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Aus der Sicht eines Melancholikers

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Schulformbeat, 27 Januar 2009.

  1. Schulformbeat
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ....
     
    #1
    Schulformbeat, 27 Januar 2009
  2. chiquo
    chiquo (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Schöner Thread und schöne Gedankengänge, erstmal dazu.
    Ich hab eigentlich nicht so viel Zeit großartig auf alles einzugehen, auf das ich gerne eingehen würde, denn ich finden das Thema durchaus interessant und diskussionswürdig.

    Ich persönlich empfinde Melancholie nur bedingt als negativ.
    Sie kann hemmen und auch Wege verbauen, aber nur, wenn man nicht in der Lage ist, damit umzugehen (absolut wertfrei gemeint).
    Phasen der Melancholie gibt es immer mal wieder, in der man zurückdenkt, sich Gedanken über seine Leben macht und am liebsten einfach ausbrechen will. Aber ich habe einen Weg gefunden gerade aus diesen Phasen neue Kraft zu schöpfen und gestärkt da herauszukommen.

    Soweit erstmal von mir, morgen eventuell mehr.:zwinker:
     
    #2
    chiquo, 27 Januar 2009
  3. Schulformbeat
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    ....
     
    #3
    Schulformbeat, 28 Januar 2009
  4. DSCH
    DSCH (29)
    Meistens hier zu finden
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    Single
    Entschuldigung, wenn ich jetzt manches etwas hart formuliere - es handelt sich nur um Mutmaßungen und Einschätzungen von mir, die selbstverständlich nicht zutreffen müssen; auf jeden Fall ist es nicht als persönlicher Angriff gemeint.

    Ich habe den Eindruck, daß Du Dich selbst in der Rolle des nachdenklichen, auf Partys alleine in der Ecke sitzenden Melancholikers sehen willst und Dir diese Rolle sehr gut gefällt - Du kannst Dich von den "anderen", die angeblich nicht nachdenken, nur Party machen, dich sowieso nicht verstehen und auf die Du etwas herabzusehen scheinst, oder Dir das zumindest einredest, abheben. Das klingt immer wieder bei Dir an - "es erhebt einen selbst von der Masse" etc.

    Tut mir Leid, aber ich kenne viele Leute, die definitiv nicht melancholisch, sondern wahre Frohnaturen sind und ständig bis 6 Uhr morgens um die Häuser ziehen, und die sich nicht nur als verdammt intelligent, sondern auch als sehr nachdenklich erweisen. Ich persönlich hab auch meinen Spaß dran, Alkohol in rauen Mengen zu konsumieren und bis in die Puppen in Kellerlöchern zu Electro zappeln zu gehen - und halte mich gleichzeitig durchaus für nachdenklich und studiere nebenbei bemerkt u.a. mit sehr großem Interesse Philosophie.

    Versteh mich nicht falsch: ich begrüße es sehr, wenn jemand geistig beweglich ist, viel nachdenkt und sich seine Meinung bildet, es verhilft einem zu nützlichem Wissen über die Welt und vor allem auch über sich selbst, seine Wünsche, Fehler, etc. Aber man darf nicht vergessen, daß ein großer Teil des Lebens - Sympathie, Liebe, Glück, Lust, Lachen, Sex, ... - nicht durch Nachdenken zustandekommt, bzw. sich gerade durch das Nicht-Nachdenken in diesem Moment auszeichnen. Um auf Dein Beispiel der Trennung einzugehen: Wenn man ständig immer noch in Gedanken an der Ex-Beziehung festhängt, wird man sich nie vollständig neu für die Liebe öffnen können.

    Was ich Dir sagen will ist: Versuche, die Grenze, die Du selbst irgendwie zu anderen Menschen ziehst, einzureißen und Dich mehr auf sie einzulassen, dann merkst Du vielleicht, daß sie mehr zu bieten haben, als Du erwartet hast. Auf jeden Fall könntest Du von ihnen lernen, Dein Hirn auch mal auszuschalten, ihm eine Erholungsphase zu gönnen und Dich fallenzulassen. Ich bin sicher, das würde Dir manches vielleicht bisher unbekannte schöne Erlebnis ermöglichen.

    So, korrigier mich bitte, falls meine Phantasie mit mir durchgegangen ist und ich ein völlig falsches/verzogenes/überspitztes Bild von Dir habe.
     
    #4
    DSCH, 29 Januar 2009
  5. xcution
    xcution (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    93
    1
    Single
    Naja ist halt so !!!!!! :zwinker:

    Der Eine so, der Ander eben so. Jeder ist, wie er ist !!!!! :tongue:

    Würde mich auch zur gleichen Kategorie des TS einreihen.
    Auch höre ich von Freunden oft, ich solle nicht soviel nachdenken. und einfach mal Hirn abschalten.

    Nix da :zwinker: Ich bin wie ich bin und damit basta !!!
    Und mal ein Wochenende in melancholischen Weisheiten zu verbringen, kann auch sehr positiv sein.

    Mischt aber bloß nicht Melancholie mit Politik....
    ......... ist grauenvoll, dass kann ich euch sagen :ratlos:
     
    #5
    xcution, 29 Januar 2009
  6. Schulformbeat
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    1
    vergeben und glücklich
    ....
     
    #6
    Schulformbeat, 29 Januar 2009
  7. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
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    2.056
    vergeben und glücklich
    Mein heutiger wortsparsamer Beitrag zur Melancholie ist eine Verlinkung zum Video des gleichnamigen Liedes von Gisbert zu Knyphausen; bislang war das Lied nur bei Live-Auftritten zu hören.

    Horcht auf den Text - ich finde ihn sehr treffend.
     
    #7
    User 20976, 30 Januar 2009

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