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Angst, wirre Gedanken und alleine bin

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von GiRL83, 2 März 2003.

  1. GiRL83
    Gast
    0
    Ich sitze vor dem PC, tippe, mache eine Pause, drücke die Entf-Taste, wirre Gedanken, stopp, hör auf damit, ordne meine Gedanken, geht aber nicht ... wirre Gedanken machen sich breit :rolleyes2

    Ist da jemand, der sich das durchlesen wird? Fühle mich so leer, alleine, von allen im Stich gelassen. Niemand ist da, meine beste Freundin ist weg, mein Exfreund ist weg, alle sind weg. Gut, alle vielleicht nicht, aber ich will keinem zur Last fallen; die haben doch genug Probleme, wer braucht da noch meine Probleme. Probleme? Sind es Probleme? Sind es etwa Einbildungen? Übertreibe ich? Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ach es ist so verdammt. :rolleyes2

    Ich will nicht so sein, wie ich nun einmal bin. Ich will lockerer sein, vielleicht bin ich es ja auch und ich merke es nur nicht. Wieso kann ich nicht so sein wie damals, wie ich ich mich gegenüber meiner besten Freundin und v.a. aber meinem Exfreund verhalten habe. Ich lachte, das Leben war noch lebenswert, gut ist es jetzt auch noch, aber naja ... :traurig:

    Wieso bin ich nur so schwierig geworden, oder bin ich es doch nicht und bilde es mir wirklich nur ein?

    Die einzige Lösung aus diesem Loch zu kommen scheint eine Veränderung zu sein. Nimm die Sache in die Hand und tue etwas. Stimmt doch oder? Ja ich weiß. willst du etwas erreichen, musst du auch so einiges riskieren, doch wer gibt mir die Garantie, dass es nicht nach hinten los geht. Versuche ich etwas dagegen zu tun, besteht die Möglichkeit, enttäuscht zu werden. "No risk, no fun", so lautet das Credo der Menschheit (klar, nicht für alle, denn Ausnahmen bestätigen die Regel). Oder "Leben ist jetzt", also worauf warte ich noch? Ich habe Angst, wieder eine Enttäuschen einstecken zu müssen; mein Selbstvertrauen wird nicht gestärkt, sondern Selbstzweifel stellt sich ein: "Was ist nur mit mir los?" Wenn ich nichts unternehme, könnte ich doch etwas verpassen, so denken die meisten (aber nicht alle).

    Mein größtes Problem: Die Angst vor anderen Leuten.
    Ich kann nicht mehr, sorry, muss aufhören. Ein kleiner See bildet sich schon, vor lauter weinen. :drool:
     
    #1
    GiRL83, 2 März 2003
  2. Sokrates
    Gast
    0
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    #2
    Sokrates, 2 März 2003
  3. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.743
    348
    2.787
    Verheiratet
    So eine Phase hat sicherlich jeder mal, davon kann ich auch ein Liedchen singen.

    Dass du Freunden auf der Tasche liegst wenn du ihnen deine Probleme erzählt solltest du ganz schnell streichen. Das stimmt einfach nicht. Ich denke auch sehr oft so und hab deswegen von meinem besten Freund erst letztens gehörig eins auf den Deckel bekommen :zwinker2: Echte Freunde sind froh, wenn sie dir irgendwie helfen können, glaub mir das.

    Du willst was verändern? Tus! Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. Ich weiß wovon ich rede, ich bin vorhin eine Stunde durch den Wald gejoggt, einfach um einen klaren Kopf zu bekommen. Und es hat geholfen, ich sehe vieles klarer, bin nicht mehr so deprimiert und habe jede Menge Pläne geschmiedet.

    Setz deine Ziele nicht so hoch an, baue auf kleine Erfolge auf. Versuch nicht gleich ein riesen Problem von heute auf morgen zu lösen, teile es dir auf.

    Vielleicht hilft es dir hier etwas mehr darüber zu schreiben und uns hilft es genauere Antworten und Meinungen zu finden. Kannst mir auch gerne ne PM schreiben, wenns dir hilft..
     
    #3
    User 505, 2 März 2003
  4. User 2404
    Verbringt hier viel Zeit
    852
    103
    4
    Single
    Ich hoff dir wenigstens durch das lesen deiner Zeilen helfen zu können.

    Es gibt einen fiesen spruch,den will ich dir noch mit auf den weg geben:

    Auf die schnauze fallen ist keine schande,liegenbleiben dagegen eine grosse.

    Ich würd gern mehr für dich tun als dreimalkluge Sprüche loszulassen die dir ned weiterhelfen werden.Wenn ich kann,dann sag es mir.


    Ich hab da in bezug auf freunde leider schon andere erfahrungen als Serenity schreibt machen müssen.Wahrscheinlich war es keine echte Freundin.
    Als ich ein paar mal mein leid kundgetan hab ,hatte ich gehörig eine auf die schnauze bekommen,weil ich ned endlich damit aufhöre und etwas dagegen tu.Wenn ich unterstützung und hilfe wollte kamen immer Abweisungen,ich wurde total auf mich alleine gestelltSeitdem wird niemals mehr jemand was von mir erfahren,was mich bedrückt.
    Ich konnte mich nur damit wehren,stolz zu sein niemanden mehr zu brauchen in zukunft.Ob mir das auf dauer gelingt weiss ich ned und ob dieses denken überhaupt einen sinn hat,wenn nicht falle ich wohl ins bodenlose.
     
    #4
    User 2404, 2 März 2003
  5. Quendolin
    Ist noch neu hier
    957
    0
    0
    Single
    Es ist schwierig, die Ballance zu halten zw. wirklich nötigem Reden über Probleme und dem bodenlosen Fall ins Tiefe durch endloses Herumjammern.

    Auch bei auswegslosen Situationen, wo man nicht so schnell und einfach bzw. überhaupt was dagegen tun kann, hat es keinen Zweck, es immer wieder zu erwähnen, denn dann bekommt man wirklich nur eins auf den Deckel.

    Es sei denn, man kann Hilfe bekommen, dann kann man sich damit an gute Freunde wenden, oder sich auch mal (z.B. bei ihnen) anderweitig ablenken.

    Zuhören und vielleicht trösten kann auch schon eine sehr gute Hilfe sein, braucht jedoch einiges an Vertrauen seitens des "Ku(e)mmerlings" :zwinker: - sonst sollte man es vielleicht doch lieber lassen, bringt am Ende sonst nur noch mehr Ärger.

    Quen
     
    #5
    Quendolin, 2 März 2003
  6. haarbicht
    Gast
    0
    Du bist nicht allein!

    Hör mal, bei dir unten drunter steht 'be happy'! :zwinker2:

    Ich weiß, doofe Sprüche! Haben aber doch Wahrheiten:

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer!

    Und zu deinen Freunden:

    Glück verschafft Freunde, Pech stellt sie auf die Probe!

    Es gibt genug Leute, die vielleicht DICH gerne kennenlernen würden :smile:
     
    #6
    haarbicht, 3 März 2003
  7. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    254
    Single
    mensch girl, wir haben dir schon so oft gesagt was du tun kannst... dann tu es auch endlich...
     
    #7
    Beastie, 5 März 2003
  8. kaninchen
    Gast
    0
    Habs gelesen aber wusste irgendwie nich was ich schreiben sollte... Angst vor anderen Leuten... Kann dir nur sagen dass es mir manchmal sehr ähnlich geht wie dir - bist net alleine :smile:
     
    #8
    kaninchen, 5 März 2003
  9. GiRL83
    Gast
    0
    Für die späte Anwort möchte ich mich entschuldigen, hatte aber zurzeit Schulstress und jetzt bin ich auch noch krank. Ich liege schon seit vorgestern im Bett.

    Es fällt mir nicht leicht darüber zu schreiben, was mich momentan so sehr bewegt. Wie ich bereits schon erwähnt habe, geht es um das Thema Angst. Ja, wie soll es denn anders sein, ich habe Angst vor anderen Leuten. Klar, vor Leuten, die man noch nicht so gut kennt, ist man zwar nicht immer, aber meistens eher etwas zurückhaltend. Und das ist bei mir auch der Fall. Der Unterschied ist, dass ich mich auch dann eher zurückziehe, wenn ich die Leute schon etwas länger kenne, weiß auch nicht, warum das so ist, aber es ist einfach so. Leider. Gut, ich könnte an mir arbeiten, was ich ja auch schon getan habe und mich überwinden, den ersten Schritt zu machen. Glaubt mir, ich habe das alles schon hinter mir, aber leider ist es immer noch nicht besser geworden.
    Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr etwas macht, was euch eine sehr große Überwindung gekostet hat und im Endeffekt seid ihr aber immer noch bei Null. Es ist absolut nichts geschehen. Da fragt man sich schon, was eigentlich los ist. "Ist das überhaupt normal?" Anscheinend schon, denn oftmals hört man, dass es trotz jeglicher Bemühungen/Überwindung nicht geklappt hat. Ich bin jetzt nicht der Mensch, der keine Niederlage einstecken kann, aber wenn dein Leben nur noch von Niederlagen geprägt ist, dann ..... ach, ihr wisst schon, was ich meine.

    Ein kleines Erlebnis aus meinem Leben:. Vor zwei Wochen ging ich während der Mittagspause in ein kleines Café, alleine (weil die Schulkollegen keine so lange Mittagspause hatten), bestellte mir eine Suppe, ja bis dahin war alles noch ganz normal. Doch als die Kellnerin mit der Suppe kam - war übrigens eine Nudelsuppe- hatte ich schon ein komisches Gefühl (wo? in der Magengegend? Nee, nicht wirklich!). Ich dachte, alle Leute würden mich beobachten und sich freuen, wenn beispielsweise eine Nudel vom Löffel "runterfallen" würde. Das alles ist ja nicht eingetroffen; ach war ich erleichtert. Das nächste Problem: Für gewöhnlich zieht man ja seine Jacke an, wenn man hinaus geht. Ich hatte wieder ein komisches Gefühl, dachte wieder, alle würden mich beobachten, als ich mir meine Jacke angezogen habe. Ich sage es euch Leute, ich war so froh, als ich endlich das Café verlassen hatte. So, wenn ich mir das überlege, sind ja meine Ängste total schwachsinnig. Aber was soll ich denn machen, sie kommen von ganz alleine!

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    .
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    Nun, meine Freunde. Vielleicht habt ihr ja Recht, indem ich einfach mal zu ihnen gehen sollte, mich ihnen gegenüber öffnen sollte und eventuell über meine Sorgen reden sollte. Doch das ist ja genau mein Problem. --> "Berührungsängste" sind bei mir keine Seltenheit. Früher tat ich mich schwer jem. in die Augen zu sehen und heute ist es für mich kein Problem mehr. Vielleicht schaue ich auch den Menschen zu oft und v.a. zu lange in die Augen. Wer weiß, vielleicht stimmt das alles mal wieder nicht und ich bilde mir wieder etwas ein.

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    Ich glaube, dass mein komisches Verhalten gegenüber anderen Menschen (was ich mir eventuell auch nur einbilde und gar nicht der Fall ist) ihre Wurzeln in der Erziehung meiner Eltern haben. Hmm, ich überlege gerade, ob es wirklich förderlich ist, etwas über meine Vergangheit und meine Eltern und deren Erziehung zu schreiben. Um ganz ehrlich zu sein, niemand weiß darüber bescheid und ihr Leser seid die ersten, denen ich überhaupt davon etwas wissen lasse und mir fällt es aber nicht gerade leicht, darüber zu schreiben:
    Mit 7 Jahren fuhr ich das erste mal in meinem Leben Schirennen und mit 9 Jahren begann ich mit dem Tennisspielen; später war ich in beiden Sportarten national aktiv; meine Eltern waren richtig stolz auf mich; mein Vater erzählte beinahe jedem, wie gut ich tennisspiele und schifahre. Kennt irgendjemand von euch die Christine Sponring (Österreicherin ( :zwinker:)? Sie war auch in meiner Gruppe dabei und wir waren ungefähr gleich gut. Im Tennis war es dasselbe. Ich war da auch ganz vorne dabei. Mit 12 Jahren war ich in einer Damenmannschaft und wir spielten in der höchsten Landesliga (Landesliga A).Dann hieß es, ich soll mich entscheiden. Geh ich auf ein Sportgymnasium oder auf ein normales Gymnasium? Ich entschied mich fürs Letztere. Seitdem ich ins Gymnasium gehe, musste ich mit dem Schifahren und Tennisspielen aufhören. Seit 4 Jahren bin ich auf keine Schie gestanden; ich war kein einziges Mal schifahren. :rolleyes2 Was wäre wohl gewesen, wenn ich nicht aufgehört hätte? Wäre ich in eine von diesen beiden Sportarten international aktiv? Mir ist es ja egal, man sollte sich keine Gedanken darüber machen, was HÄTTE sein können, WENN dieses und jenes gewesen wäre. Ich merke nur, dass mein Vater nicht mehr so stolz auf mich ist; er hat jetzt keine Gelegenheit anderen Leuten zu erzählen, wie gut ich dieses und jenes kann. Es tut mir so leid, dass er jetzt nicht mehr auf mich stolz sein kann. Früher war er noch auf meine gute schulische Leistung stolz; ich war sein kleines Schatzal, sein kleines Mädel. In diesem Jahr geht es mir schulisch auch nicht so gut. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

    Zurück zu meinem Vater. Er hat sich in den letzten Jahr sehr verändert. Meine Mum und ich sind uns in diesem Punkt einig; er veränderte sich zum Negativen. Angefangen hat das alles mit der Börse. Seit ein paar Jahren (wenn ich mich richtig erinnere: seit 7 Jahren) hat er Aktien und anfangs war er derart von der Börse besessen, dass er nur noch im Fernsehen den Stand der Kurse beobachtete und immer sein Kästchen dabei hatte, wo er auch die den neuesten Stand der Aktie abrufen konnte. Man konnte mit ihm kein normales Gespräch mehr führen; wie denn auch, sein Kopf war nur noch mit diesen Zahlen "vollgestopft". Seine Sucht, den Wert der Aktien abzurufen, hat Gott sei Dank etwas nachgelassen. Zurzeit kann er nicht viel machen, da die Wirtschaft wie verrückt spielt und die Aktien beinahe wertlos sind.
    Ein weiterer Grund für seine Veränderung ist der Tinitus (hoffe, dass man das so schreibt :clown: ). Er hat ihn zwar besiegt, aber es ist zur Gewohnheit geworden, fast nach jedem Satz "Was?" zu fragen. Er kann tatsächlich nicht mehr so gut hören, aber uns beiden (meiner Mum und mir) raubt es den letzten Nerv. Mit seiner Hörschwäche könnten wir noch umgehen, aber sein ganzes Auftreten macht uns beide noch krank. Er schreit "Mama, Mama, wo ist dieses und jenes? oder er redet einfach nur vor sich hin und sagt "Mama, mama". Wenn meine Mama nicht in seiner Nähe ist, also in einem anderem Zimmer, macht er das auch. Ich weiß nicht, warum ich das alles schreibe, vielleicht bringt das euch ja weiter.
    Mein Vater liebt mich über alles und so kann ich mir nur erklären, warum er mich so sehr "festhält". Meine Mutter meinte, er solle mich endlich einmal "loslassen" und ich solle meinen eigenen Weg gehen, doch es fällt ihm nicht leicht zu akzeptieren, dass ich kein kleines Kind mehr bin, das man alles abnehmen muss. So, da sind wir jetzt. Er lässt mich nichts selber machen. Als ich meinen Führerschein hatte (ist jetzt schon 1 1/2 Jahre her), hatte er Angst um mich. Er befürchtete, dass ich einen Unfall bauen könnte; ich durfte anfangs nicht einmal in die Stadt fahren (hätte nämlich auf der Autobahn fahren müssen). Abends mit dem Auto zu fahren, war strengstens verboten. "Samstags gehen soviele Jugendliche aus und fahren dann betrunken mit dem Auto, ne, ne, da bleibst du doch lieber zuhause. da passiert dir nichts." Wollte ich einmal meine beste Freundin besuchen, ging das auch nicht, da ich wieder auf der Autobahn fahren muss und er Angst um mich hatte. Ich finde es ja rührend, wenn er sich solche Sorgen um mich macht, aber ich werde doch nicht das ganze Leben lang zuhause sitzen, damit er beruhigt einschlafen kann. Ein bisschen mehr vertrauen könnte er mir auch. Ich bin ja ein vernünftiges Mädel und überleg mir immer vorher, was ich mache. Ich trinke nichts, rauche nichts, was will er denn noch mehr?

    Oje, ich wollte eigentlich keine allzu lange Antwort schreiben. Würde mich freuen, wenn der eine oder andere darauf antwortet.:engel:
     
    #9
    GiRL83, 6 März 2003
  10. Jack18
    Gast
    0
    Das mit dem Festhalten von der "Tochter" kenn ich. Ich seh es an meiner Schwester!
    Ich als Sohn, kann mir viel mehr erlauben. Ich hab jetzt seit ca. einem halben Jahr meinen Führerschein / meine Schwester auch.
    Ich als der "starke" Kerl kann hinfahren wo ich will. Da sagt niemand was auch wenn ich 100 km alleine in der Nacht rumkreuze. (eigentlich fragt erst gar niemand gezielt wo es hingeht)
    Wenn meine Schwester nur sagen wir, 30 km fahren will, dann heißt es schon von meiner Mutter, "nein das ist zu gefährlich in der nacht, zu weit weg, wenn da was passiert, da könnt ja jemand kommen usw." Sie ist halt immer noch in den Köpfen meiner Eltern das "Hilflose, kleine Mädl"
    Das findet meine Schwester verdammt unfair, weil mir in sachen Autofahren (wo wir gerade dass Beispiel haben) viel mehr zugetraut wird.
    Sie dürfte z.B. soweit fahren wenn ich dabei bin. Sozusagen Privat-Bodyguard :grin: :grin:

    Also was haben wir gemacht:

    Sie hat da einfach die Rambo Methode angewandt, wie es schon mein großer Bruder gemacht hat. Einfach fahren, auch wenn die Eltern dagegen sind und gezielt später nach hause kommen! Einfach mal in der früh um 4 wenn um 1 ausgemacht war.
    Natürlich liegen sie dann alle wach im Bett und machen sich Sorgen. Aber es geht nicht anders!!!
    Reden ist da sinnlos!
    Natürlich ist dann wieder Streit! Aber das nächste mal sind sie schon wieder ein Stück toleranter.
    Da muss man einfach auf Konfrontationskurs gehen. Dann bewirkt das was! Allerdings musst du dann natürlich auch Selbstständigkeit ausstrahlen! Die Power Frau *gg*

    Das Problem mit "Mich schauen alle an, bloß keine Fehler" hab ich manchmal auch ein bissl! Aber nicht so schlimm wie du!
    Hm! Was man dagegen tun kann! Keine Ahnung! Vielleicht mal die Nudel gezielt runterfallen lassen und dann siehst du ja dass das niemanden interessiert!
    Aber ich glaub da steckt auch viel Selbstüberwindung drin!
    Ich denk dann immer daran, dass ich hier der Starke bin und wenn sich jemand aufführt hat er ein Problem mit mir.
    Da hab ich ein Beispiel auf Lager:
    Ich bin kein Basketball Fan. Ich bin da auch nicht so talentiert den Korb zu treffen. Mussten wir aber mal in der Schule auf Noten machen. Ich steh also mit diesem blöden Ball vor dem Korb und jeder schaut halt zu weil es nichts besseres zu tun gibt. Ich werd nervöus. Die Leute wissen, dass ich das nicht so gut kann. Ein Arsch grinst. Ich treffe natürlich nicht. Der Typ lacht. Ich werde sauer, richtig sauer. Lauf zu diesem Trottel hin, die Wut hat sich richtig aufgebaut in mir. Bau mich vor dem Typen auf. Der schaut auf einmal ziemlich blöd. Sieht dass ich gleich explodiere. Ich schrei ihn an ob er das witzig findet und jetzt ein paar aufs Maul braucht. Dann hat er vielleicht blöd geschaut und war auf einmal ganz schnell still und hat gemeint, ich soll nicht gleich so aussteigen :grin: :grin: :grin: Also ich kann diese Angst in Agression umwandeln *gg* Und dann ist aber wirklich Schluss mit lustig!

    Das jetzt nur als Beispiel!

    Viel Glück beim Abbau deiner Ängste.

    by
    jack18
     
    #10
    Jack18, 6 März 2003
  11. thats_life
    Gast
    0
    Hey Girl,
    leider habe ich keinen blassen Schimmer was Du dagegen tun könntest......ich kenne diese Gefühle nur zu gut.
    Es wird Dir zwar nicht wirklich helfen, immerhin kannst Du Dir sicher sein, dass Du mit solchen Angstgefühlen bzw. mit plötzlicher unbegründeter Unsicherheit nicht allein bist....und gemeinsam ist man dann doch wesentlich stärker!
    Also, laß Dich bloß nicht hängen, falls mir die Patentlösung über den Wag läuft werd ich mich sofort melden.

    Alles Gute noch & bye
     
    #11
    thats_life, 8 März 2003
  12. JessyX
    Gast
    0
    Also ich würde sagen, daß deine Angst gegenüber anderen Leuten aus deiner Unsicherheit resultiert etwas falsch zu machen. Viele Leute sind ja leider immer noch ziemlich intolerant eingestellt. Jedoch finde ich, daß du dich wohl ein bischen zu sehr hineinsteigerst, auch was dein eigenes Verhalten betrifft. Wahrscheinlich verhälst du dich nicht anders als die meisten anderen auch und mal ehrlich, wen interessiert´s schon wirklich ob jemanden im Restaurant eine Nudel vom Löffel fällt? Ich denke, in den meisten Fällen, schaun die Leute zwar mal kurz dumm drein, wenn sich jemand abseits der "gesellschaftlichen Norm" verhält, mehr jedoch nicht, und dann ist´s auch schon wieder vergessen. Oft lacht man später ja sogar selber über solche sog. peinlichen Erlebnisse.

    Du solltest einfach - leicht gesagt, ich weiß- nicht so viel darüber spekulieren, was andere Leute von dir denken könnten - außerdem, was bestätigt dir denn eigentlich, daß sie schlecht über dich denken könnten? vielleicht ist ja das Gegenteil der Fall. Zum anderen denke ich und weiß ich aus Erfahrung, daß jeder Mensch irgendeine Macke hat - welcher Art auch immer - und im Prinzip spekuliert doch jeder mal darüber, was andere von einem wirklich halten. Am besten such dir doch irgendwelche Beschäftigungen, Hobbies, Jobs, etc. bei denen du zum einen Bestätigung finden kannst und dir zum anderen keine Zeit für so viele Selbstzweifel bleibt.

    Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!
     
    #12
    JessyX, 9 März 2003
  13. KittyKat
    Gast
    0
    ich glaub, ich kann dich ein bisschen verstehen....dachte früher auich immer, dass alle auf mich starren und darauf warten das mir was passiert oder mich einfach nur auslachen weil ich nix sage...in wirklichkeit interessieren sich aber die wenigsten für irgendwelche menschen die irgendwo rumstehen...
    ich hab dann aber irgendwann mich voll für Punk interessiert und hab mich dann auch so angezogen, uznd alleine dieses outfit gibt einem sicherheit, weil man sich selbst toll findet und andere einen ansprechen die genauso denken...oder einfachen nur so, dass leute auf dich zukommen und sagen"hey , wie du dich kleidest find ich voll cool!" oder ne tolle frisur....hmm..also ich glaub, mir hat das total geholfen, wenn man ein bisschen crazy aussieht, halten einen die leute für offener und dadurch wird man selbst offener...
    schönen gruß!
    :smile2:
     
    #13
    KittyKat, 17 März 2003
  14. GiRL83
    Gast
    0
    Ihr habt mir wieder sehr geholfen. Ich weiß jetzt, dass es manchen da draußen auch so geht wie mir und das gibt mir doch ein wenig Kraft und stärkt meim Selbstvertrauen. Jetzt weiß ich, dass ich nicht ganz verrückt bin und wenn wir schon bei verrückt sind, jeder Mensch hat seine Eigenarten und ist anders als anderewird.

    Ich wollte euch jetzt einmal auf dem Laufenden halten. Mir gehts es bezüglich dieser Ängste viel besser; und jetzt fragt ihr euch, wie es dazu gekommen ist. Ganz einfach. Ich denke nicht mehr allzu viel darüber nach und ich lebe im Hier und Jetzt und es ist mir einfach egal, was andere über mich denken. Und überhaupt; die haben ihre eigenen Probleme.

    Mir ist bewusst geworden, dass ich auf andere Menschen gar nicht so abstoßend wirke; nein, ganz im Gegenteil. Sie finden mich alle nett (klar gibt es welche, die mich auch nicht ausstehen können, aber so geht es bestimmt jedem)
     
    #14
    GiRL83, 18 März 2003

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