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Share Stubs von Fun Factory

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Share Stubs von Fun Factory

Kategorie: Sonstiges ·  Aufrufe: 693 ·  Antworten: 0

Share Stubs von Fun Factory Erfahrungsbericht (Shiny Flame, 27. Januar 2012 20:03)

Hersteller: FunFactory
Preis: ca 70 Euro
Allgemeines: Der Share ist ein Doppeldildo, das heißt, ein Teil wird von einer Frau vaginal eingeführt und den anderen kann sie anschließend für eine Penetration eines Partners oder einer Partnerin nutzen. Das Material ist anschmiegsames Silikon, das in schwarz, lila oder hellrosa angeboten wird.

Das Produkt funktioniert ähnlich wie ein Strap-On, wird jedoch nicht an Hüfte o.ä. mit Gurten befestigt, sondern soll alleine durch die besonders ergonomische Innenform am weiblichen Körper halten. Die Form soll dabei für eine optimale Stimulation am G-Punkt und an der Klitoris der Trägerin bei jeder Stoßbewegung sorgen.

Hier sieht man, wie das ganze aussieht: http://www.funfactory.com/product_codes/24406
Positiv: - Das Material ist perfektes hautfreundliches, weiches und elastisches Silikon - sehr angenehm zum Tragen und Einführen.

- Mit Gleitgel leicht und angenehm in die Vagina einzuführen, auch wenn es im ersten Moment ziemlich breit aussieht.

- Beim Stoßen verspürt die Frau tatsächlich durch die leichte Biegsamkeit und die anatomisch gute Form jeden Stoß genau an den eigenen empfindlichen Stellen (Klitoris und G-Punkt), so dass das Stoßen tatsächlich so nahe an einen "echten Rollentausch" kommt wie nur möglich. Man fühlt also wirklich, was man da tut, und kann es nicht nur indirekt wie bei einem Strapon nur mit Außendildo oder an den nicht-ganz-richtigen-Stellen wie bei einem "normalen" Strapon mit Innendildo spüren.

- Die "Extension" sitzt anders als bei meinen bisherigen Strap-Ons anatomisch genau an der richtigen Stelle, um von dort leicht beim Partner oder der Partnerin eingeführt zu werden.

- Das Design und das "Fickgefühl" ist auf beiden Seiten wirklich sehr ansprechend.

- Durch den Verzicht auf Bänder zum Festmachen (und das gute Gefühl) fühlt es sich "natürlicher" an, so als ob man selbst tatsächlich in der Lage ist, den anderen zu ficken.

- Mit ein klein wenig Training kann der Share mit Hilfe der Beckenmuskeln und zusammengelassener Beine tatsächlich sehr gut gehalten und auch eingesetzt werden.
Negativ: - rutscht bei leicht geöffneten Beinen mit der Zeit etwas aus der optimalen Position heraus.

- erfordert zunächst eine gewisse Beckenbodenmuskulatur und Gewöhnung, muss hin und wieder kurz wieder ganz und gar an Ort und Stelle gerückt werden, damit die G-Punkt-Stimulation nicht verrutscht.

- die "Extension" ist für anale Spiele relativ dick und nicht unbedingt für Anfänger geeignet - dafür wird der Share XS empfohlen, den ich aber irgendwie nie in die richtige Position kriegen konnte.

- Das für anale Spiele meiner Meinung nach am besten geeignete Gleitgel auf Silikonbasis macht die Silikonoberfläche unangenehm schmierig. Man muss also entweder wasserbasiertes Gleitgel nehmen (was laut meinem Freund dann eher "ziept" und schlechtere Gleiteigenschaften hat) oder den Share mit zwei Kondomen davor schützen (was wir inzwischen immer tun und was den hautfreundlichen Silikoneffekt überflüssig macht).
Der Share wurde mir von der Sexshopverkäuferin meines Vertrauens empfohlen, als ich sie nach einer Empfehlung für einen guten Strap-On bat. Da sie mich bisher bereits häufiger gut beraten hatte, versuchte ich es damit und war zu Hause ganz begeistert von dem guten Innengefühl und davon, dass es dieses Mal überhaupt keine Riemen oder einen Latexslip zwischen meinem Schatz und mir gab.

Beim Ausprobieren mussten wir uns zunächst an den neuen Winkel gewöhnen - der Winkel ist anders als bei unseren vorherigen Strap-Ons sehr natürlich und nahezu identisch zu dem eines männlichen Gliedes. Als Frau hat man ein befriedigendes Gefühl von Ausgefülltheit. Bei jedem Stoß drückt die Auflagefläche angenehm verteilt auf die Klitoris, die Bewegung überträgt sich zusätzlich noch nach innen auf den G-Punkt. Obwohl man selbst die Stoßende ist fühlt es sich nahezu genauso an als ob man selbst gerade liebevoll und geschickt penetriert wird. Was mir besonders gut gefiel, war dass ich beim Stoßen mit meinem Becken bis an seinen Hintern kam und kein Hindernis wie ein Latexslip oder Riemen zwischen uns waren. Es war sehr unmittelbar und intim. Ich hatte, überspitzt gesagt, nicht das Gefühl, mit irgendeinem Ding in ihm herumzustochern, dass ich mir angezogen hatte - sondern es kam so nahe daran, ihn tatsächlih zu ficken, wie es meiner Meinung nach als Frau nur möglich ist.

Aus Sicht des passiven Partes ist es ebenfalls angenehm, die Partnerin so unmittelbar spüren zu können, auch ist das Material, die Form und der Stoßwinkel angenehm zu spüren.

Kleinere Einwände können sein, dass sich das Material nicht so gut mit Silikonöl verträgt (was für anale Spielereien meiner Meinung nach am besten geeignet ist) und dass es bis zur optimalen Nutzung durch die Trägerin ein bisschen Training erfodert. Außerdem ist die Größe für völlige Anfänger bei analen Spielen möglicherweise ein bisschen zu groß.
Fazit: Insgesamt lohnt sich der Share für experimentierfreudige Paare, egal ob lesbisch oder hetero mit Interesse an "Rollentausch". Das Produkt ist seinen Preis wert, wenn man grundsätzlich Interesse an solchen Spielen hat. Zwar braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit auf beiden Seiten, wenn man den Share aber erst mal zu gebrauchen gelernt hat, dann toppt er nach meinem Empfinden jede andere Form von "Extension" für die Frau.
Tags: Strap on Strapon Share anal Rollentausch