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Arbeitskollege mit krankem Kind

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von *bär87, 14 Mai 2007.

  1. *bär87
    Gast
    0
    hi Leute.

    wollt mal eure Meinung zu nem Thema hören das mir in letzer Zeit zu denken gibt.
    Ein Arbeitskollege von mir hat vor 2 jahren die schreckliche Nachricht bekommen dass sein 4 jähriger Sohn einen Gehirntumor hat.
    Die Arzte konnten und können auch heut nichts tun.
    Sie haben den Kleinen nach Hause entlassen, damit er in Ruhe sterben kann- so schlimm sichs anhört.
    Er hat mir erzählt in den meisten Fällen geht das recht schnell dann, aber sie warten jetzt wie gesagt scho 2 Jahre drauf.
    Es belastet ihn sehr, der kleine erbricht sich immer wieder und blutet manchmal aus der Nase usw... hat starke schmerzen usw.
    Und meinem Arbeitskollegen seh ichs jeden Tag an wie fertig ihn diese Sache macht.


    Meine Frage an euch wär, wie soll ich mit ihm umgehen.
    Soll ich ihn ab und zu nach seinem Sohn fragen oder meint ihr es wär besser das Thema so gut wie möglich zu umgehen.

    Also ich persönlich wünsch keinem mal in ner ähnlichen Situation zu sein. Da vergeht einem ja das Kinder kriegen.

    Danke euch scho mal im Vorraus!
     
    #1
    *bär87, 14 Mai 2007
  2. Chabibi
    Sehr bekannt hier
    2.300
    168
    253
    in einer Beziehung
    Ich würds umgehen.

    Wie schlecht es dem Kleinen geht sieht er jeden Tag und vielleicht ist er sogar froh wenn er sich auf der Arbeit etwas ablenken kann. Da würd ich das nicht noch zum Thema machen... :cry:
     
    #2
    Chabibi, 14 Mai 2007
  3. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.055
    vergeben und glücklich
    sie schicken ihn nach haus zum sterben und sorgen nicht für palliative versorgung? also dafür, dass er mit schmerzmitteln versorgt wird? das fiel mir als erstes ein. er ist nur zuhaus ohne medizinische versorgung, damit es dem kleinen nicht schlechter ergeht als "nötig"? okay, ich bin kein arzt - aber das mit den starken schmerzen hat mich eben berührt, und von anderen krebsfällen kenne ich, dass da schwestern und pfleger vorbeikommen und für schmerzmittelversorgung sorgen.

    thema kollege:
    du kannst ihn ja fragen, wie er das ganze handhaben möchte - dass du dich schon dafür interessierst und du an seinen kleinen sohn denkst, ihn aber auch nicht unerwünscht erinnern willst. ich wette, er kommt eh nicht wirklich los von der sache. du kannst ihm anbieten, dass er dir mal von seinem sohn erzählt, wenn er will.

    ich denke, dass er durchaus mitgefühl zu schätzen weiß, weil sterben gerade im fall von sterbenden kindern eher ein tabuthema ist.
     
    #3
    User 20976, 14 Mai 2007
  4. *bär87
    Gast
    0
    danke für eure antworten. naja soweit ich weis bekommt der kleine schon schmerzmittel aber ist hald zuhause und hat keine stationären aufenthalte. die ärzte haben ihn aufgegeben. muss ne sehr komplizierte form vom gehirntumor sein. das schicksal kann manchmal scho sehr ungerecht sein. der kleine hat sein leben noch nich mal begonnen, da wirds ihm scho wieder genommen. i könnt mir vorstellen dass sich mein arbeitskollege wünschen würd er hätt den krebs. mir würds jedenfals so gehn.
     
    #4
    *bär87, 15 Mai 2007
  5. pappydee
    Verbringt hier viel Zeit
    878
    101
    0
    nicht angegeben
    der kleine ist mit sicherheit schmerzmedizinisch gut versorgt - in deutschland werden onkokids ausschließlich in zentren versorgt, da ist die qualität der versorgung zu jeder zeit garantiert. dass das kind, falls es nun tatsächlich eine so schlechte prognose hat, zuhause und nicht auf station sterben darf, ist üblich und notwendig.

    dass es allerdings so lange dauert, obwohl schon vor 2 jahren anscheinend aufgegeben werden musste, ist ungewöhnlich...allerdings kann man von außen natürlich nichts zu sagen; selbst die eltern haben in solchen fällen manchmal nicht den wirklichen überblick, ob das dann ein arbeitskollege wirklich weiß, ist unsicher.

    insgesamt ist das natürlich für alle beteiligten ein extrem belastende situation. manche leute wollen drüber reden, andere gar nicht - das ist eine sache, die du selbst herausfinden musst.
     
    #5
    pappydee, 19 Mai 2007
  6. Tinkerbellw
    Meistens hier zu finden
    2.998
    148
    94
    nicht angegeben
    Die tochter vom patenonkel meiner schwester ist auch im grundschulalter an einem gehirntumor verstorben. Sie war am ende, wo man nichts mehr für sie tun konnte auch daheim, um da in ruhe sterben zu können. Leider trifft das schicksal auch immer wieder Kinder!
    Aber ich denke, die wird schon ausreichende medikamentös versorgt! nur alle schmerzen kann man im endstadium halt wohl auch nicht mehr wegnehmen!
     
    #6
    Tinkerbellw, 19 Mai 2007

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