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Angstzustaende und kein Ausweg aus der Situation.

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Medias, 5 Januar 2007.

  1. Medias
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Morgen ersteinmal.

    Nun, ich muss momentan etwas loswerden.
    Da es hier auch einen "Kummerkasten" gibt denke ich, dass ich das hier tun kann.

    Es ist so das mir momentan regelmaessig die Decke ueber dem Kopf zusammenbricht.
    Ich bekomme Angstzustaende die total absurd erscheinen und Panik das dieser Zustand nicht abnimmt.
    Ein Beispiel ist ..... auch wenn es laecherlich klingt, die Fixierung auf Geraeusche.
    Es ist ein Tick wie manche sagen wuerden und es mag total schwachsinnig klingen. Das schlimme an der Sache ist, dass ich in diesen Momenten ueberaus empfaenglich fuer Aengste bin.
    Ich bilde mir zB einen Tinitus-Ton ein oder sonst etwas in dieser Richtung. Es macht mich fertig...... habe Angst das es nicht mehr aufhoert..... werde dann verzweifelt und verliere jegliche Hoffnung auf Besserung.

    Dann gibt es Zeiten in denen alles wieder "normal" ist, so als waere nie etwas geschehen.

    Die Lage ist die das ich zuviel Zeit habe um ueber mich selbst nachzudenken, in einer Situation in der das Gift fuer meine Psyche darstellt.
    Es macht einen auf Dauer sprichwoertlich wahnsinnig und ich habe den Gedanken das mir nichts und niemand mehr helfen kann.
    Man sozusagen in einer aussichtslosen Situation verlassen und allein klarkommen muss, obwohl man Verzweifelt ist, Angst hat und einfach .... alles verloren hat.
    So als wuerde sich ein Schleier um den Kopf legen.

    Und dann folgt die Fixierung auf diese oben beschriebenen Aengste wie Toene oder sonstigen Schwachsinn.

    Ich halte es nichtmehr aus und irgendwie kann mir nichts so schnell in dieser Situation helfen das es besser werden wuerde.
    Was ich braeuchte waere sofort etwas, nicht in ein paar Wochen oder gar Monaten, wie die Gruppe in die ich mich eingetragen habe.
    Eine Psychotherapeutische Gruppe......
    Mein Therapeuth hat die Stunden auch abgesetzt...... im Grunde bin ich momentan allein, die Familie hilft mir nicht mehr, bzw sie kann mir nicht mehr helfen.
    Meine absurden Probleme treffen auf Verwirrung und ich weiss nichtmehr mit wem ich darueber reden kann und soll.....
    Es wuerde sich lachhaft anhoeren die Aengste wie zB den eingebildeten Tinitus anzureden.... er ist nicht mein Hauptproblem.... er ist ein Ergebniss meiner Aengste die ich so nicht erkennen kann.
    Sie manifestieren sich also in solche, fuer mich spuehrbare Aengste.
    Zumindest sagte das mein Therapeuth in der letzten Stunde.

    Vll findet sich hier jemand der aehnliches oder Gleiches erlebt oder erlebt hat.

    Ich weiss nicht wielange ich noch faehig bin mich zusammenzuhalten. Ich verlire jegliche Sicht fuer alles, keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.
    Es ist als waere man unmaechtig und die Wahrnehmung ist wie durch Watte spuehrbar.

    Ich halte diese Aengste nicht mehr aus, schlafen ist fuer mich ein Horror. Die Einschlafphase ist beaenstigend, alles so still und zuviel Zeit sich wieder auf Aengste zu konzentrieren.

    Hoffe das geht in Ordnung das ich das hier schreibe.
    Und entschuldigt Rechtschreibfehler.....
     
    #1
    Medias, 5 Januar 2007
  2. FruechtTee
    FruechtTee (31)
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    nicht angegeben
    Die Freundin von nem Kumpel hatte das auch und ist, auch wenn sich für dich absurd anhört, in eine Psychatrie zur behandlung gegangen und heute geht es bei ihr fast wieder ohne Medikamente. Es muss aufjedenfall behandelt werden, alleine gehts nicht weg. Am besten richtest du an deinen Hausarzt und besprichst das mit ihm. Angstzustände sind keine seltenheit heute mehr in der Gesellschaft und lässt sich mit Medikamenten gut behandeln.
    Wünch dir alles gute!
     
    #2
    FruechtTee, 5 Januar 2007
  3. LaPerla
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    vergeben und glücklich
    Mal eine Frage: Nimmst du drogen?
     
    #3
    LaPerla, 5 Januar 2007
  4. Medias
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Gegenfrage, soll das witzig sein?

    Nein nehme ich natuerlich nicht. Und ich habe auch kein Alkoholproblem falls das als naechstes kommt.

    Ursache dafuer sind weder Drogen noch Alkohol oder sonst etwas in dieser Richtung.
    Allein psychische Probleme treiben mich in den "Wahnsinn".
    Der Krug geht sollange zum Wasser bis er eben bricht.
    Ist die Belastung die ich geistig nicht mehr ertrage.

    Ist eine Kindheitsgeschichte, wenn's jemanden interessiert oder falls das erwaehnenswert sein sollte.
     
    #4
    Medias, 5 Januar 2007
  5. flash123
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    nicht angegeben
    Hallo,
    bei mir ist es etwas ähnlich...Manchmal ist es eben so, dass man wie du beschrieben hast im Bett liegt und sich so scheisse fühlt meistens auch ohne einen Grund bzw. einen Grund den man nicht kennt und die ganze zeit nicht einschlafen kann... früher hatte ich das öfters, aber ich hab ne Verbesserung bemerkt, nachdem ich n bisschen mein leben umgestellt hab. Früher war ich sensibel auf alles und hatte auch oft bauchschmerzen und hab mich auf jeden MEnschen so stark konzentriert und alles beonbachtet, dass ich so viele Eindrücke hatte am Ende des Tages, dass ich entweder Bauchschmerzen vor Stress hatte und/ oder nicht einschlafen konnte.Dann hab ich einfach meine Situation geändert, indem ich mich einfach nicht mehr viel vor nehme und nicht gleich auf die PAlme zu bringen bin:zwinker: . In den Situationen wo ich dann alleine war, hatte ich ähnliche gefühle wie du, aber du musst vll. auch offener gegenüber deinen Mitmenschen sein oder hast vll Vorurteile wie ich gehabt.... ich bleib inzwischen immer ziemlich coool und wenn ich mal nicht einschlafen kann , dann mach ich eben noch mal licht an und guck mir ein Buch an oder so.Deine Grundeinstellung muss sich vll ändern , du bist wahrscheinlich unsicher und nicht zufrieden mit deiner Situation und denkst es läuft etwas falsch. Sag am besten was dir an deinem jetztigen leben auffällt, was anders ist als bei anderen oder dich stört und beschreib deine Situation. Vll. hast du einfachzu wenig kontakt bzw. nicht so viele freunde im umkreis und brauchst unterstützung.. es ist schon auf jeden fall gut,dass du mutig bist und zu eienr Gruppe gehst um das Problem zu besprechen!!
    Schreib einfach mal was dir nicht passt und so !!:karate-ki
     
    #5
    flash123, 5 Januar 2007
  6. timtam
    timtam (29)
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    vergeben und glücklich
    Warum hast du denn zu viel Zeit? Was machst du tagsüber? Und warum hat dein Therapeut die Stunden abgesetzt? Was für eine Therapie war denn das?

    Wir haben in der Schule vor den Ferien Angststörungen behandelt und für mich hört es sich schon danach an. Du erwähnst ja auch noch diese Kindheitsgeschichte...
    Ich würde dir raten zum Psychiater zu gehen... Ich finde es schon super, dass du dich bei einer Gruppe angemeldet hast, aber du sagst ja selber, du brauchst so schnell wie möglich Hilfe!

    Gruss
     
    #6
    timtam, 5 Januar 2007
  7. flobig
    flobig (34)
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    Single

    das wollte ich auch sagen. hab auch silvester vor 2 jahren was genommen...(aber seit dem nix mehr genommen) und da ging es mir genauso. kann aber auch sein das falsche medikamente genommen hast
     
    #7
    flobig, 5 Januar 2007
  8. Medias
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Wie gesagt, ich nehme keine Medikamente.... oder gar Drogen.... bitte lest doch was ich schreibe.

    Medikamente desshalb nicht, da mein Psychotherapeuth (bei dem ich seid 3 Jahren bin/war) meinte, dass ich nur so spuehre wie es mir wirklich geht und mich dann auch bewege, etwas unternehme fuer Besserung.

    Keine Ahnung warum ich einen solchen Knacks habe, weiss nur das es schon im sehr fruehen Kindesalter eintrat.
    Frueher schlichen sich ebenfalls schon solche Angstzustaende ein und das war mit ca 5-6 Jahren.

    Seidher war ich bei 4 verschiedenen Therapeuthen...... naja, so wirlich was verbessert hat es im Grunde nicht.

    Mein jetziger Therapeuth ist eigentlich Psychoanalytiker, war schon eine etwas intensivere Behandlung, also keine Gespraechstheraphie.

    Irgendwie habe ich auch den Gedanken das mir eine Gruppe nicht helfen kann und sich dieser Zustand nicht besser.
    Und wenn das nicht vorruebergeht weiss ich wirklich nichtmehr was ich sonst tun koennte.
    Vorneweg, dass Leben nehmen kommt nicht in Frage, aber stellt euch vor ihr habt nichteinmal diesen Ausweg....... wirklich garnichts mehr.

    Mein Tagesrythmus ist meist auf Nachts verschoben was die Lage nicht bessert. Ich kann oder besser, ich lasse mich irgendwie nicht schlafen. Auch wenn ich muede bin gehe ich nicht schlafen, ist wie ein Drang wach zu bleiben und eben die Angst vor der ruhigen Einschlafphase...... es reicht eine Sekunde und ich fantasiere mir wieder eine Angst..... oder achte auf die eigebildeten Geraeusche oder sonst was irrsinniges.

    Schuettle ja selbst den Kopf darueber.
     
    #8
    Medias, 6 Januar 2007
  9. Starla
    Gast
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    Im Gegenteil, so etwas verschlechtert Deinen Zustand. Es ist sehr wichtig, dass Du auf einen "normalen" Schlaf/Wachrhythmus, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung achtest. Treibst Du Sport? Man sollte die Rahmenbedingungen nicht unterschätzen.

    Wie wäre es, wenn Du Entspannungsmusik hörst während der Einschlafphase? Hast Du mal autogenes Training erlernt?

    Noch eine Frage zu den Therapien: Hast Du nicht zusammen mit Deinem Therapeuten erarbeitet, wie Du die Sache in Angriff nehmen könntest?
     
    #9
    Starla, 6 Januar 2007
  10. Medias
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Sicher habe ich das, nur bin ich sehr schwierig was Bewegung betrifft wenn es Moeglichkeiten gibt.
    Ich bremse, auch wenn ich das nicht wirklich will. Zoegere die Dinge herraus.

    Autogenes Training habe ich nicht gelernt. Musik hilft nur teilweise, ist teils zu leise um sich darauf zu konzentrieren oder zu wenig um "abzulenken".

    Ein großes Problem ist, dass ich mir, anstatt mich auf den Grund zu konzentrieren warum das alles so ablaeuft, diese Aengste erschaffe und diese total meinen Kopf ausfuellen. Es kann sein das es Tage gibt in denen mir das alles selbst total suspekt vorkommt und alles wieder gut ist, die Aengste verflogen sind. So wie man sich den Sommer nicht im Winter so recht vorstellen kann und umgekehrt.
    Kann mich dann nicht auf andere Dinge fixieren, die eigentlich getan werden muessten.
    Keine Ahnung ob ich das unbewusst mache um in dieser Lage zu bleiben um nicht noch mehr zu spuehren das es weh tut.

    Kann auch irgendwie nicht so recht begreifen in welcher Lage ich mich befinde.
    Also gut Moeglich das diese Zustaende nur Ausdruck sind um es mir in irgendeiner Weise begreifbar zu machen.

    Mein Therapeuth selbst war sehr auf das Unbewusste bedacht.
    Er war der Meinung das man nichts ohne diesen Einfluss tut.
    Es ist so als wuerde sich eine "Ersatzangst" ueber die eigentliche legen(die das sich das alles nie bessern wird zB), weil ich die eigentliche Grundangst nicht (be)greifen kann...... es ist einfach zum verrueckt werden.

    Sport mache ich momentan nichtmehr. Habe ja nichteinmal mehr Hobbys. Irgendwie .... verwaehre ich mir das alles. Habe ich eines, betreibe ich es nicht mehr weiter oder finde Ausreden es nicht zu betreiben..... oder aber ich suche mir welche die in meiner Lage unmoeglich sind.

    Am normalen Schlaf/Wachrythmus arbeite ich momentan, ist aber verdammt schwer die Zeiten einzuhalten, zumal der Schlaf auch sehr unregelmaessig ist.
    Vor zwei Monaten war das alles noch nicht so schlimm...... habe super geschlafen und konnte mich meist an zwei oder gar vier Traeume erinnern.
    Jetzt ist das alles verschwunden was mich zusaetzlich nicht aufmuntert.

    Zu dem ganzen kommt noch das ich wegen meiner Lage auch keinen Freundeskreis aufbauen kann oder habe. Ist schwer fuer Ablenkung zu sorgen...... wie gesagt, einfach zuviel Zeit um nachzudenken. Ist toedlich....

    Mh was ich noch sagen moechte, vor diesen besagten zwei Monaten war eben die Rede vom Eintritt in diese Gruppen.
    Ich vermute das diese "Reaktion" meinerseits irgendetwas damit zu tun haben muss, dass ich so krass darauf reagiere..... eventuell um mir unbewusst einen Arschtritt zu geben "Tu was, sonst drehst du durch ... aber schnell".....
    Waere gut moeglich wenn man beachtet das das Unbewusste sehr stark sein kann.

    Und danke fuer die Antworten.
     
    #10
    Medias, 6 Januar 2007
  11. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
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    227
    vergeben und glücklich
    Hab zwar selber keine Erfahrung damit, aber ein paar allgemeine Dinge lassen sich ja schon sagen.

    Hast Du irgendeine Entspannungstechnik gelernt? (Das würde mich wundern, wenn Du schon so lange in Therapie bist, aber so etwas versäumt wurde) Wenn nicht, wäre das der erste Ansatzpunkt den Du selber ohne weiteres umsetzen kannst. Egal ob Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobson oder was auch immer.

    Leute aus Deinem Umfeld werden Dir im Normalfall sowieso nicht helfen können. Die meisten gehen von ihren ganz normalen logischen Standpunkt aus und sagen Dir, dass Deine Angst Quatsch ist und Du eigentlich gar keine Angst haben müsstest. Bringt Dir natürlich nichts, das weißt Du ja selber genausogut und kannst es trotzdem nicht abstellen.

    Bei was für Therapeuten warst Du denn bisher? Mehrjährige Therapie ohne sichtbaren Behandlungserfolg klingen ja nicht gerade toll. Zudem kann man aus Deinen Posts herauslesen, dass Du überhaupt keine Strategien gelernt hast um mit Deinen Problemen fertig zu werden. Das kann ja auch nicht Sinn und Zweck sein.

    An Deiner Stelle würde ich die Therapieform nochmal deutlich überdenken. Ob Du eine psychiatrische Behandlung in Betracht ziehst, musst Du Dir selbst überlegen. Benzodiazepine bergen ja ein nicht unerhebliches Suchtpotential bei längerer Anwendung, können aber durchaus helfen.

    Kognitive und Verhaltenstherapeutische Methoden sollten eigentlich innerhalb einer begrenzten Anzahl von Sitzungen einen Erfolg zeigen. Hast Du etwas in der Richtung schon ausprobiert?
     
    #11
    metamorphosen, 6 Januar 2007
  12. Bambi
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Ich habe in Stress- bzw. Prüfungsphasen auch immer wieder mit Angstzuständen und Panikattacken zu tun. Eigentlich wird es nur schlimmer, wenn man es zu ernst nimmt.
    Was bei mir geholfen hat bzw. meistens hilft ist
    1. Autosuggestion (klingt kompliziert, heisst aber eigentlich nur, dass du dir selber immer wieder glaubwürdig einredest, dass die Angst unbegründet ist und ein Ergebnis deines Hirns, das aus irgendwelchen Gründen die falschen Hormone ausschüttet. Das macht die Angst zwar nicht weniger, aber sie ist nicht mehr so bedrohlich)
    2. Ablenkung! Wenn du Angst vor Geräuschen hast, solltest du nachts Hörspiele hören (viel wirkungsvoller als Musik!). Am besten welche, die du schon als Kind gehört hast und die auf dich beruhigend wirken. Ansonsten... wenn bei mir gar nichts mehr geht, hilft Malen nach Zahlen, diese Farbschmiererei für Kinder. Das lenkt ab, ist aber monoton genug, um zu beruhigen und einzuschläfern.

    Medikamente sind halt so eine Sache, aber wenn gar nichts mehr geht, ist das auch eine Möglichkeit.
     
    #12
    Bambi, 6 Januar 2007
  13. Starla
    Gast
    0
    Daran hatte ich nämlich auch gedacht. Ich persönlich bin sehr skeptisch, was Medikamente betrifft, das muss jeder selbst entscheiden. Nur ist es eben so - wie Du schon bemerktest -, dass Beruhigungsmittel ein enormes Suchtpotential haben und das schon nach einigen Wochen. Wenn man dann nur in der Wohnung rumhängt und nicht gleichzeitig an seinen Problemen arbeitet, wird das auch nichts bringen.

    @Medias

    Wurdest Du schonmal stationär behandelt? Ich hab das Gefühl, in Deinem Fall könnte das durchaus sinnvoll sein. :smile:

    Dort könntest Du Dir wieder einen gesunden Rhythmus aneignen, hast Beschäftigung und bist vor allem (nachts!) nicht allein. Diese Gesprächsgruppen, denen Du Dich ja sowieso anschließen wolltest, finden dort auch statt.

    Du hast dann einfach auch Anschluss an andere Menschen gefunden und ich denke, das ist auch sehr wichtig! :smile:

    Nun gut, wenn Dir das hilft, möchte ich eigentlich nicht widersprechen, aber... :grin:

    Die Angst ist ganz und gar nicht unbegründet, im Gegenteil. Es ist eine normale Reaktion auf Deine Gedanken, das wurde von der Natur so eingerichtet :zwinker:

    Wenn von Deinem Gehirn der Befehl "Gefahr" kommt, reagiert Dein Körper mit Angst darauf. Man muss bei den Gedanken ansetzen, nicht bei den Gefühlen.

    Ich finde, das ist sogar ein beruhigendes Gefühl, wenn Du weißt, dass Dein Körper gut funktioniert :zwinker: Es erfordert viel Kraft und Selbstdisziplin, eine neue Denkweise zu erlernen, aber es ist möglich.
     
    #13
    Starla, 6 Januar 2007
  14. Medias
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Tja, die Gruppe hat eine Wartezeit von 4-6 Wochen oder laenger.
    Und das war jetzt erst eine Woche davon.

    Das schlimmste an der Sache ist, dass ich keine Abwechslung habe, auch wenn ich wollen wuerde (was ich ja im Grunde will).
    Mann kann nirgends hingehen und die Familie hockt auch lieber Zuhause. Kino oder sonst was in der Art ist ebenfalls tabu weil kein Geld.

    Es ist eine Situation die gezwungenermassen im Moment stillsteht.
    Und genau jetzt tauchen diese Probleme in solchen Massen auf.

    Stationaer wurde ich noch nicht behandelt.

    Ab Morgen sitze ich aber eh wieder allein Zuhause..... da jeder andere in der Familie arbeitet oder zur Schule geht.
    Mal schnell rausgehen oder irgendwohin geht auch nicht so einfach, da wir ausserhalb des Ortes wohnen wo kein Bus faehrt.
    Koennte man Exil nennen wo wir wohnen.
    Keine Ahnung wie ich das die Zeit aushalten soll.
     
    #14
    Medias, 6 Januar 2007

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