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Ab wann das Studium abbrechen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Pessimist, 1 Mai 2008.

  1. Pessimist
    Pessimist (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Hi,

    ich habe folgendes Problem. Ich studiere im 4. Semester Maschinenbau und das Studium macht mich gerade total fertig.
    Ich habe mittlerweile extreme Prüfungsangst und komm mit der Situation nicht klar, dass alle Anderen besser sind als ich. In meiner jetzigen Lerngruppe fühl ich mich wie das 5. Rad am Wagen, ich kann einfach nicht mit den Anderen mitarbeiten.
    Doch Teamarbeit wird einmal das entscheidende in meinem Beruf sein, wenn ich fast nie der bin, wo eine z.B. geniale Konstruktionsidee einbringt, ist des doch panne!

    So jetzt kommt ein ziemlich langer Text zu meinem bisherigem Studienverlauf, musste des einfach mal loswerden, könnt mir ja auch einfach so Tipps geben.

    Angefangen hat dies mit Schlafstörungen schon bei den ersten Mathe-Zulassungsklausuren, was mit ein Grund war, warum ich die erste HM 1/2 Klausur nicht bestanden habe. Ein anderer Grund war natürlich auch, dass ich nicht zu den Mathe-, Physik- & Porschepreisträger gehörte, sondern nur ein überdurchschnittlicher TGler bin, der seit der Realschule nicht mehr von Hand gerechnet hatte (scheiß Ti92 Plus!!!, dies kann bei Ergebnisklausuren in Mathe zum Problem werden)

    Das hat mich anfangs aber alles nicht weiters gestört, im Vordiplom gilt ja "4 gewinnt" und ich war ganz froh nach einen 3/4 Jahr Zivi endlich wieder was lernen zu "dürfen", wenn nur die Schlafstörungen vor den Klausuren nicht wären.
    Dann standen die ersten Prüfungen an, der Leistungsdruck war für mich enorm, tja und wieder die ganzen Nächte vor den Prüfungen nicht geschlafen und wie 45% meiner Kommilitonen Chemie & Physik nicht bestanden.

    Das bedeutete für das 2. Semester lernen, lernen und noch mehr lernen!
    Es zahlte sich aus 3,5!!! 2.Mathezulassungsklausur bestanden, aber der Leistungsdruck wurde schlimmer, konnte vor lauter Panik die letzten 2.Tage vor der Klausur nichts mehr produktiv machen und wie schon gewohnt in der Nacht davor auch nicht schlafen.
    Die Prüfungen vom 2.Semester waren über den ganzen Sommer verteilt, jeweils 3 Wochen dazwischen. Somit habe ich den ganzen Sommer durchgelernt(außer 1 Woche Urlaub), mit Erfolg alles ganz knapp bestanden, außer Mathe(war ja nicht zugelassen)
    Die Orientierungsprüfungen mit Durchfallquoten von fast 50% führten dazu, dass meine bestens Kumpels leider kein Glück hatten.

    Ich war mir sicher, jetzt noch etwas besser werden, dann schaff ich das Studium! (das war vor einem halben Jahr)

    Am Ende des 3. Semesters Stress pur, HM 1/2 & Thermo Zulassungsklausur fast am gleichen Tag, man nimmt natürlich keine Rücksicht auf Wiederholer:frown:
    Mathezulassung bestanden(uufff das wäre das Ende gewesen)
    Thermo nicht, aber noch Chancen im 4. Semester
    Allgemein lief es relativ gut, ich bin 2 Prüfungen im Rückstand
    (TM2 durchgefallen, HM3 & HM1/2 lagen am selben Tag, daher nur HM1/2 geschrieben und bestanden;-) )

    Nicht bestanden Mathe-Zulassungsklausuren und Prüfungen im 3.Semster führten schließlich dazu, dass meine bestens Kumpels aufgaben, meine Lerngruppe hatte sich aufgelöst. Ich kämpfte weiter...
    Natürlich kenne ich auch andere Leute, so dass ich schnell wieder eine Lerngruppe hatte.

    Aber jetzt fingen meine Problem erst richtig an!!!

    Diese neue Lerngruppe besteht ausschließlich aus sehr guten Leuten, was dazu führte, dass ich es nicht schaffte mitzuarbeiten, sondern nur am "hinterher rennen" war. Das ging in der ET 1/2 Prüfungsvorbereitung die ersten Tage ganz gut, jedoch wurden die Kopfschmerzen, wegen "Reizüberflutung" vom Lerntempo jeden Abend schlimmer.
    Dann der GAU!!!
    2. Tage vor der Prüfung ging dann nichts mehr, ich war physisch & psychisch am Ende.
    Die anderen sind so viel besser als ich, wie soll ich da nur bestehen?
    Dadurch kamen meine ersten Panikattacken & Versagensängste. Und der Druck: "Ich muss aber bestehen, TM2 hast du schon versiebt, jetzt raff dich, des kann nicht sein!!!" In der Nacht vor der Prüfung lag ich zitternd im Bett und musste mich am morgen erst mal fit kotzen.

    Die Prüfung war eigentlich machbar, lief bei den Anderen gut, bei mir na ja...
    Jetzt das Ergebnis 3,7 , wieder mal Glück gehabt.
    Doch um welchen Preis?
    egal 2 Wochen frei, endlich mal abschalten, chillen, party ;-)

    Dann der Super GAU: physikalisches Anfängerpraktikum im Block!

    ganz kurz: zu jeden Thema(Atomphysik, Optik, Elektrik,...) hatten wir einen Versuch, den man vorbereiten musste, den vor jedem Versuch wird man abgefragt und dann wird entscheiden, ob man den Versuch durchführen darf oder nicht!
    Einmal darf man rausfliegen, muss den Versuch dann aber wiederholen,
    beim 2ten mal das komplette Praktikum in einem halben Jahr!
    Der Versuch dauert ca. 3h, dann muss man für den nächsten Tag ein mind. 10 seitiges Protokoll schreiben. Ich saß trotz Vorlagen aus höheren Semestern(es gibt auch Leute die schaffen des ohne) und Hilfe von anderen Kommilitonen bis nachts 1 Uhr am Protokoll, hab mich dann am nächsten Tag um 7uhr rausgequält um mich auf den nächsten Versuch vorzubereiten.
    Es ging gut bis Mittwochabend, beinahe Nervenzusammenbruch, konnte das Protokoll nicht fertig machen, musste es donnerstagsfrüh schreiben, dadurch fast keine Vorbereitung, Panik!!!
    Was soll ich tun krank machen? hingehen rausfliegen?
    Ich hatte wieder Glück, bekam leichte Fragen, und der 30 min. Einzelabfrage vom Abteilungsleiter entgangen, ich hab überlebt!
    Ohne Plan ist es dem Protokoll halt auch nicht so einfach, um 1Uhr nachts gebe ich auf.
    Auch am nächsten Tag bekomm ich die Fehlerrechnung auch nicht hin und keine Vorbereitung!
    Ich war mir sicher heut flieg ich raus!!!
    Ich kam als letzter mit dem Abfragen dran, wusste nix!
    Hatte wieder Glück, bin nicht rausgeflogen (sicher weil’s der letzte Tag war) und hab das Praktikum dann doch bestanden.


    Doch davon hab ich mich nicht wieder richtig erholt, bin total demotiviert und mach mir Gedanken ob es Sinn macht sich so weiter durchzubeißen.
    Es heißt ja nach dem Vordiplom soll es besser werden…
    … aber ich sollte doch dann auch was können.


    Was würdet ihr mir raten?
     
    #1
    Pessimist, 1 Mai 2008
  2. dav421
    dav421 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    7
    nicht angegeben
    ich studiere was ähnliches
    die Situation kommt mir vom letzten Jahr bekannt vor
    meld dich mal per pm
     
    #2
    dav421, 1 Mai 2008
  3. dk85
    dk85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    elektrotechnik an der th aachen. was willst du denn bitte hören? wir hatten 100% durchfallquote in et2 mit einem gewinner in der einsicht.

    4 gewinnt halt, alles andere ist luxus.

    und das thermo, maschinenelemente und mechanik richtig schwer bei den maschis ist, haben mir auch diverse freunde schon mitgeteilt... einer von denen ist aber auch, nach dem 5ten semester und einem sehr guten vordiplom, von mckinsey zum essen eingeladen worden. also: hau rein, es lohnt sich in jeder hinsicht :zwinker:
     
    #3
    dk85, 1 Mai 2008
  4. Jakob220357
    0
    Guten Morgen,

    dass hört sich ja nicht so klasse an. Aber sieh es doch mal von der Seite der Hochschule. Die müssen eine bestimmte Anzahl zulassen, haben aber nur Geld für eine Handvoll davon. Da muss entsprechend ausgesiebt werden. Bei Medizin ist das soweit ich informiert bin die Anatomie und bei den Technikern eben Mathe und Physik.

    Ich habe gleich nach dem Abitur angefangen zu studieren und habe etwas gewählt, was mich sehr interessiert hat. Ich habe an der TU Berlin mit Werkstoffwissenschaften angefangen und dort auch den Mathevorkurs besucht. So fühlte ich mich recht sicher, was sich natürlich als Trugschluss erwies. Mathematik war auch mein Problem und nach zwei missglückten Versuchen habe ich mich selbst exmatrikuliert. Mittlerweile studiere ich hier in Berlin Umwelttechnik an der Fachhochschule und alles ist etwas entspannter. Mathe ist hier zwar auch das Fach mit der höchsten Durchfallquote, etwa 85%, aber mit den Erfahrungen die ich an der TU gesammelt hatte, war ich etwas im Vorteil. Das Diplom ist so auch in greifbare Nähe gerückt. Aber ich kenne diese Stresssituationen bei Praktika und Prüfungen auch. Ich hatte dann nach den zwei Fehlversuchen in Mathematik abgewogen, welches Risiko ich eingehen kann und mir Varianten überlegt, die sinnvoll wären. Mir schien es nicht ratsam in einem so wichtigen Fach wie Mathematik durchzufallen, da sämtliche andere Studiengänge mit Mathematik damit Tabu wären. Also, vielleicht überlegst Du dir mal einen Plan B. Du hast ja schon einiges an Scheinen gesammelt, vieles davon wird in einem anderen Studiengang auch anerkannt. Wenn es mit der Finanzierung möglich ist und ein anderer attraktiver Studiengang denkbar wäre, dann überlege Dir doch, ob ein Fachhochschulstudium für Dich auch ausreichend wäre.

    Also, Dir stehen aus meiner Sicht nur zwei Varianten zur Verfügung. Entweder bekommst Du deine Probleme in den Griff und schaffst es erfolgreicher zu studieren in der Hoffnung, dass es im Hauptstudium etwas entspannter wird. Oder Du erkennst deine Probleme als Signal, dass diese Ausbildung eine Stufe zu hoch für Dich ist und suchst etwas Vergleichbares woanders. Wenn ich in einer solchen Situation wäre, würde ich mich wahrscheinlich wieder für meinen jetzigen Weg entscheiden. Nutze dieses Semester noch ein paar allgemeine Scheine zu machen und bewirb Dich parallel beispielsweise an der Fachhochschule. Vieles wirst Du dir anerkennen lassen können und so nicht wieder von vorne anfangen müssen. Vermutlich wirst Du dann kurz vor dem Hauptstudium stehen und früher fertig sein als deine Kumpels an der Uni.

    Denk mal darüber nach, welche der beiden vorherigen Varianten für Dich am besten scheint. Dir ein gutes verlängertes Wochenende.

    Alles Gute. Jakob




    "Ein Optimist ist jemand, der genau weiß, wie traurig die Welt sein kann, während ein Pessimist täglich neu zu dieser Erkenntnis gelangt." Peter Ustinov
     
    #4
    Jakob220357, 1 Mai 2008
  5. hasselhoff01
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Leider, das läuft dummerweise nach dem Motto: "Friss oder stirb." Mir kommt es jedesmall hoch wenn die dämlichen Idioten aus dem Bundestag von ihrer Bildungsreform reden und nicht wissen was an Schulen und Unis abgeht :wuerg:
     
    #5
    hasselhoff01, 1 Mai 2008
  6. Pornobrille
    Verbringt hier viel Zeit
    179
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    0
    nicht angegeben
    Das ist glaub ich recht normal was du beschreibst und du hast ja schon gezeigt, dass du weit gekommen bist. Durchhalten ist gefragt. Auch wenn man immer mit ansehen muss, dass viele Cracks mit sehr viel weniger lernen als du durchkommen. Tschakaaaa
    Nicht aufgeben!
     
    #6
    Pornobrille, 1 Mai 2008
  7. Pessimist
    Pessimist (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    324
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    0
    nicht angegeben
    @ all

    Ich glaube, ich habe mein Problem nicht präzise genug beschrieben

    Was mich gerade so fertig macht ist, dass alle meine Kumpels besser sind wie ich und ich es sehr wahrscheinlich nie schaffen werde an sie auch nur annähernd ranzukommen. Sprich ich werde nie der sein, der z.B. bei der "Konstruktion einer Vorderradbremse" entscheidende Lösungsvorschläge einbringt, sondern nur der fast alles nachmacht und nachvollzieht(manchmal nicht mal des).
    Während jeder Prof. meint wenn sie abschreiben, schaden sie sich nur selbst, im Bezug auf den späteren Beruf.
    Genau das gleiche hat unser Lehrer immer wieder gepredigt und er hat Recht behalten(nur damals wäre ich in der Lage gewesen, die Aufgaben selber zu lösen, jetzt bin ich es nicht)
    Oder der, auf den im CAD-Kurs 50 Leute gelangweilt warten müssen, weil ich schon wieder vergessen hatte was nach Icon Nr. 10 angeklickt wurde.(obwohl es doch schon einmal gesagt wurde)
    Während meine ganzen Kommilitonen darüber lästern, wie einfach der Kurs doch ist, oder was des doch wieder für ein Idiot sei, der hat Chemie noch immer nicht bestanden! (ich denk nur, verdammt hab’s auch erst beim 3. Mal geschafft)

    Fazit:
    Ich habe einfach nicht ein so gutes Aufnahmenvermögen wie die Anderen. Bin denen in allen Bereichen weit unterlegen.
    Aber wenn ich meinem jetzigen Problem in den Griff kriegen würde, dann könnt ich es "vielleicht" irgendwie mit übelst großem Aufwand hinbiegen natürlich nicht in der Regelstudienzeit.
    Daher meine Frage:
    “Lohnt es sich weitere ca. 8 Semester den "Trottel zu markieren", wenn ich nachher doch wieder mit den gleichen Leuten zusammenarbeiten muss, was bis jetzt nicht klappte?“

    @ dav421
    Hey sorry,
    aber pm ist mir noch zu persönlich, könntest ja einer der 500 Leute in meine Studiengang sein oder mich irgendwie sonst identifizieren. Bin da vielleicht etwas zu vorsichtig ;-)

    @dk85
    Lohnt es sich auch in meinem Fall?

    @Jakop220357
    Im Endeffekt hast du recht, nur das des an der FH bei einem Notendurchschnitt von 3,7 vielleicht nicht sinnvoll wäre alles anzurechen, sprich ist müsste wie meine ehemaligen Kommilitonen von vorne anfangen. Der Niveauunterschied ist schon recht hoch, es sollte für mich schon leichter laufen.
    Doch jetzt aufgeben und von vorne anfangen, ich weiß nicht.
    Ein Vorteil ist, dass auch wenn ich TM2 oder Thermo nicht bestehen sollte, kann ich trotzdem an die FH. Die interessiert des Uni-Zeugs nicht, ist ein nicht vergleichbares Studium.
     
    #7
    Pessimist, 1 Mai 2008
  8. GreenEyedSoul
    0
    Für mich sind Noten sehr wichtig und wenn die guten Noten nicht kommen, stecke ich auch schonmal schnell den Kopf in den Sand.
    Kleine Erfolgsmomente gehören einfach mit dazu und wenn so gar keiner dieser Erfolge zu verzeichnen ist, würde ich das Studium wohl abbrechen.
    Selbst wenn du dich durch das Studium kämpfst und später mit Ach und Krach dein Diplom schaffst und dein Durchschnitt bei 3,7 bleibt - mal ehrlich: Wer stellt dich denn da schon ein, wo du auch gerne arbeiten würdest? :kopfschue
    Ich denke, man sollte auch realistisch bleiben und sich selbst nichts vormachen.

    Könntest du nicht erst eine Ausbildung machen, die in die Richtung geht? Anschließend würde dir das Studium eventuell leichter fallen.

    Warum denn nicht?
    Ich meine, was hast du schon zu verlieren???

    Ich würde jetzt eher neu anfangen, als mich so durch's Studium zu hangeln. Hinterher wärst du bei einem Neuanfang sicherlich besser bedient. :smile:
     
    #8
    GreenEyedSoul, 1 Mai 2008
  9. User 4590
    User 4590 (33)
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    nicht angegeben
    Ich glaube, du steigerst dich in die ganze Sache grade auch sehr rein, weil du einfach gestresst, erschöpft und frustriert bist - da macht man gern aus Mücken Elefanten und alles scheint viel viel dramatischer, als es in Wirklichkeit ist.

    Wenn angeblich alle anderen die totalen Überflieger sind, dann dürfte es bei euch ja keine 50% Durchfallquote geben. Du musst dir das mal in Zahlen vor Augen führen: 50% bedeutet, dass jeder 2. durch die Prüfung gefallen ist, und von der anderen Hälfte hat sicherlich auch die Mehrheit keine 1 oder 2 geschrieben, sondern wie du eher knapp bestanden. D.h. du bist nicht der totale Loser unter lauter Supertypen, sondern du bist einer von vielen (bzw. sogar besser als ganze 50% der Prüfungsteilnehmer, denn die sind durchgefallen, du aber nicht).

    Allerdings denke ich, dass du dir mit deiner neuen Lerngruppe selbst ein Bein gestellt hast. Da sich da ausgerechnet einige von den seltenen Überfliegern zusammengefunden haben, bringt das deiner Motivation natürlich überhaupt nichts, sondern frustet dich nur noch mehr. Was du brauchst, sind Leute, die in etwa auf deinem Stand sind und wo wirklich gemeinsam gelernt wird und das Ganze nicht in Erfolgsdruck und ständiges Kräftemessen auf deiner Seite ausartet.

    Also zusammengefasst, ich würde dir raten, such dir eine neue, bessere Lerngruppe und gib nicht auf! Dein Studium ist zwar wirklich kein Zuckerschlecken, aber du hast dich jetzt schon durch fast 4 Semester gebissen, du kannst das auch weiter schaffen! Und wenn es dann wirklich nach dem Vordiplom leichter wird, umso besser.

    Ach ja, und ich denke, es wäre auch ganz gut, wenn du was gegen deine Prüfungsängste tust, denn die blockieren dich ja noch zusätzlich. Es gibt an vielen Unis Beratungsstellen für Studenten, und oft werden auch Veranstaltungen zum Thema Prüfungsangst angeboten, wo man dann Strategien erlernt, wie man mit der Angst am besten umgeht.

    Naja, aber er studiert nunmal ein Fach, in dem bekanntermaßen in den ersten Semestern ordentlich ausgesiebt wird; d.h. da dann lauter Einser und Zweier zu erwarten und abzubrechen, weil man die logischerweise nicht kriegt, ist irgendwie leicht absurd.
     
    #9
    User 4590, 1 Mai 2008
  10. Lalilia
    Lalilia (30)
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    Hi,

    glaubst du wirklich, du bist in deinem ganzen Studiengang der einzige "Trottel"?
    Oder sitzt du während der Vorlesungen/Übungen einfach nur neben den falschen Leuten? :zwinker:

    Weißt du, du bist nicht an der Uni, um zu können, sondern um zu lernen. Und deine Übungsleiter werden dafür bezahlt, dir etwas auch zum 10. Mal zu erklären, wenns sein muss.

    Und ob du "nie der sein [wirst], der z.B. bei der "Konstruktion einer Vorderradbremse" entscheidende Lösungsvorschläge einbringt", kannst du jetzt auch noch nicht wirklich wissen... denn arbeiten an der Uni und im wirklichen Leben unterscheidet sich doch auch nochmal erheblich voneinander.

    Meine Mama sagt immer, Leute wie du und ich neigen dazu, unser Studium von der falschen Seite zu betrachten... du zählst auf, was alles nciht so toll war, wo du dich mies gefhlt hast, wem du unterlegen bist. Machs andersrum. Überleg dir, mit wievielen Leuten du mal angefangen hast, und wieviele jetzt noch da sind. DU bist noch da. Das allein zeigt doch, dass du da nicht völlig verkehrt sein kannst, wo du stehst, oder?

    Ich hab mein Vordiplom übrigens auch erst ein Semester zu spät bekommen... und? Ich meine, wenn Firmen nur Leute einstellen wollen, die die Regelstudienzeit eingehalten haben, kriegen sie einfach niemanden mehr :tongue:
    Und wenn dich tröstet... "Organische Chemie I", für mich sogar ein Hauptfach, hab ich erst im 8. Klausurversuch bestanden, gutes braucht eben seine Zeit :cool1:

    Ob du abbrechen solltst oder nciht, kann dir keiner sagen... nur, überleg dir, mach dir das Spaß, was du tust? Kannst du dir vorstellen, dein ganzes Leben damit zu verbringen? Und wenn du mal wirklich realistisch bist und dich nicht mit supertollen Vorbildern, sondern mit Durchschnittsstudenten vergleichst, stehst du dann wirklich exorbitant schlechter da?

    Liebe Grüße,
    Lalilia
     
    #10
    Lalilia, 1 Mai 2008
  11. Sternschnuppe_x
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    Du schreibst, du überlegst, das Studium abzubrechen.

    Was wäre denn deine Alternative? Ohne ausgereiften Plan B würde ich an deiner Stelle nicht abbrechen.

    Wenn es etwas anderes gibt, das du wirklich machen möchtest, und das du lieber machen möchtest als das, was du jetzt tust, und wovon du glaubst, daß es dir leichter fällt - DANN solltest du Überlegungen anstellen, wofür du dich entscheiden willst. Aber einfach so abbrechen, ohne Alternativplan, würde ich nicht.
     
    #11
    Sternschnuppe_x, 1 Mai 2008
  12. brainforce
    brainforce (33)
    Beiträge füllen Bücher
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    Single
    das kann ich so unterstreichen! Finde es nicht "so" tragisch das Studium in dieser Phase abzubrechen WENN es einen "ausgereiften" Plan B gibt.

    @Pessimist:
    Du schreibst zwar das dir das Studium schwer fällt allerdings geht aus deinem Thread nicht wirklich hervor ob dir das Studium noch "Spaß" macht - will heißen ob du vorstellen kannst später Erfüllung im Beruf zu finden?

    Ich frag deshalb weil es sich eher nach einem "Verlegenheitsstudium" anhört als nach einem "Wunschstudium"!

    Falls dem so ist und du dich unwohl fühlt (nicht nur aufgrund des Lernpensums) solltest du dir überlegen umzuschwenken - noch ist es nicht zu spät und der "Fehler" ist auszubügeln.

    Bevor du das machst sollte allerdings ein reeller Plan B existieren.
     
    #12
    brainforce, 1 Mai 2008
  13. dav421
    dav421 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich würde dir empfehlen es weiter zu versuchen
    letztes Jahr war ich z.B. auch ziemlich überfordert
    ich hab mich abhängen lassen und dann nicht mehr aufgeholt
    da meine noten entweder sehr gut oder sehr schlecht waren habe ich daraus gefolgert, dass ich mehr potential habe und es nochmal versucht
    dieses Jahr habe ich einen Durchschnitt von 80% in den Fächern wo ich letztes Jahr keinen Fuß auf den Boden bekam (73% wenn du die Dispensen von letztem Jahr mit berücksichtigst)

    Es kann sich lohnen durchzuhalten

    Meine Empfehlungen an dich:
    Rede mit Leuten, die ein paar Jahre höher sind, eventuell schon im Beruf und frag sie wie sie diese Zeit empfunden haben, was ihnen geholfen hat...

    Ansonsten wollte ich mich noch mal bedanken, dieser Beitrag hat mir nach drei Wochen faulenzen wieder den Arschtritt gegeben noch mal zu lernen:smile:

    PS ich studiere das hier:
    http://www.uclouvain.be/epl
    es handelt sich quasi um ein allgemeines Ingenieurstudium wo man nach 3 Semestern zwischen Maschinenbau, Elektro, Rohstoff... entscheiden kann
    ich habe auch ein paar Freunde die Maschinenbau in Aachen studieren und kann ein bisschen vergleichen
     
    #13
    dav421, 1 Mai 2008
  14. Trickser
    Verbringt hier viel Zeit
    28
    86
    0
    nicht angegeben
    edit
     
    #14
    Trickser, 1 Mai 2008
  15. Lalilia
    Lalilia (30)
    Meistens hier zu finden
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    151
    Verheiratet
    Im ersten Semester 2x, einmal die richtige, einmal die Nachklausur, im 2. Semster wieder, im 3. auch, im 4. immernoch und die hab ich bestanden.

    Und weil ich noch auf Diplom studiere gibts diese Versuchsregel bei uns nur für die "großen Vordiplomsprüfungen", alles dazwischen kann man quasi beliebig oft machen.

    Liebe Grüße,
    Lalilia
     
    #15
    Lalilia, 1 Mai 2008
  16. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.035
    121
    1
    nicht angegeben
    Deine Situation kann ich fast nachvollziehen. Ich habe vor knapp fünf Jahren begonnen Mathematik für Lehramt Gymnasium zu studieren, obwohl ich im LK drei Fünfen und als beste Note zweimal eine 3+ geschrieben habe. (Unter diesen Voraussetzung würden das vll. nicht viele machen, aber Mathe hat mir halt immer Spaß gemacht und ich wollte auch nicht mit diesen Lücken sterben.) Natürlich lief das Studium anfangs konsequenterweise beschissen und ich habe nach vier Semestern nur 3 von fünf Scheinen gehabt, auch nach dem sechsten Semester fehlte mir noch einer aus dem Grundstudium. Einige von denen, die mit mir angefangen haben, haben zu der Zeit schon die ersten Abschlussprüfungen gemacht und ich hatte mein GS noch nicht abgeschlossen. Meine Lerngruppe bestand aus den beiden Jahrgangsbesten meines Studiengangs und mir, sodass ich - hätte ich mich mit denen verglichen - recht schnell hätte aufgeben müssen. Im zweiten Semester hatte ich dann auch noch das besondere Glück eine Übungsgruppe zu haben, in der außer den beiden meiner Lerngruppe noch drei waren, die mit einem Studium nicht ausgelastet genug waren und deswegen ein weiteres nebenher machten, und einen Übungsgruppenleiter, der lieber seine eigene Vorlesung hielt als die Aufgaben zu besprechen. Da hat dann meine ganze Lerngruppe nichts verstanden. -> Das hat mir aber auch gezeigt, dass es selbst unter den besten noch welche gibt, die besser sind als die anderen, und das es nicht der generelle Anspruch eines jeden sein kann, der Beste zu sein oder es lieber zu lassen. Das solltest du dir als erstes klar machen! Überleg dir lieber einmal realistische Ziele und verzichte im Notfall darauf eine Prüfung mitzuschreiben, wenn dir alles sonst zu stressig wird. Das ist kein Versagen! Du kannst dir selbst überlegen, dass dein Studium auf das Überleben ausgerichtet ist, nicht auf gute Noten. es gehört zum erfolgreichen Studieren, dass man sein Studium seinen Fähigkeiten entsprechend plant. Wie die anderen ihr Studium bewältigen oder wie sie mit Anlauf scheitern, sollte dich nicht interessieren, sofern es um die Entscheidung geht, wie du studierst.

    Nach dem sechsten Semester war ich dann an einem Punkt, dass ich meinen arroganten Plan aufgeben wollte und habe mich nach Alternativen umgesehen. (Zum Glück haben es mir die Studienberater zu schwer gemacht, sinnvoll zu wechseln.) Nachdem ich dann eine brauchbare Alternative gefunden hatte, habe ich mir überlegt, welche Ziele für mich sinnvoll sind, und beschlossen, dass ich im nächsten Semester den ersten Teil meiner Zwischenprüfung ablegen wollte und im achten Semester dann alles für den da noch fehlenden Klausurschein geben wollte. Das hat dann auch ganz gut geklappt. Nebenher habe ich dann noch vier der sechs Hauptstudiumsscheine in den beiden Semestern geschafft, aber das war eher Zufall und nicht in meinem Fokus. Nach dem achten Semester hab ich dann meine Zwischenprüfung abgeschlossen und anschließend mit den restlichen Hauptstudiumsveranstaltungen begonnen. - Jetzt im zehnten Semester habe ich den Mathematik-Teil meines Studiums abgeschlossen. - mit relativ guten Noten und vor den beiden anderen meiner Lerngruppe. :zwinker:
     
    #16
    Daucus-Zentrus, 2 Mai 2008
  17. Trickser
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    edit
     
    #17
    Trickser, 2 Mai 2008
  18. OskarLala
    Gast
    0
    Ich rate dir, dass du dir einfach mal Gedanken machst, was du Alternativ machen könntest, ohne es aber gleich übereiilt in die Tat umzusetzen. Geh in dich und überlege dir was dich auch zufrieden stellen könnte und informiere dich dann entsprechend. Dann schau weiter.
    Wenn du so arg unter deinem Studium leidest und das geht ja wie es sich ja anhört ja schon länger, dann stellst sich wirklich die Frage, ob man nicht abbrechen sollte.
    Und vor dem Abbruch keine Sorge. Ich habe auch mein erstes Studium abgebrochen und ich habe bis zum Abbruch alle Scheine bestanden habe für die ich mich angemeldet habe . Bei mir war es einfach so, dass ich gemerkt habe, dass ich noch was anderes sehen will, außer nur Zahlen und Paragraphen, war ein BWL Studium mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen und so on. Ich war an einem Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, dies mein ganz Leben zu machen. Und he ich kenn das aus dieser Zeit auch. Die Prüfungsängste, das Wochen - und Monatelange zittern bis die Noten bekannt gegeben werden, den Eindruck, dass andere Mitstudis einem nicht besonders leiden und wertschätzen, ohnehin denken, dass der das nicht packt usw. Und entsprechend lag ich auch nachts wach und hatte Ängste und viele Gedanken, die meist sehr negativ waren. Das ging solange, bis ich gesagt habe, so das geht nicht mehr so weiter. Ich habe mir ne Alternative gesucht und es geht mir richtig gut damit, der Abbruch war ein richtiger Befreiungsschlag für mich, mir ging es richtig gut damit.
    Von Ratschlägen wie "Jetzt übertreib mal nicht" usw. halte ich persönlich wenig. So wie du das hier beschreibst, macht dich den Studium richtig krank, das hat nichts nur mit reiner Prüfungsangst oder so zu tun. Kurz gesagt, du fühlst dich eigentlich überhaupt nicht gut aufgehoben, bei dem was du machst.
    Deshalb geh in dich, überlege dir Alternativen und informiere dich darüber und dann schau weiter.
     
    #18
    OskarLala, 2 Mai 2008
  19. Kaya3
    Kaya3 (33)
    Sehr bekannt hier
    1.229
    168
    292
    nicht angegeben
    Hallo,


    ich denke, du solltest mal einen Gang zurückschalten.
    Es hilft dir absolut nichts, darüber nachzudenken, was vielleicht in ein paar Jahren sein könnte. Es kann sich noch so viel verändern und das allerwichtigste ist ja auch, dass du JETZT durch kommst. Wie du die Situationen in ein paar Jahren handelst, kannst du dir dann überlegen, wenn es soweit ist.
    Versuch doch mal daran zu denken, dass du anscheinend schon seit dem ersten Semester denkst, du schaffst es nicht und es trotzdem immer wieder schaffst.
    Schau dir mal die Zahlen an, die du genannt hast, 40% 50%, etc fallen durch. Du warst also besser als die und du hast es geschafft.
    Wenn du manchmal nur grade eben durchkommst, ist das doch okay, hauptsache durch.
    Und das man im Studium öfters mal bis in die Nacht arbeitet, ist völlig normal, deshalb solltest du dir keinen Kopf machen. Versuch lieber, sonst jeden Schlaf mitzunehmen, den du kriegen kannst.
    Vielleicht suchst du dir einen Ausgleichsport, um Streß abzubauen oder machst Autogenes Training, damit du wieder besser schlafen kannst?

    Ich kenn das auch Erzählungen von meinem Freund, grade in solchen Studiengängen versuchen die Unis halt auszusieben. Ich finds auch immer wieder krass, sowas zu hören und natürlich nicht fair. Aber grade deshalb solltest du dich nicht unterkriegen lassen. Zieh dein Ding weiter durch und denk immer nur von Semester zu Semester, wenns hart kommt, von Woche zu Woche oder Tag zu Tag. Aber du schaffst das schon :smile:



    LG,
    Kaya
     
    #19
    Kaya3, 3 Mai 2008
  20. Pessimist
    Pessimist (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    324
    101
    0
    nicht angegeben
    Erst mal Danke für die ganze postings!

    Ich werde mein Studium natürlich nicht einfach so abbrechen, ohne einen ausgereiften Plan B. Aber ehrlich gesagt habe ich auch keinen, weil mich des Technik-Zeugs einfach interessiert und bei dem Bachelor System an der FH alle Noten vom Anfang zum Endzeugnis dazuzählen. Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich an der Uni oder FH mit z.B. 3,5 abschließe, denn an der FH zählt die Note schon einiges mehr.


    Ob mir mein Studium noch Spaß macht und ob ich mir vorstellen kann später im Beruf Erfüllung zu finden?

    Jein triffts am besten! Also Konstruktionslehre(KL) ist definitiv nicht mein Fach, find es zwar sehr interessant aber tu mich da recht schwer. Es macht mir deshalb auch kaum Spaß. Ich hoffe, dass ich im Hauptdiplom meine Schwerpunkte so legen kann, dass ich nicht so viel mehr damit zu tun haben werde.

    Des Problem ist, dass bei mir Spaß und Erfolg hängt bei mir sehr eng zusammenhängt. Ich hab mich richtig gefreut, als ich KL letzten Sommer mit einer 4,0 bestanden habe, da des nicht mein Fach ist und ich eh andere Schwerpunkte setzten will, muss des also nur irgendwie schaffen.
    Meine Kommilitonen waren aber schon ziemlich depri, da es bei ihnen "relativ" schlecht ausgefallen ist.
    Über meine 3,7 in ET 1/2 konnte ich mich nicht wirklich freuen, da Elektrotechnik in der Schule in der 12./13. mein "Einser-Fach“ war und mir richtig Spaß gemacht hat. (u.a. auch weil mit der beste war)
    Ich jetzt aber wieder viel schlechter dastehe als meine Kommilitonen, die des überhaupt nicht interessierte. Und da des Schaltung aufbauen im phys. Anfängerpraktikum, mehr als eine Katastrophe war(hasse das Oszilloskop) komm ich da halt leicht ins Zweifeln, ob ich im Beruf den Anforderungen gewachsen bin.

    Kurz gesagt:
    Wenn ich keinen Erfolg habe, macht es mir auch nur bedingt oder halt keinen Spaß. Und den habe ich bei meiner Sichtweise gerade nicht.

    @ In Love and War
    Des mit dem Beratungsgespräch ist eine gute Idee, hab ich mir auch schon überlegt, nur sollt ich es halt nicht immer wieder hinauszögern einen Termin zu machen ;-)

    @Lalilia
    Du hast recht ich sehe des alles viel zu negativ, aber denk halt auch, dass der ganze Stress mich bisher davor bewahrt hat rauszufliegen. Wenn du mir die gleiche Aufgaben und die gleiche Zeit zum lernen wie meinen Kommilitonen gibst, dann stehe ich schon ein etwas "exorbitant" (man merkt du bist Chemikerin) schlechter da.
     
    #20
    Pessimist, 9 Mai 2008

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