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  • klatschmohn
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    26 Juli 2009
    #1

    Änderung des Familiennamens möglich?

    Nur mal eben eine kurze Frage vielleicht kennt sich ja jemand aus^^Es ist so, dass ich im Moment noch den Familiennamen des Mannes trage, mit dem meine Mutter nach meinem Vater verheiratet war- die Ehe ist jedoch lange geschieden.

    In meiner Geburtsurkunde steht also mein Geburtsname(der Nachname meines Vaters) und dann steht in einem Vermerk, dass ich mit Wirkung des (Datum) den Familiennamen soundso angenommen habe.

    Nun meine Frage- weiß jemand, unter welchen Umständen es möglich ist seinen Geburtsnamen wieder an zu nehmen? Ich meine- die Ehe der beiden ist seit Jahren geschieden...und ich mag nicht mit dieser Familie in Verbindung gebracht werden und so gern ein Stück meiner Vergangenheit hinter mir lassen......

    (ich weiß, dass ich mit dieser Fragestellung zum Einwohnermeldeamt muss, werde ich auch demnächst tun- aber vielleicht "weiß" es ja jemand?)

    LG, Klatschmohn
     
  • User 10802
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    26 Juli 2009
    #2
    Hi!

    Bin kein Experte, aber ich versuch's mal: So weit ich weiß musst Du mit der Geburtsurkunde zum Standesamt um den Antrag zu stellen. Normal ist eine Namensänderung ohne Weiteres nicht möglich. Wahrscheinlich musst Du den Änderungswunsch begründen (psychologische Belastung oder Ähnliches), es könnten auch recht hohe Gebühren auf Dich zukommen. Da bin ich mir aber nicht sicher, weil es glaube ich Ausnahmeregelungen für Scheidungskinder gibt. War jetzt keine große Hilfe, aber ich wünsch Dir viel Glück,

    brainie
     
  • klatschmohn
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    26 Juli 2009
    #3
    Danke dir erstmal....

    Nun gut, die psychologische Belastung könnte ich durchaus nachweisen...ich dachte eben, dass es im Prinzip eigentlich kein Problem sein dürfte, da meine Mutter mit dem Typen schon ewig nicht mehr verheiratet ist.....mmmm:frown:..
     
  • User 10802
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    26 Juli 2009
    #4
    Jetzt lass Dich mal nicht entmutigen :zwinker: - Da fragen kostet nichts. Und es gibt definitv Regelungen für Scheidungskinder, um zurück auf den Geburtsnamen zu wechseln - Die Frage ist, ob man das gleich bei der Scheidung machen muss (bei Kindern unter 18 müssen dann beide Elternteile zustimmen) und wie das gehandhabt wird, wenn Du jetzt kommst... Generell sollte es aber schon möglich sein, vor allem wenn Du es begründen kannst. :smile:
     
  • brainforce
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    26 Juli 2009
    #5
    es kommt ja noch dazu das sie nicht nur ein Scheidungskind ist sondern der damalig Mann ihrer Mutter dessen Namen sie trägt nichtmal der leibliche Vater ist!:eek:

    Also wenn das kein Grund ist weiß ich auch nicht... aber genau kann ichs nicht sagen...
     
  • User 37583
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    26 Juli 2009
    #6
    Mit triftiger Begründung ist das gar nicht so schwierig.
    Ich weiss aber nicht welche Dokumente alles geändert werden muss und was da alles an kosten auf einen zu kommt.
    Zumindest bis vor ein paar Jahren (wie es heute ist weiss ich einfach nicht) war es so, dass die Kosten sich nach dem Einkommen richteten.
     
  • User 37284
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    26 Juli 2009
    #7
    Wenn du einen Grund hast, ist es in der Tat nicht allzu schwierig!
    Meine Freundin hat auch eine Namensänderung vornehmen lassen, es war nur recht teuer. Begründet hat sie es damit, dass sie sich nie mit dem Namen und der Kultur anfreunden konnte und sich eher mit der anderen Kultur und somit auch dem ausländischen Namen identifziert hat. War dann alles überhaupt kein Problem.

    Wenn du psychische Probleme hast und das nachweisen kannst, dann dürfte das wirklich nicht allzu schwer sein.
     
  • Hilfiger
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    27 Juli 2009
    #8
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    27 Juli 2009
    #9
    Der Freund meiner Schwester ist in de rgleichen Situation wie du. Er konnte seinen alten Namen aber nicht mehr haben, da damals irgendwelche Fristen abgelaufen waren oder so. Er wird jetzt den Namen meiner Schwester annehmen nach der Hochzeit.
     
  • klatschmohn
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    27 Juli 2009
    #10
    mmm....ich könnte die psychische Belastung durch diverse Gutachten meiner stationären Psychotherapien schon nachweisen..aber ob das reicht? Ich mag nicht mein Leben lang den Namen eines Mannes tragen, der mir meine ganze Kindheit "versaut" hat...und ich dachte auch dass es prinzipiell nicht allzu schwierig sein dürfte, da besagter Mann ja nicht mal mein leiblicher Vater ist...

    Die Frage ist nur, ob ich das Scheidungsurteil brauche- dann wirds schwierig denn ich hab seit Jahren kein Kontakt zu meiner Mutter.
    Ich danke euch schon mal..ich werde Mittwoch mal aufs Einwohnermeldeamt gehen und fragen.
     
  • User 10802
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    27 Juli 2009
    #11
    Die Gutachten über die psychologische Belastung sollten dick ausreichen... Ob Du da überhaupt noch das Scheidungsurteil brauchst weiß ich nicht... Und was das kostet leider auch nicht, das richtet sich wohl nach dem Einkommen, so weit ich weiß.
    Viel Glück!
     
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    27 Juli 2009
    #12
    Noch mal zu den Kosten, ich kenne jemanden die den Vornamen hat ändern lassen, auch da richtet sich das nach dem Einkommen, sie hat als Studentin unter 100€ gezahlt.
     
  • brainforce
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    28 Juli 2009
    #13
    Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen das sich in Deutschland die Gebühren nach Einkommen richten. Das einzige was mir einfällt was einkommensabhängig wäre sind die Tagessätze von Geldstrafen...

    Womit ich dir keineswegs unterstellen möchte das du etwas falsches behauptest - mich verwundert es nur...
     
  • Habbi
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    28 Juli 2009
    #14
    Off-Topic:
    Mich hats auch gewundert, aber es sagen doch recht viele hier, oder? Dann könnte an der Sache schon was dran sein.
     
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    28 Juli 2009
    #15
    Scheidungsurteil brauchst du normalerweise keines. Ich habe meinen Nachname vor ca. 2 Jahren auch wieder ändern lassen. Ich habe wieder meinen Geburtsname angenommen. War absolut kein Problem, hab einfach nur gesagt dass meine Mutter und ihr Ex inzwischen geschieden sind und ich keinen Grund mehr habe, seinen Namen zu tragen. Ich weiß leider nicht mehr was ich bezahlt habe, war aber schon um die 50 Euro, würd ich mal sagen.
     
  • Guzi
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    28 Juli 2009
    #16
    Also, ich hab mal etwas gegoogelt. Hier hast du es noch mal schwarz auf weiß, dass die Änderung geht. Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen, mit triftigem Grund natürlich, aber den dürftest du ja haben.
    Die Kosten dafür zu finden, ist gar nich so einfach. So steht hier, dass es zwischen 2,50€ und 1.022€ kosten kann. "Die konkrete Gebühr hängt insbesondere vom Verwaltungsaufwand und der Bedeutung der Namensänderung für den Antragsteller ab." Wenn man mittellos ist, kann auch von der Gebühr abgesehen werden.
    In anderen Foren steht auch, dass der Betrag immer unterschiedlich ist. Musst du halt sehen. Viel Glück! :smile:
     
  • User 37583
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    30 Juli 2009
    #17
    Warst du eigentlich auf dem Amt? wenn ja, was ist dabei rausgekommen?
     

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