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Alle Menschen sind Anzüge

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von User 70315, 25 Juni 2009.

  1. User 70315
    User 70315 (28)
    Beiträge füllen Bücher
    3.571
    248
    1.122
    Verheiratet
    Ein eigenes gedicht, unter zu viel Wein, und noch mehr Gedanken:zwinker:

    Es hat alles ein Ende,
    das Leben, der Schmerz,
    nur die Flucht scheint unendlich
    und manch Salz in der Luft
    erinnert uns an die Tränen,
    die wir verweinten.

    Alle Menschen sind Anzüge,
    gefüllte Räume schlechter Luft,
    nur im Stumpfen passend
    und schlecht für Sommerwiesen.

    Wir winken dem Leben nur zu,
    als trüge es die schönsten Farben
    an unseren bleichen Fenstern vorbei.
    Nachts lauschen wir, ob irgendwo
    ein rissiger Eimer Hoffnung
    in der Kippe steht.
    Und sehen fassungslos,
    wie immer der falsche Mensch
    dagegen tritt.

    Wir fragen nicht mehr
    nach dem Material
    aus dem wir sind.
    Wir bauen Schlösser aus Luft
    mit den Händen,
    die sie zerreißen.
     
    #1
    User 70315, 25 Juni 2009
  2. Codex111
    Codex111 (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    7
    26
    0
    Single
    Auferstehung

    Ein stummer Schrei,
    ein leerer Blick,
    trock´ne Tränen
    kommen nicht zurück.

    Wir wandern
    ohne Sinn und Ziel;
    was uns noch bleibt
    ist nur ein Gefühl.

    Ein Mann liegt da
    sein Gesicht ist leer;
    der Puls schlägt,
    doch er lebt nicht mehr.

    Neben ihm kniet eine Frau,
    um ihren Hals schlingt sich ein Schal;
    Diese Szene ist nicht neu,
    beinahe schon trivial.

    Doch bald kommt auch der eine Tag,
    die Zeit in der die Nelke blüht;
    wir zünden uns´re Flammen an
    auf dass jeder Mensch sie sieht.

    Doch jetzt lasst uns warten,
    die Zeit braucht Zeit;
    Wir können das Gefühl nicht zwingen,
    das die Menschheit bald befreit.

    Wir setzen jeden Stein auf Stein,
    so bilden wir das Schloss;
    und besteht es nur as Luft,
    so lassen wir es doch nicht los.

    Denn soll die Welt an uns genesen,
    so müssen wir die Träume lesen.

    Was wir in ihnen sehen,
    kann eine neue Welt entstehen.

    Vertrau dem Schicksal...

    Glaub an Liebe...

    Ein Mensch...

    Ein Wort...

    ...
     
    #2
    Codex111, 26 Juni 2009

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