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Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 11345, 19 Juli 2010.

  1. User 11345
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    nicht angegeben
    musste ich recht plötzlich und unerwartet meine Kate einschläfern lassen.
    Ich hatte ihn nahezu die hälfte meines Lebens. Ein Herz und eine Seele.

    Bisher ist kein einziger Tag vergangen an welchem ich nicht an ihn gedacht habe.

    Wie ist es euch ergangen? Ist euer liebes Tier schnell in "vergessenheit" geraten oder habt ihr auch ständig daran gedacht?

    Off-Topic:
    Bisher habe ich keine neue Katze, habe mir jedoch Gedanken darüber gemacht ob ich mir eine neue zulegen soll.
     
    #1
    User 11345, 19 Juli 2010
  2. User 50283
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Oh, das tut mir leid. Kater können einem bestimmt ganz doll ans Herz wachsen, die sind ja richtig verständige Kerlchen, und wenn man die dann auch noch so lange hat...

    Als unser Kater eingeschläfter wurde, habe ich das recht schnell vergessen, da ich erst knappe 3 Jahre alt war und sowieso noch kein Konzept vom diesem "Todesding" hatte.
    Als ich so ungefähr 11 oder eher 12/13 Jahre alt war, wurde mein Ganter eingeschläfert. Vorher hat er sich wochenlang mit einem rasant wachsenden Tumor herumgequält, zum Ende hin musste ich ihn sogar mit einer dieser riesigen Spritzen und breiiger Nahrung ernähren, da er nicht mehr normal Fressen konnte. Schließlich wurde er eingeschläftert, und ich habe fast ein Jahr lang jeden Abend geweint, wenn keiner mehr in meinem Zimmer war.
    Jetzt habe ich manchmal immer noch Sehnsucht nach ihm, zum Beispiel erinnere ich mich noch genau daran, wie es war, wenn seine mit Schwimmhäuten und langen Nägeln versehenen "Füße" ganz langsam über unsere gepflasterte Einfahrt watschelten. Zuerst hob er sie leicht an, wodurch sie sich zusammenzogen, dann bewegte er sich in einer fließenden Bewegung nach vorne, um die Ruder leicht abzustellen. Durch die Masse glitt der Körper noch ein wenig vor, bis er dann sie endgültige Position erreicht hatte, das Gewicht verlagerte und sich das Spiel wiederholte. Oder abends, wenn ich ihn (und seine etwas scheuere Frau) als Kind in den Stall bringen durfte, er sich auf die frischen Körner stürzte, anschließend in meine Arme kuschelte und sich schließlich auf dem raschelnden Stroh niederließ und durch leichte Stimmfühlungslaute signalisierte, dass es ihm gut ging. Ich bin überzeugt davon, dass es kein cooleres Haustier als ne Gans gibt :zwinker:.
     
    #2
    User 50283, 19 Juli 2010
  3. Bailadora
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    Ich denke heute noch manchmal an meinen Dicken, ein schwarzer Brummbär, der mich meine frühe Kindheit begleitet hat. Er war ein großer, stämmiger Kater - aber superlieb. Wir beide mussten nie viel reden, er war immer sehr entspannt und immer der Besonnenere von uns beiden, ein bisschen war es damals, als würde er stets wohlwollend auf mich herabsehen. Als ich 7 war, ist er plötzlich verschwunden - ich hoffe, zu einer lieben Familie :frown:

    Und andererseits hab ich auch jetzt meinen Liebling, meine süße Glückskatze. Wir sind uns so ähnlich: brauchen regelmäßig unsere Ruhe vor dem Trubel daheim, schmusen wie die Weltmeister und manchmal sind wir ein bisschen Prinzessin auf der Erbse. Mir blutet das Herz, weil ich sie zu Hause bei meinen Eltern lassen muss, wo zwei andere, junge Katzen ihr das Leben schwer machen (meine Eltern halten sich gern ihren Zoo) und ihr ihre wertvolle Ruhe rauben. Schließlich ist sie mit 11 Jahren ein altes Kätzchen und kann nicht mehr so gut mit Stress umgehen.
    Ich hätte sie gern hier bei mir, aber ich hab nur eine kleine 1-Zimmer-Wohnung - und in ihrem Alter nochmal Wohnort wechseln ist vermutlich nicht das Beste. Zumal ich wegen dem Studium auch oft nicht zu Hause bin, und einen geregelten Alltag hab ich auch nicht. So ein Kätzchen braucht das aber.
    Wenn sie stirbt, wird das auch schlimm für mich :frown:
     
    #3
    Bailadora, 19 Juli 2010
  4. munich-lion
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    Ich denke heute sogar noch an meinen Peterle -wenn auch nicht mehr täglich- der vor ca. 20 Jahren einfach nicht mehr nach Hause zurückkehrte, so dass sein Schicksal für immer ungeklärt blieb, was mir zusätzlich zu schaffen machte und immer noch beschäftigt.
    Es war der Kater meiner Oma, mit der ich eine Weile zusammenlebte und er war einfach unser Liebling. Total verschmust, aber mit eigenem Kopf, freiheitsliebend und total clever.

    Ich habe mir seitdem aber kein Haustier mehr angeschafft, weil ich oft nicht zu Hause bin und auch immer wieder verreise. Und eine reine Wohnungs/Hauskatze möchte ich nicht.
    Aber ich denke, dass es für dich gut sein könnte, wenn du dir wieder eine Katze (vielleicht sogar aus dem Tierheim...sie wird es dir bestimmt danken) zulegst.
    Das wird dir die Trauer nehmen, du hast wieder eine Aufgabe und siehst mehr Sinn in deinem Leben.
    Es wird eine andere Persönlichkeit besitzen, einen anderen Charakter wie ihr Vorgänger und du wirst sie wieder in dein Herz schließen bzw. es nicht als Ersatz ansehen - ohne das andere Katerchen je zu vergessen, denn das wird immer einen Platz dort besitzen, wo es jetzt noch so verdammt weh tut, wenn man an ihn denkt.
     
    #4
    munich-lion, 19 Juli 2010
  5. Manirando
    Manirando (28)
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    Single
    oh ja, als vor ca. 3 jahren mein hund gestorben ist, hab ich auch bitterlich geweint.. war nen golden retriever und sie wurde 13 jahre alt, hat mich also damals mein ganzes leben lang begleitet.. wir waren ein herz und eine seele und haben immer gekuschelt, gespielt und alles.. auch heute denke ich noch oft zurück an sie, wie sie mit unserer katze (die jetzt 10 ist) gespielt hat und die süßen fotos die wir von den beiden haben.. auch einige meiner passwörter (allerdings nur die unwichtigen) tragen ihren namen und ich hätte sie gerne wieder..

    einen hund kann ich mir leider nicht halten, da ich keinen huind in der wohnung halten will.. dafür habe ich mir eine katze (zusammen mit meiner ex-freundin) geholt, die ich auch sehr ins herz geschlossen habe und sie mich auch.. glaub ich kann gar nicht ohne ein tier um mich zu haben <3 deswegen ist es natürlich immer schwer, wenn eines gehen muss..
     
    #5
    Manirando, 19 Juli 2010
  6. Cassis
    Cassis (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Meine Katzen und mein Pferd leben bisher glücklicherweise noch...
    Aber an meine Meerschweinchen denke ich sogar heute noch sehr oft zurück. Nachdem die beiden schon ungefähr 7 oder 8 Jahre tot sind natürlich nicht mehr täglich aber doch immer mal wieder.
    Ich habe auch schon Angst vor dem Tag, an dem ich eine meiner Katzen oder mein Pferd gehen lassen muss...

    Und: ich habe mir immer wieder Tiere zugelegt. Und sollte mein Pferd oder eine meiner Katzen dann wirklich sterben würde ich mir jederzeit wieder ein Tier zulegen, meine Tiere sind alle vom Tierschutz und ich bin mir sicher, sie würden ihren guten Platz dann gerne weitergeben :herz:

    Ich hab da mal ein schönes "Testament" gelesen:

    Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
    um ihr Heim und alles, was sie haben
    denen zu hinterlassen, die sie lieben.

    Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
    wenn ich schreiben könnte.

    Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
    würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
    meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
    mein weiches Kissen, mein Spielzeug
    und den so geliebten Schoß,
    die sanft streichelnde Hand,
    die liebevolle Stimme,
    den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
    die Liebe, die mir zu guter Letzt
    zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
    gehalten im liebendem Arm.

    Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
    "Nie wieder werde ich ein Tier haben,
    der Verlust tut viel zu weh!"

    Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
    und gib' ihr meinen Platz.
    Das ist mein Erbe.

    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
    was ich geben kann.

    (Margaret Trowton)
     
    #6
    Cassis, 19 Juli 2010
  7. Schnucki
    Schnucki (33)
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    nicht angegeben
    Ich habe noch nie ein Haustier das mich in meinem Leben begleitet hat vergessen. Egal ob ichs Jahre hatte oder nur Monate. Ob es eine meiner Katzen war, oder Hamster oder Meerschweinchen oder Kaninchen...
     
    #7
    Schnucki, 19 Juli 2010
  8. User 11345
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    Danke für eure Antworten. Zum Teil sind sehr traurige Erlebnise dabei, welche auch irgendwie schön sind. Das Erlebnis mit dem Ganter kenne ich einwenig. Ich hatte selbst mal Hühner und mein eigenes sehr großes Huhn was schon fast so groß wie eine Gans war :smile:

    Ich war bis zum Ende bei ihm. Er ist schnurrend gestorben.
    Ebenfalls wie Cassis hatte ich Angst an dem Tag an dem er sterben würde. Ich hatte immer eine dunkle Vorahnung und habe mich bereits ein Jahr vor seinem unerwartenden Tod mit dem Thema Euthanasie bei Kleintieren beschäftigt. Von daher wußte ich bereits was mich erwarten würde und wußte welche Fragen ich stellen muss um sicher zu gehen, dass es so ist wie ich es wünsche - wobei das in Dt. mittlerweile Standard ist. Das hat mir zumindest die medizinischen Ängste genommen.

    Munich-Lion hat es richtig erkannt, ersetzen kann man ihn nicht. Aber genausowenig all meine anderen Katzen. Jedes Tier ist einzigartig. Übrigens waren fast alle meine Katzen aus dem Tierheim. Lediglich zwei haben wir von einem befreundeten Bauern bekommen. Die nächste Katze würde ebenfalls wieder aus dem Tierheim sein. Aber mmh. Es ist irgendwie nicht so einfach. Derzeit freue ich mich eigentlich jedes Mal wenn ich die Nachbarskatzen sehe. Aber irgendwie auch traurig wenn ich den Spielkameraden von meiner Katze sehe. Neulich war er hier im Haus und hat ihn überall gesucht. Überall geschnuppert. Und konnte meinen Kater nicht finden :frown:

    Echt traurig. Denn sein Spielkamerad wurde vor 2 Jahren einfach mit in eine neue Wohnung genommen. Mein Kater hat ihn damals ebenfalls gesucht und konnte ihn nicht finden. Und eines Tages war sein Spielkamerad wieder da. Die Besitzer sind mit ihm am anderen Wohnort nicht klar gekommen. Und so haben sie ihn an einen anderen Nachbarn von uns geschenkt. War ein schönes Wiedersehen nach ca. einem Jahr des getrennten Wohnens. Die beiden sind wieder sehr aufgeblüht. Schliefen wieder zusammen auf dem Dach und und und. Und nun sind sie nach einem Jahr erneut getrennt. Diesmal für immer :|
     
    #8
    User 11345, 20 Juli 2010
  9. Lily87
    Gast
    0
    Ich habe in den letzten 11 Monaten einen Hund, einen Kater, eine Katze und einen Hasen verloren, alle schon sehr alt. Ich bin mit allen 4 aufgewachsen, vergessen werde ich sie nie und ich trauere noch (das letzte Tier ist vor 3 Monaten gestorben).

    Vor allem beim Kater sitzt der Schmerz tief.

    :knuddel:
     
    #9
    Lily87, 20 Juli 2010

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