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Angst vor Hunden...

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von kaninchen, 24 März 2010.

  1. kaninchen
    Gast
    0
    Hallo,

    also - ich hab Angst vor Hunden. Warum, weiß ich eigentlich nicht genau. Mir hat noch nie ein Hund was getan, es war auch zwischendurch einigermaßen gut (hab da einen sehr lieben Hund näher kennengelernt), und dann hat mich vor drei Jahren ein Hund angeknurrt und jetzt ist es wieder schlimm.

    Ich versuche Hunden aus dem Weg zu gehen. Das sieht dann so aus, dass ich morgens erst zur Arbeit gehe, wenn die behundeten Nachbarn schon Gassi gehen waren und ich nur noch Straßen langgehe, wo es wenige Hunde gibt (oder hohe Gartenzäune). Joggen gehen tu ich nicht mehr und spazieren gehen im Wald oder so auch nicht. Wenn mir ein Hund auf der Straße entgegen kommt wechsel ich die Straßenseite oder nehm eine Seitenstraße. Wenn ein Hundehalter vor mir geht täusche ich offene Schnürsenkel oder SMS-Schreiben vor bis ein ausreichender Sicherheitsabstand da ist.

    Also irgendwie ist mir das echt peinlich und ich treffe da auch bei niemandem auf Verständnis. Ich krieg sogar Herzrasen und Schweißausbrüche bei dem 30cm-Zwergpudel von den Putzdamen auf der Arbeit... Mittlerweile fühl ich mich echt eingeschränkt dadurch, ich hab das Gefühl, dass das immer schlimmer wird und unangenehm isses mir auch (heute hat eine Kundin auf Arbeit ihren Berner Sennenhund mitgebracht und ich wär fast umgekippt).

    Gehts hier vielleicht jemandem ähnlich? Bin ich wirklich schon therapiereif oder kann ich auch so irgendwas machen, um wieder ein normales Verhältnis zu Hunden zu bekommen?
     
    #1
    kaninchen, 24 März 2010
  2. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Woher kommt deine Angst denn, wenn du doch nie schlechte ERfahrungen mit einem Hund gemacht hast?
    Nur von dem einen Mal angeknurrt werden? Aber es muss ja auch schon vorher was gewesen sein. :ratlos:

    Ohne Angstursache dürfte eine "Therapie" schwierig sein, weil man nicht weiß, wo man ansetzen soll.

    WAs genau macht dir denn Angst? Angst gebissen zu werden? Oder was sonst?

    Oder sind Hunde einfach etwas fremdes für dich, das du nicht kennst, nicht einschätzen kannst?
     
    #2
    krava, 24 März 2010
  3. User 37179
    User 37179 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Denk ich auch.

    Aber abgesehen davon könnte es schon hilfreich sein wenn du dich etwas mit der Körpersprache von Hunden beschäftigst- dann lernst du sie etwas besser einzuschätzen, und vielleicht hilft das ja schon ein wenig.
     
    #3
    User 37179, 24 März 2010
  4. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Ich hatte diese Angst auch jahrelang. Bei mir kam sie dadurch, dass meine Mutter selber panische Angst vor Hunden hat und diese dann auf uns Kinder übertragen hat, aber auch daran, dass ich nie einen Hund wirklich kennengelernt habe, da niemand in unserem Bekanntenkreis Hunde hatte.

    Mein Ex wollte dann einen Hund haben, ich war gar nicht begeistert, habe mich aber ins Thema eingelesen, in Foren geschaut, TV-Beiträge gesehen und natürlich unendlich viel über das Verhalten von Hunden im Netz und in Büchern gelesen.

    Dann habe ich meinen Freund kennengelernt und der hatte eine Neufundländerin - klasse, ein riesiger schwarzer Hund. :grin:
    Vor dem ersten Besuch hatte ich auch panische Angst, aber als ich sie dann gestreichelt habe, war die Angst komplett verloren und ich verbrachte (ungelogen!) das halbe Wochenende auf dem Fußboden sitzend und den Hund streichelnd. Als sie dann immer den Milchtritt gemacht hat...:herz:

    Also ich denke, dass zum einen der Kontakt mit Hunden hilft (und zwar keine verrückten, die an jedem hochspringen), und zum anderen, sich einfach mal mit dem Thema Hund zu beschäftigen. Wenn man sich etwas eingelesen hat, merkt man, dass viele der Ängste total unbegründet sind. :smile:

    Off-Topic:
    Und dass ich mir mittlerweile selbst sehnlichst einen Hund wünsche, habe ich auch nur der Hündin meines Freundes zu verdanken...:rolleyes: :zwinker:
     
    #4
    User 12900, 24 März 2010
  5. User 88035
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    Wichtig zu wissen, woher die Angst kommt, finde ich auch, damit man da auch ansetzen kann. Den Tip von Tokala, sich mit der "Hundesprache" mal zu beschäftigen, finde ich sehr gut.

    Aber peinlich muss dir das nicht sein. Wir haben selber einen großen Hund und wenn jemand Angst vor Hunden hat, ist das zu akzeptieren.
     
    #5
    User 88035, 24 März 2010
  6. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Genau. Und man muss sich von der Angst befreien, dass ein Hund bei jeder Gelegenheit zubeißen will (das dachte ich früher wirklich...). Natürlich gibt es bissige Hunde, aber es gibt auch Katzen, die einem die Augen auskratzen wollen. :zwinker:
    Die meisten Hunde wollen gefallen, und v.a. sind die meisten Hunde auch so gut erzogen, dass sie dir einfach nichts tun würden. Auch wenn mans nicht glauben mag. :zwinker:

    Off-Topic:
    Ich hab früher auch dem Schulweg mal mit einem Boxer "gekämpft", der mit mir spielen wollte, und hab ihm eins mit meinem Kinder-Regenschirm übergezogen, weil ich solche Panik hatte, mir ist dein Problem also wirklich nicht fremd. :grin::ashamed:


    Dabei hilft es eben, sich mit dem Verhalten von Hunden auseinanderzusetzen.
     
    #6
    User 12900, 24 März 2010
  7. User 37179
    User 37179 (32)
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    Eben. Wenn du dich ein biscchen mit der Körpersprache auskennst kannst du einschätzen ob ein Hund, der auf dich zugelaufen kommt, dich wirklich beissen möchte, oder ob er nur neugierieg ist.

    Und wie die anderen schon sagten: das muss dir nicht peinlich sein- ich z.B. hab panische Angst vor Spinnen :zwinker:
     
    #7
    User 37179, 24 März 2010
  8. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund zubeißen will, ja schon eher gering ist, wenn es nicht grad ein abgerichteter Wachhund oder so ist. Das muss man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.

    Was meine Mutter aber zB immer macht: Wenn sie von Weitem sieht, dass ein Hund frei rumläuft, ruft sie dem Halter zu, dass er ihn doch bitte an die Leine nehmen soll, bis sie vorbeigegangen ist. Die meisten machen das dann auch.
     
    #8
    User 12900, 24 März 2010
  9. User 88035
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    Sehr gute Idee. Kam bei mir auch schon öfter vor.

    Und aus eigener Erfahrung (als Halter) kann ich dir sagen: die meisten haben dafür viel Verständnis und sehen es als selbstversändlich (was es auch sein sollte) an da Rücksicht zu nehmen :smile: (Kann natürlich nur von mir und den Leuten sprechen, mit denen ich immer geh)
     
    #9
    User 88035, 24 März 2010
  10. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Ich bin sogar mal von einem Hund gebissen worden. Vor 2 Jahren war das, ein kleiner Rauhaardackel. Ich wollte ihn eigentlich nur streicheln, er hat zugeschnappt. Und es hat richtig weh getan!
    Trotzdem war ich auf den Hund nie böse, auch wenn mir das Blut den ganzen Arm runtergelaufen ist. Ich weiß nicht genau, warum er gebissen hat. Er hatte sicherlich einen Grund. Ich hab mich vielleicht zu schnell genähert, vielleicht hab ich ihn erschreckt... Was auch immer, aber ohne Grund beißt kein Hund!
    Mich hat dieses Erlebnis in keinster Weise traumatisiert o.ä. Ich liebe nach wie vor so ziemlich jeden Hund! :smile:

    Was auch wichtig ist: Immer mit dem Hundebesitzer kommunizieren. Es passiert mir oft, dass ich Menschen ohne Hund treffe und ich seh dann schon an deren Körpersprache, wie sie einem Hund gegenüber eingestellt sind. Wenn sie den Hund einfach ignorieren und vorbeigehen, dann ignoriert mein Hund sie genauso, aber sobald sie sich auffällig verhalten, z.B. schneller laufen, sich hinter ihrer Begleitperson verstecken o.ä. - in dem Moment fällt es meinem Hund auf und sie wird neugierig. Nicht böse, aber eben neugierig.
    Wenn mir jemand schon von weitem zuruft, dass er/sie Angst hat, dann ruf ich meinen Hund auch zurück bzw. meistens ist das nicht mal nötig, weil sie sich für Leute ohne Hund gar nicht interessiert. Aber für mich als Hundebesitzer ist es immer nicht schlecht, wenn ich schon vorher weiß, wie derjenige Hunden gegenüber eingestellt ist.

    Meine Nachbarin ist auch so ein panischer Angstfall. Ich hab dafür Verständnis, denn es gibt auch Dinge, vor denen ich Angst hab und ich achte natürlich drauf, dass mein Hund sie nicht erschreckt oder so. Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist, dass sie ihren Enkelkindern auch eintrichtert, alle Hunde seien gefährlich und böse und man müsse an jeder Ecke höllisch aufpassen, falls ein Hund kommt! :eek: Da krieg ich dann die Krise, v.a. wenn sie das macht und dabei eine Kippe nach der anderen neben den Kindern raucht.
    Dann kommt so was raus wie bei RiotGirl: Dass ein Kind von den Eltern einfach völlig falsch und übertrieben negativ geprägt wird.
     
    #10
    krava, 24 März 2010
  11. User 37179
    User 37179 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Natürlich. Aber oft kommen ja mal Hunde angerannt weil sie einfach neugierig und/oder schlecht erzogen sind, und Leute die Angst vor Hunden haben glauben ja sonst immer, dass der Hund sie gleich anfallen will. :zwinker: Wenn man sich aber mit der Körpersprache ein bisschen auskennt, kann man das abschätzen und weiss dass man eigentlich gar keine Angst haben muss.
     
    #11
    User 37179, 24 März 2010
  12. User 88035
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    Da muss ich dir zustimmen.

    Aber ich muss auch sagen, dass es da die Pflicht der Halter ist auf ihren Hund zu achten.

    Du wirst bei mir nicht erleben, das mein Hund einfach auf Leute zuläuft, wenn ich sie nicht kenne und weiß, das sie kein Problem damit haben bzw. sie selber gesagt haben, das ich ihn laufen lassen kann.
     
    #12
    User 88035, 24 März 2010
  13. User 37179
    User 37179 (32)
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    vergeben und glücklich
    Das stimmt.

    Ich hab meine Hündin auch immer gleich zu mir gerufen, wenn einer entgegen kam und ich nciht sicher war, dass demjenigen ein freilaufender Hund nichts ausmacht. So konnte ich sie gleich anleinen falls die Person Angst hatte- und wenn nicht durfte sie einfach weiter laufen.

    Ich finde so eine Rücksichtnahme kann man von jedem Hundehalter erwarten.
     
    #13
    User 37179, 24 März 2010
  14. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Ganz ungefährlich sind Hunde nicht. Mindestens können sie beim Joggen unangenehm werden. Und das "Herrchen" ist nicht immer zur Stelle)

    Ich bin für normale Vorsicht Hunten gegenüber, ohne unnötige Angst.
     
    #14
    simon1986, 24 März 2010
  15. krava
    krava (35)
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    Mein Hund versteht Jogger immer als Leute, die mit ihr spielen wollen. :grin: Wenn jemand schnell läuft, versteht sie das als Spielaufforderung. Wenn ich aber entsprechend streng rufe, dann kommt sie auch und wenn sie der Jogger ignoriert, dann merkt sie auch gleich, dass eben nicht gespielt wird.
     
    #15
    krava, 24 März 2010
  16. User 88035
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    Das Herrchen sollte aber immer zur Stelle sein.

    Respekt sollte man vor allen Tieren haben - egal, ob man sie kennt oder nicht.
     
    #16
    User 88035, 24 März 2010
  17. User 86199
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    Therapiereif bist du dann, wenn du dich in deinem Alltag zu sehr eingeschränkt fühlst und darunter leidest. Ausschlag gibt im Grunde, ob es dir einfach reicht so unter deine Hundeangst zu leiden und es nicht mehr aushälst und deshalb lieber eine Therapie in Kauf nimmst. Sozusagen. :zwinker:
    Dass du für eine Therapie die Ursachen deiner Angst kennen musst, stimmt nicht. Bei einer Grippe bekämpfst du z.B. auch nur die Symptome ohne zu wissen, ob dich nun der Nachbar im Bus angesteckt hat oder dein Freund. Manchmal versteht man die Ursachen auch erst im Verlaufe der Therapie.
    Die "Kognitive Verhaltenstherapie" hat bei Angststörungen und Tierphobien übrigens wissenschaftlich die größten Erfolge nachgewiesen. Ich persönlich würde ggf. bei einer Therapeutensuche unbedingt darauf achten, ob er Verhaltenstherapeut ist.
     
    #17
    User 86199, 24 März 2010
  18. User 36025
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    nicht angegeben
    kaninchen! du sprichst mir so aus der seele. der beitrag könnte von mir sein. mir geht es wirklich ganz genauso.
    ich weiß auch nicht woher es kommt.
    da können mir tausend hundehalter sagen, dass der nur spielen will oder nur schnüffeln .. das ist mir so egal, die hunde sollen gar nicht erst in meine nähe kommen!
    ganz besonders schlimm sind so kleine kläffer .. uah

    das joggen habe ich deswegen sogar aufgegeben. erst hatte ich einen mitläufer (dem mein tempo nach ein bisschen training aber zu langsam wurde..) und ich war einmal alleine .. und das war das letzte mal. denn ich bin 3mal umwege gelaufen, weil da im wald hunde unterwegs waren ..

    gutes zureden hilft bei mir überhaupt nicht :frown:
     
    #18
    User 36025, 24 März 2010
  19. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Auch an Zaubafee die Frage:
    Wovor konkret hast du Angst? Also was befürchtest du von dem Hund?

    Da ich auch sehr oft mit Leuten zu tun habe, die Angst vor Hunden haben interessiert mich das Thema auch.
     
    #19
    krava, 24 März 2010
  20. Sit|it|ojo
    Gast
    0
    Ich verstehe immer nicht, das Menschen diese Angst einfach akzeptieren... Bevor ich 3 mal in eine andere Richtung rennen würde, weil mir ein Hund entgegen kommt, würde ich an der Lösung des Problemes arbeiten. Ich hatte damals auch panische Angst. Im Kindesalter wurde ich mehrmals gebissen, einmal so heftig dass ich genäht werden musste. Heute bin ich glücklicher Besitzer einer Labrador Hündin und habe keine Angst mehr vor irgendeinem Hund.
     
    #20
    Sit|it|ojo, 24 März 2010

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