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Ab 01.Oktober - die "ecard kommt"

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von donmartin, 27 August 2009.

  1. donmartin
    Gast
    1.903
    Die Krankenkassen haben damit begonnen, ihre VErsicherten aufzufordern, ein Passbild einzusenden.

    § 291 SGB V verlangt, dass auf der Krankenversichertenkarte „Lichtbild und Unterschrift des Versicherten“ aufgebracht werden.

    "Der Arzt ist verpflichtet, die Identität des Versicherten zu prüfen. ... "
    quelle: Anlage 4a des BMV-Ä. Anhang 1 unter Ziffer 1.2.

    Etwa 37% der Arztpraxen sind erst mit einem Lesegerät ausgestattet.
    Die "Krankenkassenkarte" behält weiterhin ihre Gültigkeit, muss mitgeführt werden.

    Die Karte hat ausser dass Adressdaten "bekannt" gegeben werden, noch keinerlei Funktion. Die sollen später zugeschaltet werden.

    SO nach und nach, bis sich die gesamte Herde der gefolgstreuen Bürger
    hat registrieren lassen, und jeder Zivi im Rettungswagen die "Gesundheitshistorie" eines Lebens, incl. der Medikamenteneinnahme, Arztbesuche und Diagnosen ansehen kann......cool.

    Hier gibts Infos
    und Musterformulare.

    Fast 1 Milliarde Euros haben die in dieses Projekt gesteckt.
    Für eine flächendeckende Versorgung ALLER Versicherten mit dem Impfstoff "ist kein Geld da", oder es sollen Beiträge angehoben werden...
     
    #1
    donmartin, 27 August 2009
  2. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    da dürfte doch der normale personalausweis genügen, falls mich der behandelnde arzt nicht persönlich kennt. :ratlos:
     
    #2
    User 38494, 27 August 2009
  3. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Man muss die Sache von zwei Seiten sehen...

    auf der einen Seite ist es natürlich kritisch zu hinterfragen ob die elektronische Führung einer Krankenakte (auf die viele Zugriff haben, nur der Betroffene selber ausdrücklich nicht) wirklich die erhofften finanziellen Einsparungen bei verbesserter Versorgung bringt.

    auf der anderen Seite ist durch das Photo und die damit mögliche Identifizierung des Patienten eine deutliche Reduzierung von Betrug möglich.
    Durch Betrug gehen den Kassen jährlich mehrere Milliarden verloren, das rechtfertigt eine einmalige Investition schon.

    Derzeit bin ich ja noch nicht betroffen von der Karte...und werde es demnächst auch nicht.
    Wenn meine Planungen bezüglich Job umsetzbar sind, dann wird es auch auf weitere Zeit so bleiben, dass mich diese Karte nicht betrifft.
    Auch wenn ich das Ding wohl bekommen werde...aber man muss es ja nicht nutzen.

    Gruß
     
    #3
    Koyote, 27 August 2009
  4. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich fände das zumindest für meinen Beruf gar nicht so schlecht. Es kommt desöfteren vor, dass die Leute keine Ahnung haben, welche Vorerkrankungen sie haben oder welche Medikamente sie nehmen. Diese Infos sind aber wichtig. Somit wäre es super, wenn man das einfach einsehen kann.

    Im übrigen finde ich deinen Kommentar mit dem Rettungswagen etwas befremdlich. Das ist schließlich genau die Situation, wofür das ganze sinnvoll wäre.

    Ob und in welchem Umfang mit dem System Missbrauch betrieben werden könnte, kann ich nicht beurteilen, aber der Nutzen erschließt sich mir durchaus.
     
    #4
    User 18889, 27 August 2009
  5. donmartin
    Gast
    1.903

    Natürlich war es etwas überspitzt dargestellt, es gibt immer 2 Seiten einer Medaillie.
    Was es denn für Vorteile bringt, wenn jemand nicht mehr ansprechbar ist oder von einem LKW überollt wurde und der Sani weiss, wann man beim Urologen war und ein Problem mit der Prostata hat....na ja.

    Natürlich lässt sich "der Fortschritt" nicht aufhalten. Chronisch kranke Menschen haben einen Blutspendeausweis, einen "Macomar"-Kalender oder Organ und Diätpass.

    Ein Arzt hat Schweigepflicht und wenn ich mich krank fühle, gehe ich zu einem Arzt meines Vertrauens.

    Vertrauen schafft man nicht mit einer mehr oder weniger "aufgezwungenen" Technik, die neben der e-job card, den biometrischen Pässen usw. eingeführt wird und deren Daten ja auch auf einem zentralen System gespeichert werden sollen.

    Erst recht nicht, wenns wieder so halbherzig geschieht.

    Und "Sicher" ist etwas anderes. dazu müsste die Krankenkasse erst das Foto verifizieren.
    Im Hinblick auf die gesamten Datenskandale der letzten Zeit, erscheint es paradox, solche Argumente anzuführen.

    ICh sehe die Sache eigentlich wie bei vielen Dingen mit einem Lachenden und einem weinenden Auge.
    Freue mich richtig darauf, mich mal wieder mit der Krankenkasse ect. auseinanersetzen zu dürfen, was ich für mein Leben gerne mache.....

    Im übrigen haben Krankenkassen Verweigererern schon Antwortschreiben verschickt.
    Mit dem Hinweis, dass sie sich auf Leistungskürzungen bis hin zur weigerung der Kasse Mittel zu übernehmen einstellen müssten.......na ja.....wer denkt denn da böses....?
     
    #5
    donmartin, 27 August 2009
  6. glashaus
    Gast
    0
    Das finde ich auch sinnvoll. Gerade in Notfällen ist man (auch als Angehöriger) neben der Spur und weiß manches einfach nicht mehr. Als mein Opa starb hat meine Oma sich zum Beispiel erst nicht daran erinnern können, dass er nur noch eine Niere hatte. Da ist es dann schon besser, wenn man das Wichtigste schnell nachlesen kann.
     
    #6
    glashaus, 27 August 2009
  7. User 18889
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    nicht angegeben
    Es kommt oft vor, dass da Leute mit Verdacht Infarkt/Schlaganfall o.Ä. sind und niemand weiß, was sie eigentlich für Vorerkrankungen haben. Gewisse Medikamente würde man nicht geben, wenn diese z.B. in der Dauermedikation auftauchen. Könnte man das schnell nachlesen, wär's arbeitserleichternd und auch gesundheitlich sinnvoll für den Patienten, da ihm besser geholfen werden könnte.

    Unwichtige Infos wie Zahnarzt- oder eben ggf. Urologenbesuch kann man ja überlesen, das interessiert sowieso nicht.

    Es ist generell immer wieder erstaunlich, wieviele Leute Medikamente nehmen und gar keine Ahnung haben, warum und wofür sie dies tun. Da fragt man: Haben Sie Vorerkrankungen, Frau Müller? Waren Sie in letzter Zeit in ärztlicher Behandlung? Antwort Frau Müller: Nein, ich bin kerngesund. Fünf Minuten später bringt ein Angehöriger einen plötzlich aufgetauchten Medikamentenplan, aus dem sich herauslesen lässt, dass Frau Müller zwei Herzinfarkte hatte und unter Diabetes leidet. :ratlos: Das sind auch oft nicht mal demente Menschen, sondern Leute, die alles einnehmen, was ihr Arzt ihnen verschreibt, ohne einmal nachgefragt zu haben, wofür die Medikamente da sind.
    In solchen Fällen fände ich eine elektronische Gesundheitskarte sehr gut.

    Du sprichst von: Wenn ich mich krank fühle, gehe ich zu einem Arzt meines Vertrauens. Es gibt aber genug Situationen, in denen die Menschen es genau dorthin nicht mehr schaffen und wir oder der Notarzt dankbar für jede Information sind.

    Beispiele wie das von Glashaus erlebt man desöfteren. In Stresssituationen vergessen Leute fast alles.
     
    #7
    User 18889, 27 August 2009
  8. donmartin
    Gast
    1.903
    Das sind die Argumente der Krankenkassen und unserer "Gesundheitsursula"...

    Noch nicht enmal Apotheker, Ärzte, Uni's und Kassenärztliche VEreinigung sprechen sich dafür aus.

    Off-Topic:
    Die entscheidenden Daten werden also nicht auf der Karte gespeichert, sondern die Karte ist nur der Schlüssel, mit dessen Hilfe die Daten dann zu Zentralservern durchgeleitet, dort gespeichert und wieder abgerufen werden. Dies geschieht nicht mehr wie heute unter der Daten-
    Treuhänderschaft und Schweigepflicht des behandelnden Arztes, sondern zum Beispiel direkt bei einer Krankenkasse als Kostenträger.

    Notfalldaten wie Blutgruppen-Bestimmungen müssen vor der
    Gabe einer Konserve aus juristischen Gründen immer neu kurzfristig bestimmt werden, vorher bekommt der Patient eine „Standardblutgruppe“, die mehr als 99% der Menschen vertragen.

    Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient wird dadurch zerstört, dass Gesundheitsdaten in Zentralservern gespeichert werden und die
    Menschen mit Hilfe eines geplanten Klassifikations-Verfahrens in 6 unterschiedliche „Krankheitsrisikoklassen“ eingeteilt werden, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten können – auch z.B. beim Abschluss von Lebensversicherungen oder bei der Jobsuche....

    ......usw usw.......


    Diese Argumente kommen von Ärzten oder Apothekern und Datenschützern und von Patienten........

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 10:04 -----------

    Na, der Arzt wird doch nicht von seiner Pflicht befreit, Medikamente auf ihre Wechelwirksamkeit usw in der Datenbank nachzuschauen wenn er etwas verschreibt......
    Ein Arzt der das nicht tut, und aus Überlastung irgendein Rezept ausstellt, der wird es auch mit einer eCard machen.
    Selbst wenn sich die Patienten etwas verschreiben lassen müssen sie es ja nicht genommen haben. Oder umgekehrt, sie gehen zu einem anderen Arzt und nehmen die KArte garnicht erst mit. Eingetragen wird also nichts, obwohl etwas verschrieben werden musste.....
     
    #8
    donmartin, 27 August 2009
  9. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich bin mir sicher, dass sich auch so einige Ärzte für das ganze aussprechen. Im Rettungsdienst dürfte sich das ähnlich verhalten. Also sind nicht nur die "bösen Krankenkassen" dafür.

    Im übrigen ist es heute schon so, dass Lebensversicherungen nahezu alles über die Gesundheit eines Menschen wissen wollen, wenn dieser eine Lebensversicherung abschließen möchte. Das ist ja auch deren gutes Recht. Wie sollen sie sonst das Risiko kalkulieren? Da sehe ich kaum einen Unterschied zur momentanen Situation.

    Inwieweit das ganze bei der Jobsuche eine Rolle spielen wird, weiß ich nicht. Es hat doch nicht jeder Arbeitgeber Einblick in die Datensätze. Berufsgruppen, wo die Gesundheit eine wichtige Rolle spielt, werden sowieso komplett durchgecheckt, auch ohne irgendeine Gesundheitskarte.



    Edit: Du missverstehst meinen Beitrag. Ich sprach vom Einsatz "unserer" Medikamente im Notfall. Da gibt's viel zu beachten für den Notarzt und wenn diesem verschwiegen wird, was jemand nimmt, ist das ziemlich blöd. Längst nicht jeder hat 'ne ordentliche Liste über seine Dauermedikation Zuhaus.
     
    #9
    User 18889, 27 August 2009
  10. User 66223
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    In Österreich gibt's die eCard schon länger, ich bin Besitzerin einer :grin:
     
    #10
    User 66223, 27 August 2009
  11. User 37284
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    Off-Topic:
    Also ich wurde zu überhaupt nichts aufgefordert...
     
    #11
    User 37284, 27 August 2009
  12. User 18889
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    nicht angegeben
    Ich übrigens auch nicht. Die Barmer scheint's damit nicht so eilig zu haben.
     
    #12
    User 18889, 27 August 2009
  13. User 37284
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    vergeben und glücklich
    ah ok, ich bin auch bei der Barmer :grin:

    Eben auf der HP gelesen:
    "So wird die Barmer Mitgliedsnummer durch die neue einheitliche Krankenversichertennummer abgelöst, die von der Rentenversicherungsnummer abgeleitet wird. Dazu hat die Barmer ihre Versicherten bereits angeschrieben."

    Hat sie? aja, interessant *g*
     
    #13
    User 37284, 27 August 2009
  14. glashaus
    Gast
    0
    Mir egal wer sonst noch dieses Argument vorbringt. Fakt ist, dass durch falsche Auskünfte von Patienten oder Angehörigen viel schieflaufen kann (hat Maria88) ja auch schon dargelegt und letztendlich das Leben eines Menschen davon abhängen kann. Weiß nicht, ob du schonmal in der Situation warst (ich hoffe nicht), aber als mein Opa im Sterben lag, hatte ich weißgott andere Dinge im Kopf, als die Medikamente, die er nehmen musste. Ich hätte es begrüßt, wenn der behandelnde Arzt das irgendwo hätte nachlesen können.
     
    #14
    glashaus, 27 August 2009
  15. User 37284
    User 37284 (31)
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    vergeben und glücklich
    Ich finde das auch gut, das Problem daran ist aber, dass gerade diese Angaben NICHT verpflichtend sind...
     
    #15
    User 37284, 27 August 2009
  16. donmartin
    Gast
    1.903
    Natürlich habe ich eine solche Situation miterlebt.

    Bei meiner eigenen Mutter. Als die Notärzte da waren, habe ich auch nicht daran gedacht, was oder welche Medikamente sie wohl hätte nehmen müssen oder genommen hat.

    Ich habe auf die Ärzte vertraut, dem bisherigen Hausarzt und seiner Behandlung meiner Mutter und NICHT dem Lesegerät, einer eCard und einer Datenverbindung, die erst einmal aufgebaut werden muss!! egal wo der Notarzt sich befindet.

    MEine Mutter ist gestorben. Das habe ich zu akzeptieren, zwar noch jung aber es sollte wohl so sein. Ihr Tod hätte durch diese Karte nicht verhindert werden können. Nicht dadurch, dass sie sie zu einer Nummer gemacht hätten, eine KArte mit einem nichtverifizierten Foto geschickt hätten und sie in 6 GEsundheitsklassen eingeteilt hätten.

    Ärtze und Notärzte sind gehalten nach ganz anderen Kriterien zu gehen und zu Handeln. Die Angaben auf der KARTE SIND NICHT (DANKE HyperboliKuss) bindend!->siehe unten, "Patientenverfügung"

    Warum habe ich diese Disskussion angeregt?
    Nicht, weil ich nicht möchte, dass irgendjemandem in Notsituationen nicht schnell oder effektiv geholfen werden kann.

    Weil nach Einführung dieser KArte die Juristen durchaus Geld ohne Ende verdienen, die Menschen, die vielleicht den Tod nicht akzeptieren, anfangen zu streiten, "weil der Arzt dieses und jenes auf der Karte hat übersehen oder nicht nach Schulmedizin gehandelt hat...", weil hier ein Stück Plastik eingeführt und aufgezwungen wird, und das bald!, die Menschen aber garnix darüber wissen !!.
    Es gibt nichts intimeres als meinen Körper und was darin vorgeht.
    Das wird nicht auf Servern gespeichert und für jeden Abrufbar sein!

    Der Wahn geht ja noch weiter.....wenn man überlegt, dass die Träger erwägen, für "sensible Daten" EINEN PIN EINGEBEN ZU MÜSSEN....! Na klasse, also, bevor du aus einem Koma erwachst - ne bevor du überhaupt hinein kommst.....PIN EINGEBEN!
    Wie siehts mit der "Patientenverfügung", notariell hinterlegt aus?
    Hmmm. muss man erst mal nachfragen bevor man "laut Karte geeignete Maßnahmen ergreift", ob der Patient überhaupt möchte, dass er so behandelt wird......

    Juristisch und formell sowie finanziell ein Armutszeugnis unseres LAndes! Fakt ist, dass gerade die Menschen, denen "geholfen wäre", Behinderte, Alte, an Alzheimer leidende usw..... garnichts davon haben, weil an "sensible Daten" kommt kein Arzt ran! Somit wird diese Gruppe ausgegrenzt......
     
    #16
    donmartin, 27 August 2009
  17. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
    1.392
    123
    17
    nicht angegeben
    bitte was? meine komplette krankenakte für jeden arzt zugänglich?

    ich finde es ja jetzt schon schrecklich, wie meine selbstbestimmung im gesundheitswesen eingeschränkt ist... aber wenn ich infos über mich nicht einmal mehr filtern könnte und jeder arzt so nur das erfährt, was ich für notwendig erachte... das wäre die totale katastrophe.
     
    #17
    wellenreiten, 27 August 2009
  18. Wundertüte
    Sehr bekannt hier
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    198
    676
    nicht angegeben
    Bin auch aus Österreich, als die E- Card bei uns eingeführt
    wurde gab es auch große Diskussionen.
    Jedoch beschwert sich jetzt kein Mensch mehr drüber :rolleyes:

    Ich persönlich muss sagen, dass es den ganzen Papierkram den
    es bei uns davor gegeben hat, sehr vereinfacht hat.
    Es müssen keine Facharztscheine mehr angefordert werden,
    .... einfach immer die Karte dabei und
    Zack schon ist alles erledigt.
    Auch ermöglicht es die Behandlung sehr wenn der Hausarzt mal nicht
    da ist und man zu einem fremden Arzt gehen muss, er sieht die
    ganze Historie und es Bedarf nicht mehr vieler Fragen.
    Also ich kann nur positives über die E- Card berichten
     
    #18
    Wundertüte, 27 August 2009
  19. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    3.050
    Single
    Ob die eGK tatsächlich am 1.10. eingeführt wird, ist noch völlig offen. Denn zwingende Bedingung zur Einführung ist, dass mindestens 80% der Arztpraxen zum Zeitpunkt der Einführung mit Lesegeräten ausgestattet sein müssen.

    Hauptproblem: Die Kosten für die Einführung pro Arztpraxis ist schweinisch teuer.
     
    #19
    User 76250, 28 August 2009
  20. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
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    Verheiratet
    Das Hauptproblem sehe ich einfach darin dass Niemand kontrollieren kann wer wirklich auf die Daten zugreift!

    Die Daten befinden sich auf einem Server, dieser ist also den gleichen Risiken ausgesetzt wie jeder andere PC der mit dem Internet verbunden ist.
    Ich möchte gar nicht sagen, dass ein Angriff direkt auf die Server erfolgt, wobei auch dass nicht ausgeschlossen ist, sondern eher dass die technischen Laien in den Arztpraxen durch bewusste oder unbewusste Fehler das Auslesen der Daten ermöglichen.

    Wer weiss wie lange es dauert bis man auch aus anderen als medizinschen gründen auf die daten zugreifen arf...Beispiele aus der Vergangenheit, wo für einen völlig anderen Zweck gespeicherte Daten für alles mögliche verwertet werden, gibt es dafür genug.Und immer wurde bei der Einführung des entsprechenden Projekts versichert dass die Daten ja nur für das Projekt verwertet werden...wers glaubt.

    Man entmündigt durch die Karte den Patienten noch mehr, denn jetzt kann man immer noch nach einer Facharztüberwiesung den für den überweisenden Arzt bestimmten Arztbrief lesen...das entfällt wenn dieser nur noch elektronisch unerreichbar für den Patienten gespeichert ist.

    Ich bin froh dass ich als Kopie meine sämtlichen Gesundheitsunterlagen einschließlich der Notizen der behandelnden Ärzte in Kopie für mich zu Hause habe.
    Schließlich ist es mein Körper und meine Gesundheit.

    Die Akte nutzt nach einem Arztwechsel nämlich Niemandem was, kein Arzt liest sich die Notizen der vorher behandelten Ärzte durch, es wird immer der Patient befragt...nur wie soll der Auskunft geben wenn ihm ein Arzt lieber was in die Patientenakte schreibt statt ihm das im Gespräch zu erläutern?

    Ich lasse mir daher auch nach zB Blutuntersuchungen im Labor immer eine Kopie der Laborauswertung geben...so weiss ich selber was in meinem Körper los ist, auch wenn ich das natürlich als medizinischer Laie nicht vollständig beurteilen kann.
    Aber nur die vollständige Kenntnis und die Weitergabe an den jeweils behandelnden Arzt ermöglicht eine wirtschaftliche und medizinisch optimale Behandlung, denn sonst muss jeder Arzt wieder bei Null anfangen.

    Gruß
     
    #20
    Koyote, 28 August 2009

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