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An alle die Kummer haben

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Regenbogen_, 8 August 2005.

  1. Regenbogen_
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo Leute

    Bin neu hier ( also ein Frischling ) :zwinker: und habe vor der Anmeldung ein paar Beiträge hier gelesen. Wenn der folgende Text NICHT in dieses Forum gehört, so bitte ich im Voraus um Entschuldigung.
    Mir hat der Text ein bisschen geholfen. Vielleicht kann der Text dem einen oder anderem ebenfalls helfen.
    Der Text ist von Hermann Hesse.
    Möge das Gedicht von Hermann Hesse Dir in schwierigen Zeiten helfen.

    Das Leben, das ich selbst gewählt!

    Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
    ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
    Da war die Kümmernis, da war der Gram,
    da war das Elend und die Leidensbürde.
    Da war das Laster, das mich packen sollte,
    da war der Irrtum, der gefangen nahm.
    Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
    da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

    Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
    die voller Licht und schöner Träume sind.
    Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
    und überall der Quell der Gaben rinnt.
    Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
    die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
    wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
    als Auserwählter hoher Geister denkt.

    Mir ward gezeigt das Schelchte und das Gute,
    mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
    Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
    mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
    Und als ich so mein künftig Leben schaute,
    da hört ein Wesen ich die Frage tun,
    ob ich dies zu leben mich getraute,
    denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

    Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme -
    "Dies ist das Leben, das ich Leben will!"
    Gab ich zur Antwort mit entschlossner Stimme.
    So war´s, als ich ins neue Leben trat
    Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
    So ward ich geboren in diese Welt.
    Ich klage nicht, wenn´s oft mir nicht gefällt,
    denn ungeboren hab ich es bejaht.

    ( Hermann Hesse )
     
    #1
    Regenbogen_, 8 August 2005
  2. User 22358
    User 22358 (28)
    Meistens hier zu finden
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    Single
    ich persönlich liebe gedichte ja, aber dieses gefällt mir irgendwie nicht so doll. aber es gibt einen auszug aus einen lied von den onkelz, dass mich immer wieder glücklich macht.

    Spürst du nicht, dass du einzigartig bist?
    Siehst du nicht, die sonne scheint auch, die sonne scheint auch für dich!

    ("Mutier mit mir", Dopamin, Böhse Onkelz)

    Aber ich freu mich, wenn dir dieses gedicht hilft, hoffe, aber, dass du es nicht mehr brauchst!
     
    #2
    User 22358, 8 August 2005
  3. ankchen
    Gast
    0
    oh ich finde es wirklisch schön.....
    und vorallem regt es einem (bzw mich) zum nachdenken an......
    mhh aber ich glaube es wird bald verschoben werden :smile:
    und natürlich erstmal ein herzliches willkommen im forum :engel:
     
    #3
    ankchen, 8 August 2005
  4. 0815user
    0815user (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Onkelz haben schon geile Texte wo bei mir "Für immer" mehr zusagt als das oben gennannte.

    Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still, ich denke nach, über Dich und mein Gefühl.
    Ich hab Dich lange nicht gesehen, ist es das, warum ich leide?
    War es für immer, war es besser für uns beide?
    War'n wir auf der Flucht, sollte es so sein?
    War es zu intensiv, oder war'n wir nicht soweit?
    War es die Erlösung, der Weg ins Freie?
    Der Wind des Schicksals, oder nur das nicht verzeihen?

    Refr:
    Wir konnte ich so blind sein, wie konnt' ich glauben, ich kann seh'n?
    Hat Gott auf mich geschissen, oder warum ließ ich Dich geh'n?
    Wieder spüre ich diese Sehnsucht, Du bist schon lange nicht mehr hier.
    Sag mir, was hat Du getan, denn Dein Licht brennt immer noch bei mir.
    Für immer.

    Es war der Himmel und die Hölle, was wir uns gaben.
    Wir spielten mit dem Feuer, um so tiefer sind die Narben.
    Ein Traum ist kein verspechen, doch wir sind ziemlich hoch geflogen.
    Ging es um die Sterne, oder haben wir uns belogen.

    Der Sprung ins Leere, die Angst vor'm fallen.
    Das Entfachen des Feuers, das Sterben der Flammen.
    Wohin führen unsere Wege, wo bist Du in diesen Tagen?
    Ich kann Dich nicht verstehen, ich rufe Deinen Namen.
     
    #4
    0815user, 9 August 2005

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