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  • Final_Dream
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    Single
    18 September 2009
    #1

    Ab wann für eine Ausbildung zu alt?

    Wann ist man für eine Ausbildung zu "alt"?
    Was ist eure persönliche Grenze?

    Vorweg:
    Grundsätzlich bin ich stets dafür. Besser eine Ausbildung "spät" machen als lebenslanger Hartz 4'er zu sein oder irgendeine Hilfsarbeit, die eh keine Zukunft hat.

    Ich kenne einen 30-Jährigen, der im 3. Lehrjahr ist und davor nichts gelernt hatte, nur irgendwelche Jobs.
    Jetzt hat er zumindest ein Fundament.

    Was meint ihr?
     
  • MrShelby
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    Single
    18 September 2009
    #2
    Wenn man die Idee des lebenslangen Lernens ernst nimmt, wird man sich früher oder später sowieso immer wieder weiterbilden und ggf. Umschulen müssen.

    Bei er Erstausbildung ist 30 im 3. Lehrjahr in dem Sinne ja nicht alt...also wenn ich an die Rente mit 67 denke, ist man ja quasi erst im Kindergartenalter des Berufslebens :zwinker:
     
  • Mìa Culpa
    Gast
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    18 September 2009
    #3
    ....
     
  • User 53463
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    vergeben und glücklich
    18 September 2009
    #4
    In meinen Augen kann eine Ausbildung fast immer sinnvoll sein, wenn man sich damit eine bessere Ausgangslage auf dem Arbeitsmarkt schafft. Wenn man nun aus welchen Gründen auch immer keine Erstausbildung absolviert hat oder aber den ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben kann oder damit kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat wäre es doch doof, eine solche Chance nicht wahrzunehmen. Wenn man also nicht ohnehin gerade vor der Pensionierung steht, wieso nicht?
     
  • Rini90
    Gast
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    18 September 2009
    #5
    also ich hab jetzt grad meine ausbildung angefangen und muss sagen, ich bin mit 19 jahren in meiner klasse die jüngste. wir haben viele mit ende 20 anfang 30 bei uns in der klasse. Für mich gibs da keine höchstgrenze was die ausbildung angeht.
     
  • xoxo
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    18 September 2009
    #6
    Zu alt gibt es für mich nicht.
    Wenn ich oder andere Personen bereit sind Zeit zu investieren und etwas lernen wollen ...
    In einem meiner Studienfächer hockt auch eine ganze Clique voller U65er.
     
  • User 64981
    User 64981 (30)
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    vergeben und glücklich
    18 September 2009
    #7
    Also mein ältester Mitschüler ist 42, meine jüngste Mitschülerin fast 19.
    Okay, wir sind im sozialen Bereich, vllt ist dass da ja auch normal, weiss ich nicht - aber ich würde bei uns keinen der Klassenältesten als "zu alt" einstufen - die sind eher diejenigen, die genau wissen, wieso sie die Ausbildung machen..im Gegensatz zu manch anderen jungen.
    Also für mich gibts keine "Grenze" in dem Sinne!
     
  • User 75021
    User 75021 (37)
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    19 September 2009
    #8
    Ich bin 29 und stecke gerade mitten in der Ausbildung-okay, es ist meine zweite, ich hab schon eine Ausbildung. Jedoch wollte ich in dem Beruf nicht mehr arbeiten.

    In unserer Branche ist es üblich (und vermutlich auch besser), das man sich noch relativ spät für den Berufszweig entscheidet.
    Ich habe viele Mitschüler über 30-der älteste ist 53...naja, das finde ich persönlich auch etwas zu alt. Aber wenn es ihm Spaß macht und er dazu lernen möchte, warum nicht?!
     
  • virtualman
    virtualman (33)
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    19 September 2009
    #9
    Es gibt kein zu alt.
    Finde ich jedenfalls auch!
     
  • Sheilyn
    Sheilyn (33)
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    19 September 2009
    #10
    man ist nie zu alt!
     
  • donmartin
    Gast
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    19 September 2009
    #11
    Meine letzte Ausbildung und Umschulung habe ich gegen alle Widerstände durchgesetzt und mit 40 vor der IHK abgeschlossen. Der Jüngste war 19 ich war der Älteste.

    Das war meine 4. Ausbildung. Wenn man die 2 Studiengänge mitrechnet sinds 5.

    Seit dem habe ich 2 Weiterbildungen und einige Bildungsurlaube "mitgenommen". Es gibt nichts schöneres und erfüllenderes als zu Lernen!
    Alles auf eigene Kosten, ich nehme niemanden einen Arbeitsplatz weg oder eine Ausbildungsstelle! Ich mache das für MICH und für meinen zukünftigen Arbeitgeber, der davon nur profitieren kann.

    Je Älter man wird, desto schwerer wird es natürlich. Nicht, dass man sich mit jüngeren nicht mithalten könnte, aber sucht mal mit 38 einen Praktikumsplatz oder finanzielle Unterstützung zu bekommen.
    Alle reden von Weiterbildung und Allgemeinwissen, Flexibilität usw. aber kaum jemand gibt Unterstützung oder fördert das.
    Es wird eben davon ausgegangen, dass man mit 19 fertig ist und all das wissen muss, was verlangt wird.

    ICh kann nur jedem jungen Menschen raten, ein Studium oder eine Ausbildung zu machen und abzuschließen. Als "Grundlage", um sich dann aus dem Beruf heraus für seinen weiteren Weg zu entscheiden. Es ist nicht mehr so, dass man 40-50 Jahre bis zur Rente in einem Beruf arbeiten kann.

    Es gibt soviel Möglichkeiten, ineinandergreifende Berufe die aufeinander aufbauen - wenn man aktiv bleibt, fällt es weniger schwer zu lernen und "umzusatteln". Und man ist nicht so "Angreifbar".
    Menschen, die Angst haben den Arbeitsplatz zu verlieren weil sie dann keine Alternative haben und dadurch nicht selbstbewusst genug auftreten sind ein gefundenes Fressen für die menschenvernichtenden Fabriken und Büros.

    Ausserdem bedenke man mal, dass jede Frau/Hausfrau nach der Erziehung der Kinder eigentlich das Recht hat Umzuschulen, eine Ausbildung oder Weiterbildung zu machen.
    Wenn (ihr) man sagt, dass der Mensch ab einem gewissen Alter "zu Alt sei", der schließt diese Gruppe aus, in dem er ihnen es nicht mehr zugesteht.


    Und ich als Mann fordere mein Recht ein. Wenn es nicht mehr genug Arbeit bis zum 67 und 8 Monaten (dann hätte ich incl. Ausbildungen fast 53 Jahre hinter mir...) gibt, muss ich ein Recht darauf haben angerechnete Bildungszeiten zu bekommen um meine "Pflicht" erfüllen zu können.


    Und gerade überlege ich, wieder alles hinzuschmeißen und ganz was Anderes zu machen. Langsam wirds öde..
     
  • virtualman
    virtualman (33)
    Ist noch neu hier
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    20 September 2009
    #12

    hmm jo so gehts mir auch manchmal. Man braucht einafch die Abwechslung. Merke das auch schon langsam und das obwohl ich noch relativ jung bin.
    Soll heßen ich bin noch im Studium, habe ja damit nun mehr oder weniger jetzt bereits gearbeitet, aber irgendwann is halt einfach die Luft raus.

    Das mit den 40-50 Jahren im selben Beruf (ob nun Berufung doer richtiger Beruf mit Abschluss :grin:) war früher mal, heutzutage sind die möglichkeiten ganz anders da hast du recht!
     

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