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Armstrong & Doping

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ProxySurfer, 23 August 2005.

?

War Armstrong gedopt?

  1. Ich glaube JA

    18 Stimme(n)
    72,0%
  2. Ich glaube das nicht

    7 Stimme(n)
    28,0%
  1. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Angeblich hat man in Frankreich jetzt Beweise, daß Tour de France Sieger Lance Armstrong mit EPO gedopt gewesen ist, zumindest 1999 bei seinem ersten Tour-Sieg. Damals konnte man EPO noch nicht nachweisen.
    Was meint ihr, hat Armstrong Doping genommen? Kann man ohne Doping überhaupt im Radsport gewinnen?
     
    #1
    ProxySurfer, 23 August 2005
  2. User 9402
    Meistens hier zu finden
    1.385
    133
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    vergeben und glücklich
    Kann mir kaum vorstellen, dass er nichts genommen hat.

    Kann mir nicht vorstellen, dass man solche Strapazen wie die
    Tour de France oder den Giro d'Italia ohne irgendwelche Hilfsmittelchen
    durchhält. Besonders, wenn man an der Spitze fahren will.
     
    #2
    User 9402, 23 August 2005
  3. Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    2
    nicht angegeben
    "Die ganze Uffregung weschem Doping is ja nur wesche dene paar die's net mache." (Gerd Dudenhöfer) :smile:
     
    #3
    Bakunin, 24 August 2005
  4. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
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    vergeben und glücklich
    klar könnte man im radsport gewinnen, wenn keiner dopt. was ist da schon noch ehrliche leistung, wenn man sich sonstwas für zeug spritzen lässt? die frage ist wie immer: wo ist die grenze? was darf man als "leistungssteigernd" machen, was nicht?

    die strapazen sind enorm. aber wenns insgesamt etwas langsamer ginge mit weniger rekorden und nicht ganz so heftigem spitzentempo, weil auf mittelchen verzichtet wird, fände ich das respektabler als die dopingvariante der tour.

    armstrong ist mir hochgradig unsympathisch. sein ganzes ami-gehabe finde ich ziemlich widerlich...einfach ne abneigung gegen ihn.
     
    #4
    User 20976, 24 August 2005
  5. Sifu
    Sifu (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Rofl! Natürlich dopen die. Armstrong wie Zabel, genau wie Ullrich. Genauso wie in den meisten anderen Hochleistungssporten. :link:
     
    #5
    Sifu, 24 August 2005
  6. Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    nicht angegeben
    Wer Sport vermarktwirtschaftet, darf sich nicht wundern... :zwinker: Dann bleib' ich lieber beim traditionell-fernöstlichen Geist: Der Gegner bin ich, und sonst keiner.
     
    #6
    Bakunin, 24 August 2005
  7. indy
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    vergeben und glücklich
    ich denke schon das amstrong gedopt war, allerdings nicht wegen seiner leistung sondern eher wie er auf die vorwürfe reagiert :zwinker: es haben ihn sogra schon teamangestellte beschukldigt die er dann per gericht ruhig gestellt hat!

    und ich denke man kann auch ohne zu dopen gewinnen, ganz klar!
     
    #7
    indy, 24 August 2005
  8. Rolfus
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Testosteron

    Ich weiss es selbstverständlich nicht und habe deshalb nichts angekreuzt. Was mich aber sehr interessiert und bis jetzt von keinem Journalisten seriös abgeklärt wurde ist folgendes:

    Armstrong hatte Hodenkrebs. Wahrscheinlich musste man ihm die Hoden entfernen. Dann ist er angewiesen auf einen Hormonersatz, d.h. er muss - medizinisch völlig korrekt - täglich Hormon einnehmen, aufkleben oder - am effizientesten - spritzen. Für mich stellt sich die Frage: Wieviel spritzt er? Kann er im Rahmen der Therapie aufrunden? Nützt es ihm, wenn er den Zeitpunkt bestimmen kann? Wirkt künstliches Testosteron anders als jenes, das in den Hoden erzeugt wird? Usw. Ich finde es unverständlich, dass man darüber NIE etwas liest.
     
    #8
    Rolfus, 24 August 2005
  9. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.014
    Verlobt
    Radfahren (wie es Armstrong betrieb, nicht ich :grin: ) ist ein Beruf wie ein anderer auch. Es gibt viele Berufe in denen keine bleibenden Leistungen geschaffen werden. Bei Schülern vor Prüfungen, bei Musikern ,auch in der klassischen Musik, bei allen Andern unter extremer Belastung werden keine Doping-kontrollen gemacht. Bei Musikern nict mal vor Nachwuchswettbewerben.

    Damit will ich das Dopingproblem nicht runter spielen. Aber wenn schon müsste mal sich dann mit geringeren Leistungen zufrieden geben.Armstrongs Leistung besteht ja einzig und allein darin, dass er schneller ist als Andere. es ist eigentlich erstaunlich, dass dafür Geld zusammen kommt.
     
    #9
    simon1986, 24 August 2005
  10. User 8944
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Ich weiß es nicht. Aber ich glaube und hoffe inständig, dass es nicht stimmt, aufgrund der Tatsache, dass ich ihn näher kenne als vermutlich ein Großteil der Fans und Anhänger.
    Es wäre eine Schmach und ein Frevel ohnesgleichen wenn es irgendwie zu 100% bewiesen werden könnte. Es gab immer Vermutungen und Verdächtigungen, aber allen Anschuldigungen fehlte der entscheidende Beweis. Sollte es wirklich stimmen, würde Armstrong vermutlich abstürzen: Vom spektakulären, erfolgreichen Supersportler, der nicht nur ein simpler Radsportsieger ist. Gerade wegen seiner besiegten Krebserkrankung und seinem unersättlichen Lebenswillen und seiner eisernen Selbstdisziplin und seinem Kampf gegen den Krebs ist er doch vielmehr als nur ein Sportler: Massen/Betroffene orientieren sich an ihm. Er hat ihnen den Weg gewiesen, dass man den Krebs besiegen kann und ein grenzenloses Leben führen kann. Es wäre fatal, wenn gerade dieser jemand nun abstürzen würde und sich alles als Pfusch und Lüge enttarnen würde.

    Sicherlich werden ihm keine Siege aberkannt aufgrund der B-Probe, doch ist jetzt schon sein Image behaftet.
    Fest steht auch für die Zukunft, vor allem im Radsport: Leistung und Fahrer werden in Zweifel gezogen, egal ob negative Testergebnisse.

    Die "Dopingwissenschaft" entwickelt sich praktisch stündlich weiter und die Medizin kann nicht immer unmittelbar mitziehen. Manchmal dauert es vll. sogar 6 Jahre bis man es nachweisen kann.

    Ich selber mag da etwas vorbelastet sein aufgrund der Tatsache diesen Menschen zu "kennen", glaube und hoffe trotzdem, dass es einfach nicht stimmt.
     
    #10
    User 8944, 24 August 2005
  11. kamikazeritter
    Benutzer gesperrt
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    0
    0
    nicht angegeben
    Und ich hab schon immer gesagt dass viele Amis gedopt sind... besonders l.a.
     
    #11
    kamikazeritter, 24 August 2005
  12. johnny1260
    Gast
    0
    Der ach so feine, ehrliche Mr. Armstrong...
    Endlich wackelt das Denkmal. Ärgerlich nur für Alex Zülle, der 1999 dadurch nur Zweiter wurde.
     
    #12
    johnny1260, 24 August 2005
  13. Henk2004
    Henk2004 (33)
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    vergeben und glücklich
    Bei uns stand in der Zeitung, dass der selber nen Jahr vorher gedopt hatte....

    Soweit ich weiß haben über 30% der Profi-Radfahrer Asthma, weil die dann Medikamente nehmen können, die leistungssteigernd wirken. Das ist doch dann auch Doping. Zumindest doch reichlich merkwürdig...

    Und was L.A. geleistet hat finde ich schon fast unmenschlich, wenn er dann gedopt hätte, würde ihn das nen bisschen menschlicher machen.

    Naja, mir soll es egal sein.
     
    #13
    Henk2004, 24 August 2005
  14. Djinn
    Djinn (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Naja so ganz unwarscheinlich wäre das nicht, ich mein wer nach so einen schweren Krankheit zurück kommt und 7 Jahre lang ALLES im Grund und Boden fährt der muss schon seine Mittelchen genommen haben, ich hoffe es aber nicht den es war immer schön anzusehen wie er auf den letzten Kilometern wo alle schon recht am ende waren, nochmals Turbo gezündet hat alle hinter sich gelassen hat.
     
    #14
    Djinn, 24 August 2005
  15. Evelyn
    Evelyn (47)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    nicht angegeben
    Nun,

    das Lance Armstrong immer wieder mit Dopingerüchten in Verbindung gebracht wurde, kommt ja nicht von ungefährt. Immerhin war einer seiner engsten Vertrauten und langjähriger medizinischer Betreuer der feine Herr Dottore Michele Ferrari, der Dopingpapst schlechthin. War es damals nicht möglich Doping mit EPO oder auch Glenbuterol nachzuweisen so sind es heute andere Mittel wie Aranesp (synthetisches EPO-Derivat) oder ganz perfide Gendoping die äußerst schwer zu beweisen sind. Allerdings wird Armstrong auch auf Hilfe der WADA oder seiner nationalen Dopingkontrollagentur angewiesen gewesen sein. Dies läuft folgendermaßen ab. Das Mittel Aranesp ist z.B. 5-8 Tage nach absetzen nicht mehr nachweißbar, der daraus resultierende hohe Hämatokritwert bleibt jedoch ähnlich wie beim Höhentraining für den Wettkampf bestehen. D.h. wenn ein Fahrer die Information (natürlich gegen Bares) erhält, "in 13 Tagen wird eine Kontrolle bei dir stattfinden" wird er natürlich rechtzeitig die kur abbrechen. Die Topfahrer haben hier sicherlich auch gute Informationen, und wenn mal einer erwischt wird wie Herr Vandenbroucke, dann wars für die arme kranke Schwiegermutter oder dem Hund.

    Ich fahre selbst zum Hobby nun seit 25 Jahren Rad und bin als Schülerin sogar Rennen gefahren. Selbst der Armateursport ist heute durchsetzt, zumindest in den hohen Klassen wie A-Klasse oder die Top Granfondifahrer in Italien. Da tritt dann auch schonmal so ein ehemaliger Dopingsünder gegen reine Armateure oder Hobbyfahrer an und fährt die mal aus den Schuhen. Pfui, kann ich da nur sagen. Allerdings sind die Strapazen einer Tour natürlich unvorstellbar. Ich fahre 4-5 mal die Woche immer Strecken zwischen 60 und 90 km, komme im Sommer meist so auf 1200 km im Monat, im Winter fahre ich nicht viel, höchstens mal bei schönem Wetter oder ein wenig auf der Rolle zu Hause beim Fernsehen.

    Letztes Jahr bin ich den Ötztaler Radmarathon mitgefahren auf der 160 km Strecke und wer mal den Kuhtai bei einem solchen Sauwetter hochgefahren ist, der weiß ungefähr einzuschätzen, was Radprofis leisten müssen.

    Gruß Evelyn
     
    #15
    Evelyn, 26 August 2005

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