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Ärztliche Pflichtuntersuchung für alle!?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Sascha1980, 6 Juni 2006.

  1. Sascha1980
    Gast
    0
    Momentan gibt es Streitereien innerhalb der großen Koalition, die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, die bisher freiwillig sind, verbindlich zu machen, d.h. Eltern vorzuschreiben, dass ihre Kinder an diesem Programm teilnehmen müssen. Dabei geht es um das Alter von 0 bis 10 Jahren.
    Mir ist nicht klar, warum angesichts der ständig steigenden Kosten im Gesundheitswesen so eine Idee nur auf Kinder beschränkt werden sollte. Mit Früherkennung könnte man jährlich immense Kosten einsparen, abgesehen von dem Leid, das man Menschen ersparen könnte, wenn sie frühzeitig bei einer Erkrankung behandelt werden könnten.
    Deswegen meine konkrete Frage: Warum sollte nicht auch bei Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen die Teilnahme an einer Pflichtuntersuchung nicht gesetzlich geregelt werden? Bei Männern ist so ein Instrument ja mit der Musterung im 18.Lebensjahr gegeben, während junge Frauen eine derartige Untersuchung bisher nicht haben und die Krankenkassen hier auf eine freiwillige Teilnahme angewiesen sind.
    Wenn die Gesundheitsämter im jährlichen oder zweijährlichen Zyklus Aufforderungen zu solch einer umfassenden Gesundheitsuntersuchung verschicken würden, fände ich dies sicherlich nicht gerade angenehm, aber der Zweck heiligt hier die Mittel. Über den Umfang dieser "Musterungen" müsste dann natürlich gegebenenfalls noch diskutiert werden.

    Wie steht Ihr dazu?
     
    #1
    Sascha1980, 6 Juni 2006
  2. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Ich lehne das grundsätzlich ab, egal in welchem Alter und aus welchen vorgeschobenen Gründen. Irgendwo ist echt mal genug mit Überwachungsstaat.

    Das tut er nicht ... tut er eigentlich nie.
     
    #2
    Mr. Poldi, 6 Juni 2006
  3. Sascha1980
    Gast
    0
    Ich denke nicht, dass das etwas mit Überwachungsstaat zu tun hat! Wir alle zahlen ja die immensen Kosten der "Arztverweigerer" mit, durch erhöhte Beiträge zur Krankenversicherung, durch eine größere Anzahl von Fehltagen in Betrieben etc. Irgendwo sehe ich da eine Verantwortung des Einzelnen, sich gesund zu halten.
    Wenn dies eben nicht freiwillig geht (und der Prozentsatz speziell von Jugendlichen, die daran teilnehmen, ist sehr klein!!), dann finde ich es nur recht nud billig, ein verpflichtendes Element einzuführen.
     
    #3
    Sascha1980, 6 Juni 2006
  4. medice
    medice (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.257
    123
    10
    vergeben und glücklich
    ich glaub schon, dass es einen sinn hat, eine vorsorgeuntersuchung zu machen, aber erst ab einem Alter von so 14 jahren oder so....
     
    #4
    medice, 6 Juni 2006
  5. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Also für mich zahlst Du nichts mit!
    Dass die Kosten im Gesundheitswesen zu hoch sind stimme ich dir allerdings zu, denn die sind zu wenig am Risikofaktor des einzelnen Patienten orientiert.
    Eigentlich gehört der gesamte gesetzliche Versicherungskrampf abgeschafft.
     
    #5
    Mr. Poldi, 6 Juni 2006
  6. dubAUT
    dubAUT (33)
    kurz vor Sperre
    521
    0
    2
    Single
    Ich wäre schon dafür, dass gewisse Untersuchungen verpflichtend anonym druchgeführt werden. Dass anonyme Untersuchungen kein Problem darstellen, zeigt der AIDS-Test. Der ist - medizinisch gesehen - recht aufwendig und teuer.

    Das Abschaffen der Versicherung würde zu einem System wie in Amerika führen, wo man nicht mehr sicher sein kann, ob einem überhaupt gehoflen wird. Wenn jemaden ein gebrochener Arm in den Privatkonkurs stürzt ist das nicht mehr lustig.

    #Hannes#
     
    #6
    dubAUT, 6 Juni 2006
  7. starshine85
    Verbringt hier viel Zeit
    3.254
    121
    2
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    ich versteh ja sowieso nicht, warum so viele menschen angst vor ärzten haben :ratlos:
     
    #7
    starshine85, 6 Juni 2006
  8. Fireblade
    Benutzer gesperrt
    2.529
    0
    0
    nicht angegeben
    ich bin dagegen ..
    wann ich zum arzt gehe bestimme ich.
    und das ist selten. sehr selten.
     
    #8
    Fireblade, 6 Juni 2006
  9. dubAUT
    dubAUT (33)
    kurz vor Sperre
    521
    0
    2
    Single
    Man sollte bedenken: Der persönliche Freiraum (und damit die Selbstbestimmung) endet dort wo die persönlichen Rechte anderer eingeschränkt werden.

    Gewisse Gesundheitsprobleme können auch dritte in Gefahr bringen.

    #Hannes#
     
    #9
    dubAUT, 6 Juni 2006
  10. Sascha1980
    Gast
    0
    Das ist medizinisch gesehen Quatsch. Gerade bei der körperlichen Entwicklung sollten Fehlentwicklungen möglichst schnell erkannt werden. Denke hier nur an Haltungsschäden, kieferorthopädische Probleme, Phimose etc.

    Je früher, desto besser!
     
    #10
    Sascha1980, 6 Juni 2006
  11. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.817
    123
    7
    vergeben und glücklich
    Bei Kindern bin ich voll dafür, schon alleine weil damit sicherlich der ein oder andere Vernachlässigungsfall eher erkannt werden könnte oder würde.
    Da wäre ich sogar für den Vorschlag das ans Kindergeld als Bedingung zu knüpfen, sprich die Eltern dies nicht machen oder sich dem verweigern bekommen das Kindergeld entzogen.

    Bei Erwachsenen bin ich generell auch für Vorsorgen,......aber das ist wohl leider etwas das KAssen nie verstehen werden das präventive Massnahmen im Vorfeld meist billiger sind als dann im dümmsten Falle lebenslange teure Behandlungskosten zu haben.
    Aber bei Erwachsenen würde ich keinen Zwang dahinter legen, das diese 2 mal im Jahr zur Vorsorge müssen, denn jeder muss mit den FOlgen selber klar kommen die sich daraus ergeben.

    Und wenn eben jemand 10 Jahre netmehr zum Zahnarzt geht braucht er sich net zu wundern, wenn er dann ein Vermögen für Implantate oder sowas bezahlen muss um wieder beisen zu können.

    Kat
     
    #11
    Sylphinja, 6 Juni 2006
  12. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Und nicht nur bei rein körperlichen Problemen... Es gibt sehr viele Kinder, die noch nicht im Schulalter sind, aber Dinge wie Sprachfehler, Entwicklungsverzögerungen oder ähnliches aufzuweisen haben - wenn diese Kinder dann bei der Schuleingangsuntersuchung erstmals untersucht werden und da dann als "nicht schultauglich" eingestuft werden, obwohl man z.B. mit einer logopädischen Behandlung oder sonstiger Förderung problemlos die normale Schulreife hätte herbeiführen können, ist das natürlich schlimm.

    Denn es gibt viele Kinder, die vom ersten Schultag an praktisch chancenlos sind, weil sie davor durch jedes Raster gefallen sind und die Eltern sich nicht ausreichend um sie gekümmert haben. Auch ein normal intelligentes und körperlich normal und altersgemäß entwickeltes Kind kann "verkümmern", wenn es nie die Möglichkeit hatte, sich zu entfalten. Ob das völlig unzulängliche Ausdrucksfähigkeit ist, ein Sprachfehler oder Probleme bei der Feinkoordination (es gibt tatsächlich Kinder, die eingeschult werden sollen, aber nicht mit einer Bastelschere umgehen können, einfach weil sie es nie gelernt haben!) - so etwas sollte VOR der Schuleingangsuntersuchung festgestellt werden. Denn wenn man erst mit der Einschulung ansetzt, kommt das bei vielen schon zu spät. Mit "Überwachungsstaat" hat so etwas für mich nichts zu tun.

    Edit: Wo wir gerade dabei sind, für eine Impfpflicht (natürlich nicht für Pocken oder Gelbfieber, aber für die "gängigen Kinderkrankheiten" sowie Tetanus) wäre ich auch. Denn wer seine Kinder nicht impfen läßt, gefährdet nicht nur sein Kind (das zu dem Zeitpunkt ja der Entscheidung seiner Eltern "ausgeliefert" ist), sondern vor allem auch andere - nämlich die, die sich aufgrund ihrer körperlichen Verfassung nicht impfen lassen KÖNNEN. Das wäre mal eine wirklich sinnvolle Maßnahme, denn mittlerweile brechen in Deutschland wieder Krankheiten aus, die gefährlicher sind als ihr Ruf und die eigentlich schon längst als besiegt und nahezu ausgerottet galten...

    Sternschnuppe
     
    #12
    Sternschnuppe_x, 6 Juni 2006
  13. DieDa
    DieDa (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.778
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Bei Kindern ok. Da musste ich auch durch, obwohl ichs gehasst hab, aber immerhin konnte mir man mit meinem Sprachfehler helfen.

    Mich zum Arzt zwingen? Den will ich sehn, der das versucht :angryfire
    Vermutlich würden die Krankenkassen Millionen mehr investieren müssen zum Abbau irgendwelcher Ärtephobien als dass sie so ein Zwang entlasten würde.
     
    #13
    DieDa, 6 Juni 2006
  14. NewHorizons
    Verbringt hier viel Zeit
    110
    101
    0
    Single
    Nein, also da bin ich strikt dagegen. Die persönliche Freiheit des Einzelnen wiegt hier für mich klar höher. Auch wenn es aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll wäre, aber das wäre z.B. auch folgendes:

    - Alkohol verbieten
    - Rauchen verbieten
    - Fettes Essen verbieten, stattdessen gesunde Zwangsernährung
    - Sportpflicht (wer erinnert sich an Winstons Teleschirm-Gymnastikstunde?)
    ...

    das wäre dann zwar eine gesunde Welt, aber keine freie mehr - nein danke.
     
    #14
    NewHorizons, 6 Juni 2006
  15. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
    3.068
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Da bin ich noch viel mehr dagegen, denn das ist im Gegensatz zu Vorsorgeuntersuchungen richtig gefährlich. Man sollte mit so wenig Impfungen wie nur irgend möglich auskommen. Mit Impfen erreicht man zwar dass keine Erkrankung stattfindet, die Erreger aber können sich so über einen langen Zeitraum halten - um dann vielleicht uz mutieren.
    Da ist es besser wenn ein Kind Keuchhusten, Maser, Windpocken, etc. hatte - und das Immunsystem sich selbst aktiv damit auseinandersetzen musste.
     
    #15
    Mr. Poldi, 6 Juni 2006
  16. Félin
    Félin (30)
    Meistens hier zu finden
    1.302
    133
    26
    offene Beziehung
    So wie bei der Masernepidemie, die grad in NRW war/ist, wo mehrere Kinder so stark geschädigt wurdne, dass sie jetzt ihr Leben lang geistig behindert sind.
    Halte ich nicht für wesentlich besser
     
    #16
    Félin, 6 Juni 2006
  17. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.817
    123
    7
    vergeben und glücklich
    Bin ich absolut dagegen.
    Klar werden wir unser Kind gegen bestimmte Sachen impfen lassen, aber ich möchte selbst entscheiden gegen was, und vor allen wann.
    Ich würde zum Beispiel NICHT mit unserer 3 Monate alten Tochter das Komplette Impfpaket machen lassen....sondern erst ein gutes Stück später.
    Und ich würde auch nicht (weils so praktisch ist) die Ganzen Kombiimpfungen machen wollen, sondern will mir selbst das aussuchen was ich für notwendig erachte.

    Kat
     
    #17
    Sylphinja, 7 Juni 2006
  18. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Dann viel Spaß, wenn deine Tochter im Alter von 5 Monaten von einem anderen ungeimpften Kind mit Masern angesteckt wird und dann ihr Leben lang geistig behindert ist.
     
    #18
    Sternschnuppe_x, 7 Juni 2006
  19. quichie
    quichie (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    156
    101
    0
    nicht angegeben
    also ich hab jetzt nicht gelesen was vor mir geschrieben:
    Aber man kann einem erwachsenen Menschen doch nichtvorschreiben wann er zum arzt muss. und zum thema geldsparen. ich für meinen teil würde lieber mal anfangen bestimmten personengruppen einfach jegliche finanzielle unterstützung im falle von krankheuten zu streichen. z.b. extrem übergewichtigen, die nicht aufgrung einer krankheit so dick sind sondern einfach weil sie soviel fressen und dann knochenprobleme, herzprobleme oder was weiss ich alles haben. und eltern, die ihre kinder erst richtig fett werden lassen würd ich auch nicht unterstützen sondern einfach dazu verdonnern die ganzen kuren etc. selber zu zahlen. spart man auch ne ganze menge!
     
    #19
    quichie, 7 Juni 2006
  20. Sylphinja
    Sylphinja (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.817
    123
    7
    vergeben und glücklich
    1. Ich habe nicht vor mein Kind mit 3 Monaten in irgendne Krabbelgruppe zu stecken wo sie sich anstecken kann
    2. Find ich dieses behindert Arrgument immer schwach....das hat mir schonmal ne Tante an den Kopp geschmissen weil ich im Geburtshaus entbinden will....als wenn jedes Kind das da geboren wird behindert ist.
    3. ist es vollkommen okay wenn man 6 Monate voll stillt und ab dem 6 Monat mit den Impfungen beginnt.

    Kat
     
    #20
    Sylphinja, 7 Juni 2006

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