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Anstoßen bei Anal

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von *nevyn*, 26 Mai 2007.

Stichworte:
  1. *nevyn*
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    vergeben und glücklich
    Wie ist das bei euch, stößt ihr auch öfter innendrin ans "Ende"?

    Ist das gefährlich?

    Meiner Freundin tut es manchmal schon weh aber ich glaube es ist vorwiegend die Angst da irgendwas kaputt zu machen.

    Kennt sich jemand näher aus?
     
    #1
    *nevyn*, 26 Mai 2007
  2. Novalis
    Novalis (35)
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    Hast Du nen 15 Meter Schwanz?
    Wie willst Du denn ans Ende stoßen?
     
    #2
    Novalis, 26 Mai 2007
  3. User 69081
    User 69081 (31)
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    Off-Topic:
    @Novalis: Beim Analsex anstoßen, dafür braucht man keinen 15-Meter Schwanz, das würde ja bedeuten dass der um sämtliche Windungen des Dünndarms kommt :eek:
    Eigentlich kommt ein normaler Mann nicht über den Enddarm hinaus (ich glaube der gehört noch zum Dickdarm, oder?)
    Er meint wahrscheinlich weniger das Ende als einen natürlichen Knick.


    Wenn man es zu doll treibt muss man schon aufpassen, theoretisch kann es bei zu rücksichtslosen Analsex passieren, dass sie anfängt zu bluten (innere Verletzungen)
    Ignoriere also besser nicht, wenn sie sagt dass es zu tief/zu doll ist.
     
    #3
    User 69081, 26 Mai 2007
  4. Novalis
    Novalis (35)
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    Naja so ähnlich. Zumindest wollte ich ausdrücken, daß ich das für Humbug halte.
     
    #4
    Novalis, 26 Mai 2007
  5. pappydee
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    bist du eine kuh, dass du 15m darm hast? :zwinker:

    das "ende", an das man da evtl. anstößt, ist die erste kurve im darm...und da solle man in der tat nicht so feste gegenrumpeln.
     
    #5
    pappydee, 26 Mai 2007
  6. Novalis
    Novalis (35)
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    Nur mal so zur Kenntnis, für die ganz schlauen, die bemerkt haben, daß vom Ende bis Zum Mund weniegr als 15 Meter liegen - eine Zahl die ich mal einfach so aus der Luft gegriffen habe (tatsächlich sind es ja so etwa 6-9 m) - und demzufolge ein paar Kurven da sind:

    Auch die Vagina ist eine kleine Kurve bzw. wird das beste Stück während des Geschlechtsverkehres enorm gebogen. So eine kleine Kurve dürfte also gar kein Problem machen.

    Jedenfalls dürfte das Anstoßen schon recht selten sein.
    Mir ists jedenfalls noch nie passiert und ich denke ich befinde mich eher am Ende als am Anfang der Längenskala.

    20 cm länge hat das Rektum etwa... also wird man wahrscheinlich so 25 cm brauchen zum "Anstoßen"
     
    #6
    Novalis, 26 Mai 2007
  7. User 69081
    User 69081 (31)
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    Naja, jede(r) ist anders gebaut, das ist in der Vagina dasselbe. Manche Frauen haben einen langen Gebärmutterhals, andere einen kurzen.
    Genauso ist es sicherlich mit dem Hintereingang. Und bevor man sich dadrin eine Verletzung zuzieht (schonmal geblutet da raus und nicht gewusst woher? Scheiß Gefühl sage ich dir!) sollte man es doch lieber langsamer angehen lassen, zumindest wenn der passive Partner Bescheid sagt, dass es schmerzt.
     
    #7
    User 69081, 26 Mai 2007
  8. Dunsti
    Dunsti (39)
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    vergeben und glücklich
    Der Mastdarm (Rectum) ist zwischen 15 und 30 cm lang, dahinter kommt ein S-förmig verlaufender Abschnitt (Sigmoid). Es ist nicht schwierig, den Darm in dem Bereich zu verletzen, insofern sollte man etwas vorsichtig sein und vor allem Schmerzempfindungen ernst nehmen - nicht zuletzt soll es ihr ja doch auch Spaß machen.

    Die Form der Vagina ist übrigens mit der des Sigmas nicht annähernd zu vergleichen.
     
    #8
    Dunsti, 26 Mai 2007
  9. *nevyn*
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    vergeben und glücklich
    jo Dunsti hat recht und noch dazu:
    "Die hintere Begrenzung des Mastdarms bildet ein innerer und ein äußerer Schließmuskel (Musculi sphincter ani internus et externus). Der innere Schließmuskel besteht aus glatter Muskulatur und kann damit nicht willkürlich beeinflusst werden. Der äußere Schließmuskel besteht aus quergestreifter Muskulatur, die willkürlich angespannt bzw. entspannt werden kann."

    Jetzt müsste man natürlich wissen, wie flexibel dieser Muskel innendrin ist, wie verletzungsanfällig.
    Ob es was ausmacht wenn man mal anstößt, solange es nicht gewollt permanent ist.

    Engelchen ist bei dir schon jemand angestoßen?
     
    #9
    *nevyn*, 26 Mai 2007
  10. User 69081
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    ja :geknickt:
     
    #10
    User 69081, 26 Mai 2007
  11. *nevyn*
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    vergeben und glücklich
    wenn es dann sogar blutet, hat sich die Frage ja fast erledigt.

    Schade schade, wäre ein netter Schmerz gewesen um sie ein wenig zu quälen :zwinker:
     
    #11
    *nevyn*, 26 Mai 2007
  12. User 69081
    User 69081 (31)
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    Obs tatsächlich davon kam, weiß ich nicht, aber eigentlich kann es nur der AV gewesen sein (war zum Glück einmalig)

    Zum Quälen (ihr Einverständnis vorausgesetzt) fallen dir bestimmt noch andere Dinge ein :zwinker:
     
    #12
    User 69081, 26 Mai 2007
  13. Golden_Dawn
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    #13
    Golden_Dawn, 26 Mai 2007
  14. *nevyn*
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    vergeben und glücklich
    Nein gibt auch innen einen Schließmuskel, siehe oben.
     
    #14
    *nevyn*, 26 Mai 2007
  15. Golden_Dawn
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    #15
    Golden_Dawn, 26 Mai 2007
  16. Dunsti
    Dunsti (39)
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    vergeben und glücklich
    Mal wieder so ein fundiertes Halbwissen...

    Du sprichst vom Anus, der etwa 4 cm lang ist und einen äußeren (kontrollierbaren) und einen inneren (nicht kontrollierbaren) Schließmuskel hat.

    Wenn Du Deinen Penis in ihren After ganz einführst, liegen die beiden Schließmuskel ringförmig um Deinen Penisschaft nahe der Peniswurzel, während Du mit der Eichel in 15 cm Tiefe gegen die Darmwand im Bereich der Sigmaschlinge anstößt.
     
    #16
    Dunsti, 26 Mai 2007
  17. pappydee
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    erstens: wenn du den :zwinker: -smiley bemerkt hättest, hättest du nicht so unnötig motzig reagieren müssen und
    zweitens: auch 6-9m sind weit zu viel, wenigstens im lebenden zustand. wobei wir schon beim problem wären, denn je nach zustand kann der darm relativ kurz oder ziemlich lang sein. das allerdings auszudiskutieren ist ja wohl völlig sinnlos und hier auch nicht nötig.
     
    #17
    pappydee, 27 Mai 2007
  18. *nevyn*
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    vergeben und glücklich
    Also Mastdarm=4cm lang, danach Rektum (das ist was anderes?)=15-30cm lang?

    Aber es ist doch so, dass man erst auf das Klo muss wenn aus dem Dickdarm was im Enddarm (=Rektum?) ankommt, d.h. es muss doch auch eine Art Schließmuskel innendrin geben, der den "Abfällen" :grin: freie Bahn gibt?
    Oder rutscht das ganze dann nur um den Knick herum? Normalerweise ist das Rektum ja leer.

    Lustiges Thema :grin:
     
    #18
    *nevyn*, 27 Mai 2007
  19. Golden_Dawn
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    ....
     
    #19
    Golden_Dawn, 27 Mai 2007
  20. Dunsti
    Dunsti (39)
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    vergeben und glücklich
    Gut, also dann fangen wir mal ganz vorne an:

    Wenn Du etwas isst, schluckst Du das vom Mund durch die Speiseröhre in den Magen. Der Magen ist ein länglicher Sack, der aus Muskelgewebe besteht und von innen mit Schleimhaut ausgekleidet ist. Im Magen werden Pepsin und Salzsäure in Dein Essen gemischt und das ganze wird dann durch gleichmäßige Muskelbewegungen durchgeknetet.

    Am unteren Ende des Magens schließt der Zwölffingerdarm an. In diesem noch zum Magen gehörenden Kanal sitzt ein Schließmuskel, der sich regelmäßig öffnet, um kleinere Portionen des Speisebreies vom Magen in den Zwölffingerdarm abzugeben.

    Der Zwölffingerdarm gehört bereits zum Dünndarm und verläuft zunächst höhlenartig einige Zentimeter zur Rückwand der Bauchhöhle, geht dann im rechten Winkel einmal ganz nach unten und dann in einem weiteren rechten Winkel nach links. Im Zwölffingerdarm werden Verdauungssäfte der Galle und der Bauchspeicheldrüse zugeführt. Der Zwölffingerdarm ist etwa 30 cm (zwölf Finger breit) lang.

    Am Ende des Zwölffingerdarms befindet sich hinter einer weiteren Biegung der sogenannte Leerdarm (Jejunum). Wie schon beim Zwölffingerdarm handelt es sich beim Leerdarm um einen von feinem Muskelgewebe umgebenen Schlauch, der von innen mit Schleimhaut ausgekleidet ist und der mit rhythmischen Bewegungen (wie eine Schlange) den Nahrungsbrei langsam vorwärts transportiert. Das besondere am Leerdarm ist sein innerer Aufbau: Er ist nur etwa 1,50 bis 1,70 m lang, hat aber die größte Oberfläche. Er sieht von innen aus wie die Textilbürsten in der Waschanlage: Lauter lange Falten, an deren Ende sogenannte Zotten sitzen, die Nährstoffe und Fette aufnehmen und an die Leber weiterleiten. Zwischen den Falten sitzen Drüsen, die bis zu 3 Liter Verdauungssäfte pro Tag abgeben.

    Der Leerdarm geht fließend in den Krummdarm (Ileum) über. Der Krummdarm ist etwa 3 Meter lang und hat nicht mehr diese Falten mit den Zotten drauf, sondern auf einer Seite jede Menge Lymphknoten. Von der Grundstruktur (Schlauch von Muskelgewebe umgeben, innen Schleimhaut) ist er aber genauso aufgebaut wie die ersten beiden Teile des Dünndarms. In diesem Bereich findet sich häufig eine der zwei häufigsten chronischen Darmerkrankungen, der Morbus Crohn.

    An den Krummdarm mündet im rechten Unterbauch der Dickdarm. Dem an dieser Stelle ankommenden Nahrungsbrei wurden bereits alle mit ihm aufgenommenen Nährstoffe entzogen. Die Mündung des Dünndarms in den Dickdarm ist mit einer Art Schleusentor versehen, eine Art Trichter, so dass der Nahrungsbrei des Dünndarms in den Dickdarm fließen kann, der Inhalt des Dickdarms aber nicht in den Dünndarm zurück. Man nennt diesen Trichter nach seinem Entdecker Bauhinsche Klappe. Sofort hinter dieser Klappe ragt ein etwa 6 bis 8 cm langer und bis zu 6 cm breiter Sack nach unten in die Bauchhöhle hinein, der sogenannte Blinddarm. Am unteren Ende des Blinddarms hängt ein etwa 9 cm langer, bleistiftdicker Schlauch, der Wurmfortsatz. Dieser Wurmfortsatz entzündet sich gerne mal, vor allem, wenn sich Haare oder Nahrungsteile in ihm verirren und nicht wieder hinaus finden, dann spricht der Laie von einer Blinddarmentzündung. Blinddarm und Wurmfortsatz werden dem Dickdarm, aber nicht dem Enddarm zugeordnet.

    Auch der Dickdarm kann sich chronisch entzünden, die zweite der beiden häufigsten Darmerkrankungen. Man nennt sie Colitis ulcerosa. Die Colitis ulcerosa findet nach ihrer Definition nur im Dickdarm, der Morbus Crohn nur im Dünndarm statt.

    Hinter der Bauhinschen Klappe kommt der Nahrungsbrei in den Enddarm, in dem erstmals jede Menge Bakterien zu finden sind, die den Nahrungsbrei zu dem, was wir letztlich ausscheiden, verwandeln. Der Enddarm ist etwa 1,5 Meter lang und kategorisch ein Teil des Dickdarms. Der erste Teil des Enddarms ist der sogenannte Grimmdarm (Kolon), beginnend unten rechts, dann nach oben, im rechten Winkel quer zur linken Seite hinüber und dann wieder nach unten verlaufend. In diesem Bereich werden dem Nahrungsbrei pro Tag etwa 9 Liter Flüssigkeit entzogen und damit auch wesentliche Elektrolyte dem Haushalt wieder zugeführt.

    Die letzten Zentimeter des Kolons verlaufen von links unten im 45-Grad-Winkel nach oben in Richtung Bauchmitte. Dieses Stückchen wird Sigmaschlinge genannt und hat die Aufgabe, dem Stuhl die letzte Flüssigkeit zu entziehen, ihn also einzudicken. Die Sigmaschlinge endet etwa 15 bis 25 Zentimeter vor dem Ende des Tunnels mit einem 135-Grad-Winkel nach unten. In diesen 135-Grad-Winkel stößt Du mit Deiner Eichel, wenn Du beim Analverkehr nicht aufpasst.

    Hinter diesem 135-Grad-Winkel beginnt der Mastdarm (Rektum), der etwa 15 bis 25 Zentimeter lang ist. In einigen Darstellungen wird der Mastdarm auch als Enddarm bezeichnet, was nicht korrekt ist. Als Enddarm wird offiziell der Darmabschnitt von der Bauhinschen Klappe bis zum Anus (Schließmuskel) bezeichnet, also fast der gesamte Dickdarm, jedoch ohne den Blinddarm und den Wurmfortsatz. Der Mastdarm ist also Teil des Enddarms.

    Der Mastdarm bekommt aus der Sigmaschlinge portionsweise den Stuhl geliefert und formt daraus eine schöne Wurst. Wenn der Mastdarm zu voll wird, wird das dem Gehirn über Nervenleitungen signalisiert und man empfindet Stuhldrang.

    Zwischen dem Mastdarm und der Außenwelt befindet sich der etwa 4 Zentimeter lange Analkanal. Auf der Seite der "Außenwelt" liegt ein doppelter Schließmuskel, der ringförmig den Analkanal umgibt. Der innere Teil des Schließmuskels ist lediglich eine Verstärkung der den Darm umgebenden Muskulatur und nicht willentlich beeinflussbar. Der äußere Teil ist ein willentlich beeinflussbarer und von Außen zu erkennenender Muskelring. Der Analkanal ist der Übergang von Darmschleimhaut in die sichtbare Außenhaut.

    Jetzt klar?
     
    #20
    Dunsti, 27 Mai 2007

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