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  • Dark84
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    8 November 2017
    #1

    Anti Aging



    Ich finde die Idee, signifikant länger zu leben, extrem spannend. Vielleicht sogar Unsterblichkeit zu erreichen.

    Was bedeutet das aber für das gesellschaftliche Leben?

    Die klassische Fortpflanzung (sollte) entfallen, sonst haben wir ein Problem mit der Versorgung.
    50, 60 oder gar 70 Jahre verheiratet zu sein - weiterhin eine Leistung (im Sinne von "nicht getrennt") oder ist die Silberhochzeit nichts weiter als ein schlechter Witz... sprechen wir von 250 Jahre verheiratet.
    Was ist mit der Erfahrung, die wir sammeln? Geht uns etwas mit dem Altern verloren, oder können wir Dinge viel effektiver probieren, weil wir "mehr Zeit" haben? Was würden Hawking und Einstein zusammen in 100 Jahren gemeinsamer Forschung erreichen?

    Ich denke, das passt hier wirklich sehr gut unter Rubrik "Nachdenkliches"!
     
  • Anarchist1
    Anarchist1 (24)
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    8 November 2017
    #2
    Wird wohl eher auf Gehirn digitalisieren und in ne Maschine implementieren rauslaufen :grin: Geht nicht so schnell kaputt wie der Körper
     
  • User 18168
    User 18168 (34)
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    8 November 2017
    #3
    bedenke das unsterblichkeit nicht 300 oder 1000 jahre sind sondern theoretisch >billiarden jahre.. oder ganz abstrakt: du bist irgendwann das letzte stück materie welches noch nicht zerstrahlt ist
     
  • User 27300
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    8 November 2017
    #4
    Signifikant erhöhte Lebenszeiten würden unser gesamtes gesellschaftliches Leben grundlegend verändern. Unser Leben, unserer gesamte körperliche wie geistige Entwicklung ist letztendlich auf ein endliches Leben ausgerichtet. Keine klasssische Fortpflanzung mehr? Machen wir uns nichts vor. Der Fortpflanzungstrieb ist einer der elementaren Mechnismen, welche unser Leben bestimmen. Beziehung, Liebe, Sex, aber auch Familienzusammenhalt sind Grundlagen, deren Sinn kein Selbstzweck darstellt, sondern letztendlich einzig und allein dem Erhalt der Art und der Aufzucht des Nachwuchses dient.

    Und sollte es der Menschheit wirklich gelingen, Leben derart zu Verlängern oder gar "Unsterblichkeit" zu schaffen, würden aller Voraussicht nach nicht alle Menschen gleichmässig davon profitieren. Beim derzeitigen Stand der Dinge, wäre wohl davon auszugehen, dass sich eine neue Elite bilden würde (bzw. die bestehenden Eliten ihren Status ausbauen würden). Der Unterschied zum großen Rest der Menschheit würde dann aber noch größer werden als er ohnehin schon ist. Derzeit gilt wenigstens noch als große Konstante, dass alle Menschen sterben werden und dass das letzte Hemd keine Taschen hat...
     
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  • simon1986
    simon1986 (32)
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    8 November 2017
    #5
    Eine Welt von lauter Greisen. Die schrecklichste aller Zukunftsvorstellungen.
     
  • Dark84
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    9 November 2017
    #6
    Keine Greisen, wie man sie heute kennt. Gemäß dem Video ist man dann auf einem körperlichen Stand in seinen besten Jahren. Es gibt also optisch nur 20 - 25 jährige.

    Stimmt. Mein Fehler... nicht Unsterblichkeit. Sterben kann man weiterhin, indem man einem den Kopf abschneidet oder so. Aber das Besiegen des Alterungsprozesses würde eine Reihe an Sterbegründen eleminieren.

    Der Punkt mit der Elite ist sehr interessant. Also würde diese einem gottgleichen (polytheistischen) Status erlangen (aus der Sicht gewöhnlicher Sterblicher überdauern sie die Jahrtausende und lenken die Geschicke ihrer Völker vom Himmel aus... Raumstation whatever). Geschichtlich wäre das auch eine sehr interessante Fragestellung, ob die antiken Religionen tatsächlich einen extrateristischen Observer hatten...

    Das wäre aber das "Endstadium". Wenn Trump jetzt eine Anti-Aging-Pille täglich einwirft und die Verfassung dahingehend ändert, das ihn zum Alleinherrscher erhöht, wären eine Menge Leute vermutlich not amused. Frei nach Volker Pispers Aussage: Halt du sie dumm, ich halte sie arm. Das würde mehrere Generationen dauern und bedarf auch, dass andere Länder, die davon nicht betroffen wären, mitziehen.

    In meiner These bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass alle von dieser "Anti-Aging-Pille" profitieren und das würde tatsächlich gesellschaftliche Umbrüche bedeuten. Wie gesagt - keine Kinder, keine Elternpflege. Extrem wenig Tod. Wie würden wir leben, wenn wir wüssten, dass WIR SELBST mit unseren Konsequenzen in 1000 Jahren konfrontiert werden (Endlagerstätte nuklearer Abfall...)...
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    9 November 2017
    #7
    Das ist ja noch schlimmer! Fürs Auge alle im gleichen Alter? Menschen wie im Sprit konserviert! Ich denke den meisten würde das Leben schon in den zweiten hundert Jahren verleiden. Immer die selben Leute..... Oder alle 1000 Jahre die nächsten 10.000 Leute kennen lernen? Oder sich auf den 342.409.100. Disneyfilm freuen? Der Mann wäre ja dann dabei, ist nur eingefroren!

    Kann sein dass ich ein bisschen voreingenommen bin, als Kinderarzt..... :grin:
     
  • Dark84
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    13 November 2017
    #8
    Naja, es wäre ungefähr so, als wären wir die Elben wie in Herr der Ringe. "Ich war da Gandalf, vor 3.000 Jahren." :grin:

    Die Welt dreht sich dennoch weiter... Nur, dass Opa genauso gut mit den modernen Medien umgehen wird wie ein tatsächlich 20jähriger.
     

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