicht wollen. <br />
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Siehst du diesen Knopf an Shantis Rock, an dem sie das kleine Fläschchen aufgehängt hat? Der Knopf sprang ab vom Hemd des Schrotters, als die Frauen daran zogen. Und da hat Shanti das Halstuch vom Schrotter genommen und es ihm in den Mund gedrückt. Denn der Schrotter war nicht dankbar. Nein. Er schrie laut, immer wieder. Hilfe, Hilfe, Hilfe. So ein dummer Mann. Hättest du um Hilfe geschrien, wenn zwölf Frauen mit gutem Herz versucht hätten, dir zu helfen? Eine Frau war links, eine rechts, und eine knöpfte seine Hose auf. Eine zog an seinem Hemd, und eine küsste sein Ohr. Sag du mir: Würde ein echter Mann nach Hilfe rufen? Oder würde er schnurren wie ein Raubkatzenmännchen? Ah, ich sehe schon. Du würdest schnurren. Du grinst und deine Augen leuchten.<br />
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<i>(Aus Platzgründen steht das Ende der Geschichte im Kommentar)</i></div>

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