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  • Henk2004
    Henk2004 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2006
    #1

    50.000€ für ein Uni Studium im Schnitt?

    Las ich heute bei uns in der Tageszeitung, bei 6 Jahren Dauer.

    Also ich weiß ja nich, wie die auf die Zahl kommen; ab nächstes Jahr darf ich mich sehr sehr wahrscheinlich Dipl. Ing. nennen aber meine kompletten Ausgaben fürs Studium (FH), liegen deutlich unter 10.000€.

    Gut, ich wohn da nich und bin auch sonst nen ziemlich sparsamer Mensch aber 50.000€ sind für mich irgendwie nen bisschen arg viel.

    Andererseits sind das für 6 Jahre knapp 700€/Monat...

    Mmmh.

    Eure Meinung?
     
  • User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    21 Oktober 2006
    #2
    Ich rechne für 3 Jahre:

    Monatliche Kosten (Miete, Essen, Trinken, Lehrbücher, Internet, Telefon, Studiengebühren, Semesterbeitrag, evtl Spritkosten und aussergewöhnliche Kosten) 800 Euro

    800*12*3 = 28800 Euro

    Je nachdem, wie ich noch arbeiten werde, ist diese Zahl natürlich zu verringern. Für die doppelte Zeit, 6 Jahre, käme ich auf 57600 Euro.
     
  • MooonLight
    Sehr bekannt hier
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    21 Oktober 2006
    #3
    Sind da denn Lebens(er)haltungskosten mit drin? D.h. Miete, Essen, etc?
     
  • User 15848
    Meistens hier zu finden
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    21 Oktober 2006
    #4
    Ich brauch pro Monat (auch mit Wohnung etc) 450 €.
    Sind für 6 Jahre 32400 Euro. Und dann noch die Studiengebühren (+ ca 4440) sind 36.840 €...
     
  • StolzesHerz
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    21 Oktober 2006
    #5
    Kommt meiner Meinung annähernd hin...wenn man alles zusammenrechnet.
    Ich werde 10-11 Semester studieren (bin jetzt im 7.)...kommt drauf an , ob ich noch ins Ausland gehe.
    Am Ende werde ich 8. Semester lang im Schnitt 470€ Bafög, 154€ Kindergeld, 178€ Waisenrente und durschnittlich so 250€ durchs jobben (ist ein Mittelwert...mal hab ich 1200€ im Monat verdient, mal 600€ mal ein paar Monate gar nichts) zur Verfügung gehabt haben. Und ehrlich gesagt ist das Geld auch immer draufgegangen und wird alles drauf gehen. Alles mit sparen ist da nichts. Daher würde ich alles komplett als Kosten fürs Studium bezeichnen...

    So da komme ich nach 8 Semestern schon auf 50.496€...und ich muss noch 2-3 Semester dann studieren, in denen ich zwar kein BAfög bekommen werde, aber im Schnitt trotzdem um die 700€ im Monat zur Verfügung haben werde (dann eben durch noch mehr arbeiten).
    Das macht dann nach 10 Semestern 58.896€ und wenn ich mein Diplom erst wegen einem Auslandssemester, was geplant ist aber noch nicht feststeht erst nach 11 Semestern mache, komme ich sicher auf 61.000€!
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    21 Oktober 2006
    #6
    Das hängt stark davon ab, was Du in die Kosten alles einrechnest.
    Bei 4 Jahren sind das etwas unter 2500/Jahr, oder um die 200 Euro/Monat. Ich halte mich selbst für SEHR sparsam, aber ich sehe nicht, wie man davon Lebenshaltunsgkosten und Fahrtkosten zur Uni bestreiten kann, selbst wenn man bei den Eltern wohnt. Dazu kommt noch der Semsterbeitrag/Studiengebühren. Schreibmaterial und eventuell ab und zu ein Lehrbuch. Wenn Du das alles von 200 Euro im Monat bezahlen kannst, lässt Du den Schwaben in mir vor Ehrfurcht erblassen.[/QUOTE]
     
  • Henk2004
    Henk2004 (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    21 Oktober 2006
    #7
    Aaaaaaaaaalso: Semesterbeitrag waren bei uns am Anfang 70€ mittlerweile 120 oder so.

    Dann hatte ich immer Kopierkosten von ca. 40€ pro Semester Skripte und Klausurammlungen ca. 10€/Sem.

    Bücher hab ich ehrlich gesagt nur 3 Stück gekauft im ganzen Studium; 80€. Wozu gibt es ne Bib?

    Essen hab ich meistens Tagesteller für 1,20€ aber max 2 mal die Woche, weil ich drauf geachtet habe die meisten Vorlesungen so zu belegen, dass ich nich über Mittag bleiben musste. Macht ca. 30 € Sem.

    Sonstiges Essen halt von zuhause mitgenommen, Kiste voll Brot und fertig. Müsste man jetzt fairerweise auch was für rechnen und für die Pulle Wasser aber dafür wohn ich ja zuhause und unsere Haushaltsbuchführung anteilig auf mich umzurechnen geht dann doch nen bisschen tief bzw. wäre zu ungenau.

    Wege zur FH: Auto war eh schon vorhanden, Spritkosten 5€ pro Tag. Also 5x5x12 Wochen sind 300€/Sem=600€ Jahr

    Man könnte jetzt noch den Wertverlust anteilig der Fahrten anrechnen und die Reparaturen/Inspektionen/ Winterreifen von gut 1000€, würde aber recht kompliziert werden.

    Aber nu gut; laut Schwackeliste 3000€ verloren davon ca. 70% Studium.

    2100+Reparaturen anteilig 700 macht 2800€

    So, jetzt bin bei 6720€

    Fehlt nochwas?

    Ja, die 6 Tages-Fachexkursionen die teils gesponsort waren also 30€

    Mehr hab ich meines Wissen nicht ausgegeben.

    Die letzten 2 Jahre könnt ich sogar exakt nachprüfen in meiner privaten Buchführung...

    Bitte Protest, falls ich was vergessen hab.
     
  • User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    21 Oktober 2006
    #8
    Eine Frage: Lebst du noch bei deinen Eltern?
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    21 Oktober 2006
    #9
    Die Tatsache, dass auch das Essen bei deinen Eltern kosten verursacht und von irgendjemand bezahlt wird.
     
  • ~magic~
    Gast
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    21 Oktober 2006
    #10
    Genau.
    Und dass du keine Miete zahlen musst!
     
  • Sternschnuppe_x
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    21 Oktober 2006
    #11
    Und nicht nur das Essen, sondern auch das LEBEN an sich - die Wohnung, Strom, Wasser, Internet...
     
  • ~magic~
    Gast
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    21 Oktober 2006
    #12
  • brainforce
    brainforce (35)
    Beiträge füllen Bücher
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    22 Oktober 2006
    #13
    Ich finde 50.000 € übertrieben, Kosten wie z.B. für Lebensmittel, Miete, Auto, Telefon usw. wären genauso auch ohne Studium (meistens) vorhanden... Das zu den Kosten fürs Studium zu zählen finde ich nicht richtig, da sie wie gesagt auch vorhanden wären ohne Studium.:schuechte
     
  • Dreamerin
    Gast
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    22 Oktober 2006
    #14
    :eek:
     
  • Henk2004
    Henk2004 (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    22 Oktober 2006
    #15
    Endlich mal einer der`s erkannt hat!

    Ich hab halt für mich nur die Direktkosten des Studiums aufgelistet.

    Das Leben an sich hab ich mal außen vor gelassen.

    Es macht für mich keinen Sinn, die Kosten für z.B. Telefon dem Studium zuzuschlagen.

    Und wenn ich irgendwo anders wohne/arbeite, dann muss ich ja auch Miete zahlen.

    Weiß nicht ob das hier verständlich wird aber die Kosten für Wohnung und Essen fallen ja so oder so an, egal ob ich studiere oder nicht, deswegen kann ich die ja eigentlich nich dem Studium zurechnen.

    Um den Lebenstandard zu halten, wie ich ihn zur Zeit habe, müsste ich 1000€ netto verdienen, so grob hab ich das für mich mal ausgerechnet.

    Das man von 250€ nich leben kann, weiß ich auch.

    Jedenfalls wollt ich nur mal wissen, auf was für Kosten ihr nicht hättet, wenn ich nicht studieren würdet.
     
  • bett-poster
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    22 Oktober 2006
    #16
    Nicht unbedingt.

    Leute die in eine betsimmte Stadt ziehen müssen auf Grund der zentralen Vergabestelle, zahlen zu 100 % mehr als Leute wie ich, die bei ihren Eltern in ihrer Heimatstadt bleiben und leben können.
    In solchen Fällen, finde ich die Eineberechnung von Mietkosten etc gerechtfertigt, da sie auf grund des Studiums hinzugekommen sind.
     
  • User 631
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    22 Oktober 2006
    #17
    Das ist natürlich deine Ansicht. Meine ist, dass ich ohne das Studium Vollzeit arbeiten könnte (und damit auch meine Lebenshaltungskosten bestreiten könnte). So gesehen hindert mich das Studium genau daran, darum rechne ich das mindestens als Kosten an.
     
  • StolzesHerz
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    nicht angegeben
    22 Oktober 2006
    #18
    Also für mich gehört zu einem Studium auch LEBEN dazu. Deswegen habe ich ALLES in die 61.000€ miteinberechnet. Wirklich das komplette Geld was mir zur Verfügung steht!
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    22 Oktober 2006
    #19
    Miete ist schwieriger zu rechnen. Als ich während des Studiums bei meinen Eltern gewohnt habe, hat das keinerlei Zusatzkosten verursacht, da der Wohnraum sowieso da war (und im Moment leer steht).

    Doch kann man, weil Du in der Studienzeit keinem regulären Job nachgehen kannst. Sprich, Du hast Kosten, aber bedingt durch das Studium nur ein eingeschränktes Einkommen.
     
  • Schildkaempfer
    Verbringt hier viel Zeit
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    22 Oktober 2006
    #20
    Ich mal kurz für mich nach gerechnet...
    Ich hatte mit damals ein Budget von 700 DM pro Monat gesetzt und eingehalten (ich hab nicht bei meinen Eltern gewohnt). Ich hab ca. 5 Jahre gebraucht, das macht dann
    700 x 12 x 5 = 42.000,- DM.
    Unter der Annahme einer 3%igen Inflationsrate wären das heute ca. 71.500,- DM, also ca. 36.500,- EUR.
    Das ist ja vergleichsweise wenig. Wir hatten aber noch keine Studiengebühren und die Semesterbeiträge waren lächerlich gering.
     

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