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  • brainforce
    brainforce (35)
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    14 Mai 2010
    #1

    Auffahrunfall - unverschuldet...

    Hallo,

    ich habe ein Problem bei dem ich nicht wirklich weiter weiß wie ich vorgehen soll (vom Ablauf her gesehen etc...) evtl. könnt ihr weiterhelfen.:smile:

    Mir ist vorgestern mittag eine ältere Dame mit ihrem "dicken BMW" im dichten Stadtverkehr aufgefahren...:hmm:

    Hab zwar den Schlag gespürt bin aber dann doch etwas "erschrocken" als ich den BMW im Rückspiegel sah...

    Naja die Schuldfrage ist ja insoweit geklärt, die Fahrerin war auch sehr "einsichtig" und kooperativ... außerdem hab ich noch zwei Zeugen und Fotos haben wir auch gemacht...:smile::jaa:

    Nur weiß ich mich jetzt nicht wie ich mich verhalten soll/will. (???):ratlos:

    Ich war noch in keiner Werkstatt, an der hinteren Stoßstange (lackierter Kunststoff) hab ich halt ein paar "leichte Schrammen" - das Auto ist ein Ford Focus BJ 2000 (also nichts wirklich wertiges).

    Einerseits ärgert es mich schon ein wenig, andererseits möchte ich die Dame jetzt auch nicht "ausnehmen".:ratlos:

    Was wäre jetzt wohl die schlaueste Vorgehensweise?:ratlos: Werde nachher die Stoßstange mal ordentlich säubern und nachschauen... ggf. mal in die Werkstatt fahren...

    Ich "vermute" allerdings das ich die Stoßstange sicher zumindest "teillackieren" lassen könnte (mit Politur geht sicher nicht alles raus). Es sind in erster Linie die Abdrücke des Nummerschildes die sich da "reingebohrt" haben.:geknickt:

    Nur will ich diese "alten Karre"/Stoßstange sicher nicht mehr für "mehrere Hundert Euro" lackieren lassen - andererseits habe ich einen Schaden der fremdverschuldet ist und trotz allem einen (kleinen) Schönheitsfehler darstellt und eine geringe Wertminderung.:ratlos:

    Nun weiß ich nicht wie ich vorgehen soll (?):ratlos:

    (ach ja - der Thread zielt nicht darauf ab das mir Rechtsberatung erteilt wird! ich habe nicht vor irgendeinen Anwalt etc. einzuschalten bzw. ist das denke ich ziemlich unnötig!)
    Es geht mir mehr um die "moralische Frage" bzw. was ich konkret tun könnte bzw. was ich machen soll...

    Vielleicht bringen mich eure Ratschläge und Tipps zur Vorgehensweise weiter...
     
  • krava
    krava (36)
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    14 Mai 2010
    #2
    Ich würde den Schaden einfach erstmal begutachten lassen und mir sagen bzw. schriftlich geben lassen, was eine Reparatur, Lackierung oder was auch immer kosten würde.
    Das schickst du der Frau dann und sie kann dann ja entscheiden, ob sie es ihrer Versicherung meldet oder ob sie es selbst bezahlt.
    Ich bin auch ein Mensch, der sehr gutmütig ist. Andererseits ist es mir im Januar erst passiert, dass ich von jemandem sehr verarscht wurde und daraus hab ich eben auch meine Schlüsse gezogen. Wenn der Schaden wirklcih nur gering ist, dann kann die Frau es ja aus eigener Tasche bezahlen und wenns doch mehr ist, dann hat sie ja eine Haftpflicht.
    Ärgern wird sie sich sicher, aber so ist eben das Leben.
     
  • User 34625
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    14 Mai 2010
    #3
    Ihr seid doch beide versichert - für solche Fälle hat man doch eine Versicherung :zwinker:

    Das Problem bei der Stossstange dürfte nicht der Lack sein, sondern dass allenfalls deren Aufhängung nun defekt ist. Ich würd's auf alle Fälle bei Deiner Garage abklären lassen (wobei die bestimmt sagen, dass man das uuuuunbedingt machen lassen muss :grin:).
     
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    14 Mai 2010
    #4
    Naja, das wird doch eh von ihrer Versicherung bezahlt? Sorry wenn ich falsch liege, kenn mich da auch nicht so aus. Aber das wäre mein erster Gedanke.
     
  • glashaus
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    14 Mai 2010
    #5
    Ich hätte null moralische Bedenken mir das richten zu lassen. Sie ist dir reingefallen, dafür bezahlt sie oder die Versicherung dir den Schaden. Fertig.
     
  • Schweinebacke
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    14 Mai 2010
    #6
    Versuche dich halt mit ihr auf einen Betrag zu einigen, der geringer als die Reparatur ausfällt und stecks dir so als Geld ein. Du hast doch wahrscheinlich gar keine wirklich Lust, da groß was machen zu lassen, oder? Und sie hat wahrscheinlich auch nicht die allergrößte Lust, dass da die Versicherung einspringt und die Prämien steigen.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    14 Mai 2010
    #7
    mir ist klar das mir die Begleichung des Schadens zusteht!

    Nur "reut" es mich persönlich etwas wenn man den doch "kleinen Schaden" an dieser alten Karre teuer reparieren lässt.:ratlos:

    Nur kann ich ja schlecht sagen sie soll mir "150,- Euro" überweisen und gut ist... - naja ich fahr dann mal in die Werkstatt und berichte später...
     
  • krava
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    14 Mai 2010
    #8
    Ich würde es wirklich erstmal begutachten lassen. Dann hast du eine Zahl und kannst dann immer noch entscheiden, ob du den Schaden reparieren lässt oder dir von dem Geld was anderes kaufst. Aber Anspruch auf das Geld hast du nunmal.
     
  • brainforce
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    14 Mai 2010
    #9
    genau so kann man es beschreiben - denke das trifft so 100%ig zu.:jaa::smile: - nur möchte ich wie gesagt auch nicht die Gelegenheit nutzen sie "abzuzocken" - nur hab ich aus irgendwelchen Gründen das Gefühl das ich das damit tue...:ratlos::confused:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 13:22 -----------

    stimmt so werde ich es auch machen...:smile:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 14:32 -----------

    Neuigkeiten:
    War eben bei der Werkstatt/Garage auf der Grube:
    Es schaut alles ganz gut aus - unten fehlte ein "Befestigungsbolzen" aus Kunststoff - wurde gleich kostenfrei ersetzt.:smile: - sonst ist die Stoßstange "bombenfest".:smile:

    Hab das Auto mal mit einer Hochdruckdüse abgespritzt - Endergebnis: es sind 5 jeweils ca. 0,5 cm lange, 1mm breite Abdrücke in der Stoßstange an denen der "Lack ab" ist d.h. es schaut "weiß" raus (Auto ist dunkelblau); außerdem sind ca. 5 Stellen an denen ca. jeweils 0,5 cm² der Lack "abgesplittert" ist (da ist es jetzt "schwarz" untendrunter, d.h. es fällt nicht so auf). Oberfläche ist sonst ganz gut, eine minimale "Wölbung" von ca. 1 cm² ist bei genauestem Hinsehen zu erkennen...:ratlos:

    Kostenvoranschlag wurde keiner gemacht da die Werkstatt nicht selbst lackiert etc. der "Werkstattmeister" meinte ich solle mir eine Sprühdose für ca. "25,- Euro" bezahlen lassen...

    Alternativ meinte er ich solle mir einen Kostenvoranschlag von einer "SmartRepair" Werkstatt machen lassen - er meinte das wären dann wohl so um die 150,- Euro...

    Bin nun etwas "zwiegespalten" - 150,- Euro wären nicht sooo viel und ich hätte kein schlechtes Gewissen das "in Rechnung" zu stellen - naja ich denke ich fahr dann mal da vorbei und frag um Rat...

    Was meint ihr dazu?:ratlos:
     
  • User 76250
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    14 Mai 2010
    #10
    Hängt davon ab, ob Du daran denkst, den Focus bis zum Ende seiner Laufzeit zu fahren oder ihn irgendwann zu verkaufen, wenn keine Abwrackprämie II eintritt - oder plötzlicher Reichtum...
     
  • ArsAmandi
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    14 Mai 2010
    #11
    Nur weil es eine alte Dame ist, heißt das nicht, dass sie kein Geld hat.
    Vielleicht eine reiche Witwe?

    Nimm dir was dir zusteht und lass den Schaden reparieren. Oder behalte das Geld als Entschädigung, bei solchen Dingen sollte man einen gesunden Egoismus bewahren.
     
  • User 18889
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    14 Mai 2010
    #12
    Je nachdem, wie wertvoll ihr Auto ist (BMW kann ja auch total alt sein...) und wie freundlich oder unfreundlich sie sich mir gegenüber verhalten hätte, hätte ich das entweder in einer Vertragswerkstatt heil machen lassen oder mir von da einen teuren Kostenvoranschlag geholt und anschließend billig reparieren lassen, um Geld übrig zu haben. Die Rumfahrerei ist ja auch mit verlorener Zeit verbunden. :smile:
     
  • Zwergenfrau
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    14 Mai 2010
    #13
    Für genau solche Fälle ist man doch versichert. Weshalb dein schlechtes Gewissen? Es kann dir total egal sein, was der Spaß kostet und wer dafür aufkommt (sie oder ihre Versicherung).
    Wegen Wertminderung und der Optik würde ich es machen lassen und gut ist.
    Off-Topic:

    Ich hatte vor zwei Wochen einen (verschuldeten) Autounfall. Mein Auto ist noch nicht repariert, weil das Gutachten bei der Versicherung noch nicht durch ist. Ihres ist wieder in einwandfreien Zustand. Zum Glück. Sie hatte jedes Recht, es bei einer Werkstatt ihrer Wahl reparieren zu lassen.
     
  • krava
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    14 Mai 2010
    #14
    Ich würde mir die 150 Euro ganz einfach "holen".
    So viel Geld ist das nicht und falls es für die Frau wirklich so viel ist, dann kann sie es ja immer noch ihrer Versicherung melden oder dich zur Not um Ratenzahlung bitten oder was weiß ich. Aber einen Betrag nennen, würde ich auf jeden Fall erstmal.
     
  • Clocks
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    14 Mai 2010
    #15
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    14 Mai 2010
    #16
    wer am straßenverkehr teilnimmt, muss damit rechnen einen fehler zu verschulden für den er auch haftbar gemacht werden kann. deshalb ist man auch versichert.
    da brauchst du keine moralischen bedenken zu haben.
    ob sie den schaden ihrer versicherung meldet oder selbst begleicht, ist doch ihre entscheidung.
     
  • krava
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    14 Mai 2010
    #17
    @Clocks
    VOr einem halben Jahr hätte ich auch noch so gedacht, aber seit Januar nicht mehr. Da bin ich dermaßen skrupellos betrogen worden, von meinem Unfallgegner und auch von meiner Haftpflicht... Ich differenzier da künftig nicht mehr!
    Vor 8 oder 9 Jahren wollte mich übrigens mal ein schnöseliger Anwalt übers Ohr hauen und mir einen Schaden an seinem Auto anhängen. Damals hat sich meine Versicherung noch ins Zeug gelegt, das zu regeln und es kam raus, dass der Schaden nicht von mir war.
    Heute kümmert sich meine Versicherung einen Dreck um Aufklärung und stuft mich einfach hoch. Deswegen kündige ich im November auch. Ist aber ein anderes Thema.

    Wenn es bei Brainforce um 2000 Euro ginge, dann hätte ich wahrscheinlich auch mehr Skrupel je nach finanzieller Lage der Frau. Andererseits hat sie eine Haftpflichtversicherung und die ist für so was ja da. Die Hochstufung ist zwar ärgerlich, aber so läuft es eben.
    Wenns aber nur um 150 Euro geht, dann muss man meiner Meinung nach wirklich keine Bedenken haben, wenn man die einfordert.
     
  • Zwergenfrau
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    15 Mai 2010
    #18
    Ich nicht. Weil es mir schlicht und ergreifend am Poppes vorbei geht, wer genau mir ins Auto gefahren ist. Sozialer Hintergrund, Verdienst, Ursache (Alkohol/Müdigkeit/...) sind mir gleichgültig. Ich sehe den Schaden an meinem Auto und die damit verbundene Wertminderung.
    Wer am Verkehr teilnimmt, muss damit rechnen, dass es irgendwann mal knallt. Und wem die Hochstufung zu teuer ist, soll es eben aus eigener Tasche bezahlen. Man hat nach einem Unfall genug Aufwand, der einem nicht bezahlt wird.
     
  • User 25480
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    15 Mai 2010
    #19
    Wenn du die Frau telefonisch erreichen kannst, würde ich ihr das so sagen, wie es jetzt ist, dass lt. Werkstatt zwar zum Glück nichts Gravierendes an der Aufhängung/Halterung etc. zu Schaden gekommen ist. Allerdings die Reparatur der Stoßstange bei ca. 150 Euro liegen würde. Wenn sie einen Kostenvoranschlag haben möchte, könntest du den gerne erstellen lassen und ihr vorlegen.
    Du möchtest halt keine riesen Sache daraus machen, eben auch nicht die Versicherungen informieren, was ihr sicher auch entgegen kommt.

    Dann siehst du, wie sie reagiert und ich denke, ihr könnt euch auf der Basis einigen.
     
  • brainforce
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    15 Mai 2010
    #20
    ich denke auch das ich es so mach - will eben nur trotz alledem am Mo. nochmal zur SmartRepair Werkstatt und das dort begutachten lassen etc. - damit ich am Tel. gleich was "hieb- und stichfestes" hab und nicht noch 100 Mal telefonieren muss...
     

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