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Angst vor dem Tod?

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von Babyboo_, 26 Juli 2010.

  1. Babyboo_
    Babyboo_ (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Hallo liebe Comunnity.

    Ich stelle mir oft die Frage was wohl danach kommt und wie es sich anfühlt.
    Weil ich mir einfach nicht vorstellen kann das ich einfach nicht mehr da bin, nichts denke, nichts sehe und das ganze.

    Um ehrrlich zu sein habe ich auch etwas Angst vor dem Tod. :frown:
    Ich weiß zwar das es zum lauf des lebens gehört aber trotzdem fällt es mir schwer damit klar zu kommen.

    Jetzt wollte ich mir mal anhören wie ihr über das Thema denkt und wie ihr zu diesem steht.
     
    #1
    Babyboo_, 26 Juli 2010
  2. capricorn84
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Mir ist das egal. Ich denk da nicht zuviel drüber nach weil das macht mich echt ängstlich. Ich leb mein Leben und wenn ich sterbe dann sterbe ich und aus basta.
     
    #2
    capricorn84, 26 Juli 2010
  3. Peter007
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich sympathisiere sogar sehr mit dem Tod. Mich reizt die Vorstellung der Nichtexistenz. Genau das wovor du Angst hast, nichts sehen, hören etc klingt für mich total angenehm.

    Ich habe lediglich Angst schmerz- und qualvoll zu sterben. Das Todesstadium an sich ist für mich was gutes.
    Würde trotzdem nie nachhelfen.
     
    #3
    Peter007, 26 Juli 2010
  4. donmartin
    Gast
    1.903
    Der Tod gehört dazu. Klar. Ich habe auch keine Angst vor ihm selber - es ist ja das Einzige, was niemand vorhersagen kann - und das Einzige, was zu 100% jeden trifft.

    Angst habe ich vor der Art und Weise, wie der Tod einen ereilen könnte. In Krankheit und nicht mehr selbstbestimmt und quälend?

    Es macht mich traurig.Angst habe ich nicht. Nur - dazu liebe ich das Leben zu sehr und mit Allem was um mich herum passiert.
    Angst habe ich noch davor, nicht alle so behandelt zu haben und/oder jemanden vergessen zu haben um ruhigen Gewissens ins Gras zu beissen.

    Daher - lieber genießen und sich zu Lebzeiten freuen, gut mit allen auskommen und vor Allem denen, die man gern hat, das auch zeigen. Dann ist es zwar immer noch Endgültig - aber ich für mich KANN der Zeit etwas gelassener entgegensehen.
     
    #4
    donmartin, 26 Juli 2010
  5. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    Single
    ich hab keine angst vor dem tod.. nur vor dem sterben
     
    #5
    Beastie, 26 Juli 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  6. Tonto
    Tonto (29)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    So geht's mir auch.
     
    #6
    Tonto, 26 Juli 2010
  7. cartridge_case
    Benutzer gesperrt
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    0
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    vergeben und glücklich
    was war denn davor? :zwinker:
     
    #7
    cartridge_case, 26 Juli 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  8. Sunflower84
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    Eben: Vmtl. denkst du nicht mehr. Deswegen merkst du ja auch nicht, dass du nichts mehr siehst etc. Es ist einfach gar nichts mehr.
    Zumindest stelle ich mir das so vor. Deswegen habe ich auch keine Angst davor. Ich glaube, dass danach für mich einfach nichts mehr ist, dass ich einfach gar nichts mehr fühle, gar nichts mehr mitbekomme. Keine Schmerzen, keine Trauer, kein Gefühl, etwas verpasst zu haben, einfach gar nichts.

    Ist natürlich eine Glaubensfrage.
     
    #8
    Sunflower84, 26 Juli 2010
  9. Lily87
    Gast
    0
    Ja, große Angst. So groß, dass ich nicht gerne über das Thema rede.
     
    #9
    Lily87, 26 Juli 2010
  10. krava
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    Ich auch.
    Vor allem davor, dass es zu früh sein wird und ich nicht alles geregelt hab bis dahin.
     
    #10
    krava, 26 Juli 2010
  11. User 44981
    User 44981 (29)
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    Ich glaube, dass ich nach meinem Tod einfach nicht mehr existiere, so dass es nichts gibt, das etwas fühlen, sehen, spüren oder hören könnte. Es ist dann einfach aus. - Und diese Vorstellung finde ich überhaupt nicht beängstigend. Im Gegenteil: Ich finde sie viel angenehmer und beruhigender als jede Vorstellung von irgendeinem Leben nach dem Tod.
    Ich weiß überhaupt nicht, wie es möglich ist, vor dem Zustand der eigenen Nichtexistenz Angst zu haben.

    Ich habe auch keine Angst davor, zu früh zu sterben... denn auch dann ist es eben einfach vorbei. Wovor soll ich mich denn fürchten, wenn ich als Toter nicht mehr da bin und somit weder positive, noch negative Gefühle haben kann?

    Nur eine Vorstellung ist für mich beängstigend: Langsam und qualvoll zu sterben.
     
    #11
    User 44981, 26 Juli 2010
  12. MySelf1984
    Gast
    0
    Vor dem Tod selber nicht, aber vor der art und weise wie ich vlt sterbe, vor schmerzen ect.

    Die größte angst habe ich davor das jemand stirbt, dir mir sehr nahe steht, denn zum glück blieb mir das bisher erspart. Ich kann mir einfach nicht vorstellen wie ich jemals drüber hinweg kommen sollte wenn meine eltern sterben, mein mann oder meine geschwister....darf ich garnicht weiter drüber nachdenken
     
    #12
    MySelf1984, 26 Juli 2010
  13. JackoHDL
    Gast
    0
    Ich habe Angst vor dem Tod!
     
    #13
    JackoHDL, 26 Juli 2010
  14. Sunflower84
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    Verheiratet
    So geht's mir auch.
     
    #14
    Sunflower84, 26 Juli 2010
  15. BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Geht mir genauso.

    Es würde mich bekümmern, wenn ich manche Dinge unvollendet zurücklassen würde (z.B. Kinder haben und sterben, bevor diese groß geworden sind), oder wenn mein Tod einem nahestehenden Menschen einen schweren Schlag versetzt, ansonsten fände ich es vor allem schade. Schade, dass ich aus diesem Leben scheide, dass mir eigentlich ganz gut gefällt, aber dann wäre es so und ich würde mich damit abfinden und abschließen. Gerne noch einmal die Menschen sehen oder hören, die ich liebe. Und dann gehen.

    So stelle ich mir es vor... natürlich kann ich nicht wissen, ob ich im Angesicht des Todes ganz anders darüber denken würde.
     
    #15
    BrooklynBridge, 26 Juli 2010
  16. Babyboo_
    Babyboo_ (24)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    3
    vergeben und glücklich
    Oh ja davor habe ich auch sehr große Angst!!
    Erst vor 1 Woche ist der Vater von einem Freund gestorben und er ist jeden Tag draußen mit Freunden,
    redet ganz normal darüber!
    Ich persöhnlich könnte das nicht!
    Ich würde wahrscheinlich wochenlang in meinem dunklen zimmer sitzen und einfach nur weinen besonders bei meiner mutter,schwester, oma
    Oh man daran will ich garnicht denken
     
    #16
    Babyboo_, 26 Juli 2010
  17. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Ich kriege ja schon leichte Panikwellen, wenn ich den Thread lese :zwinker: Ja, ich habe große Angst und dass eigentlich schon, seit ich ca. 7 bin und das erste mal auf die Idee kam, dass wir alle sterben.

    Damals hat es mich beruhigt, dass meine Mutter mir sagte, dass das noch weit weg ist und ich alles im Leben erreichen kann und dann später auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann. Ich habe meinen Opa gefragt, er sagte, dass er dann irgendwann so alt ist, dass er nicht mehr leben möchte und dann keine Angst mehr hat. Sein schlimmer Krebstod hat das aber verhindert - er ist eben nicht alt und in Ruhe gestorben, sondern sehr krank und gequält, er sah schlimm aus. Hat mir also auch nicht geholfen :frown:

    Dann habe ich die Idee gefunden, dass ich die Zeit, als ich noch nicht gelebt habe, ja auch nicht schlimm fand, weil ich ja eben nicht da war. Außerdem die Vorstellung, ewig zu leben - die gefällt mir nicht wirklich, da ich den Kreislauf schön finde, Kindheit, Jugend, Erwachsen... die verschiedenen Stadien von Einschulung zum ersten Job, selber Kinder bekommen... alles Dinge, die ich so gut finde, wie sie sind und eben die Hoffnung, dass die Angst im Alter nachlässt.

    Trotzdem holt es mich dauernd ein. Ich habe so ca. alle 1-2 Monate regelrechte Panikattacken, wo ich glaube, keine Luft zu bekommen. Da ich keinen Glauben habe, gibt es nichts, woran ich mich klammern kann und keine "Lösung", die mich zufrieden stellt. Und dann kommt natürlich auch noch die Angst vor dem Tod naher Angehöriger dazu, bei manchen kann ich mir gar nicht vorstellen, dass diese tot sein könnten, soviel Angst macht es mir. Einfach, weil ich ein riesiger Familienmensch bin und das alles brauche - alleine die Tatsache, dass meiner Oma die Geschwister wegsterben finde ich so schlimm, das kann ich mir gar nicht vorstellen.
    Am Schlimmsten hatte ich das mal unter Einnahme einer Pille, da stand ich Samstags in einer Einkaufsstraße und dachte "In 100 Jahren seit ihr alle tot, alles was ihr euch einkauft, interessiert dann niemanden mehr und keiner wird wissen, dass ihr heute hier seid" - das fand ich total beklemmend.

    Dazu kommt dann auch noch so ein Gefühl von Sinnlosigkeit und 1000 Fragen, die mir keiner beantworten kann - warum sind wir hier, wieso gucke ich durch diese Augen, was machen wir auf dieser Erde, wieso bin ich in Deutschland und wieso überhaupt das Alles? Wenn ich mich dann noch frage, wie das Ganzen z.B. für Tiere aussieht, finde ich alles noch sinnloser....das klingt vielleicht albern, aber ich habe z.B. jahrelang Nagetiere gehalten und wenn diese dann 2,5 Jahre leben, dabei aber einen total ausgeprägten Charakter haben und alle unterschiedliche Vorlieben, dann fragt man sich, wieso?? Wieso mag eine Ratte Bananen und die andere schmeißt sie dir hinterher? Wenn es "nur" Tiere sind, wieso haben sie diese Vorlieben? Welchen Sinn macht es, dass sie Bananen mögen, wenn sie in 2 Jahren tot in meinem Garten liegen? Wenn interessiert es dann, ob ich sie gut oder schlecht gehalten habe und ihnen Bananen gegeben habe, oder nicht?

    Das klingt jetzt vielleicht alles etwas komisch, aber das sind eben alles Gedanken, die mir keiner beantworten kann. Man steht nachts auf dem Feld, guckt sich die Sterne an und weiß eigentlich nichtmals, wieso wir einen Himmel haben, wieso wir hier rumlaufen und wieso ich nicht merke, dass sich die Erde dreht :zwinker:

    Wenn dann noch die medizinischen Erkenntnisse dazu kommen, Hirnforschung, Genforschung etc. und ich z.B. merke, dass eine unterschiedliche Dosierung meiner Schilddrüsenhormone innerhalb von wenigen Wochen auch charakterlich einen neuen Menschen aus mir macht, dann frage ich mich, was mich eigentlich überhaupt AUSmacht, was besonders an mir ist - denn letztlich ist es doch das, an was ich mich klammere, dass ich was "eigenes" bin, einmalig und dass sich die Welt doch für meine Sicht irgendwo "um mich" dreht, dass ich aus meiner Sicht eben Dreh- und Angelpunkt dieser Wahrnehmung bin - wenn man das alles beliebig ändern kann, was bleibt dann noch?

    Also mich überfordert sowas eigentlich ständig und deshalb versuche ich, nicht darüber nachzudenken.
     
    #17
    User 20579, 26 Juli 2010
  18. MsThreepwood
    2.424
    Nein, ich hab vor geraumer Zeit die Angst vor dem Tod verloren.
    Ich bin sogar interessiert, an dem "was kommt danach". Ob ich wirklich gar nicht mehr existiere (dann braeuchte ich ja erst Recht keine Angst haben), oder ob es doch noch eine Verwendung fuer Geist und Seele gibt und wie das dann aussieht.
     
    #18
    MsThreepwood, 26 Juli 2010
  19. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Ich habe keine Angst vor dem Tod. Schliesslich musste ich dem Sensenmann schon einige Male in meinem Leben in die Augen schauen, konnte ihm bisher aber immer noch von der Schippe springen.

    Aber der Tod holt uns eh alle ein - früher oder später. Es kann morgen schon vorbei sein. Deshalb lebe ich mein Leben, so gut es nur geht.

    Bin wirklich glücklich darüber, das 40. Lebensjahr überhaupt erreicht zu haben - wobei mir als Kind die Ärzte sich fast einig waren, dass ich das 8. Lebensjahr nicht mehr erreichen würde.

    Nein, Angst habe ich nicht. Der Tod gehört zum Leben dazu und ist eigentlich nur das Gegenstück der Geburt. Vor der Geburt wussten wir ja auch nicht, was davor war.

    Im Grunde ist das Leben eine Zwischenpassage vom Nichts (Geburt) zum Nichts (Tod).
     
    #19
    User 48403, 26 Juli 2010
  20. blubbl
    blubbl (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    192
    103
    3
    vergeben und glücklich
    Ich habe Angst!

    Vor dem Sterben und vor dem Tod. Bin vor 4 Wochen 6 std an der Wirbelsäule operiert worden, was danach kam war echt nicht feierlich.
    Ich wurde im Aufwachraum wach, das wusste ich aber nicht, ich war quasi noch in meinem Körper gefangen und kam dadurch zu Bewusstsein, dass ich merkte, dass ich keine Luft bekam! Ich war da wach in meinem Körper und konnte nicht atmen und mich nicht rühren und wusste ja auch garnicht, dass ich schon im Aufwachraum war, weil ich die Augen nicht aufbekam. Ich dachte ich müsse irgendwie darauf aufmerksam machen, dass ich gerade ersticke( die haben ja auch Monitore, aber daran denkt man leider dann nicht), ich strengte mich total an um mich irgendwie zu rühren und NICHTS ging:eek: währenddessen wurde die Luft immer knapper, dann wurde ich doch wach, musste aber als ich wach war noch ca 1 std an jeden Atemzug denken, weil der Atemreflex irgendwie nicht funktionierte, das war sehr merkwürdig.
    später erfuhr ich dann, dass ich in der Narkose einen Asthmaanfall hatte, na super.
    Das alles war eine scheußliche Erfahrung und ich hatte noch nie in der Form Todesangst.
    Ich habe aber schon öfters Todesangst gehabt, einmal als ich bei 40 c im Schatten mit einer Endokarditis wandern war und dass auch nochin einem Land wo man mich nicht so schnell hätte retten können und einmal als ich Verdacht auf Lymphknotenkrebs hatte. Eine dieser Erfahrungen hätte vollkommen ausgereicht um mir zu zeigen wie wichtig mir mein Leben ist.:mad:
     
    #20
    blubbl, 26 Juli 2010

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