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Alkohol, Profilierung, gesellschaftliche Akzeptanz

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Drachenblut, 29 Mai 2009.

  1. Drachenblut
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Grüßt euch. Ich habe mir mal überlegt ich eröffne dieses Thema um zu sehen, was andere drüber denken. Die Sache ist die. Mir fällt verstärkt auf, dass die Menschen in meinem Umfeld sich sehr über den Konsum von Alkohol profilieren. Wenn man Abends weggeht, hört man ab und an mal "Boah, mein fünftes Bier ist das hier. Und gleich bekomm ich meinen achten Schnaps." Yeah. Am Wochenende werde ich oft im ICQ angeschrieben, man kommt ins Gespräch, bis irgendeiner fragt: "Was machst du heute Abend?" Voller Stolz lautet die Antwort "Saufen.". "Was hast du gestern gemacht?". "Ich war betrunken, nach 12 Weizen.". Wen interessiert das?

    Abgesehen davon, dass Alkohol eine Droge ist (ich habe in meiner Familie mit Alkoholikern zu tun und weiß, wie sehr das eskalieren kann) verändert sie auch unser Verhalten. Man wird fröhlicher, geselliger, gesprächiger. Man wird allerdings auch aggressiver, sexistischer, penetranter. Brauchen Menschen wirklich die Substanz Alkohol, um Interaktionen einzugehen?

    Ich selber bin Nichttrinker und merke auch beim Fortgehen, wie man ausgeschlossen werden kann, weil man nichts trinkt. Ich verstehe einfach nicht, wie sehr man sich mit der Anzahl der getrunkenen Getränke profilieren kann, was daran cool sein soll und vor allem, was Leute sich dabei denken, mit sowas zu prahlen.

    Ich bin weiß Gott keine Spaßbremse, ich finde auch Aktionen lustig, die unter der benebelnden Wirkung von Schnaepschen in meinem Umfeld paßieren, mir geht es lediglich um die gesellschaftliche Akzeptanz und das Nichthinterfragen der Wirkungen.

    Wer hat ähnliche Gedankengänge wie ich? Wer möchte dazu stellung nehmen? Wer hat Antworten auf meine Frage? Eine gute Diskussion ist immer erwünscht.
     
    #1
    Drachenblut, 29 Mai 2009
  2. Silverbell
    Silverbell (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hi,

    ich verstehe genausowenig wie du, was daran toll sein soll die Anzahl seiner alkoholischen Getränke zu zählen und damit zu prahlen. Für sowas hab ich nur ein müdes Lächeln übrig. Ich trinke in Gesellschaft gerne mal einen Cocktail, weil es mir schmeckt und meine Laune hebt, würde aber niemanden ausstoßen oder schief angucken, der nicht trinkt. Das ist jedem Menschen selbst überlassen und ich ärger mich genau wie du darüber, wenn ein "nein, ich trinke nichts" nicht akzeptiert wird. Besoffen zu sein ist für mich nichts worauf man stolz sein kann. Das ist für mich eher ein Zeichen, dass sich jemand nicht unter Kontrolle hat. Solange Alkohol die Laune hebt und gesellig macht ist das für mich völlig in Ordnung. Manchen Leuten hilft es lockerer und gesprächiger zu werden. Aber sobald ich merke, dass jemand durch Alkohol aggressiv wird, halte ich mich von diesem Menschen fern. Gottseidank sieht mein Freundeskreis das ähnlich.

    Ich denke es kommt sehr auf das Umfeld an in dem man sich bewegt. Der Mensch "braucht" Alkohol sicherlich nicht um gesellig zu sein. Aber vielen die sich nüchtern unsicher fühlen hilft er, weil er eben enthemmt. In Maßen ist das ja auch in Ordnung. Außerdem denke ich, dass es mittlerweile eben Tradition ist bei geselligen Veranstaltungen Alkohol zu trinken und viele einfach dieser Tradition folgen ohne groß darüber nachzudenken. Naja, und gerade wenn man an eine Gruppe gerät, wo das Saufen als Zeichen der Coolness gesehen wird, wird man schnell zum Mitläufer. Ich glaube da wird wenig hinterfragt sondern einfach mitgemacht.
     
    #2
    Silverbell, 29 Mai 2009
  3. ArsAmandi
    ArsAmandi (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich halte von beiden Seiten nichts, weder von denen die sich dauernd betrinken, noch von denen die Alkohol strikt verweigern und sich damit hervortun. Die Alkoholverweigerer findet man öfters in der Altersklasse 16-25 vor, manche nach ihrer alkoholischen Austobzeit, andere einfach um sich von den anderen abzugrenzen. Betonen es meist auch gekonnt cool und unnahbar "Ich trinke prinzipiell keinen Alkohol....." oder brüsten sich damit auch ohne Spaß zu haben.

    Ich habe vielleicht dreimal im Jahr einen Vollrausch, warum auch nicht, ist ja nichts schlimmes. Ansonsten hält sich der Konsum in Maßen, beim normalen Weggehen trinke ich schon einiges aber nie so, dass ich nicht mehr weiß was ich tue.
     
    #3
    ArsAmandi, 29 Mai 2009
  4. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    298
    1.137
    Verheiratet
    Ich hab absolut Verständnis für die Leute die keinen Alkohol trinken. Beim fortgehen wechseln wir uns mit dem Fahren immer ab sodass der der fährt nichts trinkt. (logischerweise) Wenn ich zb fahre, habe ich trotzdem meinen Spaß beim fortgehen. Da ich keinen Alkohol brauche um Spaß zu haben. :anbeten:

    Meine "Rausch-Zeit" habe ich hinter mir genauso wie meine "Boah is mir schlecht vom Alkohol- ich muss kotzen Zeit" ist auch vorbei. Die hatte ich zwischen 16-19J. Hat Spaß gemacht bin aber froh nicht mehr kotzen zu müssen da ich das hasse wie die Pest.

    Wenn ich jetzt was trinke merke ich wenn ich genug habe. (ist so ein Gefühl im Bauch) und dann trink ich auch nichts mehr. Nur Wasser wenn ich unbedingt was trinken muss)

    Und jetzt ist, wenn wir fortgehen, nicht so dass ich mich jetzt unbedingt betrinken muss aber wenns passt dann passts. Kommt auf die Stimmung und auf die Umgebung an. Meistens bleibts aber bei nem kleinen Spitz, was auch gut für meine Geldbörse ist. ;-)
     
    #4
    capricorn84, 29 Mai 2009
  5. glashaus
    Gast
    0
    Ist das nicht stark umfeldsabhängig? In meinem weiteren Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich eigentlich niemanden, der sich mit der Anzahl der alkoholischen Getränke hervortun möchte.
     
    #5
    glashaus, 29 Mai 2009
  6. User 18889
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    1.104
    nicht angegeben
    So in etwa sehe ich das auch.

    Für mich gehört zum abendlichen Weggehen aber beispielsweise immer Alkohol dazu. Ich bin auch nie Fahrer. Wenn ich weiß, dass ich nächsten Tag arbeiten muss oder aus anderen Gründen nichts trinken kann, bleibe ich meistens direkt Zuhause. Ich gehe schon total selten aus (vielleicht alle 2, 3 Monate) und wenn, dann will ich auch ein paar Bier/Cocktails/Mischen trinken. Ich werde dadurch lustiger, noch gesprächiger als sonst, lerne noch mehr Menschen als normal kennen und finde es einfach nett, wenn man ab und zu mal so einen Abend erlebt.

    Ich find's auch nicht weiter schlimm, wenn Leute mit ihrem Alkoholkonsum prahlen. Ist doch deren Sache. Das legt sich in 99% der Fälle sowieso mit zunehmendem Alter.

    Leute, die aus Prinzip überhaupt keinen Alkohol trinken, sind mir suspekt. Ja, ich gebe zu, dass ich das einfach langweilig finde. Diese Leute finden dann nämlich garantiert nichts lustiges an dem, was "wir Betrunkenen" so von uns geben. Ergo habe ich solche Leute auch eher ungern dabei. Es sei denn sie sind der freiwillige Fahrer. :grin:
     
    #6
    User 18889, 29 Mai 2009
  7. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    2.618
    Verheiratet
    Vorweg: In meiner Familienhistorie taucht ein Alkoholiker auf.

    An dem Abend der Konfirmation, also mit 13/14 Jahren gehen die Konfirmanden von Haus zu Haus der Mitkonfirmanden, man bekommt Alkohol und erlebt seinen ersten Rausch. In unserem Dorf ist das seit Jahrzehnten Tradition. Sicherlich eine fragwürdige Tradition. Die Kinder derjenigen Eltern, die keinen Alkohol aushändigen, sind uncool. In dem Alter trifft das. Ab dem Tag an ist man bei uns in der Welt der Erwachsenen aufgenommen, die trinken gerne und es gilt sich mit der Menge an Alkohol, die man trinken kann hervorzutun.

    Egal ob an irgendwelchen Feiertagen, am Apfelweinfest, am Schützenfest, an Waldfesten, Grillfesten, Sonnenwendfeier, egal ob an der Kirmes, an Geburtstagen oder beim Zelten: Von jetzt an gibt es immer Alkohol. Noch geht man etwas vorsichtig damit um, aber mit der Zeit steigert man sich. Mit 15 Jahren schafft man 250ml Wodka oder aber 8 Bier. Der Tante Emma Laden hat zu jeder Tag- und Nachtzeit auf, in Clubs kommt man auch mit 15 Jahren. Mit 16 Jahren erleben die meisten ihren ersten Absturz, das erste mal kotzen, manche die erste Alkoholvergiftung. Mit 17 Jahren sind All Inclusive Nights in. Man möchte den Eintrittspreis heraussaufen, misst sich mit anderen wer wie viel trinkt. Da kommen gut und gerne 15 Long Drinks und 5 Tequila zusammen. Mit 18 Jahren sind eigentlich alle aus der Phase raus, machen ihren Führerschein und trinken in Maßen. Vielleicht der einzige Vorteil, wenn man früh anfängt. Dazu muss man sagen, dass wir wie gesagt in einem Dorf wohnen und von Dorf zu Dorf nachts meinetwegen nach einer Party als Gruppe 60 Minuten lang durch den Wald zu uns heim laufen und ein nüchterner Fahrer nicht von Nöten ist. Einige Eltern bezahlen notfalls das MiniCar oder holten uns ab. (Viele Eltern feiern selber immer noch gerne, gehen aus und trinken, sind deshalb wach und man kann sie ggf. erreichen).

    Während meiner Monate in den USA bin ich auch mal ein Jahr ohne ausgekommen, habe nichts vermisst. Meine Freunde sagen, dass sie erst nach 2 oder 3 Bier auf meinem Level sind, ich bin nüchtern schon sehr aufgeschlossen, kontaktfreudig und habe meinen Spaß. Allerdings ist das betrunken doch was anderes. Es ist als ob sich gewisse Charaktereigenschaften verstärken. Ich mag es angeheitert zu sein, ich mag selbst den Tunnelblick. Ich mag es, wenn alle meine Freunde sich auch ein wenig unter Alkohol verwandeln. Ich mag es, wenn alle den Stress hinter sich lassen und jeder jeden mag. Es ist wie in einer anderen Welt. Einer heuchlerischen Welt. Und doch irgendwie angenehm.

    Früher war ich 3x pro Woche angeheitert bis betrunken, heute kommt es alle Wochen mal vor. Ich kenne meine Grenze. Ich trinke (inzwischen?!), weil ich den Geschmack und den Zustand genieße. Ob andere trinken oder nicht ist mir egal. Ich selber mag den Zustand nicht, nüchtern zu sein und alle anderen sind betrunken. Meine muslimische Mitbewohnerin trinkt nicht und ich weiß nicht wie sie uns (alle anderen Mitbewohner) nüchtern erträgt, aber das ist eben ihr Ding. Wir haben hier ein paar, die gerne übertreiben, schon nachmittags anfangen zu trinken und auf dem besten Wege zum Alkoholiker sind. Erschreckende Zustände.

    Zum Glück habe ich bisher keinen einzigen Freund/Bekannten unter Alkoholeinfluss aggressiv erlebt. Vielleicht mag ich es deswegen, weil alle positiven Charakterzüge hervorgekehrt werden und alle gut gelaunt zusammen feiern und man am nächsten Morgen mit einem Grinsen erwacht und sich voller Freude an den vergangenen Abend erinnert.
     
    #7
    xoxo, 29 Mai 2009
  8. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Ich auch nicht. Finde es auch einfach nur peinlich mit Drogen- und/oder Alkoholerfahrungen zu prahlen. Wenn ich es übertreibe und am Ende über der Kloschüssel hänge, so ist mir das äußerst unangenehm und ich würde nie auf die Idee kommen das groß breitzutreten.

    Ich habe in meinem Umfeld eher die Erfahrung gemacht, dass Sprüche wie "Heute Sauf ich mir einen" unter Freunden "Spaß bei ein paar Bierchen" bedeutet, frei nach dem Motto Alles kann und nichts muss. Mit 18 - 19 beginnt auch so langsam der Ernst des Lebens und die meisten meiner Freunde haben andere Verpflichtungen. Das bedeutet natürlich nicht, dass es mal Abende gibt, an denen man - auch ganz gezielt - einen über den Durst trinkt. Alles in Maßen.
     
    #8
    Linguist, 29 Mai 2009
  9. donmartin
    Gast
    1.903
    Leider ist die Akzeptanz in der Gesellschaft sehr groß. Zu groß.
    Leider kommen immer noch Jugendliche an Alkohol.
    Leider sind viele Erwachsene und Eltern keine Vorbilder.
    Leider ist Alkohol eine legale Droge, deren Preis und Abgabemengen reinen Alkohols vom Staat kontrolliert wird.
    Leider wird viel zu viel weggeschaut und nicht genug aufgeklärt über die Gefahren und die Sucht, die daraus entstehen kann.
    Leider wird mit Alkohol überall geworben, Jugendfeuerwehrfeste werden gesponsert und "Modegetränke" die Alkohol enthalten an Zielgruppen als "Lebensgefühl" verkauft .
    Leider gibt es Hustensaft für Kinder mit 50% Alkohol.
    Leider wird mit dem Alkohol und seiner Wirkung zu viel verdrängt.
    Leider ist Alkohol teilweise erheblich billiger als alkoholfreie Getränke
    Leider wird das Trinken zu jeder Gelegenheit mehr aktzeptiert als der Wille weniger Menschen, denen es "nicht schmeckt, die einfach sie selber sein wollen und die ein Problem damit haben".

    Es gibt doch keine Feier, keinen Ort, keine Uhrzeit, wo es keinen Alkohol gibt.

    Man wird nicht ausgegrenzt, wenn man keinen Alkohol trinkt!
    Das liegt im Auge des Betrachters, man kommt sich so vor, weil man ab einem gewissen "Pegel" den "Spass" nicht mehr versteht und nicht mehr mitreden kann. Die Menschen verändern sich, als Nichttrinker ist man "man selbst" und kennt diese Menschen nicht mehr so wie sie wirklich sind.

    Wer nichts trinkt, kennt doch die sich immer wiederholenden Phrasen, Gesänge und Hudeleien - da wird sich über einen Witz oder ein Wort 50 mal in einer halben Stunde kaputtgelacht...;-)....
    Da kommt man sich auch ein wenig doof vor, auch wenn man immer der/die letzte ist und die Türen schließt, weil man auf jemanden wartet, der nicht genug bekommt oder immer die Anderen nach Hause kutschieren muss....;-(

    Leider akzeptiert unsere Gesellschaft den Rausch, das Trinken.
    Bis sie merkt, dass es für einige Menschen zu einem wirklichen Problem wird. Dann wird unter vorgehaltener Hand getuschelt und geredet.Und das machen selbst Menschen, die sich ihrer Lage gar nicht bewusst sind. Die jeden Tag regelmäßig etwas trinken und sich am Wochenende "die Kante geben" und dann noch damit angeben. Solange immer genug Menschen da sind, die mittrinken, ist es gut. Bekommt jemand ein Problem, grenzen sich die Menschen ab und wollen "damit" plötzlich nichts mehr zu tun haben.
    Weil es irgendwie immer noch ein Tabu ist?
    Oder sind die Menschen sich durchaus bewusst, dass Alkohol und die Akzeptanz zu einem Problem geworden sind und sie zu diesem Problem gehören, es damit verdrängen?

    Vielen ist es gar nicht bewusst, welche Schäden der Alc in der Gesellschaft anrichtet.
    Welchen Schaden sie anrichten, wenn sie betrunken durch die Strassen laufen, andere zum Trinken animieren und so bei Kindern/Jugendlichen suggerieren, dass das "Normal" sei und nur der dazu gehört, der mittrinkt.

    In Gesellschaft, in der in Maßen getrunken wird - zu Zweit beim Essen oder als Einstimmung eines schönen Abends ist es eine "Wunderwaffe".....Beim Kochen nicht wegzudenken und zur
    Behandlung von Krankheiten, Desinfizieren oder Auswaschen von Dingen usw. ist Alkohol das Beste was es gibt.

    Ich kann durchaus auch Spass haben und sehe es auch nicht ein, mich zu rechtfertigen, warum und wieso ich nichts trinke. Ich habe einen Willen und das behagt vielen in unserer Gesellschaft nicht.

    Und wer bezeichnet sich selber schon als "Spassbremse"??
    Das wird einem sowieso unterstellt.
    Natürlich "verderbe ich den trinkenden "Ihren" Spass"!
    Genauso wie sie mir meinen verderben.
    Es sind nur zweierlei Späße.

    Nicht kompatible.

    Menschen die über ihren Konsum noch stolz sind und akzeptierte Spassmacher und Anfeuerer bei Partys sind, sind in meinen Augen intolerant. Sie kennen nur 3 Argumente:

    "Ah, du musst noch fahren....."
    "Mit dem kann man nicht feiern...der trinkt nix"
    "Spassbremse - der hat ein Problem mit Alk"

    Darauf trinken wir dann noch einen.......bloß nicht mit damit beschäftigen, mit den "Anderen"...;-))
    Menschen, die nichts anderes im Sinn haben als zu trinken, meide ich.

    Als jemand der nichts trinkt ( Originell:".....musst du fahren?"), aber nicht fährt weil er kein Auto besitzt und noch nicht mal nen Führerschein.....ja, da falle ich gleich auf......

    Ich war über 20 Jahre "keine Spassbremse" und hab einige Tankwagen leergesoffen. Bin abhängig geworden.
    Ich war nie ich selber.
    Und seit fast 8 Jahren trinke ich gar nichts mehr, weil ich es so will.
    Ich kann und darf, möchte aber einfach ich selber sein und auch andere so aktzeptieren wie sie wirklich sind. Wenn man solange nüchtern am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, bekommt man eine andere Sichtweise.

    Und die ist leider nicht sehr schön.
     
    #9
    donmartin, 29 Mai 2009
  10. Drachenblut
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    34
    31
    0
    nicht angegeben
    Also Leute wie Ich, die Alkoholiker in der Familie haben und sehen, was Alkohol anrichten kann, Beziehungen zerstoert und zu Gewalteskalation fuehren und deswegen sich von der Substanz Alkohol distanzieren oder Leute wie Donmartin, die selber Alkoholiker waren und nun Gott sei Dank trocken sind, sind dir suspekt? Mein Beileid.

    Und dein Vorurteil mit "garantiert nicht lustig finden" wiederlege ich schon in meinem Eingangspost. :engel:

    Donmartin - ich finde deinen Post klasse. Zeigt ganz gut, was in jemanden vorgeht, der nicht mehr er selbst sein kann, weil er durch Fremdherrschaft bestimmt wird. Auch xoxo´s Beitrag ist ganz sauber.
     
    #10
    Drachenblut, 30 Mai 2009
  11. Bärchen72
    Bärchen72 (44)
    Verbringt hier viel Zeit
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    36
    Verheiratet
    Wie schon in einigen Beiträgen rausgeklungen, ist das Profilieren durch Alkohol ziemlich altersabhängig.

    Bei pubertierenden Jugendlichen oder auch noch in der Altersklasse 19/20 ist es cool, möglichst viel zu trinken. Umgekehrt ist derjenige uncool, der nichts trinkt.

    Je reifer man wird, desto weniger profiliert man sich über Alkohol. Man trinkt natürlich weiterhin, dafür ist Alkohol einfach zu selbstverständlich. Aber man kennt (als durchschnittlicher Alkoholkonsument) mittlerweile seine Grenzen und richtige Abstürze kommen nur noch selten vor. Und man gibt nicht mehr damit an, wieviel man verträgt, und auch Nichttrinker finden Anerkennung, da man merkt, dass die Persönlichkeit des Menschen wichtiger ist als dessen Trinkvermögen.

    Ich habe eigentlich immer ganz gerne Bier und Wein getrunken. Momentan mache ich mal ein halbes Jahr Pause und verzichte komplett auf Alkohol. Aber selbst wenn ich nach der Gesangstunde im Verein mit den anderen weggehe, wo eigentlich so gut wie jeder trinkt, fühle ich mich deswegen nicht ausgegrenzt, auch wenn ich als einziger mit Wasser dasitze, während die anderen alle Bier trinken. Ich bin dort als Persönlichkeit anerkannt, nicht als Trinker.
     
    #11
    Bärchen72, 30 Mai 2009
  12. User 10015
    User 10015 (28)
    Beiträge füllen Bücher
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    1.737
    Single
    Hi,

    ich hab bis ich ca. 16 war, auch Alkohol getrunken, nie so viel, dass ich richtig betrunken war, hatte ich auch nie Bock drauf, aber da war ich schon sehr angeheitert. Irgendwann hab ichs dann sein lassen, weils mir eigentlich überhaupt nicht schmeckt und ich es unnötig finde, mich zu betrinken. Außerdem ist mir meine Gesundheit zu wichtig, als dass ich das machen müsste.

    Mit dem Ausgrenzen ist das sone Sache. Wie schon gesagt wurde, definieren sich viele in unserem Alter über den Alkohol und da muss ich nicht mitmachen. Ich hab nichts dagegen, wenn andere was trinken und ich versteh mich auch mit denen, aber wenns dann zuviel wird, kann ich mich nicht mehr richtig unterhalten und auch Spaß haben, weil der Humor dann doch recht speziell wird.:grin:

    Grüße, evil
     
    #12
    User 10015, 30 Mai 2009
  13. donmartin
    Gast
    1.903
    Danke!
    Es ist nun einmal jedem selbst überlassen. Nur bleibt es das nicht, sobald mehrere Menschen auf einander treffen. Und da ist dann wieder die Akzeptanz mit der man anderer Willen beeinflusst.

    Na und zu den anderen Posts von "Ars" oder "maria" will ich mich garnicht äussern.

    Wenn man es einmal ist, bleibt man es. Das kann man nicht ablegen und es ist nicht heilbar.

    Einziges wirksames Mittel: Finger weg!
    Egal, ob andere es akzeptieren oder ob man anderen "suspekt" vorkommt oder nicht.

    Ich finden den Beitrag von "xoxo" ebenfalls sehr gut.
    Darin macht sie ja mehr oder weniger deutlich, dass es jedem sein Ding ist.

    Meine Freundin trinkt auch gerne ein Gläschen oder auch mal 5....:zwinker: , wir Feiern gerne usw.
    Das bleibt eben jedem selber überlassen, mir machts nichts, ich toleriere und akzeptiere das bis zu einem gewissen Punkt.

    Weil ICH ein Problem habe und nicht die Anderen.

    lg
     
    #13
    donmartin, 30 Mai 2009
  14. Jóia
    Jóia (33)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    26
    0
    Single
    absoluter quatsch! wie naiv muss man sein sowas zu behaupten
    ich weiss auch nicht was du mit "(nicht) heilbar" meinst
    ich glaub du vertauschst krankheit mit sucht
    da gehen mir echt die haare hoch wenn ich so einen quatsch lese

    jede sucht kann man therapieren und vielen hilft es/hat es geholfen

    das problem beim alkohol ist aber das es an jeder ecke verkauft wird und der staat es auf sehr tolerante weise legalisiert!

    es ist aber wirklich altersbedingt das leute sich profilieren wieviel sie getrunken haben
    in der heutigen jugend ist es total angesagt wenn man 100 liter bier trinkt und noch 80 flaschen wodka hinterher
    naja der staat freut sich, da klingeln wieder ordentlich die kassen

    soll jeder machen was er will
    hauptsache er schadet nicht anderen dabei (z.b betrunken fahren) denn da hört echt der spaß auf und spätestens bei einer sucht sollte man wirklich die notbremse ziehen
     
    #14
    Jóia, 31 Mai 2009
  15. glashaus
    Gast
    0
    Du erzählst doch selbst "Quatsch". Sobald man an einem Tröpfchen Alkohol nascht ist doch die Sucht sofort wieder da. Nix "heilbar".
     
    #15
    glashaus, 31 Mai 2009
  16. DarkPrince
    Gast
    0
    Dito. Allerdings nicht bei seinem, sondern bei deinem Quatsch.
    Kannst ja einem trockenen Alkoholiker mal ne Flasche Bier verabreichen oder einem cleanen Junkie ne Spritze Heroin setzen.
    Dann weißt du was er mit "nicht heilbar" genannt hat.
    Oder denkst du, nur weil jemand nicht mehr trinkt oder sich Spritzen setzt/ne Line zieht oder Kifft ist er geheilt?
    Wenn ja, liegst du da falsch.
    Oder wie er erklärst du dir, daß trockene Alkoholiker in extremen Fällen sogar keine Pralinen mit Alkohol essen?

    Ich trinke auch viel Alkohol. Allerdings weil er mir schmeckt und nicht um in einer geselligen Runde, wenn man lattenstramm ist ne Dose am Kopf zu zerdrücken.
    Oder peinlich torkelnd und lallend versuchen ne Frau zu beeindrucken.
    Sicher war man früher als Jugendlicher teils unten durch wenn man nicht gesoffen oder geraucht hat. Damals war das mit den Drogen noch nicht so. Wie das heute ist, weiß ich natürlich nicht.
    Man sollte sich seinen Freundeskreis schon danach aussuchen wie die Leute zum jeweiligen Thema stehen.
    Als Jugendlicher 16/17 hab ich getrunken weil ich dachte das ist so in. Danach als ich von diesem Schwachsinn, daß es cool ist weg kam hab ich aufgehört und vor paar Jahren wieder angefangen. Allerdings trinke ich heute weil es mir schmeckt und nicht weil es cool ist.
     
    #16
    DarkPrince, 31 Mai 2009
  17. Schmusekatze05
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Aus welcher Erfahrung heraus redest du denn da genau? :ratlos:
    Du kannst die Sucht in den Griff bekommen und nichts mehr trinken. Aber gib mal einem trockenen Alkoholiker ein Glas Alkohol und dann warte mal ab, was passiert. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist die Abhängigkeit wieder da.
    Und ich rede aus (zwar nicht eigener) aber sehr naher Erfahrung.

    Ich selber gehöre auch zu denen, mit denen hier anscheinend einige lieber nichts zu tun haben wollen, weil sie so suspekt sind oder langweilig, oder was auch immer... Über eine solche Einstellung kann ich nur den Kopf schütteln.
    Zum Glück habe ich sowas nie erlebt. Selbst als wir in das Alter kamen, wo alle Freunde drumrum die Erfahrungen damit gemacht haben (wie hieß das damals so schön?) "sich abzuschießen", war es immer okay und akzeptiert, dass ich aus Prinzip keinen Alkohol trinken möchte. Da hat niemand mich ausgeschlossen, komisch angemacht oder nicht dabei haben wollen. Das sind Freunde. Auf alle anderen Leute könnte ich gut und gerne verzichten.
     
    #17
    Schmusekatze05, 31 Mai 2009
  18. Pink Bunny
    Pink Bunny (27)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    598
    5.566
    in einer Beziehung
    Das ist vielleicht ein Quark....
    Du wirst in einer Suchttherapie nicht geheilt sondern lernsnt unter anderem darin mit brikären Situationen klar zu kommen.
    Eine Sucht ist NIE ganz heilbar. Man lernt einfach damit zu leben.

    Ein Alkoholkranker wird sein Leben lang Probleme mit Alkohol haben, Essgestörte werden ihr Lebenlang Probleme haben das essen als etwas normales zu sehen wie wir und Drogensüchtige werden immer mehr Probleme haben zu drogen Nein zu sagen.

    Eine Therapie hilft einem Süchtigen mit seinem Problem zu leben und Methoden zu entwickeln wie das einfacher wird aber sie heilt ihn nicht davon.
     
    #18
    Pink Bunny, 31 Mai 2009
  19. donmartin
    Gast
    1.903
    Da muss ich den anderen Postern Recht geben und mich (dich) fragen, woher du diese Erkenntnis hast....
    Ich "behaupte" hier auch nichts, sondern spreche aus eigener Erfahrung und daraus, dass ich mich Informiere, den Dingen versuche auf den Grund zu gehen um mich dann zu Äussern und eventuell andere, die gerne etwas erfahren möchten, auch helfen kann.

    Ich bin nicht "Naiv", sondern ich bin Alkoholiker und werde es mein ganzes Leben bleiben.
    Und die "Sucht" ist eine Krankheit die mittels vieler Einflüsse "ausbricht". Auch ein Gen ist dafür verantwortlich das manche Menschen krank werden und andere nicht.


    Wie in einem anderen Thread schon einmal detailliert beschrieben, werden beim Genuss von Alcohol in Verbindung mit dem Stoffwechsel im Gehirn und einiger fehlender Rezeptoren "Glückshormone" ausgeschüttet. Normalerweise werden diese Hormone nach einer Zeit wieder abgebaut. Dazu müssen diese erst einmal "andocken", bis das Gehirn meldet: "Ok, jetzt ist genug". Das geschieht bei einem Alkohol,- oder Suchtkranken Menschen nicht. Das Gehirn signalisiert immer (und immer mehr) "fehlende" Glückshormone und verlangt nach mehr. Und mehr und mehr.
    Die Sucht ist zum größten Teil eine Stoffwechselerkrankung, der Entzug eine körperliche Folgeerscheinung.(Genauso wie die Schäden an allen Organen, vorrangig der Nerven, die regelrecht zerfressen werden und nie wieder nachwachsen.)

    Das Gehirn eines Suchtkranken besitzt ein Suchtgedächtnis, sollte ein Suchtkranker jemals wieder "nur mal probieren wollen", löst das eine Kette von Ereignissen aus, indem der Geschmack des Alkohols, die ersten spürbaren positiveb Gefühle (wie Wohlsein, Wärme oder Schmerzlinderung) mit dem gespeicherten verknüpft werden und es sofort zu dem unkontrollierbaren Gefühl nach mehr kommt. das Hirn ruft sofort alle positiv gespeicherten Informationen ab und dann beginnt der Teufelskreis. Da der Rest der Psyche "weiss" nicht das richtige Getan zu haben, wird der Stoffwechsel zu einem Kampf zwischen "ich brauche mehr weils gut ist" und "dem schlechten Gewissen" das durch weiteren Konsum erst einmal ausgeschaltet wird.
    Dabei muss der Suchtkranke ein Leben lang aufpassen, da es eine "Suchtverlagerung" gibt. Die Psyche ist immer auf der Suche nach "Neuem". Daher gelten viele Suchtkranke auch als schwierig und stolpern von einem Extrem in das Nächste. (So hat man mir geraten, das Rauchen ersteinmal nicht aufzuhören, bis "sich die Lage mit der anderen Sucht beruhigt hat."....)

    Das war jetzt ganz einfach und mit meinen Worten wiedergegeben.

    Klar! "Helfen" ist das Stichwort. Eine Therapie unterstützt und zeigt Wege auf. Helfen kann sich nur jeder selber! In dem er die Hilfe annimmt und sein Problem erkennt und in Zukunft die Finger davon lässt.

    Das Problem ist nicht, dass man überall drankommt.
    Kein Staat und kein Geschäftsinhaber haben ein Problem.

    Es bleibt jedem selber überlassen, ob er was trinkt oder ob er bei Sucht die Flasche stehen lässt. Das ist das typische Verhalten von Menschen, die (noch) nicht eingesehen haben, das sie ein Problem haben. Die Schuld haben immer andere.
    Gründe findet ein Suchtkranker zu Genüge! Und wenn es die Öffnungszeiten der Läden sind...("Ich komm ja immer und überall dran...".."..die haben im Schaufenster Werbung gemacht....die müssen doch Wissen das ich süchtig bin...jetzt sind die Schuld"....)

    Dabei gibt es nicht EINEN Grund zu saufen oder sich etwas zu Besorgen!
    Es gibt aber Tausende, es sein zu lassen.


    Mir verbietet es keiner, und ich darf Alkohol trinken.
    Ich will es aber nicht, weil ich die Folgen kenne un ein Problem habe! Nicht die Anderen.

    Jetzt will ich dir noch etwas sagen! Ich habe in den Kliniken junge Menschen gesehen (und mit ihnen gesprochen) im Alter von 22 Jahren, denen gesagt wurde, dass sie noch 1-2 Jahre zu Leben haben. Junge Menschen von 20, die weil sie nicht genug bekommen haben Spiritus und Nagellack gesoffen haben - die wenn sie noch einmal etwas anfassen sterben werden. Mit 20 die Leber und die Nerven versoffen.
    Genauso wie den 50 jährigen Informatiker und Programmierer, der beim Rummy-Spiel nicht mehr in der Lage war , 3 Zahlen unter 10 zusammenzuzählen.


    Das ist Realität und hat nichts mit "Naiv" zu tun. Und nichts damit, dass jeder die Geschichten von "einen Onkel / Opa kennt, der seit 40 Jahren raucht / oder seit 30 Jahren Schnaps trinkt..."

    Bis dahin ist es deiner Ansicht nach "Spass"?
    Das ist ein bisschen Naiv, und mache Dich erst einmal schlau bevor du anderen etwas unterstellst.

    Und ich bin auch froh, dass sich hier auch viele junge Menschen mit dem Thema befassen oder offensichtlich befasst haben, die aus Erfahrung schreiben und damit sinnvolle Beiträge liefern.
    Und das ist gut so, weil es emotional weit oben steht und fast jede(r) direkt oder inderekt betroffen ist.
    Mit der Sucht, der Krankheit und deren Folgen und der Akzeptanz in der Gesellschaft.



    Off-Topic:
    rechtschreibfehler oder grammatikalischen Unfug habe ich nicht bewusst gemacht. Wenn ich solche Sachen lese bin ich etwas aufgebracht......man möge mir verzeihen....:tongue:

    .
     
    #19
    donmartin, 31 Mai 2009
  20. Luc
    Luc (29)
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Rund um den Alkohol und auch andere Drogen habe ich schon viele Diskussionen durchgeführt.

    Wenn ich ausgehe und Party mache dann trinke ich Alkohol ja. Es macht mich und andere enthemmter. Man darf auch mal einen Mist machen, bei dem man sich nicht schämen muss. Es ist eine tolle Sache, darum übertreiben es auch viele. Das sind dann die, die an der Kloschüssel hängen. Manche macht es aggressiv. Ich denke, die sind auch ohne Einfluss von Alkohol so, nur mit, kommt es stärker zum Vorschein.Mit solchen Leuten gebe ich mich nicht ab. Aber ich habe noch nie in meinem Leben wegen Alkohol gekotz.

    Zu den Nicht-Alkoholtrinker: Wenn ich abfeier, dann will ich mit Leuten abfeiern, die auch Spass haben. Meiner Erfahrung nach, sind mir dann die Nicht-Alkoholtrinker zu kontrolliert. Ausserdem spürt man teilweise die vorwurfsvolle Haltung. Es gibt aber auch durchaus Menschen, die auch locker ohne Alkohol, aber auch wirklich tolerant sind!

    Und nun muss ich den Alk ein kleinwenig verteufeln: :smile:

    Nur weil der Stoff legal ist, bleibt es immer noch eine Droge! Man konsumiert es und es entsteht ein anderer Bewusstseinszustand. Danach fühlt man sich scheisse. Den einen mehr, den anderen weniger. Irgendwann findet man aber wieder "hmm... ich hätte jetzt voll Bock, einfach abzufeiern und loslassen" und es geht wieder von vorne los. Wie andere illegalen Drogen auch kann Alkohol anhängig machen. Das Problem ist, dass Sucht in unserer Gesellschaft so verschrien ist. Deshalb traut sich niemand einzugestehen, dass man süchtig ist. Sagt mal einem angehenden Alkoholiker, dass ihr glaubt, dass er langsam von Alkohol süchtig wird. Es kann auch ein jugentlicher sein, bei dem man sich noch nicht so Sorgen machen muss, selbst die reagieren sehr gereizt oder stinksauer.

    Ich frage mich, warum Alkohol legal ist. Ich denke es ist, weil es unser Denken beeinträchtigt und uns somit nicht zu Rebellen macht, sondern zu angepassten Leuten.

    Ich finde Drogen nichts verwerfliches. Jeder ist für sich selbst verantwortlich!! Wer mal die anstrengende Woche vergessen und einfach mal Spass haben will, der soll aus eigener Veranwortung heraus das konsumieren, was er für richtig haltet.
    Auf Süchtige, den "Junkies", sollte man nicht auf den Fnger drauf zeigen. Ich kann da manchmal nur sagen: "Blöd gelaufen, er sollte einen Entzug machen".

    Ich finde es krass, dass Leute sagen "Alkohol und Drogen". Entweder man zählt Alkohol auch zu "Drogen" oder man zählt alles auf (Alkohol, Tabak, Gras, Crack, Heroin usw...). :angryfire
     
    #20
    Luc, 31 Mai 2009

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