Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • User 48403
    User 48403 (48)
    SenfdazuGeber
    9.437
    248
    657
    nicht angegeben
    26 April 2010
    #21
    Aber weil Du Dich so sehr nach einer Partnerin sehnst, läufst Du Gefahr, sie zu sehr zu vergöttern, sprich sie auf ein Podest zu stellen. Es kann darauf hinauslaufen, Dass Du Dich selbst zu sehr wegen ihr vernachlässigst. Gefährliche Konstellation, der ich auch fast mal zum Opfer gefallen war.
    Unter anderen riechen Frauen auch irgendwie, wenn jemand verzweifelt sucht.....
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.991
    598
    8.584
    nicht angegeben
    26 April 2010
    #22
    Na, du willst hier ja nicht ausbreiten, was du für Hobbies hast und was du für Stärken hast. Aber: Je mehr oder intensiver du Freizeitgestaltungen ausübst, am besten irgendwelche Sachen mit anderen Leuten, desto mehr erlebst du und hast auch zu erzählen, und wirst automatisch interessanter. UND: Je mehr du mit anderen Leuten tust, desto mehr Leute lernst du auch kennen. Desto mehr Bekannte und Freunde findest du und desto mehr Frauen lernst du auch kennen. Vor allem für schüchterne Menschen ist diese Art Bekanntschaften zu schließen am angenehmsten, weil du nicht spontan auf irgendwelche Menschen zugehen musst, sondern mit ihnen ein bestimmtes Hobby teilst und somit auch Gesprächsstoff hast.

    Wie sieht dein Freundeskreis aus?
     
  • sexyc
    sexyc (29)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    13
    26
    0
    Single
    26 April 2010
    #23
    mein Freundeskreis ist zur Zeit sehr zerstreut, da ich wegen meinem Studium immer zwischen einigen Städten hin-und her pendeln muss. Klar, der Freundeskreis in meiner Heimatstadt ist schon noch vorhanden, aber da komm ich höchstens alle paar Wochenenden mal hin.
    auch der Freundeskreis in der Uni-Stadt ist vorhanden (halt Mitstudenten), auch wenn er jezt nicht so besonders groß ist wie bei einigen anderen...
    ich würde behaupten dass über 50% der Leute die ich als "Freunde" bezeichnen würde weiblich sind.
    Ja, das mit der Freizeitgestaltung is schon klar, nur habe ich bei meiner "Freizeitgestaltung" bislang auch eher weniger Leute kennengelernt, mit denen ich eine ernsthafte "Freundschaft" pflegen wollen würde...
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.991
    598
    8.584
    nicht angegeben
    26 April 2010
    #24
    Wolltest du mit deinen weiblichen Freundinnen ursprünglich eine Beziehung und bist dann auf der Kumpelschiene gelandet? Bist du mit ihnen so gut befreundet, dass du mit ihnen drüber reden kannst?
     
  • sexyc
    sexyc (29)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    13
    26
    0
    Single
    26 April 2010
    #25
    teils/teils, habe mit ihnen aber nie darüber gesprochen, auch im nachhinein nicht, hatte immer angst das könnte die freundschaft kaputt machen (so geht es mir übrigens bei jeder frau. wenn ich mich mit ihr gut versteh hab ich angst den ersten schritt zu machen, weil immer die gefahr besteht dass sie sich denkt "schon wieder so einer" oder dass sie das nicht will. dann steht ich total blamiert da und die freundschaft ist auch kaputt)
     
  • Aily
    Benutzer gesperrt
    2.565
    108
    345
    Verliebt
    26 April 2010
    #26
    Vielleicht solltest du es einfach darauf ankommen lassen... einfach mal was riskieren. Denn so kommst du nicht weiter :zwinker:
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.991
    598
    8.584
    nicht angegeben
    26 April 2010
    #27
    Na. Ich glaub, was dir fehlt, ist bisschen Mut und Risikobereitschaft.

    Und was deine Freundinnen betrifft: warum sollte das die Freundschaft zerstören? Voraussetzung ist natürlich, dass du JETZT nichts mehr von ihnen willst. Wenn das so ist, solltest du problemlos mit ihnen drüber reden können.
     
  • spätzünder
    Benutzer gesperrt
    1.338
    0
    95
    Single
    26 April 2010
    #28
    Tja, Vieles im Leben passiert aber nicht nach dem "Ich WILL"-Prinzip. Und Partnersuche ist eines.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • ThirdKing
    ThirdKing (29)
    Benutzer gesperrt
    1.328
    88
    146
    offene Beziehung
    26 April 2010
    #29
    Genauso siehst aus: "Ich will, ich will, ich will..." Das wird so nichts. Vielmehr höhrt sich das an, wie nen kleines Kind, das nach nem Lolly quengelt.
    Also: Nicht nur wollen- machen!
    Da du scheinbar keinen Plan hast, wie du vorgehen sollst oder was die Frauen an anderen Männern finden, aber an dir nicht, empfel ich dir mal "Lob des Sexismus" von Lodovico Satana zur Lektüre. Lesen- verstehen- umsetzen.

    ThirdKing
     
  • sexyc
    sexyc (29)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    13
    26
    0
    Single
    26 April 2010
    #30
    das "ich will" war nur meine Antwort auf die Feststellung dass man ja mit 21 noch keine Freundin haben MUSS. Daraufhin habe ich gesagt, ich möchte nicht eine Freundin aufgrund irgendeines Zwangs (=muss) sondern weil ich es von mir aus (sehr) gerne möchte (=will).
    Die Tatsache dass man nicht alles kriegen kann was man will ist mir wohlbekannt, aber genau das ist ja das Problem. Wenn das alles so offensichtlich wäre, warum glaubt ihr würde ich sonst in diesem Forum gelandet sein? Ich möchte halt alles dafür tun es "besser" zu machen.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    26 April 2010
    #31
    Einen wirklichen Rat habe ich für dich nicht.
    Ich möchte dir nur sagen: Mein Freund war fast 23, als er sein erstes Mal hatte. Ein "Spätzünder", aber letztlich hat es ja noch geklappt :zwinker:. Ich hatte mein erstes Mal übrigens auch erst mit 21.

    Du kommst dir mit 21 vermutlich wahnsinnig alt für's erste Mal vor, aber ich kenne mehrere Leute (Männer UND Frauen), die ihr erstes Mal erst mit 22, 23 oder 24 hatten.
    Ich habe leider keine Glaskugel, die mir verraten kann, wann du dein erstes Mal haben wirst, aber mit 21 bist du wirklich noch jung, da kann noch alles passieren, auch wenn du es dir vielleicht nicht vorstellen kannst.
     
  • musicus
    musicus (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    228
    103
    8
    in einer Beziehung
    27 April 2010
    #32
    kenne ich - zu gut.
    WARNUNG: Ja, es kann sein, daß es so weitergeht. Meiner einer ist gerade 26 und sieht dieser Möglchkeit ins Auge.

    Stimmt. Mangelnde Möglichkeiten sind so eine Sache. Oft fehlt mir besipielsweise einfach die Zeit um was auf die Beine zu stellen. Im Moment hab' ich auch mal wieder eine intensivere Arbeitsphase, Uni und Beruf(e) verlangen mir oft viel ab, da ist die Energie für die Partnersuche oft Mangelware.

    Zunächst: Was die Gesellschaft vorlebt ist in den allerwenigsten Fällen ein erstrebenswertes Ideal, Umgangsformen werden einfach zum Ideal stilisiert um sich immer möglichst toll fühlen zu können.
    Dann: Wer meint, mit 21 eine Partnerin habe zu müssen, ist in meinen Augen völlig gesund. Es spricht doch nichts dagegen sich nach Zwischenmenschlichkeit zu sehnen, oder?

    naja - Die Tatsache daß Du keine hast, kann man ihnen ja schwer zur Last legen. Es ist hilfreich, wenn man auch mit Paaren um sich umgehen kann.

    Naja, das kann zwar alles lustig sein, aber ich zweifle ohnehin stark an der Vorstellung, daß es damit getan ist in einer Disco aufzukreuzen und Mädels anzugraben um so die "passende" Partnerin zu finden. Zumeist versuche ich mit offenen Augen durch den Alltag zugehen, mit Glück ergibt sich ab und an ein gutes Gespräch...
    Wie gesagt, ohne Glück geht auch bei der Partnersuche nix.

    Nicht...? Um ehrlich zu sein ich kenne fast ausschließlich Durchschnittstypen, ich bin auch so einer - gerade in meinem engen persönlichen Umfeld finde ich weniger "überdurchnschnittliche" Menschen als man an einer Hand abzählen kann. Aber ich denke nicht, daß das "Nicht-Durchschnittlichsein" sondern vielmehr das "Nicht-Durchschnittliches-Miteinandererlebthaben/Gemeinsamkeiten-Teilen" Menschen Bindungskräfte verleiht. Wer überhaupt soll bitte so arrogant sein und sich selbst als das "überdurchschnittliche" Gelbe vom Ei sehen - Menschen die mich das spüren lassen, meide ich.
    Schüchternheit jetzt pauschal abzuurteilen ist mir zu schwierig, da käme es mir schon sehr auf die Situation und die beteiligten Personen an.

    Selbstdarsteller zu sein war noch nie eine Stärke von mir. Und ehrlichgesagt wäre es mir auch zu wenig mit einer Frau auf einer Basis zusammenzukommen, die größtenteils aus meinem Wissen, sie besonders gut geblendet zu haben, besteht. Ich bin so anspruchsvoll, einen Blick unter die Oberfläche zu verlangen.

    Zeig mir einen einzigen Menschen, der sich realistisch sebst wahrnimmt!

    Zu viel Reflexion aber auch.

    Nichts! Genauso wie Dich und mich und alle anderen hier auch, bestenfalls vielleicht eine Art vorgelagerte, konstruierte Fassade. Wie gesagt, an der Substanz liegt es nicht und Blendwerk ist nicht mein Fall.

    Lös' Dich besser mal von Phantastereien. Wie es werde würde weiß kein Mensch. Abgesehen davon würde ich es einer emazipierten Frau doch schon überlassen auch ein eigenes Leben zu haben und Verantwortung zu übernehmen.

    spekulativ. Ich habe es oft genug erlebt, daß es andere Menschen nicht die Bohne interessiert hat, was ich zu erzählen hatte.
    Der Rest (also das nichtzitierte) stimmt soweit.

    Nun, ich hoffe das meiste, was ich mitzuteilen habe - auch wenn es mich sicher kaum attraktiver macht - geht aus meinen Einwürfen hervor. Im übrigen kann ich Dir nur raten Dich zunächst einmal von Deinen idealisierten Vorstellunge ein Stück zu lösen. Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß Du auf "DIE perfekte" Partnerin jemals triffst und daß dann auch noch daraus was wird. Ebensowenig wird man wohl in einer Hollywoodfilmbilderbuchbeziehung landen. Zwischenmenschliches erfordert immer Arbeit und Kompromisse, auf beiden Seiten versteht sich. Und wenn Du jemandem begegnest, bei dem Du das Gefühl hast, daß es einigermaßen passen könnte, dann riskier einfach was und teile Dich mit! Wenn man nicht ganz blind ist oder unter einer völlig untätigen potentiellen Partnerin leidet, sollte ja erkennbar sein, ob eine gegenseitige Sympathie groß genug ist um einen Schritt weiter zu wagen.
    good luck.
     
  • Lady_Conny
    Verbringt hier viel Zeit
    112
    103
    13
    nicht angegeben
    27 April 2010
    #33
    Stell mal ein Foto von Dir rein - vielleicht können wir Dir ein paar tipps geben :zwinker:
     
  • Tornadin
    Benutzer gesperrt
    287
    0
    38
    vergeben und glücklich
    27 April 2010
    #34
    Dann muss es dir ja noch viel besser gehen, wenn du hier ein Thema eröffnet hast, wie es dir Sorgen macht, wie du so mit den Tieren umgehen solltest, die dein Hund so ausgräbt.
    Also wenn du damit Probleme hast, dann solltest du nicht kritisieren, dass der TS ein Problem damit hat, noch nie Sex gehabt zu haben...

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 00:32 -----------

    Genau, lass dich nicht abspeisen mit Sprüchen wie: "Es kommt schon noch der passende Deckel zum Topf."
    Nimm dein Leben selbst in die Hand, wenn du willst, das es nach deiner Vorstellung verläuft. AKTIV WERDEN!

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 00:42 -----------

    4 Jahre lang schon keinen sex mehr, was ist denn der Grund für die Enthaltsamkeit :zwinker:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 01:08 -----------


    Du bist auch auf einem richtig guten Weg dahin...



    Die Zeit, um hier im Forum lange Beiträge zu schreiben, scheint ja da zu sein. Also hör bitte auf mit den Ausreden und der Jammerei, du hättest keiine Zeit. Und Energie wirst du aufbringen müssen. Wenn du mit 26 keine Energie hast, dann wirst du nie Energie haben. Das hört sich so an wie: "wenn der stress mal weniger wird, dann hab ich mehr Energie und dann kann ichs ja mal versuchen".
    Niemand erreicht mit dieser Einstellung sein Ziel, weil es immer neue Möglichkeiten gibt, Ausreden zu finden.



    Nein, aber es spricht etwas dagegen, sich danach zu sehnen und dann ÄUßERE UMSTÄNDE dafür verantwortlich zu machen, dass es nichts wird. Wenn es bei dir und beim TS nicht klappt, dann seid in erster Linie ihr selbst schuld und es ist auch an euch, euer Leben in die Hand zu nehmen und die Sache zu ändern. Dazu müsst ihr nicht vom schüchternen Typen zum Hyperdraufgänger werden, aber ihr müsst Engagement zeigen.



    Schon die nächste Ausrede. Klar braucht man ein bisschen Glück, aber wenn mans ein paar mal versucht, dann wird dieses Glück auch garantiert kommen. Das ist wie in allen Dingen bei denen man glück braucht.
    Kleine Analogie: Poker: Wer nur einen Abend spielt, wird vielleicht nie zwei Asse auf der Hand halten, denn dazu braucht es Glück. Passiert nämlich nur jedes 221. Mal. Aber du wirst auf der ganzen Welt keinen Menschen finden, der regelmäßig Poker spielt und noch nie zwei Asse ausgeteilt bekam.
    Und dass es zwischen einem Mann und einer Frau funkt, dürften die Chancen meinen Erfahrungen nach sogar deutlich besser stehen, als 1:221.



    Wer sich selbst nur als Durchschnitt betrachtet, kann von anderen schlecht als mehr als das wahrgenommen werden. Und niemand verliebt sich in den "Durchschnitt". Sondern ausschließlich in Menschen, die es drauf ankommen lassen, dass der oder die andere einen wirklich kennenlernt. Und kennenlernen bedeutet nichts anderes als die Aspekte zu finden, die Menschen voneinander UNTERSCHEIDEN.


    Die einzige Person, die geblendet ist, wenn du davon sprichst, es gäbe nur Durchschnittstypen und du seist selbst auch nicht mehr, bist du! Hör auf, dich selbst mit Ausreden zu blenden und DANN kannst du die Frauen auch dein wahres ich kennenlernen lassen.




    Übrigens, mich hat es interessiert, was du zu erzählen hattest, schon allein dadurch ist diene nächste Ausrede, das würde niemanden interessieren, nichtig.

    Und richtig, Ausreden machen dich kaum attraktiver.

    Und auch dem Rest vom Schlussabsatz kann ich so einigermaßen zustimmen :smile2:.
    Aber wie oft riskierst du es denn selbst und teilst dich mit? Warens schon 221 mal :zwinker:?
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.991
    598
    8.584
    nicht angegeben
    27 April 2010
    #35
    Nö, denn wenn ich ehrlich bin, dann kenn ich eigentlich gar keinen Durchschnittstypen. Durchschnittstypen sind in meinen Augen diejenigen, die in einem Film eine Massenstatistenrolle besitzen -> schale Charaktere, die man nicht weiter erörtern mag, weil sie für die Storyline unwichtig sind. Ja, wenn ich auf die Straße gehe, treffe ich viele scheinbare Durchschnittstypen. Aber sobald man anfängt, sich mit einem davon näher zu beschäftigen, formt sich daraus ein Bild, welches die Bezeichnung "Durchschnittstyp" nicht mehr zulässt. Der hat seine individuellen Hobbykonstellationen, seine eigenen Erfahrungen und Prägungen, Vorlieben, etc. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es gar keinen Durchschnittstypen gibt. Wodurch soll sich der denn auszeichnen? Es gibt höchstens Menschen, die so tun oder selbst glauben, dass sie Durchschnittstypen sind. Die sich dann unauffällig und zurückhaltend geben und höflich und nett sind und dadurch eben leider auch nicht charismatisch (und das ist doch sehr wichtig im Umgang mit anderen Menschen).

    Ich würde daher gar nicht unterteilen in "Durchschnittstyp" und "Überdurchschnittstyp", sondern wenn dann "Nicht-Durchschnittstyp". Und wie gesagt kenne ich eigentlich nur solche Leute. Gegen Schüchternheit spricht in meinen Augen übrigens nichts. Ich bin ein großer Fan von Schüchternheit bei Männern. Trotzdem hab ich's gerne, wenn sie Charisma und Selbstsicherheit ausstrahlen (was ich hier vielleicht etwas voreilig dem TS abspreche, aber er kann mich ja noch eines besseren belehren :zwinker: ).

    Es geht nicht darum, dass er sich absolut realistisch wahrnimmt. Ich gebe dir recht, dass das so gut wie unmöglich ist. Ich wollte nur, dass er sich überhaupt wahrnimmt, dass er mir mehr sagen kann als "schüchterner Durchschnittstyp".

    Nun, ich seh jetzt, in welche Richtung du dich bewegst. Und ich kann das zwar nachvollziehen, jedoch glaube ich immer, dass man seiner Umwelt eine Fassade präsentiert und das ganz unbewusst. Warum das so ist? Stell dir vor, du triffst jemanden neu, derjenige verstellt sich überhaupt nicht, aber anhand der wenigen Information, die du hast, ziehst du schon allerhand Schlüsse über ihn. Ich glaube, das macht der Mensch einfach so. Er interpretiert die Signale, die er bekommt, indem er sie mental verarbeitet. Dass nicht jede Interpretation wirklich stimmt, sondern dass man sich selbst zuerst ein eigenes Bild (-> Fremdwahrnehmung ist nämlich auch subjektiv) malt, das nicht den ganzen Charakter der anderen Person abbildet, sollte klar sein. Natürlich kann man sich da auch verstellen, obwohl ich persönlich das ziemlich dumm finde. Denn wenn man auf eine Beziehung aus ist, dann kommen diese Sachen eher früher als später zum Vorschein. Konstruierte Fassaden haben schließlich keinen haltbaren "Hinterbau".

    Es kommt genauso auf das "was", wie auch auf das "wie" und das "mit wem" an. Ich werde mit manchen Leuten auch nicht warm. Und über alle Themen kann man auch nicht reden. Und nicht jeder ist ein guter Geschichtenerzähler und kann jedes Thema spannend präsentieren (muss er ja auch nicht). Vielleicht ist das auch sehr subjektiv, aber ich persönlich finde einfach einen Menschen interessant, der mir mit leuchtenden Augen über das erzählen kann, was ihn am meisten begeistert. Oder der bescheiden beiläufig mit einem breiten Allgemeinwissen glänzen kann. Oder bei dem man während des Gesprächs zufällig merkt, dass man die gleiche Musik gut findet und die selben Filme schaut. Ist das blenden? Kommt drauf an. Manche werden dadurch "geblendet", andere sind gelangweilt.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    27 April 2010
    #36
    Off-Topic:
    Ups :grin:. Ich meinte natürlich erstes Mal :zwinker:.
     
  • Maxx
    Sehr bekannt hier
    1.380
    198
    631
    Single
    27 April 2010
    #37
    Ich sehe das wohl ein bisschen anders. Der Durchschnittstyp mag zwar tatsächlich allgemein sehr schwer zu beschreiben sein, aber kann man deshalb daraus schliessen, dass er nicht zumindest in den Köpfen vieler Menschen herum schwirrt oder er sogar wegen seiner Durchschnittlichkeit das Ideal verkörpert?

    Ich versuche es mal so zu betrachten: ist es nicht so, dass jemand genau in dem Fall nicht dem Durchschnitt entspricht, wenn er abseits von bestimmten gesellschaftlichen Normen lebt, die als selbstverständlich erachtet werden? Oder wenn er sonst wie auffällig ist und aus der Reihe tanzt?

    Gewiss ist die Beschreibung sehr vage und sicherlich sind Menschen in ihrer Vielfalt so verschieden, dass man sie unmöglich alle auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Und DOCH gibt es in unserer Gesellschaft eben bestimmte Normen, innerhalb derer sich Menschen möglichst bewegen sollen. Und Abweichungen davon werden dann als abnorm oder in manchen Fällen sogar als krankhaft eingestuft.

    Dann gibt es eben einige wenige, besonders schöpferische und geniale Menschen, die durch ihr Talent so deutlich aus der Masse hervorstechen, dass sie wohl kaum mit Durchschnittlichkeit gleichgesetzt werden können, da andere durchschnittliche Kriterien an ihnen durch ihr Genie völlig in den Hintergrund treten.

    Wahrscheinlich ist es so, dass es DEN Durchschnittsmenschen nicht gibt, da viele Strömungen existieren und da die unterschiedlichsten Interessenkonstellationen, Vorlieben und Prägungen einen Menschen individuell machen.

    Vielleicht muss man hier ansetzen: Individualität bedeutet eben nicht zwangsläufig gesellschaftlichen Normen nicht zu entsprechen oder aus der Reihe zu tanzen. Da in unserer Gesellschaft so viele verschiedene Interessengebiete oder auch Verhaltensweisen toleriert werden und als normal durchgehen, kann Durchschnittlichkeit ein breites Spektrum umfassen.

    Natürlich gibt es auch Kriterien wie z.B. das äussere Erscheinungsbild, das durchaus im Widerspruch mit anderen Durchschnittskriterien stehen kann. Wer ein Allerweltsgesicht besitzt und von der Mehrheit weder als besonders schön noch als besonders hässlich, sondern normal eingestuft wird, der kann von seinem Verhalten her trotzdem als höchst unnormal gelten. Möglicherweise wenden nun einige ein, dass es das Allerweltsgesicht oder die Norm als solche gar nicht gäbe. Aber jeder von uns ist sich nun mal darüber im Klaren, dass es sehr wohl festgelegte Normen in unserer Gesellschaft gibt und dass Menschen auch bewertet werden und oft Übereinstimmung herrscht, wenn es auffällt, dass z.B. das äussere Erscheinungsbild nicht zum Charakter einer Person passt.

    Sicherlich hat jeder Mensch ein eigenes Erfahrungsschema, ein persönliches Interessenprofil aus einer riesigen Palette von Möglichkeiten. Besitzt in manchen Bereichen mehr Talente als in anderen und richtet den Fokus wahrscheinlich auf einige wenige Bereiche, um in diesen möglichst gut, möglichst besser als der Durchschnitt zu werden.

    Aber ist es nicht so, dass man deshalb sagen kann, dass jedermann zwar individuell ist, aber nur wenige in einer Gemeinschaft oder Gruppe so dermassen individuell sind, dass sie Normen sprengen und aus der Reihe tanzen? Geschweige denn, dass sie mit bestimmten Talenten so überragend sind, dass sie alle anderen im Umkreis bei weitem in den Schatten stellen?

    Deswegen gelten wohl die meisten Menschen als weitgehend "normal", denn bestimmte Konstellationen machen sie zwar einzigartig, aber deswegen doch noch lange nicht wirklich zu etwas Besonderem.

    Wenn man den Durchschnitt also innerhalb dessen sieht, was die meisten Leute für normal halten, dann ist es wohl relativ, ob Durchschnitt wirklich als langweilig bezeichnet werden kann. Dann stellt sich weiter die Frage der Generation- und Gruppenzugehörigkeit. Für den durchschnittlichen 16- oder 17-Jährigen Jugendlichen gehört es nun mal dazu, dass er abends gerne mit Gleichaltrigen um die Häuser zieht, dass er anfängt sich für das andere Geschlecht zu interessieren und erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln versucht. Wenn ein Jugendlicher genau diesem Typ entspricht, dann kann er zwar für manch andere dennoch als Langweiler erscheinen, aber die Chance, dass er dennoch Gleichgesinnte findet, die ist eben ungleich grösser, als wenn er jeden Tag zu Hause bleibt, sich nicht für andere Menschen interessiert und somit zum Aussenseiter wird.

    Wahrscheinlich finden aber die meisten 16- bis 17-Jährigen den 40-Jährigen, als durchschnittlich geltenden Bürokaufmann, mit Wohnung, Auto, Frau und Kind hingegen langweilig und spiessig.

    Meiner Meinung nach haben es Leute, die von einer dazugehörigen Gruppe als normal oder als durchschnittlich erachtet werden, bedeutend leichter als Menschen, die gemeinhin gesellschaftlich als unnormal oder somit auch nicht als durchschnittlich gelten.

    Und da komm ich auch schon zum Thema: Faktisch ist es wahrscheinlich, anders als bei über 30 oder 40-Jährigen, gar nicht so unnormal oder ungewöhnlich, wenn jemand mit 21 noch keinen Sex hatte. Weil aber viele Leute, die mit Ü20 noch keinen Sex hatten, dies eher nicht an die grosse Glocke hängen, kann es in manchen Kreisen eben doch als unnormal erscheinen oder gelten, weil viele davon ausgehen, dass mit spätestens 18 jeder seine ersten Erfahrungen gesammelt hat.

    Entspricht jemand in dieser Hinsicht allerdings dem Durchschnitt, dann erlebt er sein erstes Mal vielleicht mit 16 oder 17. Wie in vielen Bereichen wird wohl auch in diesem Punkt der Durchschnitt als Ideal, wenn auch nicht unbedingt als Bedingung betrachtet. Kaum ein in unserer westlichen Gesellschaft aufgeklärter Mensch wird es also ungewöhnlich finden, wenn jemand eröffnet, dass er sein erstes Mal mit 16 oder 17 erlebt hat. Werden andere Alterszahlen genannt, so ist die Wahrscheinlichkeit, je mehr sie in beide Richtungen abweichen, grösser, dass wenn Leute ihre Meinung dazu äussern, sie entweder sagen, dass dieses Alter fürs erste Mal eher zu früh oder zu spät ist.

    Und natürlich sagt es nichts darüber aus, ob jemand von der Mehrheit als Langweiler oder nicht als Langweiler betrachtet wird, nur weil er sein erstes Mal mit 16 oder 17 hatte. Das mag vielleicht ein Indikator sein, der vieles und nichts bedeuten kann. Genauso gut könnte es aber sein, dass derjenige einfach nur Glück hatte und mit etwas weniger Glück vielleicht mit 30 noch Jungfrau wäre. Aber selbst unter Langweilern gibt es die unterschiedlichsten Konstellationen, so dass selbst ein von der Mehrheit betrachteter Langweiler, je nachdem was an ihm als langweilig definiert wird, u.U. ein erfülltes Sexualleben haben kann.

    Zusammenfassend bleibe ich dabei, dass es wohl DEN Durchschnittstypen nicht wirklich gibt. Aber genauso wenig kann man Menschen, die in vielerlei Hinsicht gesellschaftlichen Durchschnittskriterien entsprechen, als pauschal langweilig abstempeln. Eher dürften es solche Leute in der Gesellschaft bedeutend einfacher haben, da es für sie leichter ist Gleichgesinnte zu finden.
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    7.991
    598
    8.584
    nicht angegeben
    27 April 2010
    #38
    Ok. Schön. Ich hab den Erguss jetzt mal gelesen und ja, er ist schlüssig :zwinker:

    Allerdings war die Frage hier etwas anders. Wenn ich jemandem nach seinen CHARAKTEReigenschaften frage und der sagt "schüchterner Durchschnittstyp", was soll das dann bitte heißen? Was soll man sich darunter vorstellen? Ist der Mensch selbstbewusst oder nicht? Ist er launisch? Abenteuerlustig und kreativ? Spontan? Arrogant? Leidenschaftlich? Stur? Ehrlich, keine Ahnung. Ich kann zwar sagen, was gesellschaftlich gesehen als gut gilt, aber das deckt bei weitem nicht das ganze Spektrum von Charaktereigenschaften ab, die es gibt. Zum Beispiel mag der eine finden, dass Abenteuerlust etwas gutes ist, während der andere sowas eher schlecht findet. Dazu gibt es einfach keine Norm.

    Dass man von außen betrachtet oft als Durchschnittstyp rüberkommt, bestreitet niemand. Und ja, einen Durchschnittstyp gibt es vielleicht in Bezug auf menschliche Sehnsüchte und Wünsche. Aber doch nicht bezogen auf den Charakter...?

    Was sollen denn die Eigenschaften dieses Durchschnittstypen sein? Höflich, freundlich, hilfsbereit, unauffällig, etc. Ich würde sagen, Menschen mit diesem Charakter werden die besten Filme gewidmet (Fight Club, Brazil, etc.). Solche Charaktereigenschaften sind die oberflächlichen, die NACH AUßEN hin langweilig wirken, aber niemand kann mir erzählen, dass da nicht noch mehr ist. Ein Mensch besitzt nun mal Emotionen und Energie und die müssen in einer bestimmten Art auch rausgelassen werden.
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    27 April 2010
    #39
    Warum war klar, dass wieder jemand kommt der alles anders kennt und somit folglich besser weiß? Selbstdarsteller? Wenn du eine kaputte Wahrnehmung deinerselbst hast, können wir dir auch nicht helfen :zwinker:. Den Spruch mit der Oberflächlichkeit, auf den du anspielst, ist doch nur erfunden wurden damit Kerle sowie Frauen ihr Gewissen beruhigen können wenn sie ihren Arsch nicht an die Wand bekommen. Ich glaube jede meiner bisherigen Partnerinnen, Affären, ONS waren im vollsten Umfang anspruchsvoll. Denn sie lernten mich kennen, ohne das Gefühl zu haben ich würde sie blenden wollen :zwinker:.

    Ich frage mich was ein Kanditat wie du bei einem Vorstellungsgespräch, ja gar bei einer Bewerbung macht? Ist dir das auch zu oberflächlich? :rolleyes:

    Wie soll das Zusammenhängen? Darf meine Meinung über mich nur auf der Tatsache des Realismus gebildet sein? Es geht hier um Chraktereigenschaften und die sind ziemlich "realistisch" nachzuvollziehen. Ob das im Endeffekt stimmt oder nicht ist doch Nebensache? Denn der zukünftige Partner verliebt sich nicht in deine Wort sondern in deine Art und Weise...


    Wir reflektieren doch unser ganzes Leben. Selbst Entscheidungen werden überdacht, oder etwa nicht?


    Doch mich zeichnet einiges aus. Z. b. kann ich gut Kochen, bin handwerklich geschickt, pünktlich, ordentlich, zuverlässig, fröhlich, habe Spass an dem was ich tue und wie ich es tue, bin hilfsbereit, gerne sportlich aktiv - ich könnte noch eine Weile weitermachen... Das ist keine Fassade, das bin ich. Das zeichnet mich aus, weil ich jeden Tag eines dier Eigenschaften zum Ausdruck bringe und mir und meiner Partnerin das Leben angenehmer gestalte. Von welcher Substanz redest du? Mir scheint, als hätte dich irgendwer mal ganz gewaltig geblendet und das proizierst du jetzt auf Jeden und Alles....
     
  • Wette
    Wette (34)
    Öfters im Forum
    631
    53
    53
    offene Beziehung
    27 April 2010
    #40
    Toll, wie Ihr euch darauf einscheißt wie schwer es ein Durchschnittstyp hat und was das überhaupt ist...

    Was kann Gott dafür das du keinen Sex hattest?

    Du kennst den Spruch, hilf dir selbst dann hilft dir...

    Du machst nicht ernsthaft eine dir (sofern du ein gläubiger Mensch bist) übergeordnete, nicht greifbare Macht dafür verantwortlich das du keinen Sex hattest? Sollte das so sein, sind die nächsten Zeilen von mir vermutlich gratis.
    Ja, die verbreitete Spezies der verecundus typicus, eine Unterart des dominatus homo, tritt oft auf und stirbt trotz aller Bemühungen der Damenwelt nicht aus. Erstaunlich.

    Wer meinen kleinen Spaß nicht versteht, möge die Hände in den Taschen lassen

    Deine Texte, die ich hier in den drei Seiten lesen konnte, sagen alle aus das du dich für einen "ganz normalen typen" hälst, die "obere Mittelklasse" sozusagen und das du "ANSONSTEN mit meinem Leben eigentlich auch sehr zufrieden, mir gehts gut und ich bin kein armer schlucker, nur halt die sache mit der Partnerin regt mich immer tierisch auf...".

    D.h. andere die eine Freundin haben, und deiner Meinung nach nicht zu "oberen Mittelklasse" gehören haben ihre Partnerin nicht verdient, und du glaubst du hättest viel mehr eine verdient? Da du zur "oberen Mittelklasse" gehörst, "ein ganz normaler Typ" sozusagen und (ich kürze das ab) sonst ein ganz Cooles Leben führst?

    Lass mich dir eine Frage stellen, wie hoch sind deine Ansprüche an eine mögliche Partnerin (Aussehen, Körper, Bildung, Herkunft)?

    Ja, du bist die Beste Freundin mit Penis für diese Damen. Warum sollten diese, nachdem du so viel Zeit in zuhören, helfen und was weiß der liebe Gott noch alles für Sie aufgebracht hast etwas daran ändern wollen. Schau dir die Typen, mit denen diese ins Bett gehen an und vergleiche dich mit ihnen - dir sollte daran etwas auffallen.

    Dazu sage ich nichts, wurde hier zur genüge wiedergegeben.

    Was bringen dir diese Freundschafften zu diesen Frauen? Hast du dadurch irgend einen Vorteil? Außer das du in ihrer Nähe sein darfst (was kein Vorteil ist).

    Doch alles, passiert deshalb. Nichts aber auch garnichts geschieht einfach so. Wer etwas wirklich will, und bereit ist dafür alles zu geben, der erreicht sein Ziel.


    Du, bist wenn ich das so lese einer der Typen die Frauen nur kennen lernen wenn sie ihnen vorgestellt werden oder du Sie Beruflich triffst (Studium eingeschlossen).

    Du bist einer der Typen die glauben Freundschaft führt zu Sex und darum tust du alles für eine Freundschaft obwohl du weißt das bisher diese Freundschafften immer Einbahnstraßen waren.

    Du bist einer der Typen der den Frauen jeden Wunsch von den Lippen abliest dich dabei von ihren (wahren)Lippen maximal entfernst.

    Für dich gibt es 2 Möglichkeiten, du lebst noch ein paar Jahre so weiter und eröffnest dann hier einen Beitrag wie beschissen das leben und Frauen im speziellen sind oder du liest das mal Seduction community ? Wikipedia , und denkst dann einen Schritt weiter.

    Und es ist gut für die Forenkultur hier.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste