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Arbeitslosenzahlen bei 5.2, ABER...

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von boy_X, 2 März 2005.

  1. boy_X
    boy_X (32)
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    nicht angegeben
    wie ihr wisst is ja grad ne helle aufregung das die arbeitslosen zahlen auf einmal auf 5.2 mio. gestiegen sind.. aber natürlich ist das ja wieder nur die halbe wahrheit -.-

    Was jetzt wirkllich der fall ist das die sozialhilfeempfänger dazugezählt werden... Nicht mehr und nicht weniger... Eigentlich is die statistik jetzt nur ehlrich geworden... ABer leider scheinen das nur die wenigstens bundesbürger zu wissen.. was heist das rot-grün für was dramatisches verantworltich gemacht wird was eigentlich schon die ganze zeit da war...

    die vielen statistiikenbereinigungen von cdu/fdp sowie auch von grüne/spd wurde halt jetzt mal ein bisschen rückgängig gemacht! was ich jetzt auch gut find...
     
    #1
    boy_X, 2 März 2005
  2. User 631
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    nicht angegeben
    Suche da jetzt die Umfrage.....
    verschoben :smile:

    Jau, ich find das auch ziemlich arm, das ganze so groß zu reden - hab's schon lange gewusst, dass wir wesentlich mehr Arbeitslose haben.
     
    #2
    User 631, 2 März 2005
  3. wildchild
    wildchild (32)
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    nicht angegeben
    Oh, hört bloss auf, Leute, dieses idiotische 5,2 Mio. Arbeitslosen-Gequassel
    durfte ich mir heute schon von 2 vollständig vom Populismus der
    Bild-Zeitung erfassten Kollegen anhören *augenroll* :zwinker:
     
    #3
    wildchild, 2 März 2005
  4. emotion
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    Single
    Man kann sich ja noch weitere 22 Jahre immer die selben Phrasen (Lohnnebenkosten senken) an den Kopf werfen.

    Heute im "Hart aber Fair" (WDR 3) war das auch Thema, und was war die Quintessenz ?
    Keine Konzepte, beide Parteien labern schon jahrelang nur um den heißen Brei und liegen konzeptionell gar nicht so weit auseinander.
    Nur : Die CDU ist Meister im Schwarzen Peter zuschieben, dass konten sie schon immer gut.
    Nicht besser machen (Vergangenheit), selbst viele Leichen im Keller, keine wirklichen Alternativen anbieten, aber Rot/Grün schlecht reden, wo es nur geht :kotz:

    Heiner Geißler war gestern in Maischberger (ARD), und sagte was, wo ich gern weiteres von gehört hätte, aber ...

    Heiner Geißler zu Abhängigkeit vom steten Wachstum (nachdem Eugen Drewermann das System allgemein kritisierte, dass völlig auf (mind. 2 %) Wachstum aufbaut, Ausbeutung ... ).
    "AG handeln unökonomisch, wenn sie zum steigern des Kurswertes Mitarbeiter freisetzen, also muß das Wirtschaftssystem geändert werden."
    Just als Geißler das Ändern des Wirtschaftssytems ansprach, wurde er von Fr. Meischberger unterbrochen, für irgendnen uralten S/W Beitrag.

    Ich hasse es, wenn wirklich interessanten Themen (die durchaus revolutionär anmuten) kein Forum gegeben wird.
    Selbst der dümmste XXX müßte die Notwendigkeit erkennen, dafür offen zu sein.
    Aber selbst die öffentlich rechtlichen verfolgen augenscheinlich andere Ziele, als echte Aufklärungsarbeit ... :kotz:
     
    #4
    emotion, 2 März 2005
  5. FrankTheZander
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    vergeben und glücklich
    Das Problem ist, dass die großen Parteien konstant von Ideologie- zu Volksparteien geworden sind. Die erzählen dem Wähler doch alles was er hören will, wenn er sie dann nur brav wählt. Wäre Schwarz/Gelb statt Rot/Grün am Drücker würden Unterschiede doch auch nur marginal ins Gewicht fallen. Unsere indirekte Demokratie ist leider dazu verkommen, die regierende Partei schlecht zu machen, aber nicht wirklich an Lösungen zu arbeiten.

    Aber das spiegelt sich ja auch in der Gesellschaft wieder. An jeder Ecke findet man Studenten, die ihre guten Nebenjobs extrem zurückfahren um Bafög-Leistungen beziehen zu können, Unternehmer die jedes Steuerschlupfloch ausnützen um ja keinen Euro zuviel in die Gemeinschaft zu investieren und Endverbraucher, die auf Kampagnen wie "Geiz ist geil" abfahren wie Schmitz' Katze. Alle wollen vom Staat versorgt, geischert und unterhalten werden, sind aber nicht bereit dafür etwas zu leisten.

    Warum wundert sich Deutschland, dass große Unternehmen Mitarbeiter entlassen, wenn alle Kunden nur noch zu dem Preis kaufen, der für Gewinn und Investitionen kaum noch Spielraum lässt?
    Warum wundert sich Deutschland, dass der Mittelstand eine Krise nach der anderen durchmacht, weil er diesen extremen Preiskampf nicht mehr mitmachen kann?
    Warum wundert sich Deutschland, wenn die Produktionen ausgelagert werden, wenn die Endprodukte zu Preisen verkauft werden, die eine Herstellung zu dt. Mindeslöhnen nicht zulassen?

    Alle wollen mehr verdienen, erhebn im Gegenzug aber die Preisfrage zur obersten Maxime bei der Nachfrage. Das kann es nicht sein.

    Alle fordern - keiner gibt! So kann eine Gemeinschaft nicht existieren. Die populistischen Medien wie Bild, RTL, etc. pp. tuen Ihr übriges dazu, wobei man Ihnen das marktkonforme Verhalten, der Markt für diesen Schund gibt es ja leider, nicht übel nehmen kann.

    Und geht es wahrscheinlich schon viel zu lange viel zu gut, als dass wir als klassische Handelsnation die auf marktwirtschaftliche Gegebenheiten angewiesen ist, diesen Egoismus verkraften können. Dies ist keine Stellungsnahme pro einer Revolution unser Marktform, in meinen Augen ist die soziale Marktwirtschaft das logischste und beste System für eine Volkswirtschaft.

    Ich muss aber Gerhard Schröder Respekt zollen, denn er spricht die Probleme Deutschlands offen an, geht nicht den bequemen Weg sie auszusitzen, sondern offensiv an. Sozialreformen wie Hartz IV oder die Riester-Rente sind in großem Maße unpopulär (da große Teile des dt. Volkes einfach von Politik und Wirtschaft keine Ahnung haben), eine Gefährdung einer Wiederwahl immer mitinbegriffen, doch nur so und nicht anders kann Deutschland in dieser gegenwärtigen Gesellschaft (Alterstruktur) voran kommen.

    P.S. Wenn ich schon höre, dass sich Hartz IV-"Opfer" beschweren, der Staat müsste Ihnen eine Wachmaschine finanzieren, dreht sich bei mir der Magen um.
     
    #5
    FrankTheZander, 2 März 2005
  6. Trogdor
    Trogdor (40)
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    nicht angegeben
    Ich kann Deine Kritik hier nicht ganz nachvollziehen. Die "Geiz ist geil"-Mentalität ist doch nur eine logische Konsequenz davon, dass die Reallöhne und Kaufkraft von weiten Teilen der arbeitenden Bevölkerung schon seit Jahren schrumpfen. Wenn die Leute kein Geld haben, ist es doch nur konsequent, wenn sie auf den Preis schauen.
    Davon jetzt natürlich die Tatsache ausgenommen, dass diese Werbekampagnen oft Beschiss sind.
     
    #6
    Trogdor, 3 März 2005
  7. Tilak
    Gast
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    Eine Frage:

    Stellen die sogenannten "1 Euro" Jobs einen Arbeitsplatz dar?
    Dies würde die Statistik stark verfälschen.

    Ich habe bisher keine Informationen diesbezüglich bekommen können.
    Dies würde mich schon brennend interessieren.
     
    #7
    Tilak, 3 März 2005
  8. Koyote
    Koyote (38)
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    Verheiratet
    Ich finde man sollte bei allem Gejammere über Firmen die ja ach so böse sind nicht vergessen dass auch der Staat Arbeitsplätze abbaut. Ohne jetzt amtliche Zahlen zu haben, aber ich schätze so auf ca. 500000 in den letzten 10-15 jahren. Dies wird nur nicht so direkt dem staat zur Last gelegt, weil er diese Arbeitsplätze vorher privatisiert hat. Nun Frage ich mich langsam, was uns diese Privatisierungen denn nun eigentlich gebracht haben? Denn die öffentlichen Haushalte sind nach wie vor völlig überschuldet, obwohl ja die bösen unwirtschaftlichen Staatsbetriebe alle privatisiert sind.
    Von irgendeiner Verbesserung der Situation Deutschlands sind zur Zeit alle Parteien ziemlich weit entfernt, im Gegenteil es wird eher schlechter, die Neuverschuldung steigt wieder und die Bestände an "Tafelsilber" die noch veräußert werden könnten, sind inzwischen schwindend gering.
    Ohne eine grundlegende Kehrtwende, beginnend mit wirklichen Bürokratieerleichterungen wird es Deutschland nie besser gehen. Dazu wäre dringend die Einführung eines neuen Steuersystems (die fast fertigen Pläne existieren seit Jahren) und eine Neuformulierung vieler Gesetze nötig, die bisherige Strategie, wir ergänzen alle zwei Wochen eine neues gesetz ist totaler Nonsens.
    Wenn das Geschafft ist, wird es auch wieder mehr Arbeitsplätze geben können.
    Gruß Koyote
     
    #8
    Koyote, 3 März 2005

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