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  • Over_the_edge
    0
    18 Januar 2006
    #1

    Abtreibung - darf ihre Mutter entscheiden?

    Ich hab mich neulich mit meiner Freundin unterhalten und irgendwie sind wir auf das Thema abtreibung gekommen...

    da kam die Frage auf: Dürfte Ihre (16) Mutter entscheiden, dass sie abtreiben muss? Also dürfte die Mutter sie quasi zum Abtreiben gegen ihren Willen zwingen?

    Ich war der Meinung, dass dies nicht möglich, im Gegenteil, dass sie noch nicht einmal eine Einwilligung ihrer Mutter bräuchte, wenn sie abtreiben wöllte. Sie war sich da nicht so sicher?


    Schöne Grüße :smile:

    overtheedge
     
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  • die_venus
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    Verheiratet
    18 Januar 2006
    #2

    Ob sie es bestimmen kann, weiß ich nicht ... aber sie muss bei einer Abtreibung einwilligen oder eben der Vater.
     
  • Numina
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    18 Januar 2006
    #3
    Die Mutter darf in keinem Alter entscheiden, soweit ich weiss. Ob abtreiben oder nicht ist Sache der Tochter. Zumindest ab 14 bin ich sicher, dass die Tochter selbst über ihren Körper bestimmen darf. Der Vater des Kindes hat im übrigen NIX zu sagen. Schon gar nicht darf er über den Körper einer anderen entscheiden, soweit kommts noch. Und er darf auch nicht statt der Erziehungsberechtigten die Einwilligung geben.
    Und: Unter 16 ist meist die Einwilligung der Mutter nötig, zwischen 16 und 18 entscheidet der Arzt, ob er die Schwangere für reif genug hält selbst zu entscheiden.
     
  • Gilead
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    18 Januar 2006
    #4
    Nein, darf sie nicht.
    Da Abtreibung juristisch gesehen eine Form der Körperverletzung darstellt darf ihre Mutter sie nicht zwingen, sie darf es höchstes verbieten
     
  • bunnylein
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    18 Januar 2006
    #5
    nein, darf sie nicht. wenn sie könnte hätte meine schwester (jetzt 17) nicht letzte woche ihren sohn entbunden...
     
  • die_venus
    die_venus (37)
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    18 Januar 2006
    #6
    Hallo locker bleiben ... ich meinte den Vater des Mädchens was abtreiben möchte ... hätte auch schreiben können, ein Erziehungsberechtigter muss die Einverständniserklärung unterscheieben ...
     
  • Numina
    Numina (30)
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    18 Januar 2006
    #7
    Ach der Vater... Hatte an den anderen gedacht :smile:
    Irgendwie schon interessant, dass meistens von der Einwilligung der Mutter geredet wird... als ob der Vater da nix mitzureden hätte...da denk ich bei Vater direkt an den des Kindes.
     
  • Sylphinja
    Sylphinja (40)
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    18 Januar 2006
    #8
    nein zwingen kann die Mutter sie in keinem Alter und ab 16 braucht sie das Einverständniss nur dann, wenn der Arzt das für notwendig hält.

    Kat
     
  • schmunzelhase
    0
    20 Januar 2006
    #9
    Richtig. Zwar sind am Zeugungsprozeß stets eine Frau und ein Mann beteiligt, aber der werdende Vater hat keinerlei Mitspracherecht in dieser Hinsicht. Ob dies gerecht ist, wage ich stark zu bezweifeln.
     
  • Sylphinja
    Sylphinja (40)
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    vergeben und glücklich
    20 Januar 2006
    #10
    Anbetracht der Tatsache, das schlußendlich die Frau am meisten Konsequenzen aus ihrer Entscheidung für oder gegen ein Kind zu tragen hat, ist es für mich nur gerechtfertigt das Männer da kein Mitspracherecht haben.

    Man kann zwar gucken ob man auf einen Nenner kommt, aber wenn das net klappt, hat der Mann schlicht und ergreifend Pech gehabt. Zwingen kann er die Frau zum Glück zu nix.

    Kat
     
  • schmunzelhase
    0
    20 Januar 2006
    #11
    Schwaches Argument, denn letztlich kann das Kind nach der Geburt immer noch zu einer Baby-Klappe gebracht oder zur Adoption gegeben werden. Die Mutter hat danach keinerlei Konsequenzen mehr zu tragen.
     
  • Beastie
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    Single
    20 Januar 2006
    #12
    geb ich dir grundsätzlich recht... nur irgendwie find ich es scheiße, dass die männer dann trotzdem unterhalt zahlen müssen...
    die konsequenz müsste frau dann eigentlich auch tragen...

    ich weiß, jetz kommt das argument: der mann war aber auch beteiligt... ja schon, nur er hat keine wahl.. und das find ich nich richtig
    hab allerdings auch keinen besseren vorschlag
     
  • Sylphinja
    Sylphinja (40)
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    vergeben und glücklich
    20 Januar 2006
    #13
    Was ein Blödsinn, wenn einer Frau das Kind will (und das ist für Männer ja meist der Knackpunkt) dann wird sie das Kind wohl genausowenig zur Babyklappe bringen, wie abtreiben oder?

    Kann ein Mann vielleicht nicht nachvollziehen, aber Frauen haben dazu nunmal schon rein biologisch ne andere Einstellung und ein anderes Verhältniss.
    Männer können es eben nicht nachvollziehen wie es ist, das Leben in sich zu spüren, oder aber auch dieses hergeben zu müssen.

    Und gut der Unterhalt ist eine Sache. Und gerade wenn das Kind vielleicht sogar noch nachweislich untergeschoben wurde, finde ich da die Gesetzgebung sicher nicht ideal für die Männer. Aber dafür können ja die werdenden Mütter wohl kaum etwas.

    Und deswegen ist mein Arrgument auch nicht schwach. Denn als Mann hättet ihr net die Risiken einer Abtreibung zu tragen und auch nicht die seelischen Folgen, die alles andere als einfach sind.

    Sagen wirs mal so (siehe oben) wenn das Kind nachweislich untergeschoben wurde. Frau die Pille nichtmehr genommen oder sowas. Sprich wo die Frau definitv sich nicht an getroffene Absprachen mit dem Mann hält, dann gebe ich dir recht, ist die Unterhaltssache blöde und dem Mann gegenüber auch unfair.

    Allerdings habe auch ich keine Idee wie es regelbar ist, ohne zu partieisch dabei zu werden. Denn wann ist es wirklich bewust untergeschoben und wann ein Verhütungsunfall?

    Wenns ein Verhütungsunfall ist, gleich welcher Art, kann weder die Frau noch der Mann was dafür, da ist es in meinen Augen schlicht und ergreifend Pech für den Mann.

    Wenn er sich zum Beispiel nur auf die Pille verläst, obwohl ja jeder weis, das sie net zu 100% sicher ist, sollte sich net aufregen finde ich. Er hätte genauso gut zusätzlich noch ein Gummi nehmen können. Oder aber er muss sich halt mit dem Restrisiko abfinden.

    Deswegen sollte man ja vorher vielleicht schonmal drüber reden, "was wäre wenn"

    Kat
     
  • Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    21 Januar 2006
    #14
    Die Unterhaltszahlungen sind Unterhaltszahlungen an das Kind! Der Sinn liegt darin das Überleben des Kindes zu sichern, somit ist die Alternative nicht Frau alleine oder beide Eltern, sondern beide Eltern oder Staat.
     
  • tangoargentino
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    22 Januar 2006
    #15
    XXX gelöscht XXX
     

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