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Öl-Heizung - wie am Sparsamsten?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Dreamerin, 6 April 2006.

  1. Dreamerin
    Gast
    0
    Hallo Leute,

    wir haben kurz vorm Winter 4000 Liter Heizöl bestellt, was uns etwa 2000 € gekostet hat.

    Jetzt ist der Tank fast schon zu 1/3 leer.

    Leute, ich bin ratlos und ich habe keinen Geldscheißer zu Hause. Die Heizung ist jetzt so eingestellt, dass sie morgens von 5 bis 7 heizt und abends von 16 bis 21 Uhr. Zwischendrin weiß ich es nicht. Es ist wohl irgendwie eingestellt, dass wenns unter ne gewisse Temp. kommt, es wieder heizt.

    Ist dieser Verbrauch normal? Eigentlich sollte das Öl 2 Jahre halten. Und einen 2. Winter sollte es wirklich noch reichen. Im Sommer wird ja eh nur das Wasser aufgewärmt.

    Wie stell ich die Heizung sparsamer ein oder passt die Einstellung?
    Wäre es sinnvoll, sie morgens gar nicht heizen zu lassen? Wir stehen eh nur ausm Bett auf und gehen kurz ins Bad und fahren dann. Dafür kanns auch kalt sein, ich schwitz morgens eh nur.

    (Am WE ist die Einstellung übrigens anders.)

    Wir werden uns zum Herbst hin einen Schwedenofen kaufen für ebenfalls 2000 € :smile:weinen: ) um damit evtl. Heizkosten zu sparen.

    Gruß
    Dreamerin

    PS Bitte keine Tipps, dass ich ne andere Heizung einbauen soll. Erstens hab ich grad nicht so viel Geld und zweitens ist die Ölheizung niegelnagelneu!
     
    #1
    Dreamerin, 6 April 2006
  2. [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
    5.562
    173
    2
    nicht angegeben
    Also von den 4000Liter sind 1/3 weg?

    Wie viele Räume heizt ihr denn? und wie viele MÜSST ihr heizen?

    Bei uns z.b. werden nur die Räume geheizt wo wir uns jeden Tag länger aufhalten - also Küche, Wohnzimmer, Büro, meins :grin:, Bad wg Duschen usw. und ansonsten eig gar keine Räume.. außer das der alten Dame die hier wohnt oO

    Ich kann dir auch nicht sagen wie viel wir so verbrauchen.. hm..sind eure Fenster dicht? :grin:

    Ansonsten kommt ja jetz ers ma der Sommer :grin:

    vana
     
    #2
    [sAtAnIc]vana, 6 April 2006
  3. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
    702
    101
    0
    nicht angegeben
    Wir haben in Baiern ne ca. 23 Jahre alte Ölheizung und brauchen wenn wir im Haus wohnen, jährlich locker 3500l-4000l. Beheizen dann aber auch 200qm Wohnfläche, wobei die Raumhöhe ziemlich hoch ist. Wenn wir das Haus nicht bewohnen, verbraucht die Heizung trotzdem so an die 1500l im Jahr. Das braucht es allein schon im langen Winter dass es die Rohre net gefriert. Wenn die durchbrechen ist das nämlich noch teurer.
    Grundsätzlich hätte man sich vorab besser informieren können, was eine Ölheizung für kosten erzeugt. Das Öl nicht immer billiger wird ist auch nicht das Neuste.
    Aber jetzt habt ihr das Teil ja. Ich würde die Heizung morgens nicht laufen lassen sofern man da eh nicht daheim ist. Außerdem sollte man eben mit Warmwasser sparsam umgehen und nicht erst heizen und dann lüften, sondern erst lüften und dann heizen. Außerdem macht es durchaus Sinn nur die Räume zu beheizen, wo man es wirklich braucht. Besonders viel Einsparen kann man da nicht, aber es ist immerhin etwas. Ein Haus hat eben doch ganz schön hohe Nebenkosten :-/
     
    #3
    Sahneschnitte1985, 6 April 2006
  4. Dreamerin
    Gast
    0
    Puh... wir beheizen:

    Büro, Küche, Wohnzimmer, Bad. Schlafzimmer weiß ich jetzt nicht so genau.

    Ich werde heut mal durch alle Räume gehen. Im Schlafzimmer müsste man nicht heizen. Bad eigentlich auch nicht, aber mein Freund will es im Bad so warm, dass man schon schwitzend aus der Dusche fällt :cool1: (Im Bad ist Fußbodenheizung).

    Die Fenster sowie der Rest des Hauses sind so neu wie die Ölheizung. Neubau.

    Wohnfläche 123 m ².
     
    #4
    Dreamerin, 6 April 2006
  5. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
    702
    101
    0
    nicht angegeben

    Das ist nich allzuriesig. Du kommst ja glaub ich aus Baiern oder? ich mein da war's halt schon sehr kalt im Winter, zumal der Winter ungewöhnlich lang war. Das merkt man schon im Öltank. Kannst hoffen dass es nächstes Jahr net so phantastisch weiß wird ;-)
     
    #5
    Sahneschnitte1985, 6 April 2006
  6. Divi
    Divi (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    80
    91
    0
    Single
    Ende letzten Jahres hatte ich meinen Eltern geholfen das Dach zu
    isolieren, grob geschätzt bringt das 1000l/Jahr Einsparung (ca. 160qm).
    Da haben wir 20cm Glasswolle unter das Dach verfrachtet,
    so das es zwischen den Dachbalken und der Isolierung keinen Spalt gibt.
    Zusätzlich wurde dann eine Folie drunter geklebt, das es Luftdicht
    ist und jedes Loch wurde penibelst mit hochwertigem Klebeband
    (35€/Rolle) abgeklebt. Bei eurem Haus hat man das glaube ich nicht
    gemacht, ansonsten währen die Werte niedriger.

    Wo gepfuscht wurde sieht man im Winter daran, das der Schnee
    auf dem Dach schneller schmilzt oder man macht mit einer
    WärmebildKamera ein Bild an kalten Tagen.
    Problem ist nur, das diese Kameras Sau teuer sind und ich weis
    nicht wo man sowas ausleihen kann.
     
    #6
    Divi, 6 April 2006
  7. Chabibi
    Sehr bekannt hier
    2.300
    168
    253
    in einer Beziehung
    Es gibt Energieberater die haben so'ne Wärmebildkamera und machen solche Tests, vielleicht mal danach umsehen im Fall der Fälle.
     
    #7
    Chabibi, 6 April 2006
  8. [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
    5.562
    173
    2
    nicht angegeben
    @Schnee auf dem Dach.. ich dachte bisher eigentlich immer, dass das einfach mit dem Kamin zusammen hängt.. weil da kommt ja der "warme" Dampf raus :grin:

    vana
     
    #8
    [sAtAnIc]vana, 6 April 2006
  9. Dreamerin
    Gast
    0
    Hey das ist ein neu gebautes Haus, was eigentlich perfekt isoliert ist. Mag sein, dass im oberen Stockwerk die Wärme ziemlich nach oben abzieht, weil man eine Dachschräge hat. Aber die pfuschen nicht... Die Firma, die das Haus gebaut hat, ist uns persönlich bekannt.
     
    #9
    Dreamerin, 6 April 2006
  10. tomas
    Verbringt hier viel Zeit
    445
    101
    0
    Verheiratet
    alles richtig gemacht.
    das ganze nennt sich dampfsperre und bringt ne menge an ersparnis.
    ansonsten, würde ich an deiner stelle einmal einen heizugsfachmann kontaktieren.
    lieber dem 70 euro für eine stunde bezahlen, und wertvolle tips erhalten.
     
    #10
    tomas, 6 April 2006
  11. User 2404
    Verbringt hier viel Zeit
    852
    103
    4
    Single
    Ich denk da kannst du soviel ned machen.Der Winter war extrem lang,kaum mal Tage wo es draussen Temperaturen über null grad hatte und das von November bis April.

    Wir Heizen mit Holz und ich würd fast sagen dass wir nahezu die doppelte Menge gebraucht haben weil wir den ganzen Tag und ned nur Morgens und Abends Heizen mussten.

    Es ist schon wichtig dass keine Wärme nach oben verloren gehen kann,das ist schlimer als wenn die Wände nicht so gut isoliert sind.

    Die Heizung nur teilweise anzumachen bringt in einem gut gedämmten Haus nicht viel,das was du tagsüber und nachts einsparst muss dann beim wiederanfahren verbraucht werden.

    Vielleicht den Thermostat in den räumen ein wenig runterdrehen,aber ned zu weit abkühlen lassen.

    Im Bad steht der Thermostat bei uns etwas über 2 ,im Wohnzimmer bei 3 und im schlafzimmer nur ganz wenig über dem was unbedingt sein muss dass die Heizung ned einfriert.

    Wär mal noch interessant zu erfahren ob ale Daheim im T-Shirt rumlaufen,ich hab nämlich meistens auch zuhause Hemd und Pulli an,da friert man ned so schnell.
     
    #11
    User 2404, 6 April 2006
  12. ~magic~
    Gast
    0
    Es gibt ja jetzt den Energiepass, wo man bei Umbaumaßnahmen sogar machen muss.

    Da kommt ein Enerigeberater/-fachmann, kostet so um die 200,00 EUR (bin mir nicht ganz sicher), und zeigt auf, wie das Haus gedämmt ist und wo es Schwachstellen gibt. Ich denke das ist gut angelegtes Geld. Und wenn es etwas zu verbessern gibt, und man macht das, erhält mann die Hälfte von den Kosten von dem Energieberater von der Gemeinde/ Stadt wieder zurück.
     
    #12
    ~magic~, 6 April 2006
  13. DoubleBig
    DoubleBig (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    44
    91
    0
    Single
    hmm das scheint mir ein recht hoher verbrauch zu sein, aber das war auch ein kalter, langer winter... ich habe jetzt keine zahlen im kopf.. aber meine eltern beheizen unsere zwei efh mit öl... und das sind keine neubauten(20 und etwa 70 Jahre)...

    ich hab jetzt mal im kopf durchgerechnet, von den werten die ich noch im kopf hatte, ich glaube mit 4m³ kommen meine eltern etwa eine wintersaison aus.. also, wenns drauße über 10° sind schaltet sich die heizung aus.. dann wird nurnoch in einem haus wasser erwärmt...

    auch die innentemperatur ist ein großer faktor... ich galube bei 1°C weniger sind das schon einige % ersparnis... sonst mal heizzeiten überprüfen.. und die heizungseinstelungen.. heizkurve... innengesteuert, außengestuert.. nachtschaltung.. heizsystem(heizkörper/fußbodenheizung)
    meine eltern und meine großeltern haben jeweils im letzten herbst neue ölheizungen eingebaut... ich habe da, als der heizungsbauer weg war erstmal die steuerungen verfeinert.. die sind meist nur auf standardeinstellungen eingestellt...

    so... das sollte reichen.. ernn noch fragen sind pm
     
    #13
    DoubleBig, 8 April 2006
  14. Dreamerin
    Gast
    0
    Kann mir nicht vorstellen, dass ich jetzt einen brauche, der die Isolierung überprüft. Das ist Baujahr 2005.

    Im Schlafzimmer haben wir die Heizkörper aus. Im Bad nicht, weil mein Freund gern ein warmes Bad hat. In den Kinderzimmern ist die Heizung auch aus. Und das sind die 4 Zimmer, die unterm Dach sind.

    Wir haben es jetzt umgestellt. Und zwar heißt es unter Tags, wenns unter 17 Grad warm ist im Haus. Und dann von 16 bis 21 Uhr oder so heizt es auf 22 Grad. Am Wochenende natürlich länger (Freitag ab Mittag, Sa und So ganz).
     
    #14
    Dreamerin, 8 April 2006
  15. hägar
    Gast
    0
    Hallo Dreamerin!
    Energieverbrauch ist eines meiner Lieblingsthemen. :herz:
    Also du hast in diesem Winter bis jetzt 1/3 von 4000 Liter Heizöl verbraucht. Die Heizperiode ist zum Glück bald vorbei, im Sommer wird nur warmes Wasser erzeugt. Darum würde ich mal grob über den Daumen schätzen, dass ihr in diesem Jahr 2000 Liter verbrauchen werdet. Bei allem, was jetzt kommt, muss man dazusagen, dass die Daten von einem Jahr wenig Allgemeingültigkeit haben, weil jedes Jahr unterschiedlich ist. (dieser Winter war z.B. sehr kalt und lang) Wenn man über mehrere Jahre den Durchschnitt bildet, hat man eine viel bessere Einschätzug.

    Mit den 126 m^2 Wohnfläche, die ihr habt macht das: 16,1 Liter pro Jahr und Quadratmeter. Das ist für einen Neubau etwas viel. Aber ohne einen Zeitraum von mehreren Jahren zu betrachten auch kein Grund zur Panik.
    Zum Vergleich:
    Der gesetzlich vorgeschriebene Standard für Neubauten seit 2002 ist: 8,2 l/m2
    Häuser der Baujahre 1995-2002 brauchen durchschnittlich: 8,5 -10l/m2
    BJ 1984-94: ca. 14 l/m2
    vor 1984 und nicht saniert: Durchschnittlich 22,3 l/m2 und Jahr. Leider ist diese Gruppe von Häusern die größte in Dtld. :flennen:
    Es gibt übrigens auch Häuser, die so gut gedämmt sind, dass man gar keine Heizung mehr braucht. Kostet zwar mehr Geld, darüf kann man sich Heizkörper, Heizung, Rohre und Öltank sparen.

    Kannst du vielleicht irgendwo (Handwerkerrechnungen, Bauplan..) in Erfahrung bringen, welche Wärmedämmmaßnahmen bei euch ergriffen wurden? Dicke der Dämmung, Kellerdecke gedämmt? Dachdämmung ist ein Muss bei einem Neubau. Ob die Dämmung richtig ausgeführt wurde, kannst du bei einem Energieberater überprüfen lassen. Z.B. mit einer solchen Wärmebildkammera. Der macht es zwar auch nicht umsonst, aber dann weißt du ob was vergessen wurde.

    So, das ist nun aber kein Grund zu verzweifeln. Wir wohnen z.B. in einem Haus aus das während dem Krieg gebaut wurde und 1984 saniert wurde. Durch halbwegs sparsames Heizen schaffen wir es auf 12,3 l/m2 und Jahr.
    Wie DoubleBig schon gesagt hat, ist es unnötig und auch gesünder, das Schlafzimmer nicht zu heizen 17°C sind optimal, also Thermostat zu! Selbiges gilt für Kellerräume, Abstellkammern etc.. Im Winter einen Pulli anzuziehen ist auch billiger. weil 1Grad weniger Raumtemperatur spart 6% beim Energieverbrauch.
    Die ganze Liste von Heiztipps gibts hier. Ganz wichtig auch, dass die richtigen Heizkurven etc. eingestellt sind. Die Heizungsinstallateure drehen da gerne manchmal etwas zu viel auf, weil wenn es dem Bewohner mal etwas zu kalt wird, ist das schlecht für den Ruf.. Wenn man sich etwas auskennt und traut, einfach mal probieren, wie niedrig du die Kurve stellen kannst und ggf. im Winter wieder etwas hochdrehen.

    Es wäre natürlich nicht schlecht gewesen sich VOR dem Bau über die kostengünstigste Heizung zu informieren. Dazu zählen eben nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch die laufenden Kosten. Ich sage das nicht, um dich zu ärgern, sondern um andere davor zu warnen. Ehrlich gesagt kenne ich viele, die sich erst nach vollendeten Tatsachen für die Ölrechnung interessieren. Zu spät.

    Darum: Es gibt z.B. Holzpellets das sind kleine gepresste Holzstückchen. Damit spart man ungefähr 1/3 der jährlichen Kosten. Die Heizung läuft genauso automatisch wie mit Öl oder Gas. Die Anschaffung einer solchen Heizung ist teurer, lohnt sich aber über die Jahre (so ca. 10) Da sich nicht alle die Anschaffung einer so teuren Heizung leisten können, obwohl es sich insgesamt ja lohnt, gibt es von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau, gehört dem Bund) sehr günstige Kredite für so etwas. Dann kann man die Heizung quasi mit dem was man sich jährlich spart abbezahlen. Zuschüsse gibt es auch vom Bund (1700€ meines Wissens)
    Für Holz gibt es noch viele mehr Vorteile: Wächst in Dtld. (Arbeitsplätze) und nicht am Persischen Golf. Geht nicht aus, trägt nicht zum Klimawandel bei etc.
    Der Schwedenofen, den ihr euch kaufen wollt ist eine gute Idee. Immer schön auf trockenes Holz achten, keinen Mist verfeuern, regelmäßig die Asche raus und auch gut vorher informieren. Es gibt dort nämlich auch ineffiziente und effiziente. Auch den Schornsteinfeger fragen, ob das mit dem Kamin klargeht!!

    Am besten ist es natürlich, man verbraucht so wenig Energie wie möglich. Weil das muss man dann nicht in Form von Öl Gas oder Holz bezahlen. Also, Isolieren, vernünftig llüften, Pulli anziehen!

    Gerne weitere Fragen an mich, wenn ich Bescheid weiß. Bin nämlich auch kein Heizungsbauer.. aber das ist manchmal auch von Vorteil.:zwinker:
     
    #15
    hägar, 11 April 2006
  16. Dreamerin
    Gast
    0
    Jep, das kann ich machen. Die Beschreibung ist ja bei uns. Kann aber nicht versprechen, ob ich das heut schaffe.

    Also das Schlafzimmer und die 2 Kinderzimmer sind kalt. Das Bad ist warm. (Fußbodenheizung + Heizkörper). Die Küche ist warm, das Wohnzimmer ist warm. Speis ist eh kalt, Klo auch. Büro ist warm. Hobbyraum usw. sind kalt. Pulli trag ich eh immer.

    Was genau versteh ich unter Heizkurve? Ich hab ja schon beschrieben, dass die Heizung so eingestellt ist, dass sie den ganzen Tag auf 17 Grad lässt und abends heizt sie auf 22 Grad. Oder?

    Das Haus wurde so gekauft, wie es da stand. Wir haben nicht geplant, hätten wir das, wäre jetz keine Ölheizung drin.

    Wir kriegen das Holz sogar umsonst, müssen es aber selbst "machen", zusammen mit meinem Papi. Er ist 1. Sägewerksmensch und 2. hat er nen Wald :tongue:

    Also, ich hoffe du gibts noch mehr Tipps, da wär ich echt dankbar.

    Die Tipps hab ich ausgedruckt, werd sie heut Abend mit meinem Freund besprechen und unsere Temperatur von 22 auf 20 Grad zurück drehen. Das mit den Rolläden ist auch n guter Tipp. Aber man kann doch nicht im ganzen Haus Rolläden zu machen... :ratlos:
     
    #16
    Dreamerin, 11 April 2006
  17. hägar
    Gast
    0
    Heizkurve

    Die Heizkurve sagt wie heiß die Heizung das Wasser für die Heizkörper macht.(= Vorlauftemperatur) Das hängt von der Außentemperatur ab.
    Auf er x-Achse(nach rechts) ist die Außentemperatur und auf der y-Achse(nach oben) die dazugehörige Wassertemperatur.
    Meist sind das Geraden oder sie werden nach rechts etwas flacher.

    Am Heizkessel (also im Keller, da wo das Öl verbrannt wird) kann man dann zwischen flachen Kurven (eher niedrigere Vorlauftemperatur) und steilen Kurven (hohe Vorlauftemperatur) wählen.
    Die Sache ist die, dass der Wirkungsgrad der Heizung steigt, je kleiner die Vorlauftemperatur ist (weniger Verbrauch). Allerdings hat das Wasser dann weniger Energie gespeichert und es kann dann eben sein dass es dann nicht mehr ausreicht, um die Räume auf die Temperatur zu bekommen, die du dir mit dem Thermostat am Heizkörper "wünschst". Wenn eine steile Kurve eingestellt ist, gibt es mit der Raumtemperatur kein Problem weil das Wasser immer sehr heiß kommt und dann vom Thermostat reguliert wird. Du merkst also nichts, außer dass in diesem Fall halt der Wirkungsgrad geringer und der Verbrauch höher ist Die Vorlauftemperatur kann man oft an einem Thermometer am Kessel ablesen uns sie sollte NIE mehr als 60°C betragen. Und das bitte auch nur im Winter, wenn es draußen kalt ist. Und je weniger, desto effizienter.
    Die 22 bzw. 20 °C die du einstellst, sind wahrscheinlich an einem Raumthermostat. Oft gibt es EINEN solchen im Haus (Wohnzimmer) und dann noch die Drehdinger in den restlichen Zimmern.. Unbedingt darauf achten, dass das im Zimmer mit diesem Raumthermostat auch die Drehdinger aufgedreht sind, weil sonst alles verrückt spielt.

    Ich habe noch nie ein System mit Raumthermostat bedient. Und es gibt auch viele gute und schlechte Möglichkeiten solche Anlagen zu bauen. Falls du etwas anders vorfindest, als ich es geschrieben habe, kann das gut sein. Ich bin nur interessierter Laie.
     
    #17
    hägar, 11 April 2006
  18. Dreamerin
    Gast
    0
    Ich verstehe von allem nur ca. die Hälfte.

    Wie krieg ich raus, welche Heizkurve ich habe?

    Raumthermostat? Also die 20 Grad bzw. 22 Grad sind unten eingestellt. Direkt an der Heizung, am Herzen! Im Heizungskeller. Da, wo man auch einstellen kann, um wieviel Uhr es wie warm werden soll. Usw.

    Raumthermostat?! Also wir haben in den Räumen nur so kleine Heizungen an der Wand mit Drehdingern. Wo man von 1-5 stellen kann. Sonst nichts.

    Wie muss die Heizkurve sein? Meinst du das, wie oft in der Stunde die Heizung das Wasser heizen soll? Das hängt dann damit zusammen, wie lang das Wasser laufen muss, bis es warm kommt? Ich glaub da ham wir sowas in der Mitte gewählt. 3 oder so.
     
    #18
    Dreamerin, 11 April 2006
  19. hägar
    Gast
    0
    Die sind meistens am Kessel wo aufgezeichnet dann stehen Nummern daneben, (z.B. 1-7) und nicht weit davon gibt es einen Auswahlknopf dafür.
    Um die Verwirrung zu vervollständigen kann man die Kurve dann manchmal an einem zweiten Auswahlknopf noch hoch und runter verschieben.. Wenn man auch noch hoch und runter verschieben kann, dann meldest du dich am besten nochmal. Dann kann man alles noch besser einstellen aber ich gebe zu, dass es kompliziert ist.

    Also: die Heizkurve ordnet jeder Außentemperatur eine Vorlauftemperatur zu. Das ist die Temperatur mit der die Heizung das heiße Wasser in die Heizkörper schickt.
    Also z.B. draußen 0°C -> VLtemp. 45°C, draußen -20°C -> VL temp. 60°C. Mehr macht sie nicht.
    Mit dem Warmwasser für den Wasserhahn hat das alles gar nichts zu tun.

    Was die richtige Kurve ist kann man nicht allgemein sagen. Flachere Kurve heißt besserer Wirkungsgrad und weniger Verbrauch, aber flachere Kurve heißt auch, es kann etwas kühler als gewollt im Haus sein.
    Du musst ausprobieren:
    Immer warm genug? Dann versuch mal eine flachere Kurve
    immer noch warm genug? Schon mal gut. Vielleicht geht ja noch eine flachere? irgenwann wird es dir zu fröstelig werden und dann nimmst du wieder die nächst höhere. Alles Klar?
    Es kann gut sein, dass du jetzt etwas flaches einstellst und dann im nächsten Winter merkst, dass es doch etwas zu viel des guten war.

    Was das mit der Einstellung von 22°C oder 20°C direkt am Kessel für einen Einfluss hat, kann ich jetzt nicht genau sagen. Schließlich weiß der Kessel ja schlecht, wie warm es oben in den Wohnräumen ist, wenn ihm das niemand sagt...
    Also wahrscheinlich schiebt diese Einstellung auch nur etwas an der Kurve hoch und runter, was ich oben schon mal kurz als weitere Einstellmöglichkeit genannt habe.. Die Hersteller machen da manchmal ziemliche Behelfslösungen. Ich hätte da ein paar bessere Ideen.

    Prinzipiell ist es auf jeden Fall sparsamer, du stellst es auf 20°C ein. Und nimmst eine flache Kurve. Solange es dir dann nicht zu kalt wird ist alles bestens.

    Wenn ihr irgendwann einen Holzofen zusätzlich habt (und auch fleißig benützt), dann kommst du wahrscheinlich mit sehr flacher Kurve und der 20°C Einstellung hin.:smile:
     
    #19
    hägar, 11 April 2006
  20. Dreamerin
    Gast
    0
    Ich hab heut kaum was getrunken und bin müde... das merkt man wohl grad an meinem Hirn. Ich meld mich morgen wieder... :ratlos:

    Vielen Dank für die Tipps, vielen Dank. Ich hab schon immer ziemlich leichtfertig gelüftet und die Türen offen gelassen. Mein Freund hat immer geschimpft und ich habs ned so richtig ernst genommen.
     
    #20
    Dreamerin, 11 April 2006

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