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Ab wann zahlt die Krankenkasse eine Therapie?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 505, 30 Juni 2002.

  1. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Mein Freund hat beschlossen, mich zu einem Therapeuten zu schleifen..
    Der Grund: Ich hab Angst vor allem was knallt.

    Momentan bin ich gerade bei meinem Schatz zu Besuch und es ist Schützenfest. Hier war dann auch ein großer Umzug, wo er mitlaufen musste (damit ich kostenlos zum Fest konnte) also dachte ich, naja, gehste halt hin, zumal mir von allen Seiten bestätigt wurde, dass da nix knallt. Dem war leider nicht so... Salutschüsse fielen, als der Zug ca. 5m von mir entfernt war...

    Meine (leider) typische Reaktion: Heulkrampf, weglaufen, Hyperventilation, Zittern, Übelkeit.

    Jetzt ist mein Freund der Meinung, das ginge ja so nicht und da müsste man was gegen tun.

    Ich seh das anders, aber gut, er hat mir das Versprechen abgerungen, dass ich mich wenigstens erkundige, ob sowas überhaupt von einer Krankenkasse (ich bin nicht privatversichert...) übernommen wird, sonst kommt eine Therapie sowieso nicht in Frage.

    Und da ich mir was schöneres vorstellen kann, als irgendso einem inkompetenten BKK-Menschen meine Situation zu erklären, frag ich erst mal hier, ob da einer Ahnung hat.

    Also: Ab wann wird eine Therapie übernommen?
     
    #1
    User 505, 30 Juni 2002
  2. Speedy5530
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    nicht angegeben
    Hallo Serenity,

    ich kann Dir ja mal kurz von meinen Erfahrungen berichten.
    Also, ich habe einfach ohne Angaben von Gründen bei meiner Krankenkasse angerufen und nach einer Liste von Therapeuten gefragt, deren Kosten von denen übernommen werden. Du mußt auch nicht sagen, weshalb Du eine Therapie machen möchtest.
    Nach ein paar Tagen hatte ich eine Liste in meinen Händen und ich habe mir eine rausgesucht. Dann habe ich dort angerufen und einen Termin vereinbart. Die Therapeutin hat mir erklärt, daß nach einer bestimmten Anzahl von Stunden die Krankenkasse darüber informiert wird, ob weitere Stunden notwendig sind bzw. ob eine Therapie notwendig ist. Die Therapeutin hat quasi immer Ende des Monats bzw. des Quartals einen Antrag bei der KK gestellt, daß weitere Stunden benötigt werden usw.
    Oh je, war das jetzt überhaupt verständlich? :-/.
    Ich muß aber dazu sagen, daß meine Erfahrungen schon Jahre zurückliegen. Ich weiß leider nicht, ob sich diesbezüglich was geändert hat. Aber einen Versuch wäre es doch wert, oder?

    Viel Glück

    Liebe Grüße Speedy
     
    #2
    Speedy5530, 30 Juni 2002
  3. User 505
    Planet-Liebe-Team Themenstarter
    Moderator
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    @Speedy
    So was in der Art ist mir auch bekannt, ABER angenommen die Krankenkasse ist der Meinung: Ne, die hat doch nen Sockenschuss, der bezahln wir das nich... Wer bezahlt dann die ersten Probestunden??

    @Pink Panther
    Ich HASSE Ärzte, frag mich nicht warum, aber ich scheine mit einer Abneigung gegen diese Sorte von Mensch geboren zu sein :grin:

    Außerdem kannst du dir vielleicht die Reaktion vorstellen, wenn ich denen erzähle, dass mich ein Luftballon so nervös macht, dass ich wenn möglich den Raum verlasse?!?
     
    #3
    User 505, 30 Juni 2002
  4. Speedy5530
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    nicht angegeben
    @Serenity:Naja, nach meinem Wissen wird die "erste" Stunde auf jeden Fall von der KK übernommen. Die Therapeutin kann ja in dieser Stunde schon feststellen, ob sie eine Therapie für sinnvoll hält oder nicht. Aber das kannst Du am besten selbst bei der KK erfragen oder die Infos von Deinem Hausarzt holen.
     
    #4
    Speedy5530, 30 Juni 2002
  5. User 505
    Planet-Liebe-Team Themenstarter
    Moderator
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    Hm, was mich zu einem weiteren Problem führt... Ich bin über meine Mutter versichert, also würde sie wohl zwangsweise davon erfahren, oder? Das würde ich mir nämlich eigentlich gern schenken... Eigentlich würde ich mir die ganze Sache gern schenken *seufz*

    Bin sowieso der Meinung, dass das nichts bringt...

    Zum 1. mache ich Probleme grundsätzlich mit mir selber aus und rede nur selten und nur mit meinem besten Freund darüber

    Zum 2. STÖRTS MICH EIGENTLICH GAR NICHT Ich hab kein Problem solchen Situationen genau wie in den letzten 18 1/2 Jahren auszuweichen (manchmal ein bissl blöd, aber meistens problemlos machbar)

    Zum 3. hab ich das schon seid VOR meiner Geburt (meine Mutter war mit mir im 9. Monat schwanger und ist auf ne Sylvester Feier gegangen, schon da hab ich bei jedem Knall einen Hüpfer gemacht:grin: ), d.h. ich glaube nicht, dass das überhaupt therapierbar ist!

    *seufz* *rumpienz* :ratlos:
     
    #5
    User 505, 30 Juni 2002
  6. User 505
    Planet-Liebe-Team Themenstarter
    Moderator
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    Verheiratet
    "Verrannt" irgendwie mag ich den Ausdruck nicht...

    Ich hab halt am Anfang auch gedacht: Memm net so rum, hast doch einen Sprung in der Schüssel (das ist ziemlich genau die Reaktion, die alle zeigen, denen ich das erzähle), ich hab dann auch versucht, mich bewusst diesen Situationen zu stellen, was aber schief gegangen ist...

    Ich hab da auch keinerlei Kontrolle drüber, sogar im Schlaf! erschreck ich mich so übel (im Nebenraum, ne normale und ne Feuerschutztür dazwischen, hat jemand Luftballons zerplatzen lassen und ich bin wohl jedes mal tierisch zusammengezuckt. Ich hätts auch net geglaubt, wenns mir mein damaliger Freund nicht gesagt hätte). Also von "sich wahnsinng machen" oder "sich anstellen" kann keine Rede (mehr) sein...
     
    #6
    User 505, 30 Juni 2002
  7. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    wenn du das selber einsiehst, wieso wehrst du dich so vehement gegen diese therapie??? ne therapie is doch nix schlechtes... ich wundere mich echt imma wieder darüber, wie leute sich so dämlich anstellen können (das dämlich bezieht sich jetze nich auf deinen 'knall-effekt' sondern auf leute, die einsehen, dass was nich stimmt und es nicht über eine therapie ändern wollen, obwohl es geht).

    wobei: wenn du eh nich dafür bist, die therapie zu machen, dann lass es gleich.. wenn du nich dahinter stehst, bringt es eh nix....
     
    #7
    Beastie, 30 Juni 2002

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