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Angst vor Hunden

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Linguist, 26 Januar 2008.

  1. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hat hier noch jemand "Angst vor Hunden"? Also ich leider ja. Allerdings keine totale Phobie... Wenn ich jemanden besuche der einen Hund hat, dann hab ich normalerweise keine Probleme. Das Gebelle zur Begrüßung ist mir zwar extrem unangenehm, aber dann hörts ja auch wieder auf und der Hund will sogar gekrault werden.

    Mir fällt das nur extrem auf, seitdem ich mich mal zum laufen durchgerungen habe. Ich laufe halt normal durch die Straßen mit mp3-Player auf den Ohren und ich fühle mich extrem unsicher. Wenn ich im dunkeln laufe (lässt sich zu der Jahreszeit kaum vermeiden), dann bin ich total schreckhaft und jeder Busch oder Schatten lässt mich extremst zusammenzucken. Meine absolute Horrorvorstellung ist ein Hund, den ich ja praktisch mit meinem laufen noch animiere mich anzuspringen, und weit und breit kein Herrchen in Sicht. Ich weiß das das selten passiert, aber ich habe da einfach so Angst vor. Oder das ich wegen meiner mp3 Musik den Hund von weitem nicht bellen höre und er dann z.B. an den Zaun springt und mich anbellt. Ich weiß, er kommt mir nicht zu nahe, aber alleine vor der Schreck ist schlimm genug.

    Deswegen lauf ich schon morgens um 6 Uhr, da ist die Chance sehr gering das ich einem Hund über den Weg laufe. Ich hasse das, dabei hätte ich sogar selber gerne einen Hund. Aber die Angst vor Hunden die aggressiv sind ist einfach zu groß... Und angesichts der Menge an Haltern die z.B. nicht die Hundeschule besuchen auch irgendwo berechtigt.

    Grüße... Ein verängstigter Linguist :kopfschue
     
    #1
    Linguist, 26 Januar 2008
  2. Hygormeter
    Hygormeter (29)
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    Single
    Therapie?
    Versuch doch mal ne schrittweise Desensibilisierung...
     
    #2
    Hygormeter, 26 Januar 2008
  3. User 67771
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    vergeben und glücklich
    Nun ja, nicht jeder Hund, der nicht in der Hundeschule war, ist automatisch aggressiv oder springt jeden an, nur weil er vorbeiläuft.:zwinker:


    In was für einer Gegend wohnst du denn, dass da die "Gefahr" besteht, auf freilaufende Hunde zu stoßen?
    Ließe sich nicht vielleicht die Laufstrecke auf "ungefährliche" Wege umleiten?
     
    #3
    User 67771, 26 Januar 2008
  4. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Ich wohne in einer Großstadt, aber in einem Stadtteil der Dorfcharakter hat. Keine Plattenbauten, nur Ein- u. Zweifamilienhäusern mit angeschlossenen Gärten. Einige haben hier Hunde... Naja ich habe meine Route extra so gelegt das ich fast nur durch Straßen laufe, auf Feldwegen ist die "Gefahr" denke ich größer. Alternativ könnte ich noch auf einem Friedhof laufen, aber da gehen Hundehalter auch oft Gassi.

    Wenn die Kasse sowas übernimmt, wäre es eine gute Möglichkeit.
     
    #4
    Linguist, 26 Januar 2008
  5. babyStylez
    babyStylez (26)
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    nicht angegeben
    Mhh.. also wenn du durch normale Straßen läufst ist es doch eher unwahrscheinlich, dass dir ein freier Hund begegnet oder?

    Bei mir hier zu hause wärs schon gefährlicher.. Wohne direkt am Feld.

    Hattest du denn schon mal schlechte Erfahrungen mit einem Hund ? (sry falls ichs übersehen hab ^^)
     
    #5
    babyStylez, 26 Januar 2008
  6. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Naja, selbst die kleinste Warscheinlichkeit macht mir Angst.
    Hatte mal eine schlechte Erfahrung mit 7-8 Jahren gemacht. Damals bin ich mit meinem Vater in Frankreich die Dünen entlang gewandert. Wir haben nicht gemerkt das wir ein Grundstück betreten haben und nach 1-2 Minuten rannte und bellend ein American Stafford entgegen. Ich hab das damals garnicht realisieren können und wollte erst weglaufen. Mein Vater hat mich dann festgehalten und ist dem Hund dann "entgegen getreten". Der Hund hat nur gebellt und die Zähne gefletscht und dann kamen die Herrchen und haben den Hund an die Leine genommen. Das war schon übel :geknickt:
    An sich spiel ich sogar gerne mit Hunden die ich kenne und von denen ich weiß das die mir nie was böses wollen würden.
     
    #6
    Linguist, 26 Januar 2008
  7. babyStylez
    babyStylez (26)
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    nicht angegeben
    Mhh komisch. Weil eigntlich scheinst du ja Hunde zu mögen.. Wenn du sogar selbst gerne einen hättest.
    Klar hab ich auch Angst vor Hunden wenn sie bellen etc.. mich anspringen oder sogar angreifen wollen.. aber irgendwie... äußert sich das nicht so oft. Da, wenn die Hunde an der Leine sind, ich damit irgendwie kein Problem hab.
     
    #7
    babyStylez, 26 Januar 2008
  8. User 53463
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    vergeben und glücklich
    ....
     
    #8
    User 53463, 27 Januar 2008
  9. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Sowas kann ich nicht verstehen, genau sowas macht mir dann Angst! Man muss eben darauf vertrauen können das der Hund erzogen ist, denn große Rassen können einem erwachsenen Mann umhauen. Ich habe auch immer das Gefühl die können meine Angst riechen.

    Ich verstehe auf der anderen Seite auch die Hundehalter, schließlich brauchen die Tiere auch ihren Auslauf und wollen nicht nur an der Leine hängen. Aber immer die Aussage "Der tut doch nichts", dass beruhigt mich nicht!

    Ich versuche in Zukunft bei Tageslicht zu laufen, nur ist das unter der Woche fast unmöglich. Ehrlich gesagt will ich auf Dauer nicht immer auf Asphalt laufen, denn das geht ganz schön in die Beine und ist auf Dauer auch langweilig.
     
    #9
    Linguist, 27 Januar 2008
  10. klatschmohn
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    Es ist nur so eine Idee, aber ich bin auch weit schreckhafter, wenn ich mit meinem MP 3 Player durch die Stadt laufe. Dann kannst du dich auf einen deiner wichtigsten Sinne nicht verlassen, nämlich dein Gehör- ich meine, ich verstehe ziemlich gut, dass du lieber mit Musik joggen gehst.. ich höre auch lieber musik, wenn ich draußen unterwegs bin.

    Aber ich merke, dass ich viel "ruhiger" bin, wenn ich keine Musik höre.. sicher ist das "Kernproblem" ein ganz anders, aber vielleicht kannst du es ja mal ausprobieren die Musik leiser zu stellen oder einmal ganz darauf verzichten und sehen, wie es dir dann geht.

    Isz nur so ne Idee :zwinker:
     
    #10
    klatschmohn, 27 Januar 2008
  11. [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    also ich hatte schon mal einen größeren Hund und zur Zeit geh ich mit einer kleinen Rasse zur Hundeschule :smile2: ..

    nun ja, gestern stand der Waldspaziergang auf der Karte und wir tapsten dort eben durch - alle Hunde (nen Collie Mix, Labrador, Toypudel und mein kleiner Malteser-Toypudel) an der Leine! aber alle die uns entgegen kamen hatten ihre Hunde eben nicht an der Leine..

    Manche! haben geschaltet und ihren ebenso angeleint aber viele liefen auch einfach so durch uns durch und guckten nicht mal nach was ihr Hund macht - es war keiner agressiv.. aber denn noch auch als Hundehalter hat man Probleme mit fremden Hunden.. eben weil man den fremden gar nicht einschätzen kann..

    Wichtig ist aber sich aufrecht! dem Hund entgegen zu stellen und nicht die Flucht zu ergreifen (im Kopf halt.. ).. man kann die Situation natürlich verlassen, aber nicht vor lauter Panik rennen... mal davon abgesehen dass der Hund so oder so schneller ist als wie du :zwinker:

    In der Regel brauchst du die Hunde die dir entgegen kommen bzw. über den Weg laufen nicht zu beachten!! Lauf einfach weiter als wären sie nicht da.. dann haben sie meist auch kein Interesse an dir.. und nicht stehen bleiben.
     
    #11
    [sAtAnIc]vana, 27 Januar 2008
  12. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Das ist bei mir mehr son psychisches Ding. Laute Musik übertönt meine Schritte und meine schwere Atmung und ich fühl mich dadurch besser :zwinker: Naja, ich probiers mal.
     
    #12
    Linguist, 27 Januar 2008
  13. klatschmohn
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    Wahrscheinlich liege ich total falsch :grin: Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Bwewusstsein und auch das Unterbewusstsein ruhiger sind, wenn alle Sinne verfürgbar sind.

    LG und viel Glück

    (wenn ich zum Beispiel Nachts oder spät Abends alleine durch die Stadt laufe höre ich keine Musik, weil ich Angst habe, dass ich irgendwelche Geräusche nicht höre und überrascht werde. Wenn du nicht ganz so laut Musik hörst fühlst du dich vielleicht doch etwas sicherer... )
     
    #13
    klatschmohn, 27 Januar 2008
  14. Lily87
    Gast
    0
    1. meine Hunde waren auch nicht in der Hundeschule und sind erzogen

    2. große Hunde sind meistens nicht so agressiv wie kleinere, weil die gerade Riesenrassen gutmütig sind

    3. ein Hund spürt, wenn Du Angst hast, also verhalte Dich ruhig, wenn Dir einer begegnet, ja nicht Panik bekommen

    Hunde werden agressiv durch falsche Erziehung. Wenn ein Hund zB geschlagen wird.

    Die Besitzer von freilaufenden Hunden würde ich anzeigen, btw.
     
    #14
    Lily87, 27 Januar 2008
  15. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Geb ich dir Recht.

    Mag ja stimmen, aber ehrlich gesagt ist mir ein aggressiver, nichtmal kniehoher Pudel lieber als ein gutmütiger Rottweiler der mir bis zur Taille geht. Ob mir ein Hund nun aus Gutmütigkeit oder Böswilligkeit entgegen stürmt ist mir dann auch relativ wurscht...

    Das hab ich schon so oft versucht, leider klappt das in den seltensten Fällen. Bei einem kleinen Pudel ist das ja kein Problem, da hab ich ja auch die körperliche Übermacht und mir kann garnix passieren und diese Selbstsicherheit strahl ich dann natürlich auch aus. Aber bei großen Hunden wie Rottweilern, American Stafford, Dobermann etc. klappt das einfach nicht, weil ich schon im Unterbewusstsein weiß "Wenn der will könnte der mich jetzt zerfleischen, ich hätte garkeine Chance" und da einen kühlen Kopf zu bewahren ist echt schwer. Da bleib ich dann wie angefesselt stehen und tu garnichts.

    Ja, aber woher weiß ich was der Halter hinter verschlossenen Türen macht? Klar, die Warscheinlichkeit liegt irgendwo bei 1-2% einem aggressiven Hund zu begegnen, aber wenn so ein Hund, der schon als Wolf durchgehen könnte, auf dich zurennt, machste dir darüber keine Gedanken.

    Ist das verboten?!
     
    #15
    Linguist, 27 Januar 2008
  16. Lily87
    Gast
    0
    Zumindest bei uns in Österreich gilt Leinen- oder Maulkorbzwang für Hunde (ich glaub ab einer bestimmten Schulterhöhe, mein Cocker Spaniel jedenfalss darf ohne Leine herumlaufen, aber nicht ohne Aufsicht).

    Also ich kann einen agressiven Hund von einem friedlichen unterscheiden, ich habe relativ viel Erfahrund mit Hunden.

    Ein agressiver Hund bellt anders, als ein Friedlicher. Er fletscht die Zähne, knurrt.

    Ich vermute mal, dass nicht soviele "böse" Hunde bei Dir herumlaufen, also bräuchtest Du eigentlich keine Angst haben. Aber Du hast welche, und das was Du geschildert hast, kling irgendwie schon nach Phobie, vl kannst Du das behandeln lassen?
     
    #16
    Lily87, 27 Januar 2008
  17. User 50283
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    nicht angegeben
    Ich kann dich gut verstehen, mir geht es genauso. Besonders aggressiv werde ich, wenn Herrchen oder Frauchen dann noch aus der Entfernung beschwichtigend "der tut doch nichts!" brüllt. Wenn es sich um Fiffi handelt gehts noch, aber bei Bello werde ich unangenehm. Absolut dreist, was sich manche Hundebesitzer herausnehmen. Gut möglich, dass ihr Köter wirklich der netten Sorte angehört, nur leider lässt sich das so schlecht beurteilen, wenn der bellend und Zähne fletschen ("der will doch nur spielen!") um einen herumspringt.
    Wie oft habe ich erlebt, dass mehrere 100 Meter entfernt drei Personen ins Gespräch vertieft entlang spazieren, während ihre Töle mir in sicherer Entfernung - selbstverständlich außer Hörweite - das Leben zur Hölle macht. Einfach unverschämt, was wäre, wenn da ein kleineres Kind des Weges gelaufen kommt und Panik bekommt, vor dem Hund wegläuft und das Mistvieh zuschnappt?!
    Ich halte deine Angst für vollkommen berechtigt, einem Großteil der Hunde tut man damit sicherlich unrecht, da es sich um friedliche Tiere handelt, die wirklich nur spielen wollen. Nur leider kann mans vorher nicht wissen. Das Problem liegt nicht bei dir, sondern bei den nachsichtigen Besitzern.
     
    #17
    User 50283, 27 Januar 2008
  18. Die_Kleene
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    vergeben und glücklich
    Was hälst du davon, wenn du mal in eine Hundeschule gehst und da mal ein bisschen dem Unterricht zuguckst. Vielleicht kannst du ja sogar ein bisschenmit dabei sein, dh. bei den Hunden rumlaufen etc.
    Dabei würdest du mit oft jugen, "wilden" Hunden in Kontakt kommen und würdest vor allem lernen, Tiere besser einzuschätzen.

    Ich kann bei Hunden eigentlich sofort entscheiden, ob der nun lieb ist oder mir eher was böses will und kann mich dann entsprechend verhalten. Dieses Wissen gibt mir genug Sicherheit, sodass ich auch vor den Tieren selbstbewusst auftreten kann und eigentlich gar nicht in die Situation komme, dass ich mich von einem Hund bedroht fühle.

    Wie du schon vermutet hast- Hunder können deine Angst "riechen" und wenn du keine Angst mehr hast, dann bist du auch nicht mehr ihr "Opfer".
     
    #18
    Die_Kleene, 27 Januar 2008
  19. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Rational betrachtet laufen hier sicher kaum aggressive Hunde herum.
    Phobie würde für mich ja die komplette Ablehnung von Hunden bedeuten, ich denke das es einfach eine Angst ist, entstanden aus schlechten Erfahrungen.

    Das wäre gut, vielleicht muss ich dafür ja nichtmal was bezahlen.
    Ich spreche die Tage mal mit meiner Krankenkasse. Vielleicht bezahlen die mir einen Kurs denn das beeinflusst ja schon meine Lebensqualität. Außerdem bin ich privatversichert, die Chancen stehen also nicht schlecht :tongue:

    Dann bin ich ja nichtmals alleine :engel: Ich find's nur blöd, da ich Hunde an sich sogar total gerne mag und es einfach eine Menge Spaß macht mit ihnen zu spielen.
     
    #19
    Linguist, 27 Januar 2008
  20. Lily87
    Gast
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    Ich finde es völlig verantwortungslos wenn man einen Hund herumlaufen lässt, ohne wirklich darauf zu achten, was er tut.

    Einen Hund muss man stets im Auge behalten, und noch vor dem Hund Katzen, andere Hunde und auch Menschen sehen, damit man rechtzeitig reagieren kann. Man weiß nie, wie Tiere/Menschen auf den Hund reagieren, deshalb schaue ich stets, dass meine Hund nicht einfach so zu Tieren/Menschen hinlaufen.

    Meine Hunde sind das Gegenteil von agressiv, aber es kommt schon mal vor, dass sich Menschen davor fürchten. Da bringt ein "der tut doch nichts" wenig.

    Ich persönlich habe vor keinem Hund Angst, auch wenn der mich anknurrt und die Zähne fletscht. :grin:

    Ein zähnefletschender Hund will nicht nur spielen :zwinker:
     
    #20
    Lily87, 27 Januar 2008

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