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Arbeitsverhältnis zwischen Chef und Mitarbeiter

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Carrie White, 3 Dezember 2008.

  1. Carrie White
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Guten Morgen/Abend :smile:


    Ich muss am Freitag für die Schule ein Referat halten.Zum Thema
    "Arbeitsverhältnis zwischen Chef und Mitarbeiter in der heutigen Zeit"

    Ich habe ein bisschen im Internet rumgeguckt und diesen Satz gefunden.

    "Ich bin der Boss, und wenn ich sage: spring , dann hast du allenfalls zu fragen: wie hoch?."


    Und jetzt meine Frage(n)

    Wie findet ihr den Satz?
    Verhält sich euer Chef so?
    Ist es in der heutigen Zeit so?


    Es wäre nett, wenn ich ein paar Stellungen zu diesem Thema bekäme die ich vielleicht in mein Referat mit reinfließen lassen kann.


    Ich sage schonmal danke
    und
    LG
    Carrie White
     
    #1
    Carrie White, 3 Dezember 2008
  2. Hilfiger
    Verbringt hier viel Zeit
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    offene Beziehung
    Den Satz finde ich überspitzt. Natürlich hat der Mitarbeiter das zu tun was der Chef von ihm verlangt, solange sich die gestellte Aufgabe im Rahmen bewegt. Allerdings kennt jeder vernünftige Chef seine Mitarbeiter und sollte wissen, was man einem zumuten kann und was nicht, denn jeder ist anders. Viele Mitarbeiter lesen aber ihren Dienstvertrag nicht gescheit durch und wundern sich nachher, warum sie dies und das machen müssen.

    Mein Chef ist intelligent genug zu wissen, wo die Grenzen sind.

    Es gab und gibt solche und solche Chefs. Ist natürlich auch Glückssache.
     
    #2
    Hilfiger, 3 Dezember 2008
  3. MsThreepwood
    2.424
    Ich finde den Satz extrem überspitzt.

    Natürlich sollte man als Arbeitnehmer wissen, dass der Chef über einem steht und man dessen Anweisungen befolgen sollte.
    Aber völlig unterbuttern lassen muss man sich nun nicht.

    Zu meinem ersten Chef hatte ich ein sehr gutes Verhältnis.
    Er hat mir meine Aufgaben gegeben und mich auch kritisiert, wenn etwas schief gelaufen ist. Gleichzeitig kam diese Kritik aber nicht übertrieben von oben herab, sondern auf freundlicher Ebene.

    Meine jetzigen beiden Chefs sind eher Freunde von mir, von daher kann man das nicht mit dem üblichen Maßstab bewerten.
     
    #3
    MsThreepwood, 3 Dezember 2008
  4. twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    Single
    der satz ist vielleicht in einzelfällen heute noch gültig, aber ich denke im großteil eher in der vergangenheit angesiedelt.
    so ein satz gehört eher zum autoritären führungsstil, der heute aber eigentlich nicht mehr so extrem praktiziert wird.

    vielleicht hilft dir das für das dein referat, wenn du mal nach den unterschiedlichen führungsstilen schaust.
    zu unterscheiden wäre da
    autorität
    kooperativer
    laissez-faire
    aber keiner von den dreien ist für sich alleine genommen, der optimale führungsstil. eine mischung aus allem drei, wäre das optimum. je nach situation angepaßt.
     
    #4
    twinkeling-star, 3 Dezember 2008
  5. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Der Satz klingt mehr nach Bundeswehr.

    Für mich ist ein Chef ein guter Chef, wenn man gar nicht merkt, dass er der Chef ist und er seine Arbeit trotzdem gut macht. Wenn jemand erst sagen muss, dass er hier der Chef ist, dann läuft was falsch.
     
    #5
    Subway, 3 Dezember 2008
  6. Cassis
    Cassis (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    So schauts aus. Ein richtig guter Chef hat zwar alle Fäden in der Hand, aber er reisst sie nicht an sich, sondern sie werden im von den Mitarbeitern gereicht.

    Und ja, mein Chef verhält sich so. Er ist immer für uns da, lässt uns aber die Freiräume um vernünftig arbeiten zu können...

    Ich halte den autoritären Führungsstil heute für sehr selten. Bei uns in der Firma ist nur ein Chef (zumindest in den oberen Ebenen), der seine Mitarbeiter so führt.
     
    #6
    Cassis, 3 Dezember 2008
  7. Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    19
    nicht angegeben
    ich hatte schon einen brillianten Chef - und einen ganz miesen. Letzeres ist momentan der Fall.

    Der brilliante hat sich durch folgendes ausgezeichnet: fordernd und sehr anspruchsvoll, aber wirklich extrem fair, hat gelobt und gefördert, wo er konnte, ohne zu sehr Druck auszuüben. Er war hochintelligent und hat jeden Mitarbeiter als Person sehr geschätzt und nicht einfach nur als Arbeitsmaschine gesehen. Er hat Freiheiten gelassen und einem vertraut und hat stets das geleistet, was er von den Mitarbeitern gefordert und verlangt hat - ist ergo immer als gutes Beispiel vorangeschritten. Die Zusammenarbeit mit ihm hätte perfekter nicht sein können und für mich ist so etwas der absolut ideale Chef.

    Der beschissene, der jetzige, ist mässig intelligent, unfair und hat null Ahnung vom Umgang mit Mitarbeitern. Er redet, lästert und motzt über jeden Mitarbeiter - was er gerne tun kann, wenn wenigstens so viele Hirnzellen vorhanden wären, um das so zu machen, dass es keiner merkt. Das ist aber nicht der Fall. Dieser Chef bevorzugt gewisse Mitarbeiter mehr als eindeutig, streitet es aber ab, verlangt grenzenloses Commitment von den Mitarbeitern ohne dieses selbst auch nur annähernd zu bieten respektive zu erfüllen. Ein schlechterer Chef kann man kaum mehr sein.

    Chef Nr. 1 hätte nie gesagt: "spring", aber wenn, dann hätte ich tatsächlich gefragt "wie hoch". Aber nicht, weil ich Angst gehabt hätte oder ihn als absolute Autorität betrachtet hätte, sondern weil ich ihm 100% vertraut habe und wusste, dass er nichts gefordert hätte, dass unnötig oder unrealistisch war oder das er selber nicht hätte erfüllen wollen oder können.

    Chef Nr. 2 könnte mir 100mal sagen "spring", ich würde ihn nicht ernst nehmen.

    Ich hatte übrigens mal einen militärisch-autoritären Chef (keiner der beiden oben erwähnten). Ist aber wohl tatsächlich die Ausnahme heutzutage. Ich habe damals aber 1.5 Jahre ausgehalten, irgendwann wusste ich auch da, wie ich mit ihm umgehen musste. Er war zwar autoritär, aber wenigstens fair. Das war mir lieber, als oben erwähnter Chef Nr. 2, der zwar nicht autoritär im eigentlichen Sinne ist, aber verlogen, hinterhältig und dazu noch dumm - eine schlechte Kombi :-p Dann lieber wieder den Militärfuzzi :-D
     
    #7
    Samaire, 3 Dezember 2008
  8. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Wie findet ihr den Satz?
    Das ist eine absolut inakzeptable Einstellung des Vorgesetzten.

    Verhält sich euer Chef so?
    Bei meinen bisherigen Ferienjobs hatte ich eigentlich keinen Kontakt mit den Chefs.
    Aber die direkten Vorgesetzten, mit denen ich zu tun hatte, haben sich überhaupt nicht so verhalten.

    Ist es in der heutigen Zeit so?
    In manchen Firmen leider schon, aber zum Glück bei Weitem nicht in Allen.


    Eine gute Führungsperson hat solche Sätze nicht nötig.
    Eine guter Chef hat genügend Autorität und genießt auf Grund ihrer Fähigkeiten genug Repekt, um sich von seinen Mitarbeitern nicht auf der Nase rumtanzen zu lassen.
    Aber er ist auch schlau genug, auf seine Mitarbeiter zu achten, ihnen keine zu schwierigen Dinge zuzumuten und ist vor allem auch schlau genug, auf Ideen und Verbesserungsvorschläge seiner Mitarbeiter einzugehen und sie gegebenenfalls umzusetzen (und dann nicht als seine Idee).
    Ein guter Chef versteht sich gut mit seinen Mitarbeitern und bleibt wenn nötig (aber auch nur dann) trotzdem der Chef und hat das letzte Wort.

    Und eigentlich trifft das nicht nur auf einen Chef zu, sondern auf jeden Menschen in eiher höheren Position, der andere Leute "führen" muss.
     
    #8
    User 44981, 3 Dezember 2008
  9. SchwarzeMaus
    Verbringt hier viel Zeit
    132
    103
    1
    nicht angegeben
    Ich finde den Satz übertrieben. Man hat zu tun, was der Chef sagt. Aber so sollte man sich nunmal wirklich nicht ausdrücken. Selbstverständlich sollte man sich bei seiner Arbeit mühe geben. Und vor allen Dingen sollte es auch die Arbeit sein, für die man auch zuständig ist. Ok, ich erledige auch ab und zu einige private Dinge für meinen Chef, aber so würde er sich noch lange nicht verhalten. Und damit wäre auch deine zweite Frage beantwortet.

    Es gibt bestimmt Arbeitsverhältisse, wo dieser Umgang mit dazu gehört. Eine Klassenkameradin von mir hat die Kanzlei gewechselt, weil ihre Chefin unzumutbare Arbeiten von ihr erwartet hatte. Abgesehen davon, dass ihre Chefin meinte, sie immer wieder anzuschreien.
     
    #9
    SchwarzeMaus, 3 Dezember 2008
  10. taitetú
    taitetú (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    273
    101
    0
    nicht angegeben
    ich habe im weitesten Sinne drei Chefs (insgesamt wohl noch wesentlich mehr) im Team. Generell ist es so, dass ich keinerlei Aussage oder Aufgabe eines meiner Chefs einfach so hinnehme, wenn ich nicht wenigstens ein kleines bisschen Sinn dahinter sehe. Auch wenn unser Ober-Chef manchmal einfach nur will, dass wir springen, sehe ich das nicht ein und verlange zumindest eine Erklärung dafür. Ich finde, das ist er uns intelligenten und mitdenkenden Team-Mitgliedern auch schuldig. Wenn er mir eine schlüssige Erklärung liefern kann, tu ich gerne fast alles für ihn. Wenn nicht, dann hängt es doch sehr von der Situation ab - wenn ich weiß, der Chef von meinem Chef verlangt es einfach, dann mache ich auch mal auf Befehl.

    Generell denke ich schon, dass jemand, der Chef ist und irgendwo ne Menge Verantwortung trägt, dies auch nicht umsonst tut. Also vertraue ich bis zu gewissen Punkten auch dem, was er machen möchte und trage gerne zu bei. Allerdings kann ich extrem bockig werden (egal ob chef oder nicht), wenn ich die Zusammenhänge nicht kapiere. Und dann ist mir persönlich auch egal, was der Chef denkt. Fazit: Chef verhält sich manchmal so, wie dein Satz sagt, aber ich mach da nicht immer mit.
     
    #10
    taitetú, 3 Dezember 2008
  11. NikeGirl
    Verbringt hier viel Zeit
    842
    103
    22
    vergeben und glücklich
    Ich bin Beamtin und von Gesetzes wegen her dazu "gezwungen" den Anweisungen meines Chefes Folge zu leisten (der mir gegenüber weisungsbefugt ist). Insofern kann ich den Satz theoretisch schon nachvollziehen.
    Theopraktisch habe ich den besten Chef der Welt, der mich beschützt und jederzeit für mich ansprechbar ist.
     
    #11
    NikeGirl, 4 Dezember 2008
  12. Kokosmuffin
    Verbringt hier viel Zeit
    381
    103
    1
    nicht angegeben
    huhu!


    Ich glaube es gibt heutzutage wirklich noch solche dominante Chefs vor denen sich jeder fürchtet, für den jeder springt.

    Aber genauso gibt es die "freundliche" Masche.

    Meiner Meinung nach ist diese Dominanz nicht mehr so offensichtlich wie früher. Man tut freundlich und lieb, aber im stillen weiß jeder wer das sagen wirklich hat, obwohl kaum einer drüber spricht. (außer es gibt Probleme, dann weiß jeder wer der Boss is *g*)

    Also bei uns sind wir alle per Du. Der Chef hat schon das Sagen, dies geschieht aber meist freundlich (Außer er hat es schon x mal angeordnet oder es wurde total verbockt, dann kann er auch schroff werden)

    jedenfalls habe ich beobachtet, dass wenn es zum Beispiel eine Beschwerde gibt, das xy etwas noch immer nicht erledigt hat und ich zb das aber brauche...zu meinem Chef gehe und mich beschwere weil ich dem xy das schon tausend mal gesagt habe und ihn freundlich drum gebeten hab., dann tut der Chef zwar mir gegenüber ziemlich sauer und schroff ala "Na dem muss man feuer unterm Hintern machen....so geht das nicht.."

    wenn er den xy dann aber zur Rede stellt geschieht dies dann meistens immer noch freundlich, zwar mit nachdruck aber immer noch mit "bitte" und "danke" und "kannst du mal"...obwohl er in wirklichkeit vor wut kocht.

    Der einzige Unterschied zwischen uns und dem chef ist; er kriegt mehr gehalt, muss fürgravierende Fehler grade stehen, und wenn er mal keine Lust hat zu kommen wird eben "nachträglich" der urlaub einfach eingetragen :tongue: (Während wir wochen voraus planen müssen)
     
    #12
    Kokosmuffin, 5 Dezember 2008
  13. Neonlight
    Verbringt hier viel Zeit
    445
    101
    0
    nicht angegeben
    Da mein Vater mein Chef ist sieht das nicht so aus^^

    Hier ist alles gechillt und auch der Rest im Büro ist gemütlich. Ziemlich kollegial alles hier. Kommt mir auch nicht so vor wie wenn der Chef über den anderen stehen würde.
     
    #13
    Neonlight, 6 Dezember 2008

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