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Asexualität

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Shiny Flame, 18 September 2009.

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Deine Erfahrung mit Asexualität:

  1. Ich bin (vermutlich) asexuell und lebe in einer Partnerschaft mit einem asexuellen Partner(in)

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    0,0%
  2. Ich bin (vermutlich) asexuell und lebe in Partnerschaft mit einem "normal"sexuellen Partner

    2 Stimme(n)
    5,0%
  3. Ich bin (vermutlich) asexuell und lebe alleine - und bin damit zufrieden

    3 Stimme(n)
    7,5%
  4. Ich bin asexuell und hätte gerne eine Partnerschaft - in der auch meine sexuellen Bedürfnisse passen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Ich ("normalsexuell") habe/hatte schon mal eine Partnerschaft mit (vermutlich) asexuellen Partner

    2 Stimme(n)
    5,0%
  6. Ich ("normalsexuell") habe/hatte noch keine Partnerschaft mit einem asexuellen Partner

    33 Stimme(n)
    82,5%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Shiny Flame
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    Verlobt
    Inspiriert durch einen anderen Thread frage ich mich schon die ganze Zeit, ob wir hier User haben, die selbst asexuell ticken, soll heißen:

    Menschen, die sexuellen Handlungen nichts abgewinnen können und sich trotzdem eine Partnerschaft, Nähe, Liebe und Zärtlichkeit wünschen.

    Ich weiß, das ist eine seltene Spielart, und diese Menschen sind vermutlich noch seltener als BDSMsen wie ich oder Homosexuelle - oder doch nicht? Haben es die anderen sexuellen Minderheiten nur leichter, sich zu artikulieren, weil sie inzwischen gesellschaftlich anerkannt sind?

    Ich wünsche mir Antworten, die über das reine "ja-nein" hinaus gehen und vielleicht tatsächliche Erfahrungsberichte - und wer es lieber anonym mag, kann auch so abstimmen.

    Edit: Ich bin mir jetzt wegen der richtigen Wortwahl im Nachhinein doch etwas unsicher... Falls irgendjemand Betroffenes das Gefühl hat, dass ich Dinge unhöflich oder unpassend beschreibe, würde ich mich über Verbesserungsvorschläge sehr freuen!
     
    #1
    Shiny Flame, 18 September 2009
  2. Nevery
    Nevery (30)
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    in einer Beziehung
    ich bin das komplette gegenteil, aber ich weiss dass ich - egal, um wieviel gefühl&liebe es sich handelt - mit so einer person beim besten willen keine glückliche partnerschaft führen könnte - und es somit auch nicht würde.

    ich seh sie nicht als "verkehrt" an oder so, aber zu mir würde es einfach nicht passen.
     
    #2
    Nevery, 18 September 2009
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  3. Schmusekatze05
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    Ich denke, dass mit dem Begriff "asexuell" hier zum Teil viel zu schnell rumgeworfen wird. Wer legt den bitte fest, was "normal" ist, und was nicht. Wenn jemandem einmal Sex im Monat/ Jahr oder alle 10 Jahre ausreicht, dann würde ich denjenigen dennoch nicht als asexuell bezeichnen, nur weil andere meinen, dass sie täglich mehrmals Sex haben müssen.

    Wenn hier davon geredet wird, dass man lange keinen Sex hat, dann ist meistens gemeint, dass man den Geschlechtsakt nicht ausübt. Zum Sex gehört so viel mehr, als nur der reine Geschlechtsakt. Von daher würde ich erst von Asexualität reden, wenn ich in Richtung kuscheln, Petting, etc. überhaupt nichts läuft. Und das dürfte hier bei den Wenigsten der Fall sein.
     
    #3
    Schmusekatze05, 18 September 2009
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  4. BrooklynBridge
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    nicht angegeben
    Ich vermute, dass ich keine extrem ausgeprägte Libido habe, aber asexuell bin ich definitiv nicht!

    Da ich schon mal in eine Person verliebt war, für die aus religiösen Gründen Sex (noch) tabu war, weiß ich, dass ich es eine Zeit lang mit einer Asexuellen aushalten würde. Es würde allerdings schon ein Opfer darstellen, und irgendwann nach einem oder mehreren Jahren würde die Beziehung daran vermutlich scheitern.
     
    #4
    BrooklynBridge, 18 September 2009
  5. drusilla
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    Ich weiß nicht, ob ich asexuell bin. Aber ich glaube, ich passe in die Wikipedia-Definition.
    Im Moment ist für mich das Höchste der Gefühle, dass mein Freund mich befriedigt. bzw. dass ich selbst Hand anlege und er mich dabei hält. Mehr ist nicht drin.
    Das mag sich aber sicher irgendwann mal ändern, es war ja auch mal anders.
     
    #5
    drusilla, 18 September 2009
  6. VelvetBird
    Gast
    0
    Ich bin mir nicht sicher, ob sich ein User zu Wort melden wird, der sich selbst als "asexuell" bezeichnet. Zum einen weiß ich nicht, ob ein solcher Mensch dauerhaft mitlesen würde in einem Forum mit dem Schwerpunkt "Liebe und Sexualität". Zum anderen weiß ich nicht, wie klar man die Grenze ziehen kann zwischen "sexuell wenig interessiert" und "asexuell".
    "Asexuell" klingt in meinen Ohren immer noch wie ein Schimpfwort, obwohl es keines ist. Aber es schwingt immer ein bisschen mit, dass es "unnormal" sei. Sicher, es entspricht nicht dem Durchschnitt aller Bürger, asexuell zu sein, aber es wird oft abgewertet, wenn man sagt, man interessiere sich nicht für Sex. Dann heißt es schnell, man führe keine richtige Beziehung, eine Beziehung ohne Sex hätte keinen Sinn, man wäre psychisch nicht "normal" und hätte eine schwere Kindheit gehabt, etc.
    Und unter diesen mitschwingenden Vorurteilen und Anschuldigungen weiß ich nicht, ob sich wirklich jemand melden wird, der sagt: "Ja, ich bin asexuell".

    Dies ist übrigens kein Angriff auf dich, Flame. Mich interessiert das Thema ja auch und du selbst bist dir ja auch nicht sicher, was man sagen "darf" und was verletzend wirkt.

    @topic: Ich selbst bin ein "normalsexueller" Mensch und hatte noch nie eine Beziehung mit einem Menschen, für den Sexualität keine Rolle spielt und ich könnte mir nicht vorstellen, mit einem solchen Menschen zusammen zu sein.
     
    #6
    VelvetBird, 18 September 2009
  7. many--
    many-- (32)
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    Zwei Fragen dazu:

    1) Wie definiert sich Asexualität medizinisch?
    2) Ist Asexualität eine der Heterosexualität vergleichbare Spielart der Sexualität oder gilt es als (krankhafte) Störung?

    Asexualität, wie ich es hier und da lese, ist für mich bisher so ein unscharfer Begriff wie "Fetisch". Nicht jeder, der Frauenfüße mag, ist ein Fußfetischist, und nicht jeder, der (momentan) nicht so viel Sex möchte, ist asexuell.

    Und zum Thema: ich hatte zwar einmal eine Beziehung zu einer Frau (oder sagen wir: zu einem Mädchen, damals), die eine ziemlich gering ausgeprägte Libido hatte - im Vergleich zu mir und auch in ihrer eigenen Wahrnehmung - die sich aber nicht und die ich auch nicht als asexuell bezeichnen würde. - Mit einer Person, die tatsächlich von sich sagen würde, sie habe überhaupt kein Bedürfnis nach sexueller, nur nach emotionaler Nähe, würde ich keine Beziehung im Sinne von monogamer Partnerschaft führen können, da Sex für mich dazu gehört.
     
    #7
    many--, 18 September 2009
  8. Subway
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    Der Durchschnitt! :smile:
     
    #8
    Subway, 18 September 2009
  9. Schmusekatze05
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    Hier im Forum hat der Durchschnitt einmal täglich Sex, wenn man das so liest. Sei mir nicht böse, wenn ich nicht glaube, dass das auf die Welt (noch nichtmal auf Deutschland) zutrifft. Ich glaube eher, dass einmal im Monat im Durchschnitt die Wahrheit viel eher trifft.
     
    #9
    Schmusekatze05, 18 September 2009
  10. drusilla
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    Eine Sexualstörung definiert sich inzwischen dadurch, dass der Betroffene bzw. andere darunter leiden. Wer wenig Sex oder gar keinen mag, und damit zufrieden ist, der ist auch nicht gestört. Nur die Partnerwahl gestaltet sich unter Umständen schwierig.
     
    #10
    drusilla, 18 September 2009
  11. User 88899
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    Ich bins nicht, auch wenn ein Expartner mir das mal vorschnell unterstellt hat. Ich könnte mir so ne Beziehung auch nicht vorstellen, auch wenn ich schon ne zweijährige Sexpause erlebt habe - aber irgendwann müssen gewisse sexuelle Intimitäten einfach da sein. Da gehts mir auch weniger um nen Orgasmus als um diese besondere Nähe, die "Kuscheln" noch mal übertrifft.

    Eine Freundin von mir hatte bis Ende zwanzig diese Tendenzen. Sie ist immer noch Jungfrau, hätte aber inzwischen gerne mal Sex (aber noch keine Beziehung gehabt). Aber bis Mitte/Ende zwanzig sehnte sie sich zwar nach einem Freund, aber Sex war dabei in ihrer Vorstellung tabu, sie konnte nie verstehen, was Leute daran interessiert. Sie war auch in jemanden verliebt (es wurde nichts), aber sie träumte immer nur davon, mit ihm Händchen zu halten, spazieren zu gehen, etwas zu kuscheln, sich zu küssen udn ansonsten eben die Freizeit zu gestalten - der Gedanke an Sex war ihr total abwegig. Auch Selbstbefriedigung lehnt sie bislang ab, weil sie das "komisch" findet.
     
    #11
    User 88899, 18 September 2009
  12. Subway
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    Damit ist es für das Forum normal, wenn man 1x pro Tag Sex hat. In Deutschland ist 117x pro Jahr normal. Weltweit 96x pro Jahr. (hab jetzt nicht weiter gesucht, war die erste Studie die ich fand)
    Also wäre es normal 3x die Woche Sex zu haben. Mehr ist überdurchschnittlich und weniger ist unterdurchschnittlich. Was jetzt allerdings die Toleranz für "normal" ist, das ist wieder eine andere Frage. :smile: 10% klingt für mich ganz in Ordnung. Aber das ist persönliche Meinung.
     
    #12
    Subway, 18 September 2009
  13. User 29290
    User 29290 (37)
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    Verheiratet
    Ich war mal 2 Monate mit einem asexuellen Mann zusammen. Leider habe ich das nicht rechtzeitig rausgefunden, sonst haette ich gar nicht erst eine Beziehung mit ihm angefangen. Ich wusste, dass er vor mir noch keine Freundin hatte und "Jungfrau" war, aber das hat mich bei einem 25-jaehrigen Informatiker auch nicht sonderlich misstrauisch gemacht. Ich dachte halt er sei schuechtern. Naja, wir haben uns verliebt und sind nach ein paar Wochen fast taeglichen Treffen zusammen gekommen. Ausser Haendchen halten lief nichts, aber das habe ich auf seine Unerfahrenheit zurueck gefuehrt und dachte, dass er sicher bald mehr will. Er hat dann auch bei mir uebernachtet, aber keine Anstalten gemacht mir naeher zu kommen. Ich habe dann versucht ihm naeher zu kommen und meine Hand unter sein Shirt geschoben. Das war gar nicht sein Ding und er meinte, er sei kitzelig und mag das nicht. Ich habe dann versucht ihn woanders zu streicheln, aber da hat er meine Hand auch immer weg geschoben und mich wollte er auch nicht streicheln. Eines Abends meinte er dann, er muesse mir was sagen. Da kam dann, dass er mich liebt und gerne mit mir zusammen sein wollte, aber dass er Sex abstossend faende und auch noch nie irgendwelche sexuellen Beduerfnisse gehabt haette. Ich war natuerlich wenig begeistert, aber dachte immer noch, er weiss halt nicht was er verpasst und habe weiter versucht ihn rumzukriegen. Leider liess er sich nicht ueberzeugen und ich habe mich dann nach 2 Monaten getrennt, weil er nochmal beteuert hat, dass er zwar gerne mit mir eine gemeinsame Zukunft haette, aber dass es nie Sex geben wuerde, was fuer mich inakzeptabel ist.
    Das war das erste und das letzte Mal, dass ich eine Beziehung eingegangen bin, ohne vorher Sex zu haben. Nochmal will ich sowas nicht erleben.
     
    #13
    User 29290, 18 September 2009
  14. Fuchs
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    Oh - ich würde mich überhaupt nicht als asexuell bezeichnen. Allerdings rede ich Sex ganz gerne mal "runter", da ich der Ansicht bin, dass diesem eine zu große Bedeutung gerade im beziehungstechnischem Sinne zugesprochen wird.

    Ich habe mir das ständige: "An sich ist Sex ja super, aber..." irgendwann einfach mal abgewöhnt, und weise mittlerweile nur noch drauf hin, dass längerfristige Beziehungen auf wesentlich solidere Fundamente gestellt werden sollten, als ein bisschen Vögelei. Auch wenn sie Spaß macht!

    Wie bereits im anderen Thread erwähnt, wäre daher eine Beziehung zu einer Person mit kaum vorhandener Libido für mich extrem hart (und zugegebenermaßen nicht minder unwahrscheinlich) aber nicht vollständig ausgeschlossen, da mein Fokus bei Beziehungen halt nicht auf Sex sondern eben auf Liebe liegt.

    Womöglich trenne ich diese Dinge aber auch einfach zu radikal, was für die meisten Leuten hier ja sowieso eine Unvorstellbarkeit sondersgleichen ist. Bevor ich aber zu sehr abdrifte möchte ich mit dem statement schließen, dass ich Sex überaus geil finde... :link: :engel:
     
    #14
    Fuchs, 18 September 2009
  15. many--
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    Hui, das finde ich problematisch. Paraphilie ist also nur noch, was nicht gefällt? Wie steht es dann mit Nekrophilie, beispielsweise, kann man wirklich sagen: einer, der auf Leichen steht, aber seine Phantasien nicht real umsetzt (jedenfalls nicht am gesetzlich geschützten Leichnam), ist nicht sexuell gestört? Ich weiß nicht... für mich spielt da schon eine wenn nicht körperliche, so doch psychisch/soziale Auffälligkeit mit rein; die o.g. Definition ist mir etwas "zu" tolerant. Würde mich mal interessieren, wie da die derzeitige wissenschaftliche Diskussion aussieht.
     
    #15
    many--, 18 September 2009
  16. drusilla
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    vergeben und glücklich
    Es gab vor ner Weile mal eine Ausgabe der Geist & Gehirn (oder war es Spektrum der Wissenschaft?), in der genau diese Definition vertreten wurde.
    Und der Nekrophile - leidet er nicht, weil er seine Vorliebe nicht umsetzen darf?
     
    #16
    drusilla, 18 September 2009
  17. many--
    many-- (32)
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    ...und nehmen wir an, er zöge in ein Land, in dem die Überreste Verstorbener nicht aus religiösen Gründen gesetzlich geschützt werden wie in dem unsrigen, so dass er sich gegen Geld Leichen legal beschaffen könnte - wäre Nekrophilie unter diesen Umständen "ok" im Sinne von keine gestörte Ausdrucksform von Sexualität?
    Ich weiß, das Beispiel ist konstruiert, aber nicht abwegig konstruiert. Ich weiß auch, dass man in dem Bereich vorsichtig sein muss, nicht sein eigenes Moralempfinden zur Maxime von "Normal" zu erklären - aber es ist doch meiner Meinung nach arg sorglos, eine medizinische Definition nach dem Geschmacksempfinden der Gesellschaft zu machen.
    Naja, aber das diskutiert man besser in anderen Fachforen als diesem weiter :zwinker:
     
    #17
    many--, 18 September 2009
  18. Dandy77
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    nicht angegeben
    Um über Asexualität reden zu können, müsste man sie erstmal genauer definieren. Mein Vorschlag: die Definition von Wikipedia

    Asexualität ist eine sexuelle Orientierung. Als „asexueller Mensch“ kann ein Mensch verstanden werden, der − unabhängig von seinem Geschlecht − kein Bedürfnis nach sexueller Interaktion mit einer anderen Person hat („sexuelle Lustlosigkeit“). Eine wissenschaftliche Definition von Asexualität speziell für den Menschen gibt es noch nicht. Die Kurzdefinition eines asexuellen Menschen der Official Asexual Society in den Niederlanden lautet: „Geboren ohne sexuelle Gefühle“ („Born without sexual feelings“)[1].

    Klar abzutrennen vom Begriff der Asexualität ist der freiwillige (Zölibat) oder unfreiwillige Verzicht auf Sexualität. Unter Letzteres fällt die Thematik der Menschen ohne Beziehungserfahrung.

    Ferner ist bei Wikipedia auch eine Klassifizierung zu finden:

    Die Internet-Plattform Asexual Visibility and Education Network (AVEN)[2] beschreibt etwa vier verschiedene Typen der Asexualität bei Menschen:

    Typ A
    Personen, die einen sexuellen Trieb verspüren, sich aber sexuell nicht von anderen Personen angezogen fühlen. Diese Personen haben eine Art biochemisches Bewusstsein von Sex, praktizieren vielleicht auch Masturbation, würden aber nie mit einer Person sexuell interagieren.
    Typ B
    Personen, die sich von anderen angezogen fühlen, aber keinen Sexualtrieb verspüren. Sie haben tiefe emotionale Verbindungen zu anderen, sie lieben vielleicht auch eine andere Person – aber ohne jedes Bedürfnis, mit ihrem oder ihrer Geliebten sexuell zu interagieren, was körperliche Zärtlichkeiten nicht ausschließt.
    Typ C
    Personen, die sowohl sexuelle Triebe verspüren als auch die emotionale Anziehungskraft anderer Personen, die jedoch trotzdem nicht sexuell interagieren. Sie masturbieren im Zweifelsfall und lieben eine andere Person. Aber sexuelle Interaktion mit ihrem oder ihrer Geliebten und die Liebe zu dieser Person sind für sie etwas völlig Verschiedenes, das nicht zusammengehört.
    Typ D
    Personen, die weder einen sexuellen Trieb verspüren noch die emotionale Anziehungskraft anderer Personen. Das heißt jedoch nicht, dass diese Personen keine engen und emotionalen Freundschaften kennen oder haben, aber sie verspüren keinen Reiz an Liebe oder sexueller Interaktion.

    Asexuel wäre demnach auf alle Fälle jemand, der keine andere Person sexuell anziehend findet und daher auch kein Bedürfnis nach sexueller Interaktion mit einer anderen Person hat.

    Verbreitung laut Wikipedia:
    Die Anzahl von Asexuellen in der Gesellschaft ist unbekannt, da zu diesem Thema bisher noch keine statistischen Erhebungen durchgeführt wurden. In einer englischen Studie von 1994, in der 18.000 Briten nach ihren sexuellen Praktiken befragt worden waren, kreuzte 1 % der Befragten die Option „Ich habe mich noch nie von jemandem sexuell angezogen gefühlt“ als für sie zutreffend an. Eine im selben Jahr in den USA durchgeführte Studie mit dem Thema „The social organization of sexuality: sexual practices in the United States“ fragte zwar nicht gezielt nach Asexualität, zeigte aber auf, dass 13 % der 3500 Befragten nach eigenen Angaben seit einem Jahr keinen Sex hatten und 2 % überhaupt noch nie in ihrem Leben.
     
    #18
    Dandy77, 18 September 2009
  19. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    [x] Ich ("normalsexuell") habe/hatte noch keine Partnerschaft mit einem asexuellen Partner

    Ich habe schon einige Frauen mit heftigen und einige Männer mit erstaunlich geringem Sexualtrieb getroffen, aber nicht niemanden, der asexuell war.
     
    #19
    xoxo, 18 September 2009
  20. capricorn84
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    Die Wiki ERklärunge ist ja schon gut. Danke. :zwinker:

    Ich dachte ja schon nur alle paar Monate Sex zu haben ist auch asexuell. :ashamed:

    Aber die haben gar keinen Sex? Die verspüren auch nicht das mal auszuprobieren, gar nichts? :eek: Das kanni ch mir dann nicht vorstellen.
     
    #20
    capricorn84, 19 September 2009

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