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Abwesenheit - des Partners - "Therapie"?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von jackliveshere., 28 Juni 2010.

  1. jackliveshere.
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo :smile:

    etzt melde ich mich direkt nochmal.
    Und zwar wird sich in den Sommerferien bei meiner Freundin und mir die erste "längere" Trennung ergeben. Ich fahre ins Zeltlager und bin dann gute 2 Wochen weg.

    Wir sehen uns sonst im Moment fast jeden Tag und das Vermissen fängt dann schon. Bei meiner Freundin noch mehr als bei mir.

    Da ich sie nicht "einfach so" zu Hause lassen will, würde ich ihr gerne die Zeit etwas versüßen.

    Was macht ihr in solchen Situationen? Wir werden täglich telefonieren, das ist klar.


    Ich habe mir überlegt, ihr ein Videotagebuch aufzunehmen. Also dann um die 14 Videos aufnehmen. Nur stellt sich mir da die Frage, was ich ihr dann sagen soll. Habt ihr kreative Ideen? Habt ihr sowas vielleicht schonmal gemacht und könnt aus Erfahrung sprechen?

    Wäre super, wenn hier ein paar tolle Vorschläge kommen würden.

    Und wieder mal bedanke ich mich im Vorraus :zwinker:

    Liebe Grüße aus Mainz

    jack
     
    #1
    jackliveshere., 28 Juni 2010
  2. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Dein Engagement in Ehren, aber meinst du nicht, dass du etwas übertreibst? Erst der Thread was man gemeinsam machen könnte, jetzt Vorschläge was du in einem Videotagebuch sagen sollst? Irgendwie wirkt das alles etwas konstruiert auf mich.

    Ganz davon ab, dass es für einige Frauen (ob deine jetzt auch dazu gehört, sei dahingestellt) auch ein "zu viel" an Aufmerksamkeit geben kann (frisch verliebt?) würde ich bspw. überhaupt nicht auf die Idee kommen, ein Videotagebuch zu machen, wenn mir ohnehin nichts einfällt, was ich zu sagen habe? Klar, man kann immer mal ein paar Ideen sammeln, aber im wesentlichen sollte man diese Dinge doch spontan regeln können und vielmehr aus einer Lust heraus erledigen und weniger aus Planung?

    Wenn du in dem Lager bist und Sehnsucht nach ihr verspürst, kannst du das ja in dem Moment so prima kompensieren.
     
    #2
    Fuchs, 29 Juni 2010
  3. jackliveshere.
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Inwiefern konstruiert? Was sollte ich denn hier kostruieren?

    Das einzige was ich weiß, ist dass es für meine Freundin schon mal recht schwer war, eine Woche auf mich zu verzichten. Wir haben jeden Tag telefoniert, sie hat mehrmals täglich geheult und war nurnoch deprimiert, lethargisch und schlecht drauf.

    Wenn sie so darauf reagiert, dann ist das nunmal so. Das will und werde ich ihr auch in jedem Fall respektieren. Ich weiß ja nicht wie du sowas handhabst/handhaben würdest.

    Ich habe mich etwas doof ausgedrückt. Ich habe schon grobe Vorstellungen was ich ihr in dem Tagebuch sagen möchte. Nur für jeden Tag ähnliches und die typischen Leiern aufzunehmen, finde ich zu langweilig.

    Mir kam zum Beispiel die Idee, dass ich eine Beschäftigung mit dem Tagebuch verknüpfe. So könnte (ganz spintane Idee) ich ihr vielleicht Anreize geben, was sie machen kann (kommt eben ganz drauf an was mir noch so einfällt oder welche Anreize ich bekomme) oder geschichten erzählen oder oder oder... Aber das war ja genau meine Frage an die Community - vielleicht hat ja jemand bessere Vorschläge wie mir sowas gelingt.

    Ich verstehe nicht, was an meiner Sorge unberechtigt oder unangebracht sein sollte. Es gehen vielleicht nicht alle Frauen so locker mit der Abwesenheit des Parteners um, so wie du es bisher möglicherweise kennengelernt hast. Meine Freundin ist für mich jedenfalls kein Einzelfall - ich kenne mehrere Frauen die in ihrer Beziehung sehr sehr anhänglich sind.
    Und da ich nicht möchte, dass es meiner Freundin dann 15 Tage lang dreckig geht, weil sie sonst zu Hause einfach schlicht und ergreifend nichts zu lachen hat, suche ich nach Möglichkeiten ihr den Tag ein wenig zu versüßen. Ist das denn so schlecht?

    Ich finde deine Aussage doch recht unangebracht, wenn man berücksichtigt, dass du so gut wie nichts über meine Freundin, ihre familiäre Situation und unser Verhältnis zueinander weißt - tschuldigung, ist aber so. Ich hatte nur nach kreativen Anregungen für ein Videotagebuch gefragt und wie andere Paare solche Situationen regeln, mehr nicht.

    Was meinst du damit, Sachen aus der Lust heraus zu erledigen? Mal kurz vielleicht für alle zum besseren Verständnis, wir sehen uns jeden Tag und sind eigentlich unsere Hauptbeschäftigung. Klar hat sie auch Freunde - jedoch sind die ihrer Aussage nach alle im Urlaub, ziehen des Studiums wegen weg oder haben keine Zeit. Ich kenne jedenfalls das Gefühl wenn man in den Ferien in einer ungünstigen Zeit zu Hause ist und niemand da ist, mit dem man sich beschäftigen kann.


    Wie schon gesagt, ich würde mich freuen wenn mir jemand mal sagen kann, wie das bei anderen Paaren so läuft. Vielen Dank :zwinker:

    Liebe Grüße
     
    #3
    jackliveshere., 29 Juni 2010
  4. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Ein Videotagebuch fänd ich für die paar Tage auch etwas übertrieben. Ich würde, wenn überhaupt, vielleicht eine Art "Adventskette" basteln. Du könntest kleine Briefe/Anregungen/whatever für jeden Tag vorbereiten.
     
    #4
    User 50283, 29 Juni 2010
  5. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Ich versuche das ja nachzuvollziehen und ich kann gut damit leben, dass es unterschiedliche Auffassungen und Ausprägungen davon gibt, wie häufig man sich meldet oder was man alles bereit ist zu machen. Ich hätte jetzt gedacht, ihr wäret frisch verliebt oder dergleichen, da es halt (auf mich) doch sehr stark wirkt. Nur jetzt zu hören, dass sie regelrecht lethargisch wird und nur noch heult, nur weil du mal einen Ausflug machst, bestätigt irgendwie schlimme Vermutungen und würde mich an deiner Stelle persönlich beunruhigen.

    Du kannst sie hier ja gerne in Schutz nehmen (wenngleich ich ohnehin niemanden hier angreifen wollte - falls das so herübergekommen ist entschuldige ich mich) und dich für sie so ins Zeug legen, aber ich weiß nicht so recht, ob das auf Dauer mit euch funktionieren wird, wenn sie so eine so extreme Fixierung auf dich hat? Lobenswert, dass du dir Gedanken machst, wie du ihr da die Zeit verschönern und erleichtern kannst, aber letztlich frage ich mich, inwiefern das nur Symptombehandlung ist und was sie dazu bringt, sich so extrem auf dich zu fixieren? Wenn du schon fragst, wie ich das handhaben würde, muss ich dir gestehen, dass ich diesbezüglich weniger Toleranz aufbringen würde. Ein "wenn sie so drauf reagiert, dann ist das halt so" würde mir nicht genügen und ich hätte darüberhinaus stark die Befürchtung, meine Partnerin nur noch mehr in ihrer Fixierung zu bestärken, wenn ich so viel unternehme.

    Das mag sich vielleicht recht kalt anhören gerade, aber das ist überhaupt nicht so gemeint, dass ich mich überhaupt nicht melden oder keinerlei Rücksicht darauf nehmen würde, dass es ihr schwer fällt! Im Gegenteil: Soetwas bedarf besonderer Rücksicht! Ich glaube nur, dass ihr Verhalten "kontraproduktiv" in dem Sinne ist, dass es für die Beziehung auf Dauer eine unglaubliche Belastung und Stress bedeutet, sofern sie das beibehält. Anstatt sich diesem Verhalten zu beugen und mich damit zu arrangieren würde ich mit meiner Partnerin darüber in einer ruhigen Minute reden und auch von ihr erwarten, dass sie sich diesbezüglich stärker in den Griff bekommt. Nicht von Heute auf Morgen, aber so, dass sie kleine Fortschritte macht.

    So würde ich auch eher dazu tendieren, was wirklich schönes mit ihr zu machen, wenn ich vom Zelten zurückkehre, anstatt mich ihr quasi permanent ins Gedächtnis zu rufen und ihr damit nur beschwerlich eine Chance zu geben, sich mal etwas von ihrer Fixierung zu lösen. Quasi als eine Art "Belohnung" für sie.

    Aber gut, die Diskussion willst du hier scheinbar nicht und du hast schon Recht: ich kann hier auch nur mutmaßen, da ich nur einen recht flüchtigen Eindruck von eurem Verhältnis, ihr und dir habe.

    Wenn dich also allein kreative Ideen interessieren, bin ich überzeugt, dass sich damit noch genug andere Leute melden werden. Vielleicht klappt dein Plan ja auch? Kann ja sein, dass du sie in der einen Wochen ziemlich vernachlässigt hast und das nun gutmachen willst? Falls das funktioniert, ist ja alles halb so wild. Wenn sie aber trotz deiner Bemühungen über alle Verhältnisse leidet, würde ich doch drüber nachdenken, ob man das Problem mit ihr nicht anders angehen sollte, als durch noch mehr Aufmerksamkeit.
     
    #5
    Fuchs, 29 Juni 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. jackliveshere.
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    So geht das für mich ja schon direkt in eine ganz andere Richtung.
    Ich habe deinen Beitrag wohl falsch gedeutet - jedenfalls geht deine Konkretisierung für mich nun in eine andere, definitiv gewollte Richtung.

    Ich habe mich damit schon das ein oder andere mal beschäftigt. Ich habe auch schon mit ihr darüber geredet. Jedoch leider nur mit mäßigem Erfolg. Meine Freundin lebt mit ihrer Mutter allein und leider ist sie nicht wirklich eine Bezugsperson in dem Sinne. Klar können die Beiden mal über Probleme reden, jedoch (sage ich mal so) hat sie einfach nicht wirklich einen Vorblidcharakter. Sie kann aufgrund eines Bandscheibenvorfalls seit einem halben Jahr nicht mehr arbeiten - sitzt folglich nur zu Hause rum oder ist in Reha. Generell ist in dieser Familie nicht wirklich davon zu sprechen, dass man sich aufeinander verlassen kann (vom Vater ganz zu schweigen).

    Um auf das Gespräch mit meiner Freundin zurückzukommen - probiert habe ich es. Wir haben gestern auch aus gegebenem Anlass darüber gesprochen - am Telefon.
    Ich probiere in solchen Situationen immer sie zu beruhigen, ihr einzureden dass es nur zwei Wochen sind und wir immerhin schon 7 Monate zusammen sind ect. Jedoch wie gesagt mit sehr mäßigem Erfolg. In den zwei Wochen in denen ich weg bin wird sie vorraussichtlich die meiste Zeit zu Hause sein und kaum eine Beschäftigung haben. Ich fürchte dann, dass sie wieder in alte Verhaltensweise reinrutscht. Sie war bevor wir uns kennengelernt haben leidenschaftliche WOW-Spielerin. Hat das Spiel auch nächte- und tagelang gespielt. Meine Angst ist eben, dass genau das das Resultat sein wird, wenn sie zu Hause rumsitzt, mit der Mutter nichts/kaum was anfangen kann, alle Freunde und ihr Freund weg ist.
    Das wollte ich eben verhindern, nun ist eben die Frage, ob ich das in der Weise kann wie ich mir das vorgenommen habe.
    Denkst du mit weniger Toleranz trete ich dem angemessen entgegen? Ich bin, was das betrifft, eher ein Weichkeks und denke mir dann immer, sei möglichst fürsorglich, verständnisvoll und sei für sie da ect.

    Ich wirke vielleicht etwas verzweifelt - bin es ehrlich gesagt auch. Die Beziehung ist meine erste ernsthafte und sie läuft bis auf diesen Abhängigkeitsfaktor wirklich, wirklich gut. Ich habe Angst was kapput zu machen, wobei ich andererseits wieder glaube, dass es mehr Bedarf als das um hier irgendwas kapput zu machen.

    Wie soll ich damit umgehen?

    PS: Danke für deinen Beitrag und dafür, dass du meinen Horizont mal etwas erweitert hast. War glaube ich mal nötig.
     
    #6
    jackliveshere., 29 Juni 2010

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