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300 neue Aids-Erkrankungen in der Schweiz gemeldet

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von Roger72, 31 Januar 2005.

  1. Roger72
    Gast
    0
    300 neue Aids-Erkrankungen in der Schweiz gemeldet

    BERN - In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 300 neue Aids-Fälle gemeldet worden. 203 davon waren Männer, 97 Frauen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) deuten die Zahlen darauf hin, dass wieder mehr Menschen an Aids erkranken.

    Im Jahr 2003 wurden 282 neue Aids-Fälle gemeldet, wie das BAG in seinem neuesten Bulletin schreibt. Zuvor war die Zahl der Aids-Meldungen von 1995 (735 Fälle) bis 2002 (199 Fälle) kontinuierlich zurückgegangen. Aussagen über die Entwicklung der Krankheit sind aber nur bedingt möglich.

    Die Meldungen eines bestimmten Jahres beinhalten nämlich auch in früheren Jahren diagnostizierte Fälle, wie das BAG schreibt. So wurden von den 300 Meldungen im Jahr 2004 nur 124 auch im selben Jahr diagnostiziert. 80 Erkrankungen stellten die Ärzte bereits 2003 fest, die restlichen 96 gar noch früher.

    Trotzdem geht das BAG von einer Aids-Ausbreitung aus. Die Daten deuteten darauf hin, "dass seit einiger Zeit auch die Zahl der tatsächlich neuen Fälle wahrscheinlich wieder ansteigt", heisst es im Bulletin.

    Ein Grund dafür könnten Resistenzen gegen Medikamente sein: Man habe festgestellt, dass in letzter Zeit Patienten, die sich seit Jahren antiretroviralen Kombinationstherapien unterziehen, nicht mehr auf die Medikamente ansprechen, sagte BAG-Sprecherin Sandra Meier auf Anfrage.

    Die Zahl der gemeldeten Todesfälle belief sich 2004 auf 58, davon 43 Männer. Im Jahr 2003 wurden 90 Aids-Tote gezählt, 2002 waren es 96 gewesen. Die Sterbemeldungen für die letzten zwei bis drei Jahre sind laut BAG aber noch unvollständig.

    37 Prozent der Ansteckungen mit HIV bei Männern gehen auf homosexuelle Kontakte zurück, 42 Prozent auf heterosexuellen Geschlechtsverkehr. 15 Prozent der Männer stecken sich durch Drogeninjektion an.

    Bei den Frauen geschieht die Ansteckung in 87 Prozent der Fälle durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr. 7 Prozent der Frauen stecken sich durch eine Drogeninjektion an.

    Quelle: Tages Anzeiger
     
    #1
    Roger72, 31 Januar 2005
  2. Mondmann
    Mondmann (31)
    <b>V</b>ery <b>I</b>mportant <b>P</b>enis
    703
    101
    0
    Single
    < 37 Prozent der Ansteckungen mit HIV bei Männern gehen auf homosexuelle Kontakte zurück, 42 Prozent auf heterosexuellen Geschlechtsverkehr.

    Das verwundert mich nicht. Ich habe das Gefühl, dass viele Jugendliche HIV gar nicht mehr als lebenbedrohliche Krankheit ansehen...
    Hätte aber nicht gedacht, dass die Hetros die grösste Gruppe sind.
    man sollte auch mal an die Dunkelziffer denken...

    Brot und Spiele für das Volk!

    Mondmann
     
    #2
    Mondmann, 31 Januar 2005
  3. syessi
    syessi (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    120
    101
    0
    Single
    warum sollten heteros nicht die größte gruppe sein? erst mal gibt es davon mehr und ausserdem ist der unterschied zwischen homosexuellen erkrankungen und hetero doch keiner oder? Warum sollte man denn da differenzieren?
     
    #3
    syessi, 1 Februar 2005
  4. Piismaker
    Piismaker (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    403
    101
    0
    vergeben und glücklich
    so jung und schon so ne grosse klappe :grin:

    zum topic:

    das muss man nicht unbedingt distanzieren...wobei man sehen muss, das bei dem Verkehr von Schwulen das Kondom (wenn überhaupt) nur zum Schutz vor Krankheiten verwendet wird. und bei dem Verkehr von Heterosexuellen "auch" zum Schutz vor Schwangerschaften. Deshalb hätte ich die Zahlen auch andersrum erwartet... erschreckend trotzdem, wie gewisse Leute mit ihrem Leben spielen
     
    #4
    Piismaker, 1 Februar 2005
  5. Event Horizon
    Verbringt hier viel Zeit
    197
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Zudem es generell so ist, daß schwule einfach öfters den Partner wechseln, als heteros. Natürlich gibt es auf beiden Seiten Leute, die nur mit wenigen anderen Sex haben, und welche, die munter in der Gegend rumv*****. Von letzteren gib es bei den schwulen nachgewiesenermaßen mehr, daher ist die Verbreitungsgefahr eigentlich dort viel höher.
     
    #5
    Event Horizon, 1 Februar 2005

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