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Aphrodisiaka

Scharfmacher sind so alt wie die Menschheit. Die meisten machen ungefähr so geil wie eine Salatgurke. Aber manchmal versetzt ja auch der Glaube Berge.
Aphrodite erfreute sich schon im Altertum grösster Beliebtheit. Nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern weil sie ein echtes Luder vor dem Herrn war. Regelmässig hörnte sie ihren Mann. Allerdings mit einer solchen Anmut, dass selbst die Götter Gefallen an ihrem (Liebes-) Spiel fanden. Als ihr Gatte sie in flagranti erwischte, wollten Zeus und Co. von einer Strafe für die Verführungskünstlerin nichts wissen. Da ist es nur konsequent, dass wir alle Mittelchen, mit denen wir den Beischlaf zu beflügeln hoffen, nach der Mutter aller Seitensprünge benennen.
Problem: Bislang konnten Ingwer, Paprika, Sellerie, Austern und Kaviar keine wirklich aphrodisierende Wirkung nachgewiesen werden. Etwas wirkungsvoller sind dagegen Alkohol und Marihuana. Beides wirkt sexuell stimulierend, entfaltet aber nur bei homöopathischer Dosierung die erwünschten Nebenwirkungen.
 
Eingetragen von Crazy-Achmet, 03. April 2009 11:06 Uhr
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