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ATX-Netzteile im Parallelbetrieb?

Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von User 63857, 27 August 2006.

  1. User 63857
    User 63857 (53)
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    Hallo an alle "fachkundigen"

    Also ich habe da mal eine Frage an alle die sich besser auskennen damit, als ich. Bei meinem 550W Netzteil bricht immer wieder die 12V Spannung zusammen. Ein grösseres / besseres Netzteil kann ich mir aber jetzt nicht leisten. Ich habe aber noch ein 420W Netzteil rumliegen. Jetzt war eben meine Idee, diese beiden Netzteile parallel ans Mainboard anzuschliessen. In Reihe darfs ja nicht, da sich dann ja die Spannung erhöht (12V + 12V = 24V).

    Da ich noch zwei defekte Mainboards mit 20 Pol. ATX-Anschlussleiste liegen habe, dachte ich diese abzulöten und auf einer Laborplatine zu löten. Dann könnte ich die beiden Netzteile in die beiden Anschlussleisten auf der Laborplatine stecken und von dort einen einzelnen 20 Pol. ATX-Abgriff zum Mainboard führen.

    Hat schon mal jemand von euch, so etwas ausprobiert?
    oder
    Kennt ihr jemanden, der so etwas schon ausprobiert hat?
    oder
    Habt ihr schon mal von so einem Vorhaben gehört und könnt mir etwas über den Misserfolg oder Erfolg sagen?

    Ich möchte ja mein Mainboard nicht aufrauchen und daher frage ich mal lieber erst nach, obs da schon praktische Erfahrungen mit gibt.

    Danke mal schon für eure Antworten und rege Beteiligung.

    Gruss
    PC-Junky :winkwink:
     
    #1
    User 63857, 27 August 2006
  2. BenNation
    BenNation (33)
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    vergeben und glücklich
    Theoretisch müsste es doch gehen, die 2 Netzteile einzubauen, die Stromzuleitung und den Schaltimpuls auf beide zu brücken und dann eines fürs Mainboard und das andere für die Geräte zu verwenden. Aber frag mich das nicht genau, is nur blanke Theorie...

    Allerdings, wenn dir die komplette 12V Spannung zusammenbricht... tja, da müsstest du rausfinden, woran das liegen könnte oder unter welchen Umständen das passiert.
     
    #2
    BenNation, 27 August 2006
  3. User 63857
    User 63857 (53)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    Naja vielleicht noch ein paar Zusatsinfos. Am ehem. 420W Netzteil war ein Sockel A Board (Asrock K7NF2-RAID) angeschlossen. Dazu war ein AMD Athlon XP 2000+ mit Palomino Kern verbaut. Ausserdem noch ein CD-Rom Laufwerk, ein DVD Laufwerk und zwei HDDs verbaut. Ebenso eine Club 3D Geforce 6600GT Grafikkarte und eine 3 1/2 Zoll Floppy. Ach unt dann ja noch ein 80mm x 80mm Gehäuselüfter. So damit war alles OK. Das 420W Netzteil hatte damit keine Probleme und die Spannung war höchstens mal Kurzfristig unter 12V, bei so ca. 11,75V. Also laut den Anzeigen im Bios.

    Dann wurde jetzt das Board und die CPU gewechselt. Alles andere blieb wie gehabt. Es ist jetzt ein Asrock K8Upgrade - NF3 (Sockel 754) eingebaut und dazu eine AMD Sempron 3300+ Sockel 754 CPU.

    Dieses Board hat nun, neben dem "normalen" 20 Pol. Spannungsanschluss, noch einen zusätzlichen 4 Pol. Spannungsanschluss. Um das Mainboard eben mit zusätzlichen 12V zu versorgen oder eben die CPU separat damit. Geht jetzt nicht so klar aus dem Handbuch hervor.

    Jedenfalls brach mit dem 420W Netzteil die Spannung so ein, das sie unter 10V fiel. Und das nur schon alleine dann, wenn ich nur im Bios die Werte überprüfte. Abhilfe erhoftte ich mir von einem stärkeren Netzteil. Daher besorgte ich mir das 520W Netzteil. Aber auch bei dem fällt die 12V Spannung noch immer bis annähernt 11V ab. Wie gesagt nur schon dann, wenn ich im Bios die Werte überprüfe.

    Als ich letztens etwas von einer CD auf eine der HDDs kopieren wollte, war anfangs noch alles OK. Aber dann drehte des Laufwerk höher, die Spannung brach zu sehr ein und der Rechner ging einfach aus. Er startete aber dann sofort wieder durch.

    Von einer Parallelschaltung des 420W und 550W Netzteiles, erhoffe ich mir eine Stabilisierung der 12V Spannung. Da ja dann zwei Netzteile die 12V liefern und sich deren Last also aufteilt. Ich dachte auch daran, dass ich das 420W Netzteil nicht nur zur Unterstützung der Boardspannung nehme sondern mit diesem auch die Laufwerke und die Grafikkarte versorgen würde. Damit würde das 550W Netzteil dann nur noch für die reine Mainboardversorgung zuständig sein. Auch andersrum wäre es zu überlegen. Eigentlich schon bald nur so rum. Denn die Laufwerke und die Grafikkarte sind sicherlich die grössten Verbraucher in dem Rechner.

    Ja also so die Geschichte dazu und was ich mir eben, mit der Parallelschaltung der Netzteile, erhoffe.
     
    #3
    User 63857, 27 August 2006
  4. Steirerboy
    Steirerboy (37)
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    Nach deinen Angaben müsste das 420W Netzteil ausreichen, aber das 550er auf jeden Fall. Da ist sicher was anderes faul an dem PC, das solltest du mal aufspüren... Ist z.B. dein CD-ROM sicher ok?

    Hast du diese zusätzlichen 12V Leitungen am mainboard auch angeschlossen? Das geht nicht so wirklich aus deinen Angaben hervor. Und bekommt die GeForce auch direkt vom Netzteil Strom? Wenn ja dann steck die mal ab und lass den PC dann laufen, Grafik gibts immer noch aber daweil kein 3D bis dus wieder anstoppelst. Gehts dann?

    Versuch mal den Motherboard Monitor zu installieren, zu finden über Google, damit kannst du dir die Spannungen auch bei laufendem Windows anschauen.

    Edit: Zu der Zusammenschaltgeschichte muß ich noch nachschaun warum man bei 2 gleichen Netzteilen die NT fast sicher abheizt und bei 2 ungleichen ganz sicher.
     
    #4
    Steirerboy, 27 August 2006
  5. User 63857
    User 63857 (53)
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    Also die zusätzliche 12V Leitung habe ich angeschlossen. Bevor ich mir die Grafikkarte holte, werkelte ein 350W Netzteil in dem Rechner und alles ohne Probleme. Musste mir aber eben wegen der Grafikarte das 420W Netzteil holen. Das frühere 350W Netzteil ist auch nie mit der Spannung so runter gegangen. Die war bei dem immer knapp über 12V.

    Als noch das 350W Netzteil drin war, waren die anderen Komponenten also auch schon drin. Also das K7NF2-RAID und die passende Sockel A CPU. Dan kam eben erst die neue Grafikkarte dazu und das 420W Netzteil. Und dann jetzt eben der grosse Austausch mit dem Neuen Mainboard und der passenden CPU dazu. Sprich die Laufwerke sind also von anbegin in dem Rechner verblieben.

    Bin da auch nicht so ganz unbedarft, mit am PC schrauben und so. Wollte das schon auch mal zum Beruf machen aber naja klappte eben nicht. Nur halt mit solchem rumgetrickse wie ich es beschrieben habe, habe ich natürlich keine Erfahrung. Ist wohl auch ganz sicher etwas sehr ungewöhnlich.

    An den Laufwerken kann ich auch nicht wirklich was abnormales feststellen. Sie verhalten sich eigentlich völlig normal, im betrieb. Deren Verbrauch kann ich nur leider nicht messen. Nur wenn ich die Spannungwerte im Bios überprüfe, dann laufen die ja nicht. Ich könnte da dann zwar mal ne CD einlegen aber das Laufwerk dreht dabei ja nicht so gewaltig hoch, als wenn es etwas vom äusseren Rand der CD lesen muss.

    Irgendwelche Tunigmassnahmen habe ich auch nicht gemacht. Also die CPU läuft ganz normal in ihren standard Werten. Auch an den Taktraten habe ich nichts gedreht. Hatte auch schon mal versucht einzelne Laufwerke weg zu lassen aber das brachte auch nichts. Die Spannungswerte kamen nie über 12V. Eigentlich nur so gerade mal eben ran an 12V.

    Aber das Programm werde ich mir mal morgen runterziehen. Mal sehen was sich dann so ergibt.
     
    #5
    User 63857, 28 August 2006
  6. Steirerboy
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    Das mit den Laufwerken kann ich dir einfach erklären: ein CD-ROM speist über 12V nur dem Motor zum CD drehen, eine Festplatte nur den für die Scheiben. Die Elektronik läuft mit der 5V Leitung.

    Beispiel: mein Reserve DVD Brenner hat laut Datenblatt 0.5A max an 12V -> das ist nichts.

    edit: Wenn du löten kannst und weisst, daß man nicht am 220V Teil rumbastelt, noch ein Tipp: Bau dir was, daß du von einem freien Festplatten-Stecker die 12V Leitung mit einem Multimeter messen kannst. Das geht am genauesten.
     
    #6
    Steirerboy, 28 August 2006
  7. User 63857
    User 63857 (53)
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    Hmmmm...... Könnte natürlich sein, dass die Anzeige im Bios zu ungenau ist. Schade komme vor dem WE jetzt zu nichts an dem PC.

    Im Internet ist auch nichts dazu zu finden. Habe heute mal nen Kollegen aus der Elektronikabteilung gefragt und der meinte es sollte funzen. Also in meiner Fa. werden elektronische Geräte hergestellt und der Kollege macht so mehr oder weniger die Planung und Testläufe und so. Also hat schon bissel Ahnung von Spannungsregelung und Erzeugung. Parallelschaltung von Spannungquellen eben auch halt.

    Normal sollte es also funktionieren, sagt er. Aber speziell mit PC-Netzteilen hat er nun auch nichts zu tun. Und meine Fa. eigentlich auch nicht.

    Naj mal sehen was am WE geht und ob ich doch nen anderen Fehler finde.
     
    #7
    User 63857, 28 August 2006
  8. Steirerboy
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    Das hab ich aus einem anderen Forum kopiert, das sollte die Sache klären.

    Dass sich die Belastung ungleich verteilen würde, leuchtet ein. Dennoch müsste sich die Belastung doch ab einem gewissen Stromfluss auf beide Netzteile verteilen (weil wie du sagst, die Spannung an A soweit einbricht, dass auch B "gefordert" ist). A würde dann an der Leistungsgrenze arbeiten (wenn es nicht abschaltet) und B den rest der benötigten Leistung aufbringen. soweit mein Gedankengang. Irrtum?


    naja im Prinzip schon, aber wer sagt, daß die Spannung genau in dem Maß absinkt, daß die Leistung aufgeteilt wird?

    nur ein Beispiel:
    NT1:5V bei max 10A (tatsächlich 5,1V)
    NT2:5V bei max 10A (tatsächlich 4,9V)

    NT1 wird belastet und sie Spg. sinkt auf 4,95V bei 10A
    NT2 ist praktisch unbelastet
    NT1 wird noch stärker belastet und "bricht" bei 12A und 4,9V ein (sicherung oder durch elektronik)
    Die ganze Last fällt sprunghaft auf NT2, bei dem ebenfalls die Sicherung oder Elektronik eingreift und abschaltet..


    Das Ganze gilt natürlich auch für die 12V Schiene, wobei bei vielen Netzteilen nur die 5V echt geregelt werden und die 12V einfach in fixem Verhältnis zu den 5V stehen. Und wenn deine 12V schon jetzt nicht passen dann würd ich da eher nicht dran experimentieren.

    Wie gesagt ich halte dich nicht davon ab, es zu testen. Aber wenn, dann würd ich das stärkere NT an die ATX Buchse am Maonboard stecken und die anderen Geräte wie GraKa, Fesplatten usw. mit dem 2. versorgen.
    trotzdem glaube ich nach wie vor, daß an deinem PC irgend etwas faul ist. Wenn du nicht 4GB wahnsinnig heissen RAM verbaut hast stimmt mit dem Verbrauch was nicht.
     
    #8
    Steirerboy, 29 August 2006
  9. User 63857
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    Klingt plausiebel. Allerdings geht daraus ja nicht hervor, wie der Fragende die NTs beschalten wollte. Das man ein NT für die Grafikkarte nehmen kann und das andere für den Rest, hatte ich auch schon mal wo gelesen aber das ist ja nun kein Parallelbetrieb im elektrischen Sinne. Sie werden zwar Parallel genutzt (Also gleichzeitig an einem Rechner) aber sie sind elektrisch ja nicht Parallel geschaltet.

    Hmmmm.... Naja ich werde trotzdem mal am WE sehen, was das Multimeter sagt. Komme jetzt unter der Woche echt nicht dazu.
     
    #9
    User 63857, 29 August 2006
  10. Shad-afk
    Shad-afk (34)
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    hmm, ok:

    ein netzteil für mainboard, cpu und graka und eins für dvd, festplatte, diskette (wen vorhanden :zwinker: ) geht
    nicht vergessen, am einen netzteil das grüne kabel mit masse zu brücken um es anzubekommen ^^

    die andere variante zwei netzteile miteinander verlöten geht theoretisch auch, versagt aber auch nicht an den unterschiedlich hohen spannungenswerten, es würden dann zwischen den netzteilen ausgleichsströme fliessen. die last würde sich wahrscheinlich sogar halbwegs gleich auf den netzteilen verteilen (mal von der zusatzlast ausgleichsstrom abgesehen)
    aber es könnte dahingehend probleme geben, dass es sich um schaltnetzteile handelt und diese mit unterschiedlichen schaltzeitpunkten untereinander nicht zurecht kommen, ka, wäre nen versuch wert, wenn ich mal 2 netzteile übrighab vllt :zwinker:

    ich würd die variante ein netzteil mainboard und graka und ein netzteil laufwerke verwenden, ist am einfachsten umzusetzen und funktioniert
     
    #10
    Shad-afk, 29 August 2006
  11. User 63857
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    Jo das werde ich denn mal versuchen. Eines nur für die Grafikkarte. Aber da reicht denn ja auch das frühere 350W Netzteil für aus. Naja aber wie gesagt ich kanns erst am WE machen. Habe jetzt dafür leider keine Zeit.
     
    #11
    User 63857, 29 August 2006
  12. User 631
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    nicht angegeben
    Nicht böse sein, aber für mich klingt das schon ziemlich krass :ratlos:

    Hab aber schon Ähnliches versucht :grin:

    Also, zweites Netzteil ran und den internen Schalter überlisten (bestimmte Leitungen am Anschluss zum Netzteil manuell überbrücken oder nen passenden Stecker aus nem Tech-Geek-Versand kaufen).

    Das zweite Netzteil hab ich die Laufwerke versorgen lassen.

    Blöd nur, dass du damit das automatische Abschalten des Stroms vom Betriebssystem überlistest. Aber ich hatte eh nur ein DOS System drauf und es war nur zum Basteln gedacht.
     
    #12
    User 631, 29 August 2006
  13. Trogdor
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    Das ist mit dem Ausschalten ist ein guter Punkt. Was wenn PC-Junky seine 2 Netzteile zusammenklemmt und nur eines ausschaltet. Hat so ein Steckernetzteil einen hochohmigen Ausgang? Oder schliesst das ausgeschaltete Netzteil das noch untre Strom stehende kurz? Am Besten immer beide über eine gemeinsame Steckerleiste ausschalten.
     
    #13
    Trogdor, 30 August 2006
  14. User 63857
    User 63857 (53)
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    So nach dem ich nun absolut keine Zeit mehr für genauere Fehlersuchen hatte, habe ich den Rechner meines Sohnes nun mal voll in betrieb genommen. Tja und man Staune, es funzt alles. Selbst seine leistungshungrigen Games, funzen und sein PC läuft stabil.

    Seh gerne hätte ich nun wirklich mal alles ausgetestet aber mein RL schreibt so seine eigenen Gestze und will/wollte mir dazu keine Zeit mehr geben. Na jedenfalls läuft die Büchse und das ist das wichtigste.
     
    #14
    User 63857, 17 September 2006
  15. Gravity
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    nicht angegeben
    Also erstmal sollten alle genannt Netzteile genügen Strom für die genannten Konfigurationen liefern. Ich seh da kein Problem. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass die Spannungswerte im BIOS alles andere als genau sind. Da gibt es erhebliche Meßungenauigkeiten, selbst das billigste Multimeter ist da genauer.
    Auch zu erwähnen ist, dass im ATX-Standard gewissen Toleranzen bei der Spannungversorgung vorgegeben sind. Die Netzteile müssen nur innerhalb dieser Spannungen bleiben. Die Toleranz beträgt bei +3.3V, +5V und den beiden +12V-Schienen jeweils +/-5%. Die -12VDC-Schiene hat sogar eine Toleranz von +/-10%, damit darf die Spannung hier sogar bis auf 10,8V fallen. Hier kann ein BIOS schon lange 9-10V anzeigen.

    Was aber sein kann und den Computer instabil macht: Störungen von Außen. Das Stromnetz ist alles andere als stabil und sauber. Da kommen Spannungspitzen durch, genauso wie aussetzer. Manche davon kann sogar bei Glühbirnen und Halogen-Lampen sehen - die Flackern dann kurz. Es gibt Netzteile die Reagieren auf sowas ganz empfindlich und geben die Störungen nach Innen weiter, obwohl sie es nicht sollten. Dann kann ein PC abstürzen. Bei Aussetzern, also wenn der Strom mal für 15ms oder so aussetzt, können die alle NTs diese Zeit überbrücken - dann schaltet PC scheinbar ab.

    Ich hatte eine Zeitlang mal das Problem, da hat sich mein PC in 50% aller Fälle abgeschaltet, wenn ich die Halogendeckenleuchte an oder abgeschaltet habe. Das Netzteil der Leuchten gab beim Schalten immer Störungen an das Netz weiter. Hörte man auch an den Lautsprechern am PC - das typische Schaltgeräusch.
    Das Problem löste sich dann in nichts auf, als ich ein anderes Netzteil in den PC einbaut habe - danach gabs im PC keine Störungen mehr. Das jetzige NT war wohl Störunanfälliger als das alte.
     
    #15
    Gravity, 17 September 2006

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