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Allgemeine Problem behandlung, + selbstgeschriebener text " Die menschliche Misere"

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Mosima, 25 März 2008.

  1. Mosima
    Mosima (23)
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    Die menschliche Misere

    Die menschliche Misere ist, über Dinge zu sprechen, über die nicht gesprochen werden müssen, weil sie dem normalen durchschnitts Menschen als slebstverständlich erscheinen. Jedoch dem Rest, der es nicht so ansieht, bereiten diese sinnlosen Konversationen vermeidenswerte Probleme. Aus einer Mücke wird ein Elefant. Oder sollte es heissen aus einem Elefant wird eine Mücke? Denn von weiter weg betrachtet kommen diese Aussagen auf das selbe, denn überall wo etwas zu gross gemacht wird, wird im selben Moment auch etwas anderes zu klein gemacht. Diese kleinen Fehler fallen weiter nicht ins Gewicht bis sie dir auffallen. Die kleinen Fehler treffen dich wie ein harter Schlag ins Gesicht. Die menshcliche Abwehrreaktion ist es aus den kleinen Problemen einen Elefant zu machen. Die Folge ist dass sich die Selbstvorwürfe häufen. ein Berg aus Problemen ensteht obwohl es zu vermeiden gewesen wäre. Doch jetzt beginnt die eigentliche Misere. Bevor man ein Problem abstempeln und beiseite legen kann sind zwei neue aufgetaucht. Der Haufen wird endlos und der erste suizide Gedanke erscheint, jedoch wirkt der im ersten Augenblick des betrachtens lächerlich in den eigenen Augen. Nach einer Gewissen Zeit nimmt der kleine "lächerliche" Gedanke Gestalt an. Das Gewicht das man früher mal nicht hinderlich an den Knöchel getragen hatte, wird zur erdrückenden Last auf dem Buckel. Bis man schliesslich vom Gewicht der eigenen Fehler erdrückt wird. Der Fall ist erlösend das Gewicht schwindet bis man sich schwerelos fühlt. Man steckt voller Energie obwohl man müde ist.

    hab mir gedacht mal eine themenkreis zu starten der sich auf die allgemeinheit bezieht.Ich würde mich über Meinungen und eigene Erfahrungen rund um Probleme, suizide Gedanken, Selbstzerstümmelung, freuen.

    Mfg Mosima
     
    #1
    Mosima, 25 März 2008
  2. sandrina43
    sandrina43 (27)
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    ich habe niemandem auf ideser welt diese geshcichte erzählt, aber sie tut gut, sie einmal anonym zu schreiben.

    ich habe eine sehr gute freundin, die im studium immer höchst erfolgreich war und immer primus und lebt bei ihrer familie.
    sie führt seit sie 8 ist quasi den haushalt und betreut rund um die uhr ihre geistig und physisch behinderte schwester. zudem versorgt sie ihren bruder, der wegen seines aggressiven verhaltens von mehreren schulen verwiesen wurde.
    eines tages fängt sie, nicht mehr ihren aufgaben nachzugehen, aufgrund der starken kopfschmerzen und dem starken schlafmangel. sie sperrt sich zu hause ein- übe rmonate. endlich schaffe ich es, ihre mutter zu überreden, sie zu einem guten arzt zu bringen. wie bereits vermutet hat sie eine schwere depression. die gründe liegen darin, dass sie versucht die liebe ihrer mutter zu gewinnen und sie immer wieder zurück stößt.. anerkennung erhält sie nur aufgrund der erfolge ihres studiums und der harten arbeit. durch das viele fehlen fallen auch ihre leistungen ab, sie schlittert in einen teufelskreis. tadel aufgrund ihres versagens. ich versuche ihre mutter zu überreden, mit ihr sport zu machen...ihre mutter hat keine zeit. an einem verschneiten tag wird sie von einem jäger zufällig in einem abgelegnen waldstück aufgefunden- selbstmordversuch. sie konnte gerttet werden. sie musste versprechen, das nie wieder zu tun. betonte zugleich, dass sie es bereut, dass sie überlebt habe.
    die familie lebt wie immer- nur gibt es jetzt kontrollanrufe.
    ich habe vieles versucht, mit ihr sport zu machen, zu tanzen, mit ihrer mutter geredet. aber ich kann ihr nicht helfen- nur die liebe ihrer mutter.

    ich will nicht mehr zu sehen und habe zugleich am meisten angst wegzusehen.........warum sieht niemand außer mir das stille schreien? warum will ihr der einzige mensch nicht helfen, der ihr helfen kann?

    aber es zeigt, dass selbst im angesichts des todes, ein selbstmord nichts lösen kann. darum distanziere dich selbst davon. lebe hier und im jetzt und versuche das problem auf eine andere art zu lösen.
     
    #2
    sandrina43, 25 März 2008
  3. Kaya3
    Kaya3 (33)
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    #3
    Kaya3, 25 März 2008
  4. User 44981
    User 44981 (29)
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    Auch wenn es nicht 100%ig zum Thema passt, möchte ich trotzdem auf diesen Abschnitt eingehen:
    Diese menschliche Eigenschaft, über anscheinend unbedeutende oder welbstverständliche Dinge nachzudenken und sie zu hinterfragen, ist keineswegs nur eine negative Eigenschaft.
    Diese Eigenschaft ist auch der Motor des wissenschaftlichen Fortschritts!
    Erst durch die Entdeckung eines neuen Problemes kann man dieses lösen und damit zu neuen Erkenntnissen gelangen, die von großem Vorteil sein können.
    Wenn man dabei neue Probleme entdeckt, ist das um so besser! - Schon wieder neue Möglichkeiten zum Fortschritt!

    z.B. Kaum ein erwachsener Mensch denkt über so elementare Dinge, wie Raum und Zeit nach, weil sie für ihn einfach selbstverständlich sind.
    Einstein hat es trotzdem getan. Er hat hinterfragt, ob es wirklich eine absolute Zeit gibt, hat sich teilweise auf "kindliche" Sichtweisen zurückversetzt und damit eine Revolution in der Physik gestartet! - Die Relativitätstheorie.
    Ohne diese Theorie wären viele Dinge, die heute eigentlich selbstverständlich sind, überhaupt nicht möglich. (z.B. würde GPS ohne das Wissen über relativistische Effekte niemals funktionieren).

    oder anderes Beispiel: Quantenphysik. Was interessieren uns schon irgendwelche Effekte in unvorstellbar kleinen Dimensionen?!? - Das ist doch völlig unwichtig...
    Eben nicht! - Ohne Kenntnisse aus der Quantenphysik würde es so hilfreiche Dinge, wie Kenspintomographen oder Positronenemmisionstomograpen, die dabei helfen, viele Menschenleben zu retten, nicht geben.

    Ohne die Fähigkeit, über kleine, unwichtig erscheinende Details und Probleme nachzudenken, würde die Menscheit niemals einen hohen Entwicklungsstand erreichen können, wie sie es erreicht hat.
    Ohne diese Fähigkeit wären wir vermutlich noch heute allerhöchstens auf Mittelalter-Niveau, ohne jemals die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Antike gehabt zu haben.


    Man darf Probleme nur niemals als unüberwindbare Hindenisse sehen. Daran wird man letztendlich zerbrechen.
    Man muss Probleme jeglicher Art als Chance sehen, sich weiterzuentwickeln.
    Als Herausforderung und nicht als Plage.
    So kann man auch mit großen Problemen umgehen und an ihnen wachsen, anstatt an ihnen zu Grunde zu gehen.
     
    #4
    User 44981, 25 März 2008
  5. Mosima
    Mosima (23)
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    re

    ich bin natürlicherweise auch komplett dafür, dass man alles hinterfragt und nicht am Leben vorbei lebt. Aber alles hat eine Grenze und die wollte ich eigetnlich ansprechen. Die grenze bei der es sinnlos ist zu weit zu hinterfragen. Überall hat es eine Grenze und das überschreiten ist in diesem Fall der auslöser des Problem Haufens.

    Es gibt ja auch 2 verschiedene Probleme. Die einten sind erwünscht man hat sie gerne und studiert gerne an ihnen herum. Man macht dies jedoch gewollt und kann sie nach Lust und Laune ausblenden, abschalten. Ich habe von den Problemen Gesprochen die 24 Stunden pro Tag auf den Leib pressen. Die man loswerden will. Nicht solche die man vordert um an neue Probleme zu erlangen.
     
    #5
    Mosima, 25 März 2008
  6. minnicat
    minnicat (27)
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    vergeben und glücklich
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Suizidgedanken vor allem durch schlechte familiäre Situationen entstehen.
    Eine ehemalige Freundin von mir wurde von ihren Eltern weitgehend nicht beachtet(z.B. sie war mit einer Gehirnerschütterung ein paar Tage im Krankenhaus und die Eltern haben sie noch nicht mal besucht, da war sie 15) und sie war mit 18 Magersüchtig und hat einen "Selbstmordversuch" gemacht. Dies war aber eher ein Hilfeschrei, da sie nicht wirklich versucht hat sich umzubringen. Schon viele jahre davor hat sie sich immer geritzt und man hat ihr angesehen, dass ihr gewicht nicht normal ist. Ihre Eltern haben weggesehen, denen war es egal...Das solche Menschen ein Kind in die Welt setzen ist so schlimm, es war ihnen einfach alles egal... Inzwischen haben sie es wohl verstanden und machen mit ihr eine Therapie mit.

    Einer anderen Bekannten von mir ging es ähnlich. Wenn ich es genau überdenke, kenne ich eigentlich recht viele Leute, die nur noch für einem Menschen leben oder schon öfter mit dem Gedanken gespielt haben sich umzubringen... echt erschreckend.
     
    #6
    minnicat, 26 März 2008
  7. Nein es gibt keine Grenzen, wo zu weit gehen.
    Natürlich kannst du es für dich selbst so abstempeln, aber solange irgendwo auf dieser Erde auch nur einer solche Dinge hinterfragt, sind sie es wert zu hinterfragen.

    Ein Stillstand egal auf welcher Ebene ist kein gutes Zeichen, nur durch weiterentwicklung erreicht man was.

    Wer sich deswegen sein Leben kaputt macht, hat einfach einen zu schwachen Geist und sollte sich nicht drauf einlassen.

    Zumindest scheint mir der Text sehr fremd und total unpassend und da ich nun einfach mal anmasse dass es noch viele andere solche Leute gibt, bin ich wohl auch nicht nur eine Ausnahme.

    Ich lebe auch nur für mich, was ist nun das schlimme daran? :zwinker:
     
    #7
    Chosylämmchen, 26 März 2008
  8. Mosima
    Mosima (23)
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    die Grenze gibt es für mich immer. Mal angenomen man hat 2 Probleme sollte man sich in das schlimmere vertiefen und nicht beim kleinen verzweifeln und das eh schon grössere grösser werden lassen.
     
    #8
    Mosima, 26 März 2008
  9. Wie wärs mit beiden lösen?
     
    #9
    Chosylämmchen, 26 März 2008
  10. User 44981
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    Das muss aber nicht immer der optimale Weg sein...

    Veilleicht ist es auch geschickter, zuerst das kleinere, besser lösbare Problem zu lösen, was ein gewisses Erfolgserlebnis ist und damit Kraft gibt, auch das größere Problem zu lösen...

    Ich habe auch manchmal einen Berg von Problemen und sehe keinen Weg mehr, da rauszukommen...
    So bald aber ein Problem dann doch gelöst ist, sehe ich, dass ich ja doch in der Lage bin, Probleme zu lösen und gehe die nächsten Probleme viel optimistischer an, auch wenn sie evtl. größer sind, als das Problem, das ich davor gelöst habe.
     
    #10
    User 44981, 26 März 2008
  11. Mosima
    Mosima (23)
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    Das leuchtet mir ein. Je nach Situation ist es gescheiter das kleine Problem zuerst zu lösen.

    Ich hab jedoch das Gefühl ihr versteht mich falsch.
    Ich meine wenn man ein Paar probleme hat, sich jedoch einbildet kleine Dinge seien auch Probleme obwohl sie keine sind und sich dann in diese vertieft, werden die wirklichen Probleme grösser und grösser.

    ich hoffe ihr versteht mich nicht wieder falsch.:smile:
     
    #11
    Mosima, 26 März 2008
  12. BenNation
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    Ich bin immer noch davon überzeugt, dass jeder, der das Leben versteht, früher oder später an Suizid denkt oder ihn begeht. Das passiert, wenn man die ganze Paradoxe Sache mal hinterfragt hat.
    Gottseidank mache ich das nicht mehr, aber meine Arme haben ihr Spuren davongetragen, was solls.

    Aber sowas mit 15 zu schreiben, find ich schon recht... seltsam. Sag doch mal ein konkretes Beispiel zu den Problemen...
     
    #12
    BenNation, 26 März 2008
  13. User 44981
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    Ich glaube schon, dass ich dich verstehe...

    Natürlich ist es unvorteilhaft, sich an Kleinigkeiten aufzuhalten, wenn man sowieso schon genug Probleme hat.

    Aber ich wollte nur zeigen, dass man viele Dinge auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten kann...
    Oftmals ist es der wichtigste Schritt, zu bemerken, dass ein Problem ja doch lösbar ist... Wenn man das bemerkt hat, ist das Lösen des Problems oftmals garnicht so schwer.
     
    #13
    User 44981, 26 März 2008
  14. Mosima
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    Was ist denn daran seltsam?

    Es ist schwer ein konkretes Beispiel zu finden. Es ist eine spezielle konstelation die ich, weiss nicht aus welchem Grund, sei es mein Wortschatz oder mein Alter, nicht beschreiben kann. Aber ein Versuch werde ich starten.

    Also: Er geht noch zur Schule. Er hatte immer gute Noten doch dann Verliebt er sich und kommt mit einem Mädchen zusammen. Er bildet sich dann Probleme zwischen ihnen ein obwohl da gar keine sind.
    Er verzweifelt an den eingebildeten Problemen. Er vergisst die Schule, er macht keine Hausaufgaben mehr und macht miserable Noten. Er sieht nicht, dass er den Notenschnitt nicht mehr richten kann. Doch als dann ein Brief kommt, dass er von der Schule fliegen wird, falls es so weiter geht merkt er erst, dass er schon längst hätte die Augena ufmachen sollen. kommen da noch mehr Faktoren hinzu wird es Problematischer und die ersten suiziden Gedanken fallen.

    Bin selber mit diesem Beispiel nicht zufrieden, lasse es aber stehen, da ich es schon 4 mal neu verscht habe unds nicht besser hingekriegt habe.
     
    #14
    Mosima, 26 März 2008
  15. Da muss ich dagegenstimmen.
    Wenn man das Leben versteht, zumindest was so auf dieser Welt abgeht, Erfahrungen fehlen ja oft in den jungen Jahren und dazu noch die richtige Einstellung hat, kann die Welt viel besser werden.

    Ich lebe jeden Tag mit FReude und mir macht mein Leben Spass und daran ändert sich nix, egal wieviele Menschen sterben oder ausgenommen werden, oder ja sogar selbst ich.

    Man muss das Leben nicht zu ernst nehmen und für das kämpfen was man will und sich dabei nicht übernehmen und dann kriegt man sicher keine Suizidgedanken. :zwinker:

    Das sind aber einzelne extremfälle, die erstmals soweit kommen müssen. :zwinker:
     
    #15
    Chosylämmchen, 26 März 2008
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    Nein, ernst nehmen darf man es auf keinen Fall. Dazu ist es einfach zu sinnlos :smile:
     
    #16
    BenNation, 26 März 2008
  17. Nein, das Leben ist genau zu toll, um es zu ernst zu nehmen, so dass man sich alles kaputt macht. :zwinker:
     
    #17
    Chosylämmchen, 26 März 2008
  18. BenNation
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    Hängt ganz davon ab, ob man es subjektiv oder objektiv betrachtet.
     
    #18
    BenNation, 27 März 2008
  19. Ich betrachte es auf subjektive Weise, mit der objektiven Ansicht eingeschlossen. Subjektivität überwiegt die Objektivität :grin:
     
    #19
    Chosylämmchen, 27 März 2008
  20. minnicat
    minnicat (27)
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    Das mit dem für einen Menschen leben war natürlich nicht so gemeint :tongue:

    Ich meinte eher dass beispielsweise die Mutter nur noch wegen des Kindes lebt(habe ich schon öfter gehört von wegen "Ich glaube wenn ich kein Kind hätte, hätte ich mich schon längst umgebracht").
     
    #20
    minnicat, 28 März 2008

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