Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Angst wegen Schwimmen

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von gobo, 20 April 2010.

  1. gobo
    Sorgt für Gesprächsstoff
    12
    26
    0
    nicht angegeben
    Hallo Leute!
    Mein Problem ist das ich tiereische Angst vor Schulschwimmen hab.
    Ich kann es erstens nicht und zweitens hab ich Probleme damit wenn ich Wasser in die Ohren bekommen.
    Ich bin auch mal fast ertrunekn, da war ich war 6 aber ich kann mich immer noch genau daran erinnern.
    Das Schulschwimmen is auch voll deprimieren und ernidrigend, weil ich es wie gesagt voll nich kann. Bin grad im Pc Raum in der Schule und gleich is weider Schwimmen :frown:
    AUch noch Zeitschwimmen. In der Achtenklasse hab ich ca. ne Viertelstunde fuer 8 Bahnen oder so benoetigt.
    Achja ich bin jetyt in der 10.Klasse.
    Ich bin auch voll langsam, immer der Letzte der aus dem Wasser kommt nach Einschwimmen un so.
    Gebt mir bitte irgendwelche Tipps. Bin echt am verzweifeln.
    Ich muss jetzt aufh;ren, schreibe sp'ter mehr wenn ihr noch Fragen habt.
    Bin sehr unter Yeitdruck, deswegen> Rechtschreibfehler k;nnt ihr behalten :zwinker:
    Bitte helft mir!
     
    #1
    gobo, 20 April 2010
  2. Orgasmusmaus
    Öfters im Forum
    574
    53
    36
    vergeben und glücklich
    Als erstes würde ich der Lehrkraft von Deinem Kindheitserlebnis erzählen und welche Probleme Dir das heute noch macht.
     
    #2
    Orgasmusmaus, 20 April 2010
  3. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
    42.920
    898
    9.083
    Verliebt
    Wie wäre es mal mit einem Schwimmkurs außerhalb der Schule?
    Ich finds wahnsinnig wichtig, schwimmen zu können, zumal es etwas ist, was wirklich JEDER erlernen kann! Es gibt auch für Erwachsene Schwimmkurse und da sitzen dann alle im gleichen Boot wie du und niemand wird dich auslachen oder so. Das sind dann alles ANfänger! :grin:
     
    #3
    krava, 20 April 2010
  4. User 48246
    User 48246 (30)
    Sehr bekannt hier
    9.372
    198
    108
    vergeben und glücklich
    Hast du denn noch nie mit deinem Lehrer darüber gesprochen?

    Weißt du Lehrer sind (im Normalfall :zwinker:) keine Unmenschen - und mit ihnen kann/soll man auch über solche Probleme reden.

    Du hast ja anscheinend nicht nur Angst wegen der Bloßstellung vor deinen Klassenkameraden, sondern auch richtig vorm Wasser! Und da kann man was dagegen tun.
    Es gibt spezielle Übungen zur Wassergewöhnung, dass man eben diese Angst verliert.
    Außerdem gibt es auch Übungen wie man sich langsam daran annähern kann den Kopf (und die Ohren eben) unter Wasser zu haben.
    Das alles braucht aber Zeit!

    Daher red einfach mal mit deinem Lehrer. Falls dieser nicht dafür ausgebildet wurde - dann weiß er vielleicht nicht genau wie er dir mit dem Problem helfen kann - aber er kann sich zumindest Sonderregelungen für dich einfallen lassen bzw. zumindest darauf Rücksicht nehmen.
    Falls dein Lehrer sich damit auskennt - nun dann kann er dir vielleicht sogar solche Übungen zeigen.


    Ansonsten find ich die Idee mit dem Schwimmkurs sehr gut. Ihr geht ja anscheinend regelmäßig mit der Schule schwimmen - und was meinst du wie deine Klassenkameraden schauen würden, wenn du das plötzlich richtig gut kannst :smile:


    Außerdem muss ich sagen, dass ich es wirklich toll finde, dass du dich dieser Aufgabe stellst! Andere mit diesem Problem wären wahrscheinlich jedes Mal einfach krank, wenn wieder Schwimmen auf dem Plan steht.
     
    #4
    User 48246, 20 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. User 53748
    User 53748 (28)
    Meistens hier zu finden
    1.188
    133
    59
    in einer Beziehung
    Hi!

    Ich kann das total nachvollziehen, ich hab Schwimmen und Schulsport allgemein eh immer als "vorführen" empfunden und als Talentdarstellung derjenigen die eh im Verein waren und das perfekt konnten.
    Wegen der Ohrprobleme: Versuchs mal mit Ohropax. Das sind Ohrstöpsel aus Silikon die extra den Menschen helfen sollen, die Wasser im Ohr nicht vertragen. So eine kleine Dose kostet ca. 5 Euro, gibts in jeder Apotheke und sind immer drei Paar drin.
    Ansonsten stimme ich den anderen insofern zu, als dass du deine Lehrer mal in einer ruhigen Minute zur Seite nimmst und ihnen sagst das dir schwimmen nicht behagt weil du ein traumatisches Erlebnis hattest etc.
    Wenn sie gute Lehrer sind, werden sie dich vllt einzeln trainieren im Nichtschwimmerbecken o.ä. und dich ans Wasser gewöhnen. Die Idee mit dem Schwimmverein find ich ok, aber ist vielleicht jetzt am Anfang noch etwas "viel"... Und was einem generell kaum Spaß macht dazu sollte man sich auch nicht zwingen. Versuch den Schwimmkurs in der Schule zu überstehen und wende dich ansonsten Dingen zu, die dir mehr Spaß machen. Man muss nicht unbedingt super schwimmen können. "Nicht gleich ertrinken" reicht auch wenn mans einfach nicht mag :zwinker:.
     
    #5
    User 53748, 20 April 2010
  6. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Ging mir die ganze Schulzeit so. Erstens war ich wegen meiner angeknachsten Gesundheit eh ne Null im Sport. War auch nicht in einem Verein (musste mich ja schonen), also brauchte ich für Spott und Hohn bei meinen Klassenkameraden nie zu sorgen.
    Schwimmen war eh nicht drin, und hab es nie gelernt. Hatte es mal in der 12. Klasse versucht, es extra zu lernen, aber das war auch schiefgegangen. Zumal ich auch ne tierische Angst vor dem Ertrinken hatte, auch wenn ich eine solche "Beinah-Ertrinken"-erfahrung nicht gemacht hatte.

    Noch heute wollen manche Leute es nicht glauben, warum ich denn nicht schwimmen kann. Aber mal ehrlich: Muss ich das denn können?

    Dein Kindheitserlebnis solltest Du unbedingt bei Deinem Sportlehrer ansprechen.
     
    #6
    User 48403, 20 April 2010
  7. aiks
    Gast
    0
    Brrrr ich habe das Schulschwimmen extrem gehasst, ich kann bis heute nicht wirklich schwimmen. Immer muss mein Freund direkt neben mir sein, wenn wir im Tiefen sind und zur Stelle sein sobald ich nicht mehr kann.

    Ich hatte den absoluten Drachen als Schwimmlehrerin, ich hab sie angebettelt, dass ich nicht mitmachen muss, weil ichs nicht so gut kann, es mir peinlich ist und mein Kreislauf da sowieso nicht mitmacht. Irgendwann hab ich ihr gesagt, dass ich mich übergeben muss, als gerade Bahnschwimmen war und sie hat gemeint, dann soll ich einfach neben das Becken hinspeiben und weitermachen. Was ich dann auch tun musste.

    Ich bin mit meiner Mutter daraufhin zu meinem Hausarzt gegangen, ich hab ihm das alles erzählt (da waren noch mehr Sachen im normalen Turnunterricht) und weil ich sowieso auch einen Kniefehler hab, hat er mich freigestellt vom Turn- und Schwimmunterricht.

    Nachher hab ich einigermaßen schwimmen gelernt mit meiner damaligen besten Freundin und ein paar anderen Freunden, die mir das Wichtigste gezeigt haben. Grad bei deiner Vorgeschichte kann doch jeder verstehen, dass du dir nicht sonderlich leicht tust
     
    #7
    aiks, 20 April 2010
  8. Sonata Arctica
    Beiträge füllen Bücher
    8.337
    248
    626
    vergeben und glücklich
    bei uns gabs ne gruppe mit nicht bzw schlechtschwimmern. da haben wir dann eben nur irgendwelche gymnastiksachen oder ballspiele im nichtschwimmerbecken gemacht. finde das sollte es überall geben, alles andere ist ja total unfair.
     
    #8
    Sonata Arctica, 20 April 2010
  9. willy_coyote
    Verbringt hier viel Zeit
    515
    103
    14
    Verliebt
    Ich würde auch mit dem Lehrer sprechen! Wegen den Ohrproblemen, da gibt es Ohropax oder wenn man öfters Schwimmen geht, zahlt es sich auch aus so einen Ohrschutz anpassen zu lassen. Gibt es meistens in Geschäften wo es auch Hörgeräte gibt (in Ö zB. bei Neuroth). Ist gar nicht so teuer, ich kann mich nicht mehr genau erinnern...glaube so 20-30€ waren das. Wie gesagt, wenn man öfters Schwimmen gehen will...finds angenehmer als so Ohropax, weil die Angepassten nicht drücken.
     
    #9
    willy_coyote, 20 April 2010
  10. Nevery
    Nevery (30)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.688
    598
    7.632
    in einer Beziehung
    kenn ich gut, ich hatte auch son paar fast-ersauf-sachen in meiner kindheit, dann noch den schwimmunterricht in der grundschule versäumt, weil ich dauernd mittelohrentzündungen hatte, und entsprechend konnte ichs nicht, und hatte panik vorm wasser.
    ich hab mich dann schlicht geweigert, garkein schwimmzeug mitgebracht, und halt meine 6 kassiert. da das aber immer halb schwimmen, halb sport war, und ich im normalen sport ausgezeichnet war, hatte ich immernoch nen akzeptablen durchschnitt.. naja, halt nen paar kommentare wegen arbeitsverweigerung, aber die hab ich eh nen bisschen gesammelt.

    gelernt hab ichs dann privat. tauchen hasse ich heut noch wie die pest, aber als meine kleine nichte ins zu tiefe kam und fast untergegangen is, da konnt ichs auf einmal. ihr leben war halt wichtiger als meins... und an der stelle hab ich dann festgestellt dass ichs tatsächlich kann, und auch spass daran gefunden. die ersten bahnen durchs tiefe wasser halt noch nahe am rand, aber dann vertrauen in mein können bekommen, dass ichs nie ganz versauen würd. ging alles ohne schwimmkurse, nachhilfe oder ähnliches. der schlichte wille, es zu können.
     
    #10
    Nevery, 20 April 2010
  11. User 62847
    User 62847 (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    217
    103
    7
    nicht angegeben
    Ich kann deine Ängste sehr gut verstehen. Ich würde auch vorschlagen, dass du erst einmal mit deinem Lehrer sprichst und ihm die Situation schilderst.
    Wie lange hast du denn noch Schwimmen in der Schule?

    Vieleicht wäre eine Möglichkeit, dass du in einem Verein ein paar Stunden mitschwimmst, die können dir viele Tipps geben und du stehtst nicht unter Leistungsdruck. AUßerdem ist das eine Möglichkeit, deine Angst vor dem Wasser zu überwinden. Wir haben bei uns im Schwimmverein auch viele Kinder/Jugendliche die zu uns kommen, weil sie einfach sicherer werden möchte. Vielleicht macht dir ja das Schwimmen irgendwann sogar spaß!

    Wie alt bist du eigentlich?

    Off-Topic:
    Eine Befreiung vom Schwimmunterricht halte ich nicht für sinnvoll.
    Auch der Vorschlag, die Nicht- und "Schlecht"schwimmer nur spielen zu lassen, finde ich nicht sonderlich gut. Ich finde es sehr wichtig, dass in der Schule jeder die Möglichkeit hat schwimmen zu lernen. Ich plädiere dafür, dass es ab der ersten Klasse kontinuierlich Schwimmunterricht gibt. Dann haben die Kinder und Jugendliche vermutlich die Probleme, die der TS schildert nur noch sehr selten.
     
    #11
    User 62847, 20 April 2010
  12. aiks
    Gast
    0
    Off-Topic:
    Also ich hab ab der ersten Klasse Schwimmunterricht gehabt, aber mit einem Lehrer, der die guten lobt und die Schlechten nur ausschimpft und ihnen nicht hilft ist das auch für die Katze. Es gibt leider nicht nur tolle Lehrer, die einem Erstklassler dann geduldig das Schwimmen beibringen.

    Eine Befreiung nimmt den Druck weg, es unbedingt in einer bestimmten Zeit lernen zu müssen. Schwimmen ist bie usn so allgegenwärtig, man fährt auf Urlaub, die Freunde gehen an den See schwimmen, etc., sodass man es sowieso auch im entspannten Umfeld lernen kann, ohne blödes hin und herschwimmen auf Zeit, wo einem Schlechtschwimmer die letzte Lust daran vergeht. Vorallem wenn man wegen so einer Vorgeschichte Schwimmen eh schon nicht besonders mag
     
    #12
    aiks, 20 April 2010
  13. gobo
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    12
    26
    0
    nicht angegeben
    Also ich bin 17 Jahre.
    Was Schwimmkurse angeht-ich hab schon viele gemacht aber die haben es alle nicht so gebracht. Die konnten mir das auch nicht vernünftig beibrigen- die waren eher verzweifelt mit mir und ham mir empfohlen mir ne andere Sportart zu suchen -,-!
    Ich habe die Abzeichen Seepferden und Bronze *stolz drauf sei*!
    Nächste Woche gibt es Noten für die Stile Kraul und Rücken (was ich voll nicht kann)!
    Das Zeitschwimmen ist nächste Woche dran!
    Ich muss nächste Woche 16 Bahnen in einem Stil meiner Wahl schwimmen.
    Außerdem entweder 2x15 Bahnen in 2 verscheidenen Schwimmstilen oder 200m in einem Stil meiner Wahl.
    Wie ich bereits geschrieben habe- ich hab schon in der 8.Klasse übelst lange fürs Zeitschwimmen gebraucht :frown:!
    Wenigstens schreiben die meisten hier, dass auch sie Schulschwimmen nicht mochten, das tröstet mich in so fern das ich wenigstens nicht allein bin!
     
    #13
    gobo, 20 April 2010
  14. Schmusekatze05
    Meistens hier zu finden
    1.918
    133
    57
    Verheiratet
    Nimm es mir nicht übel, aber solche Aussagen hasse ich wie die Pest. Ich glaub, Leute wie du, die schwimmen und Wasser anscheinend toll finden können sich gar nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die Wasser nicht toll finden. Das ist auch nichts, was man lernen kann. Schwimmen kann man lernen, wenn man sich eh gerne im Wasser aufhält. Aber wer sich einfach im Wasser unwohl fühlt, dem hilft es auch nichts, wenn er ab der ersten Klasse dazu gezwungen wird sich darin aufzuhalten. Die Abneigung wächst eher noch, wenn man immer weit hinter den anderen herschwimmt, halb absäuft und nicht rausdarf, weil der Lehrer meint, dass jeder schwimmen lernen muss.

    Ich selber habe nie schlechte Erfahrungen mit dem Wasser gemacht, aber ich mag es einfach nicht. Wasser nehme ich zum duschen und abwaschen. Drin "rumplantschen" muss ich absolut nicht haben.
    Ich hab solche Abneigung gegen Wasser, dass ich grundsätzlich am Abend vor dem Tag mit Schwimmunterricht krank war. Nicht gespielt, sondern wirklich krank mit Fieber und allem drum und dran. Ich hatte Glück, dass wir einen verständnisvollen Hausarzt hatten, der es wichtiger fand, dass ich den anderen Unterricht nicht versäume und mich vom Schwimmunterricht mit einer erfundenen Chlorallergie befreit hat.


    Ich denke, dass der Tipp mal mit dem Lehrer zu reden der richtige ist. Und wenn das nichts hilft, dann mit deinen Eltern. Ich bin nicht der Ansicht, dass es gut ist zur Teilnahme am Schwimmunterricht gezwungen zu werden, vor allem, wenn man so einen guten Grund (schlechte Erfahrung mit Wasser) wie du vorbringen kann. Vielleicht lässt sich eine Lösung finden, dass du sich befreien lassen kannst.
     
    #14
    Schmusekatze05, 20 April 2010
  15. User 62847
    User 62847 (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    217
    103
    7
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Mein Beitrag vorhin war etwas zu pauschal, hatte aber nicht viel Zeit. Jetzt kommt meine lange Version.
    Ich muss dir zustimmen, dass es leider viele Lehrer gibt, die die Ängste der Schüler nicht ernst nehmen und das finde auch ich durchaus problematisch. Viele Sportlehrer sind im Bereich Schwimmen auch leider nicht richtig ausgebildet.
    Ich kann da auch aus Erfahrung sprechen. Wir hatten in der 12. Klasse Schwimmen. Mein Lehrer hat mich sehr oft gefragt, wie er bestimmte Techniken vermitteln soll und auch, ob ich mal eine Doppelstunde zum Thema Rettungsschwimmen unterrichten könnte. Meiner Meinung nach läuft schon in der Ausbildung der Lehrer in diesem Bereich einiges schief.
    Ich bin übrigens selber Lehrscheininhaberin im Bereich Schwimmen/Rettungsschwimmen. Ich gebe regelmäßig Anfänger- und Rettungsschwimmkurse. Ich weiß daher, wie sich Kinder fühlen, die von ihren Eltern oder wem auch immer zum Schwimmen gezwungen werden, oder einfach keinen Spaß am Schwimmen haben. Ich versuche dann zunächst mit den Kindern zu reden und zu erfahren, ob sie überhaupt Spaß am Schwimmen haben. Ist dies nicht der Fall und kann ich auch nach den ersten 3-4 Stunden keine Besserung sehen, rede ich mit den Eltern, dass diese den Kindern noch etwas Zeit geben sollten. Ich habe auch Erfahrungen mit Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen, die schlechte Erfahrungen mit dem Wasser gemacht haben. Geht man pädagogisch sinnvoll ran, dann ist auch das meistens eine Aufgabe, die bewältigt werden kann. Das erfordert allerdings eine enge Zusammenarbeit zwischen Schüler und Ausbilder und das ist meiner Meinung nach wirklich nicht in der Schule zu leisten.
    Ich bin nicht dafür, Kinder respektive Jugendliche zum Schwimmen zu zwingen. Dennoch denke ich, dass es in einem bestimmten Alter sehr wichtig ist, schwimmen zu lernen.
    Ich habe eher aus dem Hintergrund heraus geschrieben, dass ich es wichtig finde, dass jeder Schwimmen kann. Und vor allem, dass jedes Kind unabhängig von den Eltern die Möglichkeit hat, schwimmen zu lernen. Deswegen auch mein Vorschlag, dass in den Schulen regelmäßiger geschwommen wird.
    Insgesamt finde ich eine Befreiung vom Schwimmunterricht nicht sinnvoll, dennoch scheint es mir in einzelnen Fällen notwendig, vor allem wenn die Lehrkräfte nicht kooperativ sind.
    Zum Schluss möchte ich aber nochmal deutlich machen, dass es mir nicht darum geht, dass irgendwelche Strecken in einer bestimmten Zeit geschwommen werden können, sondern, dass jeder schwimmen kann.
     
    #15
    User 62847, 20 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  16. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    2.684
    348
    3.387
    Verheiratet
    Off-Topic:
    Ertrinken, weil man nicht schwimmen lernen will, ist im Zweifelsfall blöder, als sich zu Überwinden, es zu lernen..


    Ich mochte das Schulschwimmen auch nicht unbedingt soo gerne, war auch immer etwas langsam. Ich kann es absolut nicht ab, Wasser in die Nase zu bekommen, und kriege dann auch sofort Kopfweh und fühle mich einfach wiederlich.

    Aber: Man kann alles, wenn man es nur will. Klar fällt es schwer, aber durch manche Sachen muss man einfach durch. Und du KANNST ja schwimmen! :smile:

    Off-Topic:
    Mittlerweile schwimme ich 3 mal die Woche 1500m - wenn mir das vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, hätte ich herzlich gelacht.
     
    #16
    User 39498, 20 April 2010
  17. Seeker2010
    Gast
    0
    Bei allem Respekt und Mitgefühl vor Menschen mit Abneigung gegen das Schwimmen...

    Der Lehrer denkt sich den Lehrplan ja nicht selbst aus... Und neben Menschen, die mit 17 eine Abneigung gegen das Schwimmen haben, gibt es auch noch die, die eine Abneigung gegen Englisch haben, - Latein nicht zu vergessen oder Mathe?

    "Vorgeführt" fühlt man sich in allen Disziplinen, in denen man nicht gut ist und vor einer Menge anderer Menschen - wie Mitschüler - bestehen soll. Der Lehrer kann nicht einen einzigen Schüler vom Lehrplan ausschließen, nur weil er sich in dieser Disziplin unwohl fühlt.

    Das Einzige was der TS machen kann ist zu einem Arzt zu gehen und sich ein Attest besorgen bezüglich seiner Kindheitserlebnisse und sich irgendwie vom Unterricht befreien lassen (Flucht) - oder er nutzt Angebote der Schule, in denen evtl. Parallelkurse ohne Schwimmen angeboten werden (Milderung) - oder er stellt sich weiterhin seiner Angst und notfalls auch dem Spott, und lernt weiterhin in der Schule nach und nach das Schwimmen (Konfrontation)...

    Ich muss sagen, dass sich der TS bisher den letzteren Weg gewählt hat und es hasst - und doch hat er bis zum heutigen Zeitpunkt das Schwimmen zumindest leidig gelernt - Respekt!!!

    Wäre es also irgend ein anderes Fach in dem er schlecht wäre und sich in Prüfungssituationen dem Spott der Anderen ausgesetzt fühlt, - würde ihm dann auch geraten werden zum Lehrer zu gehen und sich einfach befreien zu lassen?

    Man kann immer lamentieren, dass das eine oder andere Fach vielleicht zu Unrecht auf dem Lehrplan steht - aber für den Moment steht es eben dort - da kann der Lehrer nichts dran ändern. Was er jedoch zumindest während der Schulstunden unterbinden kann, ist ein Mobbing der Mitschüler. Dafür wäre ein Gespräch sinnvoll.

    Bei allem Verständnis dem TS gegenüber, dass das alles sicher nicht leicht für ihn ist, macht es für mich keinen Sinn die Schuld für den Lehrplan nun dem Lehrer überzustülpen, als wäre der ein sadistisches Ar.........ch....

    An den TS: Ich finde es toll, dass du dich bisher deinen Ängsten gestellt hast - und es ist auch nicht schlimm, wenn du in dieser Disziplin nicht die besten Noten bringst. Für die Fluchtgedanken musst du dich auch nicht schämen, aber je länger du sie bezwingst und dich weiterhin der Herausforderung des Schwimmens stellst, desto besser kannst du für den (doch sehr erheblichen) Rest deines Lebens besser mit dem Element "Wasser" zurecht kommen.

    Wenn es besonders schlimm ist, stell dir einfach vor, deine spätere Frau wäre eine Baywatch-Badenixe - und du kannst ihr folgen, wenn sie ins Meer rennt :zwinker:... Weiter so!!!

    Grüße vom Seeker
     
    #17
    Seeker2010, 20 April 2010
  18. aiks
    Gast
    0
    Der Unterschied zwischen Sport und anderen Fächern ist schon da. Wenn ich jetzt an meine Matheschwäche denke und an das Schwimmen, dass für mich Horror war, dann sind das unterschiedliche Dimensionen.

    1. Sport ist nichts, das man von Anfang an in der Schule lernt. Wenn man als Nicht- oder Schlechtschwimmer in den Schwimmunterricht einsteigt, dann nimmt sich in den meisten Fällen niemand die Zeit, dir das Schwimmen beizubringen. Ich hab auch noch nie etwas von Nachhilfestunden in Sport gehört. In Schwimmvereinen hat man ja genausowenig Einzelunterricht.

    2. Sport hängt von vielen anderen Faktoren ab. Wie gut die Konstitution ist, Kreislauf, körperliche Beschaffenheit und auch Talent (wobei letzteres in den Schulfächern ja auch so ist)

    3. Speziell Schwimmen: Im Schwimmunterricht hab ich wirklich schon oft richtig Angst gehabt einfach nur noch unterzugehen - bei Mathe gibts das auch nicht. Man kann noch so schlecht dort sein, da muss man nicht gleich Lebensgefahr haben.

    4. Ist es lehrerabhängig. Wenn man den vollen Saukerl als Matheprofessor hat, sodass man nur noch Albträume hat muss genauso eine Lösung her wie bei einem furchtbaren Schwimmlehrer. Wir hatten mal das Problem in der Klasse, dass ein Mitschüler so unglaubliche Angst vor dem Englischlehrer hatte, dass er mit einem anderen Lehrer tauschen musste.

    5. Sportlehrer sind meiner Erfahrung nach nochmal eine Klasse für sich. Durch die natürlich Gegebenheiten des Sportunterrichts. Es zählt der Beste, der erste, der Schnellste. Es wird geschrien und gebrüllt "los los los!!!" Das Team ist nur so stark, wie der Schwächste ist. Ist man irgendwo der Schwächste wird man angeschrien. Mach das!! Gib Gas!! Nur noch eine Runde!! Was eine enorme Stresssituation ist, wenn man schon am Rande seines Atems ist, nur noch japst und einem schon schwarz vor Augen wird.
    Solche Stresssituationen und Druck gibts einfach nicht im Mathe-Unterricht. Da wird man vielleicht mal angeschrien, wenn man die Aufgabe vergisst, aber wenn man langsam rechnet kriegt man nicht gleich Atemnot und wird nicht vom Lehrer in einer Tour angeschrien und vielleicht auch noch von den anderen Mitrechnern gehasst.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 23:03 -----------

    Aber ja, es stimmt, dass man nicht gleich alles aufgeben sollte, nur weil man schlecht ist. Erst wenn der Lehrer uneinsichtig ist und wirklich immer nur noch einen draufsetzt halte ich es für angemessen.

    Aber dann hat man das Problem ja auch gar nicht, wenn eh ein guter Kompromiss gefunden werden.
     
    #18
    aiks, 20 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  19. Seeker2010
    Gast
    0
    Off-Topic:
    Dass die möglichen Ängste zwischen Mathe und Schwimmen unterschiedliche sind, ist natürlich richtig. Aus der Ecke kommt ja auch mein Respekt, dass er sich dem bisher gestellt hat.

    Vielleicht ist auch die prozentuale Häufigkeit von nicht allzu zimperlichen Sportlehrern größer, als dies bei Mathelehrern der Fall ist - obwohl.... :zwinker: - da kenn ich auch echte Sadisten :grin:...

    Das mit den sportlichen Wettspielen - mit anfeuern - und gruppendynamischen Leistungsdruck - das kenne ich auch... Ich persönlich jetzt nicht im negativen Sinne, da ich immer sehr sportlich war... Aber egal wie sportlich man ist - oder nicht ist - muss man sich immer wieder seinen Ängsten stellen, sonst wird die Auswahl an Möglichkeiten irgendwann eng... Ich habe mich nach schweren Verletzungen beim Ski fahren - oder beim Mountainbiken - auch immer wieder aufgerappelt. Vor so mancher Senke steht man minutenlang, bevor man sich ein Herz fasst und sich samt Bike fallen lässt.

    Und doch ist nicht jeder, der beim Schwimmen aufgibt ein "Verlierer" - jeder Sportlehrer automatisch ein Sadist - oder jeder Lehrplan schlecht, nur weil auch Schwimmen darin vorkommt...

    Naja - hoffentlich hält der TS noch ein wenig durch beim Schwimmen - ich denke, gerade bei seinen Ängsten ist jede Minute im Wasser ein Gewinn... Vielleicht sollte er sich darüber hinaus wirklich in seiner Freizeit seinen Ängsten stellen und irgendwo noch Unterricht nehmen - oder sogar mit psychologischer Hilfe eine Konfrontationstherapie machen - aber bisher geht mein Ratschlag deshalb nicht in diese Richtung, weil es von den Beiträgen her so scheint, als würde er es zwar hassen - aber es funktioniert zumindest.

    Seit dem Alter des Vorfalls hat er leidlich schwimmen gelernt. Das muss ja irgendwo hergekommen sein. Also hat er sich seitdem immer wieder mit dem Element Wasser konfrontiert, - und ist weiter gekommen - und das auch ohne ärztliche Hilfe.

    Und davor habe ich letztendlich Respekt. Manche Dinge hasst man - und man stellt sich ihnen doch.

    Dafür: Daumen nach oben vom Seeker
     
    #19
    Seeker2010, 20 April 2010
  20. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Die Lösung ist denkbar einfach: Ich halte mich einfach vom Wasser fern. Abgesehen davon hab ich auch einfach kein Interesse am Schwimmen.
     
    #20
    User 48403, 21 April 2010

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Angst wegen Schwimmen
TrannerDavid
Kummerkasten Forum
15 Oktober 2014
13 Antworten
center of winter
Kummerkasten Forum
29 Juni 2012
45 Antworten