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1000 mal berührt...

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von mmlena, 14 Oktober 2005.

  1. mmlena
    Gast
    0
    Hallo
    ich würde gerne wissen, was andere darüber denken:
    nach einer 4 jahre langen unglücklichen Beziehung habe ich mich nach kurzer zeit, ohne es zu wollen wieder verliebt. in den um um zwei jahre jüngeren bruder meiner besten freundin, den ich ich immer schon sehr gern hatte...immerhin kenne ich ihn seit mind. 10 jahren, also seitdem ich sechzehn bin und er 14. ich mochte ihn vom ersten moment, und habe aber bis zu unserer gemeinsamen nacht vor drei monaten nie ernsthaft an mehr gedacht, obwohl ich ihm immer schon gerne nahe war. es ist unter alkohleinfluss passiert beim ersten mal´. seitdem haben wir eine "romanze", so nenne ich es, da ich nicht weiß wie ich es zwischen uns definieren soll. ich bin verliebter denn je, es ist schlíeßlich das erste mal für mich, dass ich jemanden als person längst akzeptiert und gemocht habe, lange bevor das körperliche dazukam. ich bin verückt nach ihm und ich fühl mich wohl bei ihm. er mag mich auch, das weiß ich. nur:' meine beste freundin ist mit dem ganzen eher unglücklich. sie kann sich nicht vorstellen wenn sich ihre "familie und freundeskreis miteinander vermischen". sie hat angst dass ich von ihrer freundin, zu der ihres bruders werde. ich kann darauf im moment keine rücksicht nehmen, obwohl es sowieso schon schwer genug ist, seine freundin nicht über seine gefühle vollzulabern.
    soll man seinen gefühlen imer nachgehen oder muss man auch rücksicht nehmen auf die gefühle anderer beteiligter? was rechtfertigt liebe/ verliebtheit?
    und was kann man von einer beziehung halten, die lange vor einer sexuellen vereiningung begonnen hat? es ist auf jeden fall ums zigfache komplizierter....wenns schiefgeht, muss es ja trotzdem weitergehn. wir werden immer "gezwungenermaßen" freunde sein...
     
    #1
    mmlena, 14 Oktober 2005
  2. Bombardil
    Verbringt hier viel Zeit
    204
    101
    0
    nicht angegeben
    ...und es hat boom gemacht.
     
    #2
    Bombardil, 14 Oktober 2005
  3. Bombardil
    Verbringt hier viel Zeit
    204
    101
    0
    nicht angegeben
    Ja, und auf die falsche Taste gekommen bin ich auch. Sorry. :sleep: Ein bißchen was wollte ich doch noch schreiben.

    Um Deine letzte Frage zuerst zu beantworten: ja, ich glaube, Beziehungen, bei denen erst der Charakter, das Wesen des anderen im Vordergrund gestanden haben, sind tiefer und dauerhafter. Einfach, weil nicht Hormone oder Triebe ein Strohfeuer veranstaltet haben, sondern weil zwischen Euch ziemlich viel paßt. Sonst schafft man es nicht, sich über 10 Jahre zu mögen. So weit, so gut. (Ist das nun platonische Liebe gewesen? Hm, bevor ich das Faß aufmache, lieber weiter im Text)

    Das klingt mir ein bißchen schwammig. Habt Ihr wirklich intensiv über Euch gesprochen oder vermutest Du das nur? Immerhin war Euer erstes Mal nicht ganz ohne den großen Enthemmer. Wenn er auch eine Beziehung will, dann weiterlesen.

    Natürlich muß man auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen. Das gilt aber auch für Deine beste Freundin. Ich in ihrem Fall hätte Angst, daß vertrauliche Gespräche nun bald keine mehr sind, weil Bruderherz abends zu Dir kommt. Und das ich die beste Freundin verliere, wenn Brüderchen Schluß macht mit Dir. Und das Konflikte zwischen zweien nun automatisch zu Dreierkonflikten werden. Und, und, und...
    Auf der anderen Seite würdest Du immer im Hinterkopf haben, daß DU wegen Deiner Freundin vielleicht auf die große Liebe verzichtet hast. Auch keine gute Basis für ewige Harmonie. Ich würde mit der Freundin genau darüber reden. Laber sie mit Deinen Gefühlen voll. Dafür ist sie da. Du siehst hinterher klarer.

    Ich kenne mehrere Fälle in meinem Freundeskreis, bei denen der Kontakt zum ehemaligen Partner sich auf ein freundliches Hallo beschränkt, der zu dessen Eltern oder Geschwister aber nach wie vor klasse ist Es kann klappen, aber dafür müssen von Anfang an die Karten ungezinkt auf dem Tisch liegen. Ja, wir probieren das, mal sehen, was raus kommt!

    Und was Liebe oder Verliebtheit rechtfertigt? Nichts! Weder Liebe noch Verliebtheit muß sich rechtfertigen!! Was einzigartig ist, muß sich nicht rechtfertigen.
     
    #3
    Bombardil, 14 Oktober 2005
  4. Blümli
    Blümli (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    19
    86
    0
    vergeben und glücklich
    *zum Verliebt sein gratulier* auch wenns kompliziert sein mag für Dich :zwinker:

    Erstens gibt es Statistiken darüber, dass Beziehungen, die auf Freundschaften aufbauen, oft länger und glücklicher sein können. Man kennt den Partner, seine Macken, seine Vorlieben, und das kann für eine Beziehung schließlich nur gut sein. Ein Risiko geht man immer ein, wenn man sich jemand anders öffnet.

    Was die Sache mit dem Freundeskreis angeht: Ich kann Deine Ängste verstehen, ich habe mich nämlich selbst in diese Situation gebracht. Ich bin seit ca. neun Monaten mit einem meiner besten Freunde zusammen. Am Anfang hatte ich immer wieder Angst wegen dem, was nach einer Trennung mit unserem Freundeskreis passieren würde. Auch jetzt kommt das noch ab und zu. Aber ehrlich gesagt: Trotz mancher kleiner Probleme bin ich mit ihm so glücklich wie noch nie... Ich kann mich, dadurch, dass ich ihn vorher schon gut kannte, komplett fallen lassen und habe überhaupt keine Hemmungen, egal um was es geht. Bei meinen bisherigen "Beziehungsversuchen" war das sehr anders. Und wenn solche Ängste aufkommen sollten, dann mache ich mir klar, wie gut es mir mit ihm geht.

    Mein Freundeskreis hat es mit eigentlich sehr positiven Gefühlen aufgenommen, bis auf ein/zwei Personen. Allerdings hat mich auch das schon sehr belastet, und hat bei einer Person dazu geführt, dass die Freundschaft mehr oder weniger nicht mehr funktioniert (liegt aber an Eifersucht ihrerseits). Was ich meine: Es ist immer schwierig, und mit dem Freundeskreis ist es noch schwieriger, aber was man manchmal dafür bekommen kann, macht alles wett.

    Was für mich daraus folgt, ist eine Sache: Reden, reden, reden und reden. Mit Deiner Freundin, um ihr klarzumachen, dass Du es ernst meinst, und ihren Bruder einfach wirklich lieb hast, und dass es Dir nicht darum geht, leichtfertig aus Frust mit ihm irgendwas anzufangen. Und vielleicht, wenn Du Dich traust, Deine Situation mit ihrem Bruder klären, mit ihm reden, oder ihm auf eine andere Methode zu zeigen, was Du für ihn empfindest.

    Ich glaube, dass es die Sache wert wäre, musst eben darauf achten, Deine Gefühle zu kontrollieren, um festzustellen, ob es ernster ist. Denn wenn ja: *Daumendrück* :zwinker:
     
    #4
    Blümli, 14 Oktober 2005
  5. mmlena
    Gast
    0
    ja, es klingt schwammig, zu sagen "ich weiß er mag mich auch". aber das ist es einfach worauf diese undefinierte Beziehung aufbaut. es ist auch für mich schwer, mir einzugestehen dass ich mich plötzlich verliebt habe, bloß weil wir sex hatten. hatte ich mir doch während der ersten paar treffen noch gedacht und auch ausgesprochen "wir werden uns ja wohl nicht gleich ineinander verlieben".
    und es ist gerade wenn man sich ewig kennt, einfach zu blöd zu versuchen, diese neue Art von Beziehung zu definieren. ich würde nicht fragen "sind wir jetzt zusammen?", das käme mir schräg vor. Unsere gegenseitige Beziehung hat sich einfach um eine komponente erweitert, und ich glaube wir haben beide schwierigkeiten damit klarzukommen, was da jetzt eigentlich mit uns los ist.
    was ihn betrifft, er hats nicht so mit komplizierten, schwierigen emotionalen situationen. d.h. das letzte was ich will., ist, ihn mit meinen gefühlen zu "stressen".
    ich glaub, ich werds äußerst langsam angehen... er hat immerhin seine schwester auf ihre seltsame aussage "...familie und freundschaft vermischen" angesprochen, sie hat ihre probleme damit vor ihm aber eher relativiert.

    und es geht weiter....
    danke für die ratschläge!
     
    #5
    mmlena, 14 Oktober 2005
  6. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    2.056
    vergeben und glücklich
    meine erfahrung: meine vorige beziehung begann mit sieben monaten freundschaft und hielt vier jahre.

    noch vorher, also etwa einen monat vor dem kennelernen meines langjährigen freundes, lernte ich durch sport einen mann kennen, der zu einem guten freund wurde. wir kannten uns fünf jahre lang sehr intensiv. da "lief" nie was. viel sympathie, wellenlänge, alles mögliche - da gabs auch gerüchte.

    ich war in der gesamten zeit anderweitig liiert. glücklich. irgendwann dann weniger glücklich - sprich, die beziehung wurde zu freundschaft und "als paar haben wir keine gemeinsame zukunft". trennung. traurig, aber wir mögen uns noch heute, respekt, weiter kontakt.


    nachdem der "andere" und ich uns fünf jahre kannten und über sport auch viele gemeinsame bekannte und freunde haben, die zum teil auch öfter witzeleien machten, weil wir so harmonieren... wurde aus ihm und mir dann mehr. knutscherei. unsicherheit. was ist das? kann das gehen? was wollen wir voneinander? und ich bin doch grad erst "entliebt". kann ich so schnell NEU glücklich sein?

    nun, ende oktober sind wir dann seit zwei jahren ein paar.

    im sportumfeld haben wir das nicht sofort an die große glocke gehängt.

    im laufe der zeit war es immer offensichtlicher und wir verbargen das auch nicht. es gab relativ wenige kommentare. die meisten grinsten eher und "hatten es doch schon immer gewusst".

    übrigens war mein freund schon damals mal in mich verliebt gewesen...
    ich hatte auch bedenken, ob das funktionieren kann.

    tut es. OBWOHL ich ihn so lange kenne. oder WEIL? es ist nicht langweilig. es ist spannend, jeden tag. vieles kenne ich an ihm. vieles entdecke ich neu. wir wissen so viel, haben schon gemeinsame vergangenheit...und ganz viel gegenwart. und zukunft. nun, er ist nicht jünger, sondern älter als ich, aber das ist als "vergleich" ja unerheblich. er ist 24, du 26. passt doch. aber das stellste ja gar nicht in frage.

    zu deiner freundin: es ist ne riesenumstellung für sie. aber hast du sie mal gefragt, was wäre, wenn SIE verliebt wäre und viel für jemanden empfindet, den sie lange gut kennt? und nebenbei diese person eben bruder von einer freundin wäre? was täte sie? ist für sie auch komisch, dass ihr kleiner bruder jetzt plötzlich eine so andere position einnimmt? gewissermaßen "vorbeizieht", weil er dich jetzt so nah kennt - und anders nah als sie? ist das auch ein bisschen eifersucht? (verständlich wärs.)

    es wird anders sein als vorher, klar. aber du musst ja ihr nicht "untreu" werden. wär wohl besser, wenn du intimes über IHN nicht grad mit IHR, seiner schwester, beredest. aber das kann man hinkriegen.

    werdet euch erstmal klar, was - ganz unabhängig von dem, was andere denken mögen - ihr VONEINANDER wollt. was ist er für dich? was bist du für ihn? wie tief gehen die gefühle? haltet ihr euch aus rücksicht auf andere zurück? es ist nicht so einfach, jemanden zu finden, zu dem man passt. und ihr kennt euch gut und lange...da ist lange sympathie und auch das wissen, wie der andere ist. das einfach aufzugeben, weil seine schwester, deine freundin verunsichert ist...hm. das seh ich als zu große rücksichtnahme an.

    inwiefern kann es "verboten" sein, sich zu verlieben - es ist ja nicht DEIN bruder, sondern eben bruder deiner freundin... :zwinker:. da vermischt sich was mit familie und freundeskreis. naja, nun, dass man bei engen freundschaften auch die geschwister ganz gut kennt, find ich so unnormal nicht. ich bin in einer runde, in der meine schwester dabei ist mit ihrem freund. seine kleine schwester mit ihrem freund auch. gut, ich hab keinen bruder, in den eine freundin sich verlieben könnte - aber mit der schwester des freundes meiner schwester bin ich befreundet, wir reden auch mal über dinge, die uns familiär nerven...eigentlich finden die meisten in dieser runde es eher schön, dass es so ein gemisch aus familienbanden und freiwiliigen verbindungen gibt.

    gäste kriegen übrigens auch gar nicht immer mit, dass es da schwestern und brüder und quasischwager gibt...klar gibts auch mal spitze bemerkungen oder augenrollen oder so. aber das gehört dazu. warum ist es schlimm, wenn familie und freundeskreis sich mischt? ungewohnt, neu...aber "machbar".

    nur aus furcht deswegen auf eine vielleicht wunderbare liebe verzichten? will deine freundin wirklich, dass ihr bruder und ihre freundin aufeinander verzichten, weil sie diese beziehung verwirrt? sie vor folgen angst hat? warum jetzt schon über ein scheitern nachdenken, bevor es überhaupt richtig anfängt? ihr kennt euch lange, da ist respekt...selbst wenn es nicht klappt, muss deswegen die freundschaft zu ihr, also seiner schwester, nicht leiden.

    sie verliert ihr "exklusives" recht auf dich als freundin. aber sie gewinnt auch was. nämlich eine freundin, die glücklich verliebt ist...

    hat sie angst, dass du vielleicht ihrem bruder was erzählst, was ihn aus ihrer sicht nichts angeht? das kann man ja klären. diskretion beim weitererzählen ist doch möglich.

    (was heißt eigentlich, du seist vier jahre unglücklich in einer beziehung? waren alle vier jahre unglücklich? warum bist du in dieser beziehung geblieben?)
     
    #6
    User 20976, 14 Oktober 2005

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