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  • xoxo
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    6 Juli 2009
    #1

    Übergewichtige sollen mehr in Krankenkasse einbezahlen

    Staatliche sowie private Versicherungen überlegen derzeit, ob adipöse/fettleibige/übergewichtige Menschen nicht mehr in die Krankenkassen einzahlen sollen, weil es ein selbstverschuldetes Problem ist und weil das Verantwortungsbewusstsein für den eigenen Körper gestärkt werden soll.

    Wie denkt ihr darüber?
     
  • User 12216
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    6 Juli 2009
    #2
    wenn es bewiesen selbstverschuldet ist dann spricht nix dagegen!
     
  • MrShelby
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    6 Juli 2009
    #3
    Oha - das Sommerloch ist da! Diese Diskussionen über Dicke, die mehr bezahlen sollen kommen so schnell, wie sie wieder verschwinden, da diese "Pläne" aus verschiedenen Gründen nicht durchsetzbar wären. Genauso wie die Debatte, ob Skifahrer den Transport per Heli ins Krankanhaus selber zahlen sollen usw.
     
  • xoxo
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    6 Juli 2009
    #4
    Wie lauten diese Gründe ?
     
  • Chérie
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    6 Juli 2009
    #5
    Ist das nicht schon in manchen privaten KK schon längst der Fall, dass adipöse Versicherte höhere Beiträge zahlen?
     
  • Yoghos
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    6 Juli 2009
    #6
    Sehe es auch als Sommerloch. Dann müssten Raucher genauso verdonnert werden, Alkoholiker, usw.
    Würde ich zwar in manchen Bereichen zustimmen :grin: aber ist insgesamt bei der derzeitigen Gesetzeslage NOCH nicht durchsetzbar.
     
  • MrShelby
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    6 Juli 2009
    #7
    -Angst vor schlechter Presse
    -Möglicherweise verstoß gegen das Grundgesetz ("Gleichbehandlungsgrundsatz")
    -Parteien, die diese Ausrichtung in der Gesundheitspolitik vertreten, verlieren Wählerstimmen
    -Zu großer Aufwand (Zeit und Kosten), um in jedem Einzelfall festzustellen, wie hoch genau das Eigenverschulden ist (im Gegensatz zu krankheitsbedingter Zunahme)

    usw. usf.

    Wurde schon gefühlte 1000 mal im Sommerloch durchgekaut.
     
  • donmartin
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    6 Juli 2009
    #8
    Wer bitte schön ist in der Beweispflicht?

    Sommerlochdebatte?

    Wie weit soll das gehen?
    Beweise einmal, dass es ein gesellschaftliches Problem ist.

    Eltern müssen Arbeiten um Kinder zu ernähren. Kinder werden vor dem TV "geparkt".
    Keine (günstigen/kostenlosen) Angebote wie Sport/Schulsport mehr für die Kids.
    Keine vernünftige Ernährung in Ganztagsschulen.
    Keine Schularztuntersuchungen mehr, Kinder dürfen nirgens mehr spielen, toben und sich abreagieren. Stattdessen werden sie einem Stress unterzogen um den gesellschaftlichen Ansprüchen zu genügen....Seelischer Stress kann auch dick und krank machen.........usw usw.......

    WER IST SCHULD?

    Ist wieder ganz einfach, auf andere zu zeigen und zu sagen "du hast selber schuld, also trägst du die Kosten".....Kosten, die die Krankenkassen ausgeben für Alkohol trinkende und rauchende Menschen, Menschen die Extremsportarten ausführen oder sich in Gefahr begeben, für deren Folgen alle aufkommen müssen.

    Es gab einmal Zeiten, da galt das "Solidarsystem". Was Solidarität bedeutet, braucht man ja nicht zu erläutern. Aber das kapieren die ganzen - in meinen Augen kranken Leute, die alles und jedes in "Kosten-Nutzen" umrechnen, nicht......

    ("Mein Nachbar ist dick. Wieso zahlt der genauso viel Krankenkassenbeitrag??"
    "Der geht schon zum 3. Mal zum Arzt, warum? Der ist doch nicht krank? Ich war aber erst einmal dieses Jahr also muss er mehr zahlen...."...Wieso soll ich anderen ihre Rente finanzieren, wenn ich selber noch nicht in Rente bin....)


    In Zukunft wird jeder draufzahlen, der krank, dick oder seelisch Krank geworden ist.
    Weil er nicht mehr der Norm entspricht und selber Schuld sind, dass sie es nicht sind.

    Dem Volk wird Sport von der Stange verordnet, 10 KM Laufen jeden Tag, hauptsache nicht dick, dafür aber Sehnen und Wirbelsäule im Arsch.

    Einheitsessen für Alle, verordnete Kalorien und wir laufen alle rum, wie im Werbefernsehen - die Krankenkassen bräuchten wir nicht mehr, sie wären überflüssig.

    Solche Debatten oder Sommerlochdisskussionen gehen mir auf den Sack - muss erst mal was Essen gehen....

    Ich glaube NIEMAND der Übergewichtigen setzt sich aus reiner Freude hin und frisst absichtlich alles in sich rein, nur um ANDERE zu schädigen, indem sie den selben Kassenbeitrag zahlen.
     
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    6 Juli 2009
    #9
    Absolut wahnwitzige, zynische, kranke Idee.... donmartin hat dazu schon einiges gesagt.
     
  • User 66223
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    6 Juli 2009
    #10
    Bei meiner Kollegin war das jedenfalls so... Da ist einfach das Riskio höher laut privater Krankenversicherung....
     
  • chubbymuc
    Gast
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    6 Juli 2009
    #11
    damit wird ein personenkreis stigmatisiert und bewußt schlecht gemacht -
    und es ist dann nur eine frage der zeit, wer als nächster aus der solidargemeinschaft der krankenkassen herausfliegen wird...
    seit jahren hat noch keine sparmaßnamhe der kassen effektiv gegriffen

    - vernünftiger wäre es, eine steuer auf ungesunde lebensmittel zu erheben - und bei lebensmitteln , wie z.b. bei cola, chips, tk-pizzen und nutella etc. vor deren hohen zucker- und fettgehalt zu warnen, wie bei den zigaretten!!!
    50cent pro tüte chips, fanta, nutella, etc. - der bundeshaushalt wäre mit einem schlag saniert

    das wäre billiger, brächte mehr geld in die kassen und WIRD AUFGRUND DER LEBENSMITTEL LOBBY NIE GESCHEHEN
     
  • Chérie
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    6 Juli 2009
    #12
    Fragt sich nur in welche Kassen... Dass Chips-Fresser dann die Straßen teern oder die Rente bezahlen würde ich so auch nicht für richtig halten...
     
  • kabacake
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    6 Juli 2009
    #13


    sehr gute aussage, dem kann man zustimmen und wenn man chips essen will zahlt man auch die 50 cent pro packung mehr,
     
  • chubbymuc
    Gast
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    6 Juli 2009
    #14
    ach ja, mit dem geld aus der steuer für ungesunde lebensmittel könnte man wieder den SCHULSPORT ausbauen und finanzieren
    auch firmen sollten ihre mitarbeiter regelmäßig zum sport schicken, ansonsten geldstrafe!
    PFLICHTSPORT für alle, denn das schadet nicht und bringt mehr für die gesundheit aller, mind. 1 h pro woche, egal ob feldenkrais, sitztgymnastik, pilates, je nachdem was jeder kann!
    das brächte zudem viele arbeitsplätze, kurbetriebe wären wieder ausgelastet und das geld würde nicht bei den internationalen lebensmittel - großkonzernen als reingewinn landen

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 15:31 -----------

    schon heute werden alle formen der steuern verschoben!
    chips sind 100% ein ungesundes lebensmittel - warum nicht
    anders behandeln als zigaretten?
     
  • Reliant
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    6 Juli 2009
    #15
    Ist Schwachsinnig. Vorallem, da es erwiesen ist, das die Kosten für Raucher und Fettleibige Menschen zwar auf kurze Sicht höher sind, aber auf lange sicht viel niedriger als bei gesund lebenden Menschen, die eben auch älter werden, und dann gegen die Folgen des Altseins behandelt werden müssen.
     
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    6 Juli 2009
    #16
    Müssen Raucher dann auch mehr zahlen? Und Leistungssportler?
    Finde die Idee unsinnig. Vielleicht sollte man das Problem lieber mal an der Wurzel packen.
     
  • donmartin
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    6 Juli 2009
    #17
    @chubbymuc

    volle Zustimmung, wenn auch nicht so krass mit Geldstrafen...

    Jeder Mensch ist nunmal anders es gibt Veranlagung und es gibt Krankheit.
    Die Debatte wäre endlos, jeder würde dem anderen die Schuld in die Schuhe schieben,
    Verlierer sind dann wieder ALLE.

    Mit kleinen Veränderungen (wie den Beitrag auf ungesunde Lebensmittel), einführung von Schulsport, Kochunterricht und Schulspeisungen (nicht Werbefinanziert! von McD usw!!) sowie individuelle Förderung bestimmter Menschen, werden die URSACHEN behoben und nicht noch mehr Geld von den Betroffenen in die AUSWIRKUNGEN gestopft.
     
  • Luc
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    6 Juli 2009
    #18
    Was passiert, wenn eine eine Schilddrüsenfehlfunktion hat? Dann kann man auch zunehmen, ohne dass man was dafür kann..
     
  • Chérie
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    6 Juli 2009
    #19
    Und das finde ich eben (im übrigen auch bei den Zigaretten) nicht in Ordnung. Ungesunde Nahrungsmittel als weitere Möglichkeit der Steuererhöhung? Wohin soll das bitte noch führen?
     
  • Reliant
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    6 Juli 2009
    #20
    Link

    Eigendlich muss man auch Menschen mit einer Genetischen Dispossition vermehrt zur Kasse bitten. Oder Singles oder Menschen mit nem ausschweifenden Sexualverhalten. Eigendlich müsste man wahrscheinlich für alle Menschen die Beiträge erhöhen.
     

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