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Angst vor Hunden

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Linguist, 26 Januar 2008.

  1. Mephorium
    Mephorium (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Auch wenn ich nicht jogge. Ich kann es durchaus nachvollziehen, weil ich auch ziemliche Angst vor Hunden habe.

    Da kann es sein, dass ich die Straßenseite wechsel, wenn ich weiter vorn sehe, dass mit ein Halter mit Hund (egal ob angeleint oder nit) entgegenkommt oder ich auch hinter meiner Freundin laufe um nicht so nah an dem zu sein. Ich mag aber Hunde auch nicht und würde mir niemals im Leben einen anschaffen wollen.

    Klar kann man da was desensibilisieren oder therapieren, aber das würde nix dran ändern, dass einen die Viecher trotzdem (irgendwann mal) anspringen (ob spielen oder nicht ist mir dabei völlig wurst).
     
    #21
    Mephorium, 28 Januar 2008
  2. User 53463
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    vergeben und glücklich
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    #22
    User 53463, 28 Januar 2008
  3. User 67627
    User 67627 (47)
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    vergeben und glücklich
    Ich kann das gut verstehen, wenn Du Angst davor hast angesprungen zu werden. Das ist auch bei "lieben" Hunden nicht gerade angenehm...vor allem, wenn sie eine entsprechende Grösse haben :zwinker:

    Es enspricht eben dem Trieb eines Hundes, dass er nachläuft, wenn er jemanden rennen sieht. Das hat mit Bösartigkeit ja nichts zu tun. Ich habe selbst in der Hundeschule ausgebildet und gemerkt, wie wenig die Besitzer ihre Hunde im Griff haben.

    Mein Hund hat auch immer wie wild an der Leine gezogen, wenn jemand vorbeigerannt ist (peinlich :schuechte ), aber das war auch mit viel Disziplin und ständigem üben nicht abzugewöhnen. Ich schiebe es einfach mal auf sein Temperament (Boxer) :engel:
    Allerdings hatte ich ihn deswegen auch nicht frei laufen lassen, wenn Jogger in der Nähe waren und er kam auch immer auf Zuruf.

    Ich denke nicht, dass Du Dich dagegen immunisieren kannst. Selbst ich würde im Dunkeln mit einem schlechten Gefühl laufen gehen, wenn ich nichts höre.
    Aber wenn Du wieder in eine Situation mit einem Hund kommst, einfach stehenbleiben, Hände an den Körper (nicht nach oben) und den Hund einfach ignorieren (nicht in die Augen schauen - das mögen nicht alle :zwinker: )
     
    #23
    User 67627, 28 Januar 2008
  4. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Ich denke nicht, dass du eine Therapie bezahlt bekommst, du hast ja keine Phobie, sondern "nur" etwas Angst. Und als Jogger freilaufenden Hunden auszuweichen hat nichts mit übertriebener Angst, sondern mit gesundem Menschenverstand zu tun.

    Mein Tipp: Die meiste Angst hat man vor Dingen, die man nicht einschätzen kann - also mach dich schlau. Finde mehr über Verhaltensweisen von Hunden heraus, z.B. warum Hunde dir hinterher rennen beim joggen, warum sie bellen, wie ihre Körpersprache aussieht usw.

    Danach kannst du "ans Objekt" :zwinker: gehen, indem du dir z.B. einen Hund aus dem Tierheim borgst zum Gassigehen. Die Pfleger dort kennen ihre Pappenheimer und können dir einen Anfängerhund mitgeben - nimm einen Freund mit, wenn du allein nicht los willst. Den Hunden tuts gut und den meisten Menschen schadet etwas Frischluft auch nichts.


    Angst vor Hunden ist unnötig, denn kein Tier ist von Natur aus böse. Aber man sollte immer Respekt vor Tieren haben, dazu gehört z.B. dass man nicht auf jeden Hund zurennt oder von oben auf den Kopf greift - auch Tiere haben einen Bereich, der ihnen gehört. Oder magst du dir einfach so von Fremden ins Gesicht fassen lassen? Genau so ist es, wenn du das Revier eines Hundes betrittst - stell dir vor, irgendso ein Typ kommt einfach in dein Wohnzimmer. Den würdest du auch rauswerfen :zwinker:

    Wenn ein fremder Hund auf dich zu kommt, kannst du einfach weitergehen, die meisten interessieren sich gar nicht für dich. Und wenn doch: Keine hastigen Bewegungen (der Hund könnte sich erschrecken) und lass ihn an deiner Hand schnuppern. Danach wird er höchstwahrscheinlich abdampfen, schließlich wollte er nur gucken, wer du bist.

    In freier Wildbahn kommt einem selten ein aggressiver Hund entgegen, selbst verantwortungslose Besitzer haben keine Lust angezeigt zu werden. Auf Grundstücken kann das anders aussehen aber wer meint die Hände durch das Torgitter stecken zu müssen, hat auch irgendwas nicht verstanden.
    Ich bin auch schon das ein oder andere mal von Tieren gebissen worden (insgesamt aber selten dafür, dass ich viel mit Tieren zu tun hab) - und ich weiß bei jedem Mal, womit ich es verdient hatte und hab mich eher über mich geärgert, als über das Tier :zwinker:
     
    #24
    User 505, 28 Januar 2008
  5. Piccolina91
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    in einer Beziehung
    Ganz genau.
    Die - meiner Meinung nach - bisher sinnvollste und richtigste Antwort bisher.
    Ich habe selbst einen Hund - bin mit ihm von klein auf aufgewachsen - und hätte es nicht besser beschreiben können als Serenity.
     
    #25
    Piccolina91, 28 Januar 2008
  6. kitzi
    Gast
    0
    Ich habe auch Angst vor Hunde, keine Phobie, aber ein bisschen Bammel hab ich schon wenn ich einen Hund sehe !
    Vielleicht liegt es daran dass ich mich in Gegenwart von Hunden falsch benehme, eben weil ich Angst habe. Bei Bekannten mit Hunden sage ich ungern, dass ich Angst vor Hunden habe, weil ich mich schäme das offen zuzugeben. Den für Hundehalter ist es unverständlich, wie jemand sich vor ihrem Fifi fürchten kann. Für mich als Katzennarr ist es auch unverständlich, dass es Leute gibt die sich vor Katzen fürchten.
     
    #26
    kitzi, 28 Januar 2008
  7. Chimaira25w
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    nicht angegeben
    Ich wurde als ich 11 war extrem heftig gebissen von einem riesen Hund. Einen Irish Setter, das sind echte Kälber. Naja der hat sich in meinem Oberschenkel festgebissen und mein Vater musste ihn halb tot prügeln damit er loslässt. Seit dem habe ich einfach Angst vor Hunden. Wenn ich sie kenne nicht mehr, aber ich halte immer extremen Abstand wenn ich einen sehe. :geknickt:
     
    #27
    Chimaira25w, 28 Januar 2008
  8. Reliant
    Reliant (36)
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    vergeben und glücklich
    Ich glaube niemand kann von sich behaupten nicht ein wenig vorsichtig zu sein wenn ihm ein Kalb von einem Hund entgegenkommt den er nicht kennt und deswegen auch nicht einschätzen kann.
    Die wenigsten Hunde sind von sichaus Aggressiv, auch wenn das vorkommt, es ist eher so das die Halter bewusst oder unbewusst das Tier falsch behandeln und es so zu einer Störung kommt (Bewusst wäre quälen oder abrichten, unbewusst wäre es zB dem Hund keine klaren Strukturen zu geben ihn zu sehr zu vermenschlichen und somit ihm keine Rolle im Rudel zuzugestehen, ist aber im Prinzip eine andere form ein Tier zu quälen)
    Allerdings seh ich ja nicht von vornherein ob ich gerade einem Hund ohne Beisshemmung oder einem friedlichem Spieler gegenüberstehe. Ich weiß nicht wenn ich im Wald steh ob der einem Verantwortungsvollem Hundehalter oder einem Stadtschläger gehört. Ich weiß nur, hier ist ein Hund und das ist eine potentielle Gefahr, genauso wie ein Mensch der mich in einer dunklen Seitengasse anspricht eine potentielle Gefahr ist, auch wenns vielleicht in Wirklichkeit nur jemand ist der freundlich nach dem Weg fragen will, oder nach Feuer oder sonstwas. Es ist keine Irrationale Angst wenn man etwas fürchtet das man nicht einschätzen kann, sondern das ist sogar recht gesund.

    Ich denke nicht das man diese Angst ganz loswerden muss, ich denk sogar eher das es ganz natürlich ist ein wenig Angst zu haben, und deswegen vorsichtig zu reagieren. Wenn man keine Angst hat, kann es ja auch passieren das man einen Faktor übersieht, aus versehen eine Grenze überschreitet und vielleicht dem anderen Angst macht.

    Du kannst aber die Angst minimieren, indem du dich einfach mit dem auslösenden Gegenstand, also dem Hund beschäftigst.

    Lies dir einfach Bücher über das Verhalten von Hunden durch, studier ihre Körpersprache. Angriff ist für ein Tier immer die letzte Möglichkeit, vorher wird erstmal gedroht und versucht den Gegner zu vertreiben.
    Lass den MP3 Player weg, ist zwar doof zum laufen, aber wenn du alle Sinne nutzen kannst, kannst du Gefahren auch wesentlich früher orten und einschätzen.
    Lern die schwachstellen des Hundes kennen, denn du bist nicht so wehrlos wie du dich fühlst. Eine Freundin hat im VetMed Studium als erstes gelernt wie man einen Attakierenden Hund schnell ausschalten kann. Es geht dabei aber nicht darum das anzuwenden, sondern nur darum zu wissen das man sich im Notfall auch mit einer freien Hand noch gut wehren kann. Trag eine Abwehrwaffe mit dir rum, sei es ein antihundespay oder eine Gaspistole oder sonstwas.
    Auch, nicht um es anzuwenden, aber um zu wissen das du im Notfall auf etwas zurückgreifen kannst.
    Ich denk du weißt selbst das es recht unwahrscheinlich ist das dich ein Hund angreift, es ist wohl nur der Gedanke was wäre wenn. Also bereite dich auf das "wenn" auch wenn es unwahrscheinlich ist vor, und du wirst merken das die Angst zurückgeht, und du etwas friedlicher leben kannst.
     
    #28
    Reliant, 28 Januar 2008
  9. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Also erstmal danke für eure Antworten. Ich will hier auch garnicht als Hundefeind da stehen, ich weiß das die Verantwortung beim Halter liegt und der Vierbeiner nichts dafür kann. Aber das bringt mir im Endeffekt halt auch wenig :zwinker:

    So weit will ich's eigentlich nicht kommen lassen. Wie du sagtest, auch Menschen stellen eine potentielle Gefahr dar. Deshalb trage ich aber trotzdem keine Gaspistole mit mir rum wenn ich abends durch die Straßen laufe. Wenn ich sowas schon brauche um mich sicher zu fühlen, dann frag ich mich echt wo ich hier lebe.

    Der Tipp mit dem Tierheim fand ich ganz gut, spielen mit Hunden macht mir auch ziemlichen Spaß. Da haben dann beide Enden der Leine was von :smile:
     
    #29
    Linguist, 28 Januar 2008
  10. Dunsti
    Dunsti (39)
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    vergeben und glücklich
    Ich habe keine Angst vor Hunden (höchstens ein wenig um meine Flossen, wenn ich direkt an einem Hund vorbei fahre). Meistens haben die Hunde Angst vor mir. :ratlos:
     
    #30
    Dunsti, 28 Januar 2008
  11. User 75685
    User 75685 (29)
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    nicht angegeben
    Meine Cousine hatte auch tierische Angst vor Hunden... sie hat sich ewig dazu durchgerungen, mich mal zu besuchen, weil ich einen Hund habe. Luna ist wirklich eine Seele von einem Hund. Mittlerweile ist sie richtig begeistert, will sich selbst einen anschaffen.
    Ich denke, bei Angst vor Tieren hilft es am meisten, wenn man bewusst den Kontakt mit ihnen sucht, also z.B. mit Freunden mitgeht, wenn sie Spazierengehen, sich einfach auf die Thematik Hund einlässt.
    Natürlich gibt es schlecht erzogene, bissige Hunde - nur wie schon gesagt - die Verantwortung dafür ist beim Halter und nicht beim Hund zu suchen... und ich finde doch, dass die meisten Hunde in ihrem Kern sehr liebevolle Wesen sind.
     
    #31
    User 75685, 31 Januar 2008
  12. Colafläschchen
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    vergeben und glücklich
    Hey!

    Wir haben daheim auch 3 Hunde, gehen mit allen 3 aber zur Hundeschule und ich kann sagen, dass sie wirklich gut erzogen sind. Ich hab nie schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht, aber ich bin auch vorsichtig, wenn mir ein fremder Hund entgegenkommt, schließlich kann man schlecht einschätzen, ob der Hund friedlich gesinnt ist, oder nicht.

    Wenn mir beim Joggen (oder auch Gassi gehen) ein fremder, unangeleinter Hund entgegenkommt, werd ich erst mal langsamer (v.A. beim Joggen), laufe aber eben trotzdem noch weiter. Falls er dann wirklich auf mich zukommt, hab ich gute Erfahrungen damit gemacht, dem Hund einfach mal in einem strengen Ton "Platz" zuzuschreien. So dumm es sich anhört, das hat bis jetzt bei mir immer geklappt *g* Versuch selbstbewusst aufzutreten, das hilft schon einiges.

    Viele Hunde sind zwar schlecht erzogen, aber nicht aggressiv. Ich weiß, dass das jetzt nicht unbedingt beruhigend klingt, aber das ist eben die Erfahrung, die ich inzwischen gemacht habe. Und etwas Respekt vor Hunden ist nie verkehrt :zwinker:
     
    #32
    Colafläschchen, 31 Januar 2008
  13. japanicww2
    Benutzer gesperrt
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    in einer Beziehung
    Ich habe auch eine gewisse Angst vor Hunden. Anspringen oder so kann ich garnicht ab, wenn mir im Hausflur ein Hund entgegenkommt fühle ich mich sehr unwohl, einfach weil man nicht abschätzen kann, ob der Hund richtig erzogen ist und selbst wenn, ist das keine Garantie dafür, dass er nicht doch mal austickt oder? :geknickt:
     
    #33
    japanicww2, 31 Januar 2008
  14. Joppi
    Gast
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    Ich hatte bis vor wenigen Jahren noch schreckliche Angst vor fremden großen Hunden. Hat mich sehr gestört. Wurde als kleines Kind von einem Hund ins Gesicht gebissen (hab aber zum Glück keine Narben)..

    Dann habe ich in einem Artikel gelesen, dass

    in Deutschland jährlich mehr Menschen durch einen Blitzschlag sterben, als von einem Hund tot gebissen werden.

    So bekloppt das ist (beißen kann dich ein Hund trotzdem), war die Angst von heute auf morgen verschwunden, da ich keine Angst mehr um mein Leben hatte...

    Vielleicht hilft dir die Tatsache ja auch?!
     
    #34
    Joppi, 1 Februar 2008
  15. japanicww2
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    in einer Beziehung
    Naja togebissen ist recht selten, es reicht ja schon wenn er nur beißt.
     
    #35
    japanicww2, 1 Februar 2008

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