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  • Towley
    Towley (29)
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    nicht angegeben
    17 Mai 2009
    #1

    Alternative zum Alkohol

    Was tut ihr, um den Alkoholkonsum zu beschränken?

    Ich hab nämlich ein ziemliches Problem, welches ich jeden Sonntag lösen will.

    Alkohol macht mich aggressiv, ich laber viel sinnloses Zeug .... deshalb verbringe ich das WE niemals in der Stadt, sondern in einem "Problembezirk", nur um in keinen Konflikt zu geraten, weil ich die Konsequenzen aus meiner Vergangenheit kenne.

    Ich will endlich runterkommen ... Mitte der Woche habe ich schon ein Verlangen nach Bier, mein Hals ist trocken, durstig und mit Wasser und Co. kann man diesen Durst nicht stillen, es muss ein Bier sein. Am Wochenende werden es dann schon 12 Bier oder mehr.

    Ich habe dran gedacht, nur ein Sixpack mit kleinen 0,33 l Bier/Fruchtmixgetränken zu trinken, ich glaube ich werde so anfangen und immer weniger dann.
     
  • Linguist
    Linguist (27)
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    vergeben und glücklich
    17 Mai 2009
    #2
    Deiner Beschreibung nach bist du alkoholkrank. Ich würde mich lieber an einen Arzt wenden, als durch schrittweise Minimierung zu versuchen "runterzukommen".
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    nicht angegeben
    17 Mai 2009
    #3
    hört sich fast so an...:ratlos:

    wiederspricht sich das nicht?:ratlos: Was ist in deiner Vergangenheit geschehen?

    Ich bleibe dabei entweder es ist eine Art von Sucht - falls du meinst das es das nicht ist dürfte es dir kaum schwer fallen einfach aufs Bier zu verzichten wenn es solche Probleme verursacht!
     
  • Party_Girl
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    vergeben und glücklich
    17 Mai 2009
    #4
    Wenn du schon das verlangen danach hast bist du wie bereits gesagt alkoholkrank. Wenn du selbst versuchst runterzukommen KANN das tödlich enden. Gehe so schnell wie möglich zum Arzt.
     
  • donmartin
    Gast
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    17 Mai 2009
    #5
    Ab zum Doc oder ner Beratungsstelle

    "Runterkommen" nur unter ärztlicher Aufsicht!
    Das ist garnicht so ungefährlich selber zu "Entziehen".

    Das eine sind die körperlichen Entzugserscheiningen, die du sicher schnell in den Griff bekommst.
    Das Andere ist die Psyche, wenn die Sucht sie in Besitz genommen hat, wirst du dir Hilfe suchen müssen, sonst bist du schnell wieder drauf.

    Zumindest bist du stark gefährdet abhängig zu werden!

    Sobald ein Verlangen da ist und sich die Gedanken an Alc in den Vordergrund schieben, du anfängst andere Dinge zu vernachlässigen und körperliche Symptome auftreten wie Zittern oder innere Unruhe, kann man sagen dass du suchtgefährdet bist.

    Es gibt in jeder Stadt Beratungseinrichtungen und Selbsthilfegruppen, die helfen dir weiter. Oder ein Arzt, der kann dir Stellen nennen und dir was zur Beruhigung geben.

    Du hast den ersten Schritt getan und setzt dich damit auseinander und wirst dir mit Sicherheit auch der Folgen bewusst sein. Das ist der erste und wichtigste Schritt!
    Klasse!

    Und was dein "soziales Umfeld" angeht: Ohne dass du es nicht meidest und eventuell auch andere Freunde suchst, wirds schwer sein.....Das Gehirn hat ein "Suchtgedächtnis", speichert Erfahrungen und Erlebtes mit dem Hinweis:
    "Erinnerung positiv, schöne Zeit gehabt - Belohnung=Alk" ab.

    Dort ist auch gespeichert, dass du dein schlechtes Gewissen am Sonntag nur mit Alc wieder los wirst. So zur Belohnung für den "guten Vorsatz".....

    Und über Vergangenes und Gründe soll garnicht nachgedacht werden. Erstmal nicht. Da wird dein Hirn und dein Körper immer wieder Gründe finden, glaub mir das.....;-)

    Ist einfach dargestellt, aber ich denke du weisst, was ich meine.

    Also, ab zum Arzt/Beratungsstelle! Viel Glück!
     
  • User 67523
    User 67523 (41)
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    17 Mai 2009
    #6
    Gut, dass Du zu trinken aufhoeren willst!!

    Leider funktioniert so der Koerper so, dass man die Alkoholabhaengigkeit nicht loswerden kann, d.h wenn Du lange (Jahre!) nichts trinkst, und dann ein Glass Alkohol konsumierst, bist Du dummerweise genau in der selben Situation wie vor dem Ausstieg.

    Von einem stueckweisen Ausstieg rate ich Dir deshalb ab, ich wuerde Dir empfehlen, einen Arzt oder eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen. Als ein Beispiel koenntest Du z.B in eine Antabus-Kur kommen, wo Du taeglich bei einer Vertrauensperson eine solche Tablette abholst, und es Dir, wenn Du doch trinkst, speiuebel wird.
    Die Leute dort haben viel Erfahrung.

    Du scheinst zwar abhaengig zu sein, aber noch alles andere als verwahrlost und hast noch nicht alles verloren, weshalb Du viel mehr motivierende Faktoren fuer einen Ausstieg hast, waehrend ein Strassen-Trinker selbst durch einen Ausstieg seine Situation kaum verbessern kann.

    Viel Erfolg!!
     
  • Schweinebacke
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    17 Mai 2009
    #7
    Naja, sich jedes Wochenende mit 20 ordentlich Bier reinzuprügeln ist jetzt aber auch noch von einer dicken Abhängigkeit entfernt, das machen wohl verdammt viele so :ratlos:
     
  • dav421
    dav421 (30)
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    17 Mai 2009
    #8
    wobei 12 Bier die Woche nicht so viel ist
    das müsste ziemlich genau der Durchschnitt sein
    mit 20 jährigen verglichen eher unterdurchschnittlich

    ziemlich seltsam, dass du bei dieser normalen Menge körperliche Entzugserscheinungen haben willst
    ich trinke mehr und als ich aus neugierde mal ne pause gemacht habe war das überhaupt kein problem (ein halbes Jahr)
     
  • User 67523
    User 67523 (41)
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    17 Mai 2009
    #9
    Hast Du evtl. seinen zweitletzten Satz nicht gelesen? ("Durst am Mittwoch")
    und ganz abgesehen davon...20 Bier am Wochenende sind jenseits von gesund, und aus exzessivem (wie ich 20 Bier finde) "social Drinking" sind schon viele Alkoholiker hervorgegangen...

    Off-Topic:
    ich trinke auch gern Bier, wohl etwa 1-3 Pint pro Woche, ich bin kein Abstinenzler :smile:
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    17 Mai 2009
    #10
    tja nur haben diese Leute wohl kaum das unbändige Verlangen das der Threadstarter anfänglich beschreibt... zumal die Folgen auch nicht ohne sind (Aggresivität).
     
  • dav421
    dav421 (30)
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    17 Mai 2009
    #11
    ja aber irgendwie stimmen hier die relationen nicht

    das ist hier so als ob jemand sagt, dass er eine Schachtel pro Woche raucht (also ohne bei mehr gewesen zu sein), aber schlimmste körperliche Entzugserscheinungen hat wenn er an einen Tag keine seiner 3 Zigaretten kriegt
     
  • donmartin
    Gast
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    17 Mai 2009
    #12
    Werd ich aber böse!

    Da frag ich mich jetzt alen Ernstes, ob Ihr jungen LEute nicht schon einen Teil eures Verstandes dem Alk geopfert habt!!?
    :tongue:

    Durchschnitt? Normal?

    Der TS hat ein schlechtes Gewissen, "merkt", das da was nicht stimmt!
    Weiss, dass er Agressiv wird und Verlangen danach bekommt!
    Es ist nicht die Menge, sondern die Gewöhnung und die Dauer des Konsums, die einen Menschen süchtig werden lassen! Das kann mit 15 / 20 oder 30 Jahren passieren. Oder NIE.
    Wenn jemand jeden Abend 2 Flaschen Bier trinkt, hat er sich dran gewöhnt. Dann "freut" er sich auf Abends, wenns nicht klappt, wird er unruhig oder merkt, da "fehlt" was.
    Das nennt man schon "Abhängikeit" und ist eine Vorstufe zur Sucht.

    Also, es ist durchaus NICHT normal, sich jedes Wochenende mit Durchschnittlich 12-20 Flaschen Bier voll laufen zu lassen!

    Die Menschen, die damit keine Probleme haben, sind ja noch schlimmer dran. Die wissen gar nicht Warum sie es tun! Ein Mensch der Probleme damit hat, muss es, um seine Psyche und seinen Körper ruhigzustellen.

    Kann mir keiner erzählen, dass es "cool, geil oder sonstwas " ist, so viel Bier zu konsumieren. Von der Gesundheit ganz zu schweigen!

    Also, redet dem TS nicht ein, dass es "Normal" sei.
    Wenn man erkannt hat, dass es ein Problem gibt, ist das Bemerkenswert und braucht Unterstützung und nicht noch ne Aufmunterung so weiter zu machen als "wär nix"!
    Es ist ein langer Weg das einzusehen und gar nicht so einfach sich an ein Forum zu wenden!


    Danke.
     
  • Towley
    Towley (29)
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    17 Mai 2009
    #13
    Ich danke euch für die Beiträge.

    War gerade bei nem Kumpel wo 2 Kästen Bier standen und hab nichts getrunken. :smile:
     
  • Party_Girl
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    vergeben und glücklich
    18 Mai 2009
    #14
    Das ist wirklich gut aber GEH ZUM ARZT. Wenn du wirklich abhängig bist dann kannst du nicht alleine damit aufhören. Du kannst Krampfanfälle oder sonst etwas bekommen. Ich weiß wovon ich rede meine Mutter ist Alkoholikerin und sie macht im Moment Therapie. das du das einmal hinbekommen hast ist echt schön aber auf Dauer kann das wirklich gefährlich werden. Wie gesagt geh zum Arzt und bespreche weiteres mit ihm/ihr.
     
  • Reliant
    Reliant (36)
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    vergeben und glücklich
    18 Mai 2009
    #15
    Frage: Macht dich Alkohol aggressiv, oder hast du Agressionen in dir, die durch Alkohol zum Vorschein kommen?
    Ich kenn ein paar Leute die viel verdrängen und runterschlucken, und einfach trinken müssen, weil sie sonst mit ihrer ganzen Situation nicht klarkommen. Äussert sich dann ähnlich wie eine Sucht. Ich würd ja mal zusätzlich zum Arzt mit einem Psychotherapeuten sprechen.
     
  • Towley
    Towley (29)
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    18 Mai 2009
    #16
    Der Alkohol macht mich agressiv.
     
  • falkenbach
    falkenbach (29)
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    18 Mai 2009
    #17
    Der Threadersteller hat meiner Meinung nach kein wirkliches Alkoholproblem, ihn stört es eher, dass er sich betrunken aggressiv verhält, aber dennoch nicht auf Bier verzichten will.
    Auch, dass er 10 Stunden nachdem er seinen Hilfeschrei hier niedergeschrieben hat, ganz ohne Probleme auch mal kein Bier trinken kann, obwohl zwei Kästen Bier vorhanden sind, bestätigt das meiner Meinung nach.

    Wenn man Durst auf ein Bier hat, dann befriedigt einen der Wassergeschmack auch nicht, das sollte wohl klar sein.

    Und wenn dich Alkohol wirklich aggressiv macht und du viel Mist erzählst, dann solltest du wirklich aufhören, nicht für dich, sondern um das anderen zu ersparen...
     
  • donmartin
    Gast
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    18 Mai 2009
    #18
    Das denkst du. Eine Bestätigung ist das nicht.
    Er wird Agressiv und der Alkohol übernimmt die Kontrolle.
    Er weiss es, trinkt aber trotzdem seine Biere.

    Er hat geschrieben das er nichts getrunken hat.
    Aber nicht, wie es in ihm aussieht, aussah weil er ja wusste, dass dort Bier steht. Und schon wieder eine Aussage "so schlimm isses doch nicht, da ist doch nix."

    Ein Suchtgefährderter Mensch liest so etwas ganz anders, und haut sich " zur Belohnung ein paar Bier rein". Sagt sich: "...ist ja nicht so schlimm, hab ja n bisschen ausgehalten."

    Da werden im Kopf Konflikte ausgetragen, da steht "Rot gegen Schwarz" - "Gut gegen Böse". Das ist nicht ohne, weil man nichts trinkt aber der Kampf im Kopf ist heftig!

    Das ist der Unterschied zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Die körperliche kriegt man schnell in den Griff....

    Ich möchte nix herbeireden oder verteufeln, wer selbst nicht süchtig ist, kann es nicht beurteilen.

    Das kann ER nur alleine wissen, würde mich doch einmal interessieren, wie es in seinem Kopf aussah.
     
  • Riot
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    18 Mai 2009
    #19
    Vor allem finde ich die Idee, dann Alkoholmixgetränke zu trinken, um das Verlangen zu stillen, eher kontraproduktiv, dadurch erreichst du dann ja ein konstantes (niedriges) Alkohollevel, was für viele Alkoholiker typisch ist.:ratlos:
     
  • falkenbach
    falkenbach (29)
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    18 Mai 2009
    #20
    Seine Aggressivität und seine womögliche Sucht sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Er hat geschrieben, dass er aggressiv wird, wenn er was getrunken hat, ABER er hat NICHT geschrieben, dass er aggressiv wird, wenn er kein Bier bekommt. Er will nicht aggressiv werden, wenn er betrunken ist, aber gleichzeitig will er auch mal mit seinen Kumpels was trinken gehen.

    Ein Genussmittel kann nicht die Kontrolle übernehmen, er ist nach wie vor Handelnder. Er kann mit dem Alkohol bloß nicht umgehen.


    Im Umkehrschluss bedeutet das: Die psychische Sucht bekommt man schwer in den Griff...
    Stark scheint sein psychisches Verlangen aber nicht gewesen zu sein, wenn er im Beisein von trinkenden Freunden und einer Alkoholquelle nicht zum Bier gegriffen hat.
    Er alleine hat ihnen OHNE Hilfe erklärt, dass er nichts trinken will, also hat er sich unter Kontrolle.
     

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