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Ausbildung oder Studium?

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Südsee86, 27 Oktober 2004.

  1. Südsee86
    Südsee86 (30)
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    vergeben und glücklich
    hallo,

    ich bin jetzt in der dreizehnten klasse und hab im märz mein abi. kann mich aber noch nicht so richtig entscheiden, was ich danach machen soll. ausbildung oder doch lieber studieren (germanistk, 9 semester).
    dazu muss ich sagen, dass ich ein eher schüchterner mensch, um nicht zu sagen, verschüchterter mensch, bin und sowohl vor einer ausbildung (besonders den einstellungstests und vorstellungsgesprächen), als auch vor einem studium angst habe (neue "schule", neue leute-->bin nicht so kontaktfreudig).
    ich denke mal, germanistik würde mir schon ungeheuren spaß machen, andereseits.....
    was spricht eurer meinung nach denn für oder gegen:
    -ausbildung
    -studium

    ????

    wäre für eure hilfe wirklich sehr dankbar. besonders interessieren würde mich die meinung von studierenden, ie auch nicht so kontaktfreudig sind.
     
    #1
    Südsee86, 27 Oktober 2004
  2. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Die Frage ist doch einfach, was du später mal machen willst.

    Was willst du mit einem Germanistik Studium hinterher anfangen? Welche Ausbildungen kämen in Frage?

    Ich habe eine Art "Ausbildung" gemacht (Rettungssanitäterin, ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, aber ich kann damit leben und arbeiten wenn ich will) und studiere jetzt. Da ich später eventuell mal Häuser bauen will, komm ich ums Studium nicht rum :zwinker: mal davon ab ist es (neben anstrengend und zeitaufwendig) super lustig, gerade in einem Studiengang mit vielen Übungen lernt man schnell Leute kennen ("Hast du verstanden, was der von uns will?"), aber auch in anderen Studiengängen gehts ziemlich fix. Neben Fragen wie "sach mal, hast du ne Ahnung wo wir da hinmüssen?" (so hab ich bisher JEDEN kennengelernt :grin: ), musst du eben auch zusammenarbeiten, sonst kommst du nur schwer durch. Und es GEHT. Ich bin auch alles andere als kontaktfreudig, aber man lernt die Leute einfach kennen.

    Der Vorteil an "meinem" System ist halt: Wenn ich die Schnauze voll von der Architektur habe, geh ich wieder in den Rettungsdienst. So ein 2. Standbein ist schon ganz nett..
     
    #2
    User 505, 27 Oktober 2004
  3. mhel
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    nicht angegeben
    Kommt ja auch drauf an wie gut du so in der Schule bist.

    Allgemein würde ich aber mal sagen erstmal sich parallel Bewerben und dem Studium ne Ausbildung vorziehen.
    Studieren kannst man später auch noch ohne Probleme aber ne Ausbildung zu finden wird mit dem Alter nicht einfacher. Besonders wenn man 3 oder 4 Jahre studiert hat und dann zb rausfliegt.

    Seit wann braucht man als Maurer ein Studium? *g*
     
    #3
    mhel, 27 Oktober 2004
  4. Südsee86
    Südsee86 (30)
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    vergeben und glücklich
    würd nicht sagen, das ich gerade schlecht in der schule bin- man hört sich ja jetzt wioeder so eingebildet an *g

    ich hab jetzt ja auch schn so 10 bewerbungen weggeschickt und mach auch bei tests und gesprächen mit.

    denke schon, dass mir germanistik was bringen würde. es war schon immer mein größter wunsch, lektorin zu werden. aber ich hab echt angst davor, dass ich nach dem studium in der branche nichts finde...
     
    #4
    Südsee86, 27 Oktober 2004
  5. Larkin
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    nicht angegeben
    Nun, Germanistik studiert man ja gewöhnlich auf Magister, d.h. man braucht noch 2 andere (Neben-)Fächer. Je nachdem was du da wählst hast du nach dem Studium ein etwas breitgefächerteres Spektrum.
    Was käme denn an Ausbildungen in Frage für dich?
     
    #5
    Larkin, 27 Oktober 2004
  6. User 505
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    OK, ich LASSE bauen. Macht eh viel mehr Spaß :tongue: Den ganzen Tag durchgeschwitzte sexy Typen sehen, die alle nach meiner Pfeife tanzen... *träum*..

    Äääääähhh :grin:

    Wo wir bei dem Punkt wären, den ich noch vergessen hatte: Man sollte sich die Realität des Arbeitsplatzes ansehen :zwinker: Du kannst als Architekt z.B. Hochhäuser und Einkaufszentren bauen oder das neueste Plumpsklo entwerfen. Genauso kannst du als Germanistiker als Verkäufer in einen Bibliothek enden oder eben selber Vorträge halten und Abhandlungen schreiben.. Es ist nicht alles Gold was glänzt.

    Praktika können da sehr nützlich sein..
     
    #6
    User 505, 27 Oktober 2004
  7. Südsee86
    Südsee86 (30)
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    vergeben und glücklich
    da wäre mir dann verlagskauffrau am liebsten. hab aber leider nur ein stellenangebot dazu gefunden.
    hab mich dann noch für BA beworben, in richtung wirtschaft. interessiert mich ja nicht so, aber was soll ich machen?
    ich hab auch angst davor, dass mir mein job später mal keinen spaß macht- oder findet ihr das nicht so wichtig?
     
    #7
    Südsee86, 27 Oktober 2004
  8. 1time2
    Gast
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    die Umfrage hat dir bestimmt weitergeholfen oder ?*lol*
    ganz genau 50/50
     
    #8
    1time2, 27 Oktober 2004
  9. User 505
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    Moderator
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    Vergiss eine Ausbildung/Studium (und insbesondere BA) wenn du genau weißt, dass es dich nicht interessiert - du schaffst es nicht. Dir wird die komplette Motivation fehlen und das ist absolut tödlich.

    Warst du mal in Berufsinformationszentrum und hast dich mal beraten lassen? Praktika? Hochschulinformationstage (hat mir unheimlich weiter geholfen)?
     
    #9
    User 505, 27 Oktober 2004
  10. matthes
    matthes (34)
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    vergeben und glücklich
    Bei der Ausbildung musst du dir auch im Klaren sein, dass das, was du lernst, ja nicht unbedingt das ist, was du dann dein gesamtes Leben lang machst. Das ist in der heutigen Gesellschaft ja nur ein Grundstein. Ansonsten musst du dir auch überlegen, wie das Ganze finanziell ist, ob du dir ein Studium von 10 oder mehr Semestern (sind wir mal realistisch, denn die Einhaltung der vorgegebenen Studienzeit hängt bei manchen Studiengängen auch davon ab, ob man überhaupt die Kurse bekommt, und das kann manchmal sein, dass man einfach nicht dran kommt, weil noch genug Leute schon länger warten) leisten kannst.

    Die Grundlagen für deinen Berufswunsch solltest du dir während des Studiums durch Praktika und ähnliches legen. Und das mit den Kontakten ist wirklich kein Problem. Man kann wirklich einfach ein paar Leute kennen lernen, außerdem ist es ja vielleicht gar nicht so schlecht, dann einfach (mit Vorwand :zwinker: ) auf die Leute zu zu gehen, um sie kennen zu lernen.

    Grüße,
    matthes

    P.S. Verlagskauffrau ist kaufmännisch, also eher verwaltend, weniger ein "kreativer" Beruf wie Lektorin.
     
    #10
    matthes, 28 Oktober 2004
  11. User 20345
    User 20345 (37)
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    vergeben und glücklich
    Also, ich würde jedem raten erstmal eine Ausbildung zu machen, denn studieren kann man zu jeder Zeit.

    Wichtig ist, wie man nach der Ausbildung/Studium dasteht. Bei letzterem nämlich sehr übel, wenn man keinen Job bekommt. :frown:


    Bella
     
    #11
    User 20345, 28 Oktober 2004
  12. elle
    elle (30)
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    vergeben und glücklich
    Hm, also ich denke, für ein studium muss man genügend selbstdisziplin haben. Man muss sich praktisch selbst in den hintern treten können, weil man sonst wahrscheinlich ziemlich schnell in die versuchung kommt, alles schleifen zu lassen.
    Du kannst ja selbst entscheiden, ob du jetzt zur vorlesung gehst oder nicht, es schreibt dir ja im prinzip niemand vor. Tja, und da muss man halt den dreh raushaben und selbst zusehen, dass man irgendwie an seine scheine kommt.
    Hatte mir auch fest vorgenommen, zu studieren, habe aber festegestellt, dass ich für diese art von selbstständigem lernen eigentlich nicht geeignet bin. Irgendwie stell ich mir die uni total anonym vor, die dozenten kennen dich kaum und es ist ihnen auch egal, ob du da bist oder nicht, du bist irgendwie einer von vielen, der sein ding ganz allein durchziehen muss. Nene, das wär nix für mich.
    Ich mach nach dem abi eine ausbildung zur Kinderkrankenschwester :smile:

    Aber wenn du denkst du hast genügend disziplin und willst auch wirklich einen beruf ergreifen, der ein Germanistikstudium vorraussetzt, dann solltest du es auch tun. Und wenns dir net gefällt, kannst du es ja jederzeit abbrechen.
    Erst ausbildung und dann studium- ich weiß net, ich glaub wenn ich erst mal ienen beruf habe und geld verdiene, hätte ich keine lust mehr auf ein studium.. Aber vielleicht ist es für dich ja anders. :smile:
    elle
     
    #12
    elle, 28 Oktober 2004
  13. [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Hm..

    ich mach zur Zeit ne schulische Ausbildung....
    und muss sagen, dass ich froh bin nicht direkt in die Ausbildung gegangen zu sein, auch wenn ich es zuerst vor hatte und die Schule nur ne Notlösung war *G

    Ja in zwei Jahren bin ich hier auch fertig und dann richte ich mich danach was ich bekomme, bekomm ich keinen Job - werd ich wohl studieren gehen ^^

    vana
     
    #13
    [sAtAnIc]vana, 28 Oktober 2004
  14. Shakaluka
    Shakaluka (42)
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    Single
    Stimmt zu 100% !!!

    @Südsee86: Meine Ex-Freundin hat eine Lehre durchgezogen, die sie eigentlich von Anfang an nicht wollte, wegen Berufsaussichten und Geld. Sie hat die Ausbildung zwar durchgezogen, aber das waren HARTE 3 Jahre! Sie hatte keinen Bock dazu, musste sich zum Lernen quälen, war entsprechend auch nicht gut in der Berufsschule, immer mies drauf, wenig Selbstbewusstsein ... und danach hat sie doch noch was anderes gemacht.

    Zum Thema: wenn Dir Germanistik gefällt, spricht das dafür, es zu machen. Aber: warst Du mal an der Uni in einer Vorlesung, hast Dich mit Studenten unterhalten, warst Du mal in der Fachschaft? Viele stellen sich nämlich unter "ihrem" Studium was ganz anderes vor. Jetzt fangen gerade wieder die Vorlesungen an (zumindest bei uns an der Uni). Erkundige Dich, wann Anfängervorlesungen sich, nimm Dir einen Tag frei und geh hin.

    Wegen den Berufschancen: für Germanisten, da hilft kein Beschönigen, sieht's mau aus. Such mal nach Stellenanzeigen für Lektoren und ruf bei der angegebenen Kontaktperson an und frag sie ganz offen, wieviele Absolventen sich auf so eine Stelle üblicherweise bewerben. Wenn Dich die Antwort nicht schockt, dann kannst Du Dir Gedanken machen, wie Du DEINE Chance auf so einen Job erhöhen kannst. Dazu gehört:
    1. Attraktives Nebenfach (das dürfte in dem Fall nur was Wirtschaftswissenschaftliches sein), vielleicht findest Du in Stellenanzeigen Hinweise. Oder geh' zur Buchmesse und frag dort entsprechende Leute von Firmen. Stellenweise gibt es ganz abstruse Nebenfächer/Nebenfachkombinationen, die kaum jemand belegt, die aber bei Firmen begehrt sind.
    2. Sprachen: Englisch, Französisch und/oder Latein bis zum Abi? Prima! Fang an der Uni noch mit Spanisch an oder besser noch was abgefahrenes wie Japanisch. Von Russisch oder anderen osteuropäischen Sprachen würde ich die Finger lassen: die Muttersprachler arbeiten für weniger Geld als Du - warum sollte man Dich einstellen?
    3. Softskills: lies Dir mal die Stellenanzeigen von Jobs durch, die Dich interessieren. Was wird verlangt? Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Durchsetzungskraft und Personalführungsfähigkeit? Fang an, Jugendgruppen zu betreuen! Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit? Engagiere Dich ehrenamtlich! Mit 18 kannst Du noch an Deinem Lebenslauf basteln.
    4. Mach Praktika in den Semesterferien! Damit kriegt man oft einen Fuß in die Tür - wenn nicht, machen sie sich auf dem Lebenslauf gut. Aber Vorsicht: zu viele Praktika machen sich wiederum nicht gut.
    5. Studier ein Jahr/Semester/Trimester im Ausland. Fang jetzt schon an, Dich zu informieren - die Vorbereitungen dauern mindesten anderthalb Jahre! Informiere Dich bei ALLEN für Dich in Frage kommenden Unis, ob es spezielle Austauschprogramme mit Partnerunis gibt. Hat Deine Heimatstadt/Unistadt eine Partnerstadt und Du sprichst die Landessprache? Spitze - Du kannst gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, Du kannst Dich sozial engagieren UND einen Auslandsaufenthalt (der kein Urlaub ist :zwinker: ) Deinem Lebenslauf hinzufügen.
    6. Die Studiendauer ist ein sehr relevantes Kriterium bei der Auswahl eines Bewerbers, ebenso die Note. Die Durchschnitts-Studiendauer eines Faches an einer bestimmten Uni bekommst Du relativ einfach raus, die steht (oder zumindest stand sie vor ein paar Jahren noch) in diesem Studienführer vom Arbeitsamt. Wie Du die Durchschnitts-Abschlussnoten rausbekommst - keine Ahnung! Möglicherweise durch Anrufe in den Dekanaten. Ich weiss, dass in unserem Dekanat eine solche Statistik geführt wird, aber ob die öffentlich gemacht wird ... Such Deine Uni knallhart nach diesen Kriterien aus, vor allem nach der Studiendauer, weil mittlerweile die Abschlussnoten in den meisten Fächern zwischen 1 und 2 liegen und die Noten damit an Relevanz eingebüßt haben.
    7. Lass Dich nicht vom Arbeitsamt beraten! DIE sind die einzigen, die keine Ahnung haben. Das einzig sinnvolle, was Du dort bekommst, ist ein Infoblatt, auf dem steht, in welchen Berufen Germanisten arbeiten und wie die Berufsaussichten sind. Wenn Du die Pfeifen im Arbeitsamt fragst, wirst Du nicht mehr Info bekommen, sie werden Dir das Infoblatt motivationslos vorlesen. Ich weiß nicht, warum sie das tun. Vielleicht denken sie, wenn man zu ihnen kommt, um sich über ein Studium zu informieren, dass man nicht lesen kann.
    8. Eine Alternative könnte ein Bachelor-Studiengang sein. Ich weiss nicht, ob's in Germanistik schon Unis gibt, die ihn anbieten. Damit kannst Du in 3 Jahren zum Abschluss kommen. Allerdings wird der Bachelor stellenweise nicht so anerkannt wie ein Diplom und in einem Fachgebiet, in dem es viele Arbeitssuchende mit Diplom gibt, gerät man gegenüber diesen bei der Bewerbung leicht ins Hintertreffen. Dann gibt's aber wiederum anschließend die Möglichkeit, den Master draufzusetzen, der dem Diplom ebenbürtig ist (oder sein soll - bis 2010 wird das Diplom/Magister eh abgeschafft, bis Du den Master hast, wird's wohl auch 2010, d.h. dann ist der Master mit Sicherheit auch genügend anerkannt. Bei uns im Fachbereich wird das Diplom sogar schon bald abgeschafft!). Vorsicht: irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass ein anschließender Master bafögmäßig als Zweitstudium zählt - Förderung ade!

    Eine Sache noch: Du solltest IMHO Deinen Lebensweg nicht nach Anzahl oder Leichtigkeit der Kontakte, die Du möglicherweise finden wirst, auswählen. Und falls dies doch das Zünglein an der Waage sein sollte: an der Uni wirst Du leichter Kontakte finden als in der Ausbildung. Eine Ausbildung macht man nicht weit weg von zuhause, der Freundeskreis bleibt erhalten, d.h. Deine Kollegen sind nicht gezwungen, sich neue Freunde zu suchen. Wenn man jedoch ein paar 100 km von daheim studiert, ist man gezwungen, sich einen neuen Freundeskreis zu suchen, das gilt für die anderen genauso wie für Dich. Wenn Du also momentan nicht viele Freunde hast und schüchtern bist, dann könnte (!) ein Studium in dieser Beziehung eine Chance für Dich sein. Ich kenne Leute, bei denen das der Fall war, die in der Schule graue Mäuse waren und die im Studium zu Persönlichkeiten herangereift sind. Wenn Du Dich für die Uni entscheiden solltest: in den ersten Wochen ist es am einfachsten, Kontakte zu knüpfen. Geh zu allen Veranstaltungen, die für Erstsemester angeboten werden. Lehn keine Kontaktangebote ab, auch wenn die Leute vielleicht im ersten Moment nicht zu Dir zu passen scheinen. Vielleicht haben sie Freunde, die Du so kennen lernst und die besser zu Dir passen. Die Karten werden vollkommen neu gemischt und auch Du kannst Dich (in gewissen Grenzen selbstverständlich) verändern. Finger weg von Leuten aus der Gegend, die haben ihren Freundeskreis, und ebenso von Wochenendheimfahrer.

    Ich halte übrigens nichts von einer Ausbildung vor dem Studium. Was soll das bringen, wenn Du sowieso irgendwann studieren willst? Den Lebenslauf kann man auch mit obigen Tipps verbessern. Ansonsten ist es nur verschwendete Zeit. Und von wegen "nicht schaffen" bzw. "rausfliegen": (sorry, falls ich jemandem auf den Schlips trete) Motivierte schaffen's! Fast alle, die ich kennengelernt habe, die durch's Studium geflogen sind oder es geschmissen haben, hatten keine Lust mehr, oder waren faul, nur sehr wenige waren wirklich einfach dumm wie Brot. Und ich habe als Student und in meiner Zeit als Assistent viele kennengelernt ...
     
    #14
    Shakaluka, 28 Oktober 2004
  15. solero
    solero (32)
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    vergeben und glücklich
    also ichwürd sagen geh studieren. aber nur wenn es ein fach gibt für das du dich interessierst und womit du später mal arbeiten willst( und du mußt den nc haben aber das ist ja logisch)
    ich hab jetzt auch zustudieren angefangen und ich bin froh dass ich nochnihct arbeiten geh. schule ist wesentlich angenehmer und du hast damit auch wesentlich bessere berufsaussichten (nicht überall, aber dass die wirtschaftliche situation in dtl nicht die beste ist und das eher die arbeiter und "kleinen" angestellten darunter leiden ist nun mal so)
     
    #15
    solero, 28 Oktober 2004
  16. dr.kasHa
    dr.kasHa (29)
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    #16
    dr.kasHa, 28 Oktober 2004
  17. glashaus
    Gast
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    Also ich bin grade in der Ausbildung zur Verlagskauffrau, will im nächsten Jahr dann anfangen zu studieren. Mir war's nach der Schule erstmal wichtig, Berufserfahrung (soweit man das sagen kann) zu sammeln, mich von meinen Eltern unabhängig zu machen, mein eigenes Geld zu verdienen etc. Im nächsten Jahr hab ich dann zumindest schonmal meinen Wisch in der Hand und kann hoffentlich mit einem ganz guten Maß an praktischem Wissen ins Studium gehen.
     
    #17
    glashaus, 28 Oktober 2004
  18. Südsee86
    Südsee86 (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    @Shakaluka: vielen dank für die ausführliche beratung *g*
    UND natürlich auch an alle anderen.
    Ich war im januar/februar auf einer messe für hochschulen und hab mir dort eine lesung über den studiengang "germanistik" angehört. deshalb bin ich ja auch drauf gekommen. aber an einer uni war ich noch nicht. wird in unserer nähe nur für naturwissenschaftliche fächer angeboten.
    wie würdet ihr denn einen "normalen" studientag beschreiben?
     
    #18
    Südsee86, 28 Oktober 2004
  19. Mr. Poldi
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Dem muss ich mal wieder widersprechen. Klar, man hat mit vielen Leuten in Übungen zu tun. Aber die Kommunikation da beschränkt sich zumindest bei mir wirklich auf die Übungen/Fragen zur Vorlesung etc., sodass ich da nicht von "kennenlernen" reden würde.
    Ich weiß meist nichtmal wie die Leute heißen.

    Und wenn man sich bei einer Ausbildung nur langweilt, ggf. unterfordert fühlt?
    So ging es mir nämlich als ich mir evtl. in Frage kommende Ausbildungsberufe angesehen habe.
     
    #19
    Mr. Poldi, 28 Oktober 2004
  20. Larkin
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    2
    nicht angegeben
    Unspektakulär. Man besucht seine Vorlesungen oder Seminare, hat dazwischen eventuell ein oder mehr Stunden frei wo man sich in die Cafeteria oder sonstwohin setzt und ggfs seine Unterlagen durchgeht. Nach den Seminaren kommt manchmal noch ein Abstecher in die Bibliothek hinzu, entweder um sich was aus Büchern zu kopieren oder um Materialen aus dem Ordner der jeweiligen Dozenten zu besorgen. Anschließend geht's nach Hause und man bereitet sich auf den nächsten Tag vor.

    Dass man sich sein Pensum pro Semester selbst zusammenstellt, kann sowohl Vor- als auch Nachteil sein. Das Gute ist, dass man v.a. bei den Vorlesungen Themen wählen kann, die einen interessieren, also bei Germanistik z.B. Schwerpunkte auf bestimmte Autoren oder Epochen legen. Das Negative ist natürlich, dass man kein Mindestpensum hat und wenn man zu einer Veranstaltung nicht mehr hingeht kommt niemand an und sagt einem, dass man sich zusammenreißen soll.
     
    #20
    Larkin, 28 Oktober 2004

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