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"Angst" vorm Lernen

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Linguist, 1 Dezember 2008.

  1. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    In knapp zwei Wochen steht eine Biologie Klausur an, Themen werden Oogenese, Spermatogenese, Klassische Genetik ala Mendel, Keimesentwicklung bei Amphibien, Menschen und Vögeln sowie Entwicklungskontrollgene sein.

    Momentan steh ich mündlich 1-, meine letzte Biologie Klausur war 3+. Nun will ich es endlich mal schaffen, meine mündliche Fähigkeiten auf Papier zu bringen.

    Mein Problem: Wenn ich sehr viel lerne und dann wieder nur eine 3 schreibe, bin ich am Ende enttäuscht, weil es ohne Lernerei vllt. für genau die gleiche Note gereicht hätte.

    Ich habe mir jetzt folgenden Plan überlegt, den ich so noch nicht durchgeführt habe. Erstmal werde ich, ähnlich wie vor der letzten Klausur, alle meine Aufzeichnungen durchgehen, nachvollziehen und einprägen.

    Danach werde ich mir in einem Arbeitsheft spezielle Aufgaben raussuchen, die ich dann ohne Hilfe meiner Aufzeichnungen lösen muss. Anschließend vergleiche ich meine Antworten mit den Musterlösungen und analysiere wo genau meine Fehler lagen. Darauf aufbauend fertige ich dann eine Berichtigung an.

    Mir ist klar das das einfach ein mega Aufwand ist und ich in zwei Wochen mit schlotternden Knien in die Klausur gehen werde, weil ich so viel Schweiß und Arbeit investiere, dass eine 3 wie ein Schlag in die Fresse wäre.

    Habt ihr Tipps?
     
    #1
    Linguist, 1 Dezember 2008
  2. Katha04
    Katha04 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Klar kannste das mal so ausprobieren, vllt. hilft DIR das ja.
    Mir wäre das nämlich viel zu aufwendig gewesen. Ich habe meine Aufzeichungen immer zusammengefasst etc. und dann damit gelernt, so dass ich es letzendlich komplett verstanden hatte und dadurch quasi auswendig konnte.

    Aber ich glaube bei dir liegt eher das Problem da, dass du nicht genau weißt wie du auf die Fragestellung präzise antworteten sollst, sprich was der Lehrer hören will. Deshalb wäre es vllt. besser wenn du deine alten Klausuren nochmal genau durch gehst und guckst, wo da die Fehler waren. Was du zu viel oder zu wenig geschrieben hast etc.

    Allerdings glaube ich nicht, dass dir da jemand groß helfen kann, du musst einfach für DICH die beste Lernmethode herausfinden und ja dabei kann man schon mal auf die Nasen fallen.
    Ich hatte sie dann letzendlich erst 100% bei der Vorbereitung auf die Abi-Klausuren gefunden.
     
    #2
    Katha04, 1 Dezember 2008
  3. khaotique
    khaotique (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich schreibe morgen meine allerletzte LK-Klausur in Biologie, hab gelernt wie eine Blöde und bin dennoch ziemlich aufgeregt :grin:

    Deine Lernmethode ist auch mir ziemlich vertraut. Ich bin ein visueller Lerntyp, mir hilft es also, wenn ich mit Grafiken oder Bildern lerne und mir Handlungsabläufe immer wieder durchlese. Wie kannst du denn am Besten lernen? Hast du diesbezüglich schonmal einen Test gemacht?

    Ganz wichtig ist es, die entsprechenden Übungsaufgaben selbstständig durchzugehen (ich empfehle hierzu die alten Abituraufgaben plus Lösungen vom Stark-Verlag). Biologie ist ja mittlweile "leider" nicht mehr nur Lernfach, bei dem man mit stupidem Auswendiglernen weiterkommt (schön wär's!), sondern zielt vor allem darauf ab, verschiedene Themenbereiche zu verknüpfen und vom Schüler einiges an Transfer zu verlangen. Das ist die "neue Aufgabenkultur", wie sie immer so schön beschrieben wird.

    Noch kurz zum Schluss: Stress dich nicht. Davon wird es nicht besser.
    Versuch, positiv an die Klausur heranzugehen und tausch dich auch mit deinen Mitschülern aus.
     
    #3
    khaotique, 1 Dezember 2008
  4. DerRabauke
    DerRabauke (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Nun, erstmal solltest du die Frage klären, ob es nun das verpatzen von Klausuren daran liegt das du den Stoff nicht beherrschst, oder ob du ganz einfach "Prüfungsangst" hast.
    Denn in zweiterem Fall kannst du lernen wie du willst, du wirst nie das zu Papier bringen was du auch wirklich an Wissen vorzuweisen hättest/hast.

    Und sollte es wirklich am lernen liegen, dann kann ich dir fast nur zustimmen was deine Lernmethode angeht.
    Ist zwar unter Umständen aufwendig und für Prüfungen unglaublich umfangreich, aber es hilft.
    Ich halte mich da immer an folgende Schritte:
    1.) Zusammensuchen aller relevanter Themen und notieren
    2.) Aus Buch und Unterlagen zu jedem Thema ein oder zwei Fragen/Aufgaben raussuchen und aufschreiben.
    3.) Beantwortung der Fragen ohne Hilfe
    4.) Kontrollieren der Aufgaben mit den Unterlagen
    5.) Danach spezifisches lernen in Problemfeldern
     
    #4
    DerRabauke, 1 Dezember 2008
  5. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
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    13
    vergeben und glücklich
    Problem bei mir: Ich rede oft um den heißen Brei herum, bringe Informationen rein die völlig uninteressant sind. Vor der Klausur nehm ich mir immer vor, genau durchzulesen "Was erwartet der Prüfer", aber die Zeit ist immer so knapp bemessen, dass ich Angst habe nicht fertig zu werden, wenn ich mir die Aufgabenstellung vergegenwärtige und vllt. auf einem Schmierblatt vorstrukturiere. Dann stehen da am Ende viele Informationen die kein Mensch braucht und ich habe nur eine 3... Ich bin immer so aufgeregt. Wenn es los geht, schreib ich sofort drauf los und bin völlig in Trance, nur den Gedanken darauf ausgerichtet, unbedingt fertig zu werden.
     
    #5
    Linguist, 1 Dezember 2008
  6. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Dann musst du diesen Trance durchbrechen und nicht mehr an das Ende der Klausur denken, sondern nur noch an die Aufgabe selber!

    Du wirst schon fertig, vor allem dann, wenn du unnützes Wissen in der Klausur weglässt. So wird dein Text automatisch kürzer und du das heißt dann natürlich, dass du auch nicht mehr so lange brauchst für die Klausur.

    Während du schreibst kannst du ja mal kurz innehalten, die Aufgabe nochmal durchlesen und schnell deinen Text überfliegen, ob du ja auch noch dran bist, die AUFGABE zu lösen und nicht dein Wissen bekannt zu geben.

    Wir hatten damals auch ein Mädchen, dass alles mögliche aufgeschrieben hat, was sie gelernt hat und die hat immer ne 4 - 5 gekriegt. Weil sie halt nie wirklich die Aufgabe gelöst hat!

    LG
     
    #6
    Drachengirlie, 1 Dezember 2008
  7. GreenTea
    GreenTea (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    97
    31
    0
    nicht angegeben
    Die Basis einer jeden erfolgreichen Klausur ist aber, dass man die Aufgabenstellung genau verstanden hat.
    Wenn du diese Basis nicht hast - dann kannst du im Prnzip die ganze Klausur vergessen.
    Du bist bisher sehr chaotisch und panisch an deine Klausur herangegangen, und deswegen hattest du, meiner Meinng nach, nur eine 3. Für eine 2 oder sogar eine 1 braucht es eine logische Struktur und es ist erforderlich, den ganzen Ballast (also irrelevante Informationen) abzuwerfen.
    Gut wäre, dass du dir vor dem Bearbeiten der Klausur einen genauen Zeitplan machst, an den du dich nach Möglichkeit halten solltest.
    Ich weiß ja nicht, wieviel Zeit ihr habt. Angenommen es sind 4 Stunden, dann würde ich sagen, nimmst du die komplette erste halbe Stunde zum Erfassen der Aufgaben ("Was will der Prüfer eigentlich von mir wissen?") und um eine grobe Struktur/ einen Entwurf zu entwickeln. Das ist keine vertane Zeit! Es wird immer wieder davor gewarnt, gleich mit dem Schreiben zu beginnen! Das kann einem das Genick brechen! Lass´dich bloß nicht unter Druck setzen dadurch, dass du siehst, dass deine anderen Mitschüler sofort mit dem Schreiben beginnen!
    Also liest du dir zunächst die Aufgabenstellung ganz langsam durch und vergegenwärtigst dir, was hier gefordert wird.
    Es gibt bestimmte Wörter, sogenannte "Operatoren", an denen du siehst, was die Aufgabe von dir will. Makiere dir diese Operatoren unbedingt farbig. Zum Beispiel heißt es: "Beschreiben Sie..." oder "Erläutern sie den Zusammenhang zwischen... und ..." "Erklären Sie...und beurteilen Sie anschließend..."
    Dir muss natürlich klar sein, dass beschreiben, erklären, beurteilen, erläutern nicht das gleiche meinen. Derjenige, der die Frage stellt, hat etwas ganz bestimmtes im Kopf, das er von dir hören will!
    Das zweite, was du dir in der Aufgabenstelung (in einer anderen Farbe!) markieren solltest, sind die Schlüsselbegriffe: Beispiel: "Taubstummheit wird rezessiv vererbt, taubstumme Eltern bekommen gelegentlich gesunde Kinder. Versuchen Sie diesen Befund zu erklären:"
    Diese Schlüsselbegriffe zeigen dir, was du inhaltlich zu Papier bringen sollst.
    Wenn dir wirklich alles klar ist, was du tun sollst, beginnst du mit dem Entwurf, du kannst die Aufgabe in verschiedene Unterpunkte gliedern und dazu Stichworte notieren. Behalte die Aufgabenstellung immer im Blick, während du das tust und achte darauf, dass du dich wirklich nur auf die Aufgabe beziehst.

    So sollte das eigentlich funktionieren!

    Wenn du aber grundsätzlich dazu neigst, zu viel um den heißen Brei herumzureden, kann das ebenfalls bedeuten, dass du in die Materie noch nicht tief genug eingetaucht bist, also den Stoff einfach noch nicht sicher beherrschst. In diesem Fall hilft nur stures lernen!

    Viel Erfolg!
     
    #7
    GreenTea, 2 Dezember 2008
  8. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
    707
    113
    35
    vergeben und glücklich
    Alles gute Vorschläge.

    Wenn du es nicht schaffst, nicht sofort loszuschreiben, dann würde ich erst mal das, was dir gerade sofort durch den Kopf geht auf einen Schmierzettel kurz in Stichwörter notieren oder eine Graphik schnell hinmalen. Dann brauchst du keine Angst zu haben, irgendwas eventuell zu vergessen und kannst immer wieder nachschauen.

    Off-Topic:
    Aber ich konnte es jetzt nicht unterdrücken:
    "Taubstummheit" kann man nicht vererben! :grin:
    Man kann nur die Gehörlosigkeit vererben, aber nicht die Taubstummheit! (Alter Begriff. Und stumm ist man nur, weil man nichts hören kann und die Sprache nicht kennt, aber das ist nicht vererbt)
     
    #8
    Drachengirlie, 2 Dezember 2008
  9. Iona
    Iona (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    301
    101
    0
    in einer Beziehung
    GreenTea hat schon einiges geschrieben, was ich dir auch versucht hätte zu erklären.
    Diese Klausuraufgaben sind immer nach Anforderungsbereichen aufgeteilt. Diese werden durch die Operatoren geprägt, der einfachste Anforderungsbereich ist z.B. beschreiben, darstellen und bereits gelerntes wiedergeben, der zweite dann erklären etc. und der dritte ist Anwendung von Neuem (also Transfer). Das erklär ich auch immer meinen Nachhilfeschülern aus der Oberstufe.

    Je nachdem welche Anforderungen deine Klausur erfüllt, so sieht deine Note aus. Bereich 1 sichert dir ne 4, das ist die absolute Mindestanforderung die man stellen muss.
    Beim Erreichen des Anforderungsbereiches 2 kannst du bis zu ner guten 3 oder vielleicht auch ner 2- kommen, für mehr brauchts dann schon Ansätze aus dem 3.

    Schau dir bevor du in diesen Schreibwahn fällst die Aufgaben genau danach an, versuch sie zuzuordnen und sortier sie nach Priorität. Es nützt nichts, wenn du Seitenweise über ne Aufgabenstellung aus Bereich 1 "laberst", schau lieber, dass du möglichst knapp und gezielt darauf antwortest und dein Hauptaugenmerk auf die anderen Aufgaben legst. Oft sind Aufgaben übrigens auch Kombinationen aus mehreren Bereichen. Trotzdem muss man dabei dann auch diese Gewichtung beachten.

    Was ich dir sonst noch raten kann:
    So, wie du vor hast zu lernen hört sich gut an! Tu dein Bestes und denk noch nicht daran, was rauskommt.
    Wenns dann doch wieder "nur" ne 3 ist - naja, was willst du dir dann wirklich vorwerfen - was hättest du denn noch mehr tun können? Kommt es wirklich wieder so, setz dich mal ausführlich mit deinem Lehrer zusammen und frag ihn, woran es genau lag und was du ändern kannst.
    Das wird schon! :smile:
     
    #9
    Iona, 2 Dezember 2008
  10. GreenTea
    GreenTea (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    97
    31
    0
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    @Drachengirlie: Ja, hast recht, der Ausdruck "Taubstumm" ist total bekloppt. Naja...scheinbar ein sehr altes Biologiebuch.:zwinker:
     
    #10
    GreenTea, 2 Dezember 2008
  11. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Danke für eure Tipps! "Um den heißen Brei herumreden" heißt nicht das ich es nicht kann, sondern einfach denke, dass ich alles zum Thema aufschreiben muss was mir einfällt.
     
    #11
    Linguist, 2 Dezember 2008
  12. Ocean Soul
    Ocean Soul (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    284
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich kenn dein Problem, hatte in meiner letzten Bio-Klausur nur 8 Punkte, also eine 3, und dass, obwohl ich mir auch so den Arsch dafür aufgerissen hab.
    Aber ich denke, des liegt einfach nicht immer am Lernaufwand und wenn du mündlich eh so gut bist wirst du ja eh schon das meiste gut können (?).
    Ich darf während der Klausur nicht nervös werden, weils bei mir sonst meistens ganz aussetzt. Oft kommt dann noch Zeitdruck hinzu, aber ich krieg eigentlich immer dann die besten Noten, wenn ich mir nicht sage, ich brauch jetzt unbedingt eine 1. Ich brauch eher das Gefühl, wenn ich jetzt die Klausur verkacke, geht das Leben trotzdem weiter :zwinker:
     
    #12
    Ocean Soul, 2 Dezember 2008
  13. Starla
    Gast
    0
    Nun, was hast Du zu verlieren? Ich schlage Dir vor, einfach mal eine andere Methode auszuprobieren, vielleicht wird Dich das Ergebnis überraschen :zwinker:
     
    #13
    Starla, 2 Dezember 2008
  14. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Ja, das werde ich in 2 Wochen definitiv tun! Mal genau nach GreenTeas Strukturierung vorgehen. Zu verlieren habe ich nichts.
     
    #14
    Linguist, 2 Dezember 2008
  15. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.193
    348
    3.050
    Single
    Weißt Du jeweils, wie viele Punkte es für die jeweilige Aufgabe gibt?
    Dann ist die Sache einfach:

    Aufgabenpunktzahl / Gesamtpunktzahl * Gesamtzeit
    = Zeitansatz für die Lösung der Aufgabe inklusive kurzem Nachdenken

    Daran kannst Du erkennen, wie ausführlich die Antwort sein sollte.
    Gibt es für eine Aufgabe 6 Punkte, dann sind das bei einer 100-Punkte-Klausur, die für 90 Minuten angesetzt ist, gerade 5,4 Minuten. Also darf die Antwort kürzer ausfallen.
    Gibt es unter den gleichen Voraussetzungen aber 20 Punkte, hast Du 18 Minuten für eine umfangreichere oder komplexere Fragestellung.

    Und noch ein Tipp dazu: Nimm Dir erst die großen Aufgaben vor, also die, bei denen Du möglichst schnell auf Punkte kommst. Wenn Du nämlich nach beispielsweise einer Stunde schon bei 60 Punkten bist (ziehe von der Höchstpunktzahl der gelösten Aufgaben je nach eigener Einschätzung Deiner Antworten zwischen 10 und 25% Fehlertoleranz ab), bist Du voll im Soll. Dann löse die kleineren Aufgaben möglichst kurz und knackig, und wenn Du durch bist, lies Deine Antworten nochmal und ergänze kurz das, was Du für nötig erachtest (und auch das wieder mit dem Hauptaugenmerk auf die jeweils größeren, punkteträchtigeren Aufgaben). So hab ich meine schriftliche IHK-Prüfung gemeistert. Mir hat es beim Blick auf die Uhr immer sehr geholfen, zu wissen, dass ich schon bestanden hab und ich nur noch meine Note auf ein angemessenes Level pushen muss.
     
    #15
    User 76250, 2 Dezember 2008
  16. GreenTea
    GreenTea (31)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    97
    31
    0
    nicht angegeben
    naja, aber manchmal ist es auch weniger sinnvoll, zuerst mit der schwierigeren Aufagbe zu beginnen - und zwar dann, wenn die einzelnen Aufgaben aufeiander aufbauen.
    Man muss eben einfach erstmal die logische Struktur in den Aufgaben und zwischen den Aufgaben erkennen.
     
    #16
    GreenTea, 3 Dezember 2008
  17. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Habt ihr vielleicht noch Tipps um die Motivation ein wenig zu steigern? Ich hatte mir vorgenommen, heute wenigstens 2-3 Stunden zu lernen, brach nach einer Stunde aber schon ab. Vorher habe ich meinen Schreibtisch aufgeräumt, für ausreichend Cola&Snacks gesorgt, sowie den Rechner ausgeschaltet und mich dann an Schulsachen gesetzt.

    Irgendwie klappt es nicht so richtig, mir fehlt die Motivation. Erstmal ist es nicht so, dass ich garkeinen Peil habe, sondern eig. alle Themen durch ausführliches Bearbeiten der Hausaufgaben schon relativ gut intus habe. Es geht nur um die kleinen Feinheiten. Ich wiederhole, damit für die Klausur mehr hängen bleibt, aber es ist so schwer sich zu motivieren, wenn die "Aha"-Erlebnisse fehlen, dass heißt das sich einem komplett neue Sachverhalte erschließen. Ich wärme nur das Vorbereitete wieder auf und das ist irgendwie öde.

    Der Misserfolg in der Vergangenheit hat mich auch demotiviert.

    Ich saß bis vor einer Stunde noch an meinen Schreibtisch und habe Aufgaben bearbeitet, aber ständig schweiften meine Gedanken ab und ich konnte mich nicht richtig konzentrieren. Wenn ich Hausaufgaben bearbeitete ist das um so vieles einfacher, da es sich meist um komplett neue Dinge handelt, die ich erstmal nachschlagen muss. Wenn ich mir dann nach 1-2 Stunden Arbeit neues Wissen angeignet habe, motiviert mich das. Jetzt habe ich garkeine Erfolgserlebnisse.

    Grüße Linguist
     
    #17
    Linguist, 6 Dezember 2008
  18. Drachengirlie
    Verbringt hier viel Zeit
    707
    113
    35
    vergeben und glücklich
    Snacks erst nach dem Lernen essen.
    Snacks sind eine Belohnung und hier würden sie dich für deine Demotivation belohnen, was wohl die komplett falsche Sache belohnt! ^^... Besser du isst das nach dem Lernen.

    Joaa.... ansonstens solltest du vllt mal die Klausur als eine Art Erfolgserlebnis betrachten... Vllt kannst du dich dann so mehr motivieren?

    Oder such dir Aufgaben im Internet raus und beantworte diese Fragen/Aufgaben. So hättest du auch zwischendurch Erfolgserlebnisse zu verzeichnen, wenn du diese Aufgaben beantworten konntest. (Gleichzeitig kannst du dann auch an deinen Schwachstellen arbeiten)

    Übrigens solltest du dich nicht so unter Druck setzen lassen. Es ist erwiesen, dass Menschen, die Klausuren etc. lockerer betrachten, die sich nicht zu sehr unter Druck setzen, die aufhören, wenn sie merken dass es nichts bringt, besser abschneiden als solche, die unentwegt lernen und sich zu sehr unter Druck setzen.

    Kleine Pausen sind auch immer gut. Nach 30 Minuten lernen 5 Minuten Pause. Nach 1 Stunde 30 Minuten Pause usw.
     
    #18
    Drachengirlie, 6 Dezember 2008
  19. Stawdice
    Stawdice (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    157
    103
    23
    nicht angegeben
    Du musst von dem Gedanken loskommen, dass mehr Zeit auch gleich mehr Gelerntes bedeutet. Denn es gilt das Prinzip nach Parkinson:
    "Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für Ihre Erledigung zur Verfügung steht - und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist."

    Das heißt du solltest darauf achten, dass du nicht zu lange am Stück lernst. Und vor allem müssen viele Pausen dazwischen sein. Denn wie sich Muskeln erst in der Ruhephase nach der Anstrengung aufbauen, so setzt sich gelerntes auch erst fest, wenn man den Stoff längst beseite gelegt hat. Das muss einem immer bewusst sein.
     
    #19
    Stawdice, 16 Dezember 2008

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