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Arbeitgeber macht Ärger

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Biene24, 18 April 2009.

  1. Biene24
    Biene24 (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo zusammen,

    ich brauche mal wieder Hilfe. Wenn das Thema hier nicht reinpasst dann bitte verschieben.

    Ich habe im November 2008 meine neue Arbeitsstelle als Rechtsanwaltsfachangestellte angetreten. Alles lief gut bis Ende Januar/Anfang Februar. Erst Mobbing, dann stirbt mein Vater an einem Herzinfarkt und danach ging es verstärkt mit dem Mobbing weiter und seitdem schlafe ich keine Nacht mehr durch.

    Aber der Reihe nach: Ich war richtig glücklich, als ich die Nachricht bekam, dass man sich für mich als neue Angestellte entschieden hat. Alles hat einen guten Eindruck gemacht und ich bin gut mit der Bürovorsteherin, den beiden Fachangestellten und den Azubis klargekommen. Leider erkrankte eine Fachangestellte an dem Burn-Out-Syndrom und fiel bis März diesen Jahres aus. Die andere Fachangestellte ist in den Mutterschaftsurlaub gegangen und waren die Bürovorsteherin und ich dazu gezwungen, die Arbeit von 6 Anwälten zu erledigen, was nicht unbedingt wenig ist. Naja wir haben uns zusammengerissen und in die Hände gespuckt und uns gesagt, dass schaffen wir. Dann hat man aber festgestellt, dass das für zwei Angestellte doch etwas viel ist und vor allem einen Azubi dabei hat, der aber auch zu nichts in der Lage ist, dem man alles vier- bis sechsmal erklären muss, damit sie es kapiert und dann diese ständige Nullbockstimmung. Der andere Azubi ist im dritten Lehrjahr und macht diesen Monat seine Abschlussprüfung, wird aber merkwürdigerweise nicht zum Schreiben herangezogen, sondern muss Akten suchen, Schriftstücke den Akten zusortieren, die Post fertig machen und Kaffee kochen, eben halt das was ein Azubi im ersten Lehrjahr machen muss, weil der Azubi im ersten Lehrjahr dazu nicht in der Lage ist. Dass einzige was der Azubi im ersten Lehrjahr gut kann sind Botengänge, also zu Gericht gehen und einkaufen, dann hört es aber auch schon auf.

    Man hat sich dann entschieden eine weitere Fachangestellte einzustellen, solange bis die andere wiederkommt. Dies geschah dann Ende Januar/Anfang Februar und da ging es mit der Mobberei los. Ich bin nicht schnell genug, was das Diktateschreiben anbelangt und meine Arbeit ist unter aller Würde und überhaupt (Schreiben waren in den verkehrten Akten abgeheftet, wo ich aber weiß, das ich dafür nicht verantwortlich bin. Es war jeden Tag etwas anderes wofür ich von der Bürovorsteherin verantwortlich gemacht werde.

    Am 06. Februar ist mein Vater an einem Herzinfarkt verstorben und man hat mich daran gehindert von ihm Abschied zu nehmen bzw an der Beerdigung teilzunehmen. Ich war wie vor den Kopf geschlagen und bin dann am Freitagabend zu meiner Mutter gefahren und am Sonntag wieder zurück.
    Von da an wurde das Mobbing noch verstärkt, so dass ich keine Nacht mehr durchschlafen konnte, den ganzen Tag gezittert habe vor lauter Angst und ich mit Durchfall und sonstigen Sachen zu kämpfen hatte.
    Wir haben in der Kanzlei einen Gemeinschaftsdrucker, d. h. jeder PC ist mit diesem Drucker verbunden und kann dort sein Schriftstück ausdrucken wobei es dann auch mal vorkommt, dass ein anderer dann bei seinen Unterlagen hat, wo dann auch Schreiben von mir mit dabei sind. Seidem die neue Angestellte dabei ist, fehlen immer wieder Schreiben von mir, die dann im Altpapier laden oder gleich im Müll. Also darf ich mir die Mühe machen und nochmal alles ausdrucken und Bürovorsteherin erdreistet sich auch noch den Anwälten zu sagen, dass ich zu langsam bin oder die Diktate gar nicht geschrieben habe, obwohl das nicht stimmt. Ich bin immer wieder zum Chef und habe ihn über die Zustände aufgeklärt und auch vom Mobbing berichtet, aber selbst in Situationen, in denen er dies mitbekommen hat, hat er nicht eingegriffen.

    Ende März bin ich in das Büro des Chefs zitiert worden. Mir war ab dem Moment klar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist nur dass man mit mir dann so umspringt habe ich noch nicht erlebt. Die Bürovorsteherin war auch mit dabei und diese hat einen bösen Gesichtsausdruck gehabt und mir wurde nur noch übel.
    Der Chef meinte zu mir ich habe mich zu meinem Nachteil verändert, wäre verschlossen etc. und überhaupt nicht fröhlich. Wie denn auch, wenn der Vater verstirbt, man mit der Mutter auch noch Krach hat (was aber Gottseidank nicht mehr der Fall ist) und dort ein agressiver Tonfall herrscht.
    Die Angestellte mit dem Burn-Out-Syndrom ist immer noch nicht über dem Berg und man wisse nicht wie es mit ihr weitergeht. Es würden viele betriebliche Veränderungen in der Kanzlei anstehen u.a. auch das die hinzugekommene Angestellte 30 Jahre Berufserfahrung hat und ich gerade mal ein Jahr und man sich von mir trennen müssen.
    Man gibt mir den Monat April frei, damit ich mich nach einer neuen Stelle umsehen kann, danach muss ich weg sein. Dass war eine so niederschmetternde Nachricht, die ich erstmal verdauen musste.

    Am selben Tag habe ich dann ein Stellengesuch über die Rechtsanwaltskammer eingegeben und hatte soweit Erfolg damit, da ich am nächsten Tag also am 01. und 02. April schon Vorstellungsgespräche hatte. Da diese nachmittags stattfanden, bin ich freigestellt worden und seit dem 03. April unbefristet vom Dienst freigestellt worden.

    Seit letzter Woche werde ich nun von der Bürovorsteherin permanent belästigt ich solle endlich kündigen. Warum bitte soll ich kündigen, wenn doch mir die Kündigung ausgesprochen wurde mündlich allerdings.
    Gestern habe ich eine heftige Mail bekommen, in der steht dass ich seit dem 09. April unentschuldigt fehle, dass man immer noch auf die Kündigung meinerseits wartet und dass ich die Kanzleischlüssel herausgebe und das man mir mein Gehalt kürzt. Es ist alles mit dem Chef abgesprochen worden und schriftlich festgehalten worden, dass ich vom Dienst freigestellt worden bin.
    Ich habe dann in der Kanzlei angerufen und wollte mit dem Chef sprechen, doch der ließ sich verleugnen und ich bin so übelst beleidigt und beschimpft worden, sodass ich nur noch den Hörer auf die Gabel geknallt habe und dann zum Arzt gegangen bin, der mich dann gleich, weil sie auch behauptet hat das keine Freistellung vom Dienst existiert, bis zum Monatsende krankgeschrieben hat, weil es mir absolut nicht gut geht.
    Am 01. und 02. April bin ich noch zur Kanzlei gegangen, doch ich habe schnell zu spüren bekommen, dass ich dort nicht mehr erwünscht bin.

    Am Mittwoch und Donnerstag nächste Woche habe ich noch zwei Gespräche und ich hoffe, dass es mit einer der beiden Stellen klappt. Drückt die Daumen.

    Wie kann ich mich jetzt noch in dieser unangenehmen Lage verhalten?
     
    #1
    Biene24, 18 April 2009
  2. User 12216
    Sehr bekannt hier
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    Single
    eigentlich müsstest du als rechtanwaltsgehilfin die antwort kennen!suche dir schnellstmöglich hilfe rat bei einem anwalt für arbeits- recht!nur soviel noch dazu.kein arbeitgeber kann von dir verlangen das du von dir aus kündigst!
     
    #2
    User 12216, 18 April 2009
  3. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    nicht angegeben
    Ich würde mich an deiner Stelle auf keinen Fall dazu drängen lassen, selbst zu kündigen! Für mich klingt das alles sehr dubios, so als hätten sie keinen wirklich stichhaltigen Grund, der deine Kündigung rechtfertigen würde, und deswegen versuchen sie, dich dazu zu nötigen, dass du von selber gehst.

    Ich finde es ziemlich unfassbar, wie du von diesen Leuten behandelt wirst. Vor allem die Geschichte, dass man dich nicht zur Beerdigung deines eigenen Vaters gehen ließ (mit welcher Begründung eigentlich?), das finde ich menschlich unter aller Sau! Ich hoffe sehr, dass du schnell eine neue Stelle findest.

    BigSnoopys Rat, dir Hilfe bei einem Anwalt zu suchen, finde ich auch sehr sinnvoll, vielleicht solltest du dir auch überlegen, in Bezug auf das Mobbing rechtliche Schritte zu prüfen.
     
    #3
    User 4590, 18 April 2009
  4. glashaus
    Gast
    0
    Das sehe ich auch so. Vergiss auch nicht, dich schnell bei der Agentur für Arbeit zu melden. Da kannst du auch die Umstände schildern.

    Mich würde übrigens interessieren, worin der Burn-Out deiner Vorgängerin begründet lag. Bei DEN Umständen in der Kanzlei wunderte es mich nicht, wenn diese auch ihren Teil beitrügen.
     
    #4
    glashaus, 18 April 2009
  5. User 37900
    User 37900 (32)
    Teammitglied im Ruhestand
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    vergeben und glücklich
    Es ist gut, dass du zunächst erstmal krank geschrieben bist. Du solltest dich möglichst an einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht wenden und dich von ihm beraten lassen, wie du dich weiter rechtlich verhalten sollst. Es geht ja nicht mehr nur ums Mobbing, sondern auch sicherlich um dein Gehalt, deine Arbeitspapiere und auch noch ein wohlwollendes qualifiziertes Zeugnis, dass dir zusteht.

    Da du Refa bist, würde ich dir gerne das Forum www.foreno.de empfehlen. Dies ist ein Forum für Refas/Renos. Dort haben viele User die gleichen Erfahrungen wie du gemacht und sie können dir dort auch gute Tipps geben, wie du dich nun menschlich, nicht rechtlich, verhalten kannst.
     
    #5
    User 37900, 18 April 2009
  6. dav421
    dav421 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ja aber es wäre doch in ihrem Interesse
    wenn sie sowieso nicht bleiben will sieht kündigen dann doch besser aus als gefeuert werden
    könnte nur schwierig werden das im Vorstellungsgespräch vorteilhaft zu begründen ohne zu lügen

    ich habe schon oft davon gehört, dass in Mobbing Fällen einfach alle beteiligten Parteien gefeuert werden

    jetzt da rechtliche Schritte einzuleiten hm um was zu erreichen denn
    kenn mich da nicht aus aber an der Stelle liegt ihr ja nichts gibt es da ne Art Schmerzensgeld oder was soll das bringen

    ach jetzt versteh ich das erst, das war die Kanzlei, ich dachte der Vater hätte das gewünscht
    also das geht wirklich mal überhaupt nicht
     
    #6
    dav421, 18 April 2009
  7. Biene24
    Biene24 (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Hallo zusammen,

    ich habe am 01. April beim AA angerufen und denen die Situation mitgeteilt, was bei mir auf der Arbeit abläuft und wie man mich behandelt. Letzte Woche habe ich dann noch mal angerufen, als man mich aufgefordert hat die Stelle zu kündigen. Man hat mir mitgeteilt eine mündliche Kündigung ist unwirksam und wenn ich selber kündige bekomme ich eine Sperre von drei Monaten.

    Ich durfte aus folgendem Grund nicht an der Beerdigung meines Vaters teilnehmen: Es würde zuviel Arbeit liegenbleiben.
     
    #7
    Biene24, 18 April 2009
  8. glashaus
    Gast
    0
    Geh da nochmal persönlich hin. Ich kenne mehrere Fälle von Mobbing, bei denen dann von einer Sperre abgesehen wurde. Das wäre ja noch schöner.
     
    #8
    glashaus, 18 April 2009
  9. Nashy
    Nashy (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    in einer Beziehung
    Hört sich wirklich Schlimm an, wie ist die "Büroversteherin" denn mit den Azubi's umgegangen?

    Aber das Problem Mobbing wird in deutschen Firmen immer Akuter, denn viele Leute haben Angst um ihren Job und greifen zu dubiosen methoden, was in deinem Fall sehr gut sein kann, wenn nämlich die Frau aus dem Mutterschutz und die andere Person mit Burn-Out zurückkehren würde, würde ja eine Stelle wieder Wegfallen (Wenn ich alles richtig verstanden habe). Sprich die Dame die dich Mobbt will sich in den Vordergrund spielen indem sie deine Arbeit vernichtet/verfälscht und leugnet.

    und Kündigen würde ich auch auf keinen Fall, du hast zwar nur 1 Monat Kündigungsschutz da du ja erst knapp ein halbes Jahr da bist oder gab es 6 Mon. Probezeit? Weil dann könnten sie dich rechtens Kündigen ohne Schutz.

    Zudem würde sich ein guter und korrekter Chef der Sache annehmen und nicht wegschauen und gerade wenn der Chef bzw. die Chefs Rechtsanwälte sind und wahrscheinlich auch mit Mobbing fällen zu tun haben.

    Aber Rechtsbeistand zu suchen ist nötig. Vielleicht kannst du ja auch einen der Azubi's, falls auch diese gemobbt werden, dazu bringen, deine Aussagen bzw. die schilderungen zu bestätigen.
     
    #9
    Nashy, 18 April 2009
  10. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    Single
    dann müßte aber die kollegin, die als letztes eingestellt wurde ebenfalls gemobbt werden, wird sie aber nicht. ganz im gegenteil von ihr geht das mobbing aus, bzw. hat genau da angefangen als sie eingestellt wurde.
    nicht die bürovorsteherin hat angst um ihren job, sondern diese neue kollegin und deswegen spielt sie alle mittel aus, die sie hat und wickelt andere (die bürovorsteherin) geschickt um ihren finger, indem sie der ts fehler in der arbeit unterschiebt.

    die bürovorsteherin hat ursprünglich keinen grund zum mobbing, denn sie ist schon jahrelang dort angestellt, sie genießt dementsprechende kündigungsschutzregeln.
    meist ist es so, das die zuletzt eingestellte person die a-karte bei kündigungen hat, außer es liegen andere entsprechende sozialauswahlkriterien vor, die sich entsprechend gravierend auswirken. und diese sind nicht das die andere mehr berufserfahrung hat.
    das heißt die neue kollegin weiß ganz genau, wenn die burn-out-kollegin wieder kommt ist sie unter umständen ihren job los oder spätestens, wenn die kollegin aus dem mutterschutz wieder kommt. die neue kollegin ist nämlich die, die die kürzeste betriebszugehörigkeit hat. also versucht sie hier die ts schlecht zu machen, sabotiert ihre arbeit etc. um sich selber in ein besseres licht zu rücken und um die eigene situation zu verbessern.
    dummerweise hat sie die bürovorsteherin auf ihrer seite, die nicht merkt was da wirklcih vor sich geht.
    in der zeit als die ts und die bürovorsteherin alleine waren, lief die arbeit, es verschwanden keine schreiben und nichts und jetzt plötzlich ist die ts zu langsam, erledigt ihre arbeit angeblich nicht etc.

    wenn sie aus der probezeit raus ist, wird der anwalt sie nicht kündigen, denn sonst hätte er das schon längst getan. er scheint ganz genau zu wissen, das er da wohl nicht so ganz richtig vorgeht.
    selber kündigen solltest du aber auf jeden fall nicht.

    die azubis würde ich da nicht mit reinziehen. denn zumindest der azubi aus dem ersten lehrjahr hat da noch eine gewisse zeit zu bleiben und dann würde er den unmut aller auf sich ziehen.
    max. den azubi der jetzt seine prüfung macht, wenn er nicht übernommen wird. jedoch sieht das dann schnell danach aus, als wenn der azubi sauer ist, weil er nicht übernommen wird und sich somit rächen will.
    du solltest dir wirklich einen rechtsbeistand im arbeitsrecht suchen, am besten aus einer anderen stadt, die meisten anwälte aus einer stadt kennen sich untereinander und pinkeln sich nicht gerne gegenseitig ans bein.
    desweiteren solltest du zwingend persönlich beim arbeitsamt vorbeigehen, nicht anrufen, da wimmelt man dich gerne mal schnell ab, nachteil am telefon ist nämlich das man dich nicht sieht und somit auch nicht sehen kann, ob es dir dreckig geht und nachdem was du schilderst sieht man dir das sicherlich an.
    geh zum amt, schildere denen deine situation und nimm auch deine bisher geschriebenen bewerbungsanschreiben und das stellengesuch mit, damit belegst du, das du arbeiten willst und nicht einfach so aus dem job raus willst.
     
    #10
    twinkeling-star, 18 April 2009
  11. Biene24
    Biene24 (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Das Problem ist, die die im Februar angefangen hat ist die beste Freundin der Bürovorsteherin und die Bürovorsteherin ist die treibende Kraft beim Mobbing.

    Ich bin in der Probezeit in der man mich jederzeit hätte kündigen können, nur tut sich von dieser Seite aus nichts, bis auf die mündliche Kündigung und eine "Schonfrist" von einem Monat.

    Im Arbeitsvertrag sind keine Kündigungsfristen enthalten, weder in der Probezeit noch danach.

    Mein Onkel ist Anwalt und auch mit dem habe ich über dieses Problem gesprochen und er sagt auch dass es richtig ist dass ich mich habe krankschreiben lassen. Die Dinge, die in der Kanzlei abgezogen werden sind nicht rechtens, nur so ich nicht eigenmächtig kündigen, schon gar nicht wenn ich noch nichts neues in der Tasche habe. Erst wenn das geschehen ist dann kann ich kündigen.
     
    #11
    Biene24, 18 April 2009
  12. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    aha, da haben wir den übel des ursprungs.
    die bürovorsteherin glaubt ihrer freundin natürlich alles, weil sie eben befreundet sind und versucht ihr natürlich auch alles das ihre freundin ihren job behalten kann, wenn die anderen kolleginnen wieder kommen.
    die treibende kraft ist vielleicht die bürovorsteherin, aber der wirkliche ursprung ist die kollegin. da muß man ganz klar unterscheiden. denn das mobbing hat ja erst angefangen, als die freundin bei euch angefangen hat.

    das ist in der tat sehr merkwürdig, das sie dich dann nicht ohne angaben von gründen kündigen. das ist in der probezeit möglich. aber das soll dich momentan nicht belasten, denn wenn sie es nicht tun, ist es eigentlich nur gut für dich, weil du solange ja im angestellten verhältnis bleibst.

    dann greifen die gesetzlichen kündigungsfristen.

    recht hat er.
    kümmere dich um einen neuen job, investiere deine gesamte kraft dort rein, umso schneller du einen neuen job hast, umso schneller bist du da raus und die können dich am popo lecken.
     
    #12
    twinkeling-star, 18 April 2009
  13. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Du bist Dir schon bewusst, dass die TS dann eine dreimonatige Sperre gedrückt bekommt, falls sie keinen Anschlussjob findet?

    Abfindung, zum Beispiel? Ohne begündete Abmahnungen dürfte es dem RA schwerfallen, die Kündigung vor einem Arbeitsrichter zu rechtfertigen, aber wenn's Vertrauensverhältnis zerrüttet ist, kann man Geld mitnehmen.

    Das genau ist auch der Grund, warum die wollen, dass die TS von sich aus kündigt. Übrigens: Wenn die nicht die Probezeit-Karte ziehen, ist das umso besser, denn wenn die eine ordentliche Kündigung aussprechen, die sie begründen müssen, spricht das eher für boshafte Absicht, weil die ja nicht mal merken, wie es ohne Aufsehen gegangen wäre. Stichwort: Planvolles Vorgehen.
     
    #13
    User 76250, 18 April 2009
  14. Levana
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen.
    EIne Eigenkündigung heißt nicht immer 3 Monate Sperrzeit. Bist du krankgeschrieben? Kann dir dein Arzt bescheinigen, dass die Krankheit von der Arbeit kommt? Denn er bekommt einen VOrdruck von der Agentur, den er ausfüllen muss.
    Meld dich bei der Agentur für Arbeit.
    UND BITTE NICHT einen Aufhebungsvertrag oder so unterschreiben. Dann lieber selber kündigen
     
    #14
    Levana, 18 April 2009
  15. Jóia
    Jóia (33)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    27
    26
    0
    Single
    hm bei einer beerdigung/sterbefall bekommt man doch ein tag frei
    oder entscheidet der arbeitgeber bzw. kann er aus kulanz frei geben?
    wenn man umzieht bekommt man doch auch 1-2 tage frei soweit ich weiss....
     
    #15
    Jóia, 18 April 2009
  16. Levana
    Verbringt hier viel Zeit
    173
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    Single
    Arbeitgeber sind nicht dazu verpflichtet Sonderurlaub zu gewähren.
     
    #16
    Levana, 19 April 2009
  17. Schmusekatze05
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    Dennoch ist es menschlich ja wohl mehr als verwerflich in dieser Situation keinen Urlaub zu gewähren. Eine Beerdigung kann man ja nicht mal "lustig" nach den Wünschen des Arbeitgebers verschieben.
     
    #17
    Schmusekatze05, 19 April 2009
  18. Levana
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ja klar sollte ein AG menschlich sein. Ich hab ja nur sachlich die GEsetzeslage dargestellt ..
    Das ist eh ein Fall fürs Arbeitsgericht. Man müsste bei der Hotline anrufen.
     
    #18
    Levana, 19 April 2009
  19. Biene24
    Biene24 (35)
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    Single
    Hallo Zusammen,

    ich habe am Mittwoch und Donnerstag Vorstellungsgespräche. Meine Frage ist nun, wie ich mich verhalten kann, wenn die Frage auf das Arbeitszeugnis kommt. Wie kann ich mich geschickt verhalten?
     
    #19
    Biene24, 19 April 2009
  20. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
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    Verheiratet
    Ehrlich bleiben und sagen das dir der bisherige AG noch keins ausgestellt hat
     
    #20
    Stonic, 20 April 2009

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