Einen Menschen gegen seinen Willen mit körperlicher oder seelischer
Gewalt zum
Sex zwingen. Die Täter sind oft Männer mit sexuellen Problemen oder Minderwertigkeitsgefühlen. Sehr häufig werden Mädchen und Frauen aber auch von Verwandten oder guten Bekannten vergewaltigt. Für das Opfer kommt dann zu den körperlichen Schäden und seelischen Verletzungen noch die
Angst hinzu, niemandem mehr vertrauen zu können. Mit
Gewalt zum
Sex gezwungen zu werden, ist für die meisten Betroffenen eine so schlimme Erfahrung, dass sie sehr lange brauchen, um sich psychisch davon zu erholen. Sehr viele Frauen brauchen dafür psychologische Hilfe.
Vergewaltigung ist immer strafbar, auch wenn sie in der Familie begangen wird. Wichtig ist es, die Tat möglichst sofort bei der Polizei anzuzeigen. Leider wird das häufig nicht gemacht, weil die Frauen glauben mitschuldig zu sein und sich schämen. Tatsächlich behaupten manche Männer, Frauen, die sich sexy anziehen, wollen immer
Sex und wehren sich nur, um die Männer noch geiler zu machen. Dass Männer zu blöd sein könnten, um zwischen gespieltem sich zieren und einem ernstgemeinten "Nein" zu unterscheiden, ist schwer zu verstehen, kommt aber leider vor. Für die Opfer einer
Vergewaltigung ist es sehr wichtig, mit jemandem darüber zu sprechen, dem sie vertrauen können. In den meisten deutschen Städten gibt es Frauenberatungsstellen oder Frauen-Notruf-Telefone. Außerdem helfen auch der Kinderschutzbund und die Telefonseelsorge den Betroffenen.