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Ausbildung zum Bäcker...?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von JayLive, 3 April 2009.

  1. JayLive
    JayLive (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich hab mal eine Frage.

    Da ja dieses Forum überwiegend von gebildeten Usern, also im allgemeinen gehobenen Ansprüchen entsprechenden Menschen besteht würde mich mal folgendes interessieren.

    Angenommen ihr lernt einen Partner kennen, der eine Ausbildung zum Bäcker macht. Dieser Beruf erfordert in den meisten fällen einen normalen Hauptschulabschluss, seltener wird ein qualifizierter Hauptschulabschluss oder gar ein Realschulabschluss gefordert.

    Ihr habt allerdings ein Abitur und wollt Studieren oder studiert momentan. Würdet ihr erstmal ganz generell mit einem Menschen eine Partnerschaft eingehen, der einen offensichtlich "niedrigeren", der unteren schicht entsprechenden Job ausübt oder wäre es egal?

    Ich schließe mich nur der großen Mehrheit an die meinen, dass Handwerksberufe im allgemeinen einer unteren gesellschaftlichen Schicht zugeteilt sind.

    Liege ich da vollkommen falsch mit dieser Meinung oder ist es tatsächlich so das Handwerker (wie Bäcker) von Abiturienten belächelt werden?

    Ich lerne gerade Bäcker, habe einen Realschulabschluss und mache diesen Beruf aus Leidenschaft. Nach der Ausbildung lerne ich Konditor hinterher und danach steht der Bäckermeister an.

    Wie wirke ich in euren Augen? Etwa ein dummer Handwerker der niemals viel Geld verdienen wird?

    mfg Jaylive
     
    #1
    JayLive, 3 April 2009
  2. Flowerlady
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    vergeben und glücklich
    Es heißt nicht umsonst "goldenes Handwerk". Ich beneide all meine Freunde und Bekannten, die etwas können und damit ihren Freunden im Tausch helfen können. Mein Vater ist Elektriker und im Freundeskreis meiner Eltern ist nahezu jeder Beruf vertreten, mit dem man ein Haus bauen könnte. Sie helfen sich alle gegenseitig ohne dafür irgendetwas zu verlangen (naja, sonst wäre es ja auch Schwarzarbeit...). ICH habe mit meinem Abitur und 8 Semestern Studium nichts zu bieten, es sei denn jemand braucht in irgendeinem Schulfach Nachhilfe oder möchte die Wirschaftslage erklärt bekommen :grin:

    Bäckermeister wird man letztendlich nicht, wenn man nichts im Kopf hat. Wer irgendwann eine eigene Bäckerei oder Konditorei leitet, hat vermutlich mehr mit Betriebswirtschaftslehre zu tun als manch ein BWL-Student, der in einem Bürojob landet.

    Natürlich gibts aber auch immer Menschen, die der Vorstellung entsprechen, dass Leute in "niedrigeren" Berufen weniger drauf haben.
    Zum Glück lernt man die meisten Menschen aber kennen, bevor man ihren Beruf erfährt.

    Bäcker / Konditor fände ich übrigens toll. Immer frische Brötchen, Kuchen, Torten.... :drool: Nur die Arbeitszeiten wären nichts für mich.
     
    #2
    Flowerlady, 3 April 2009
  3. User 34625
    User 34625 (45)
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    in einer Beziehung
    Wenn andere Deinen Beruf belächeln, disqualifizieren sich sich damit selbst ;-)

    Du scheinst Ziele zu haben - und wenn Du diese auch durchziehst, wirst Du eines Tages mindestens ebenso gut dastehen wie viele Hochschulabsolventen.

    Auch wenn ich keinen wirklich handwerklichen Beruf gelernt habe, bin ich doch der Meinung, dass Handwerk nach wie vor goldenen Boden haben kann. :smile:
     
    #3
    User 34625, 3 April 2009
  4. Subway
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    Verheiratet
    Das Verhalten ist wichtiger. Wenn ich natürlich den "typischen" Bauarbeiter vor mir seh: Ein Bier zur Mittagspause, ständiger Einblick ins hintere Dekoltee, die Bild Zeitung unterm Arm, wenn er vom Klo kommt... tjo, da müsste ich mich schon arg beherrschen um da vorurteilsfrei ran zu gehen.

    Auch auf die Motivation würde es mir ankommen. Wer jetzt einfach das macht, was die niedrigsten Ansprüche hat, weil er in der Hauptschule schon keinen Bock mehr hatte, der hätte bei mir auch keine guten Chancen.

    Aber speziell Bäcker find ich irgendwie cool. :grin:

    Als Mann müsste ich das natürlich auf ähnliche Vorurteile bei weiblichen Berufen ummünzen. :smile:
     
    #4
    Subway, 3 April 2009
  5. Flowerlady
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    vergeben und glücklich
    Da fällt mir noch ein, was mein Vater neulich sagte.
    Ich meinte, ob sich nicht die Angestellten in der Mensa komisch vorkommen, wenn sie Professoren, Doktoren und angehende Hochschulabsolventen bedienen, die womöglich irgendwann ihr Jahreseinkommen als Monatseinkommen haben. Mein Vater antwortet: "Wieso? DIE können euch verhungern lassen, indem sie nicht arbeiten!"
    :grin:
     
    #5
    Flowerlady, 3 April 2009
  6. envy.
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    nicht angegeben
    JayLive,
    Handwerksberufe bilden in unserer Gesellschaft und Wirtschaft oft den Standpfeiler. Wo käme die Gesellschaft hin, wenn es keine Handwerker gäbe, die den Menschen ein Haus bauen und keine Bäcker, die ihnen die Brötchen backen würden? Siehst du.
    Ich finde, du darfst auf Leute, die deinen Beruf nicht anerkennen, gar nichts geben. Solche Kommentare sind nämlich einfach nur überflüssig.
    Die würden ganz schön blöd gucken, wenn es nicht Leute wie dich geben würde, davon kannst du aber ausgehen.

    Gute Antwort.
     
    #6
    envy., 3 April 2009
  7. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Auch wenn ich selbst ein ziemlich gutes Abi in der Tasche habe und ein anspruchsvolles Studium absolviere, sehe ich mich trotzdem nicht als irgendetwas "besseres" an.

    Ich würde niemals denken, ein Handwerker sei irgendwie schlecht oder auf einer niedrigen Stufe.
    Ich komme aus einer Familie von Handwerkern, etc. und weiß, dass man es auch in solchen Berufen sehr weit bringen kann und dass es auch sehr intelligente, gebildete Handwerker gibt.

    Beruf und Bildungsabschluss haben doch nur eine äußerst begrenzte Aussagekraft darüber, ob die jeweilige Person nun etwas auf dem Kasten hat oder nicht.
    Ich kenne Handwerker (wie z.B. meinen Vater), mit denen man viele alltägliche, aber ernsthafte und durchaus eine ordentliche Bildung und Intelligenz erfordernde Gespräche deutlich besser führen kann als mit so manchem Abiturienten oder Studenten.

    Ob ich mir eine Beziehung mit einer bestimmten Frau vorstellen kann, hängt also nicht wirklich vom Schulabschluss und der beruflichen Laufbahn ab (so lange sie nicht aus reiner Faulheit nichts tut, was für mich ein no go wäre), sondern viel mehr von ihrem Charakter, ihrer Intelligenz und ihrer Bildung (Intelligenz und Bildung sind mir schon wichtig... sonst gehen mir nämlich schnell die Gesprächsthemen aus)
     
    #7
    User 44981, 3 April 2009
  8. happy&sad
    happy&sad (33)
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    nicht angegeben
    Mein ex hat mich ach und krach seinen Realschulabschluss geschafft, das hat mich (Abiturientin und Studentin) nicht davon abgehalten ihn zu lieben!
    Klar ist es mir wichtig auch mit meinem Partner 'vernünftige' Gespräche zu führen, aber dazu braucht man kein Abitur ;-). Nicht alle meine Freunde haben Abitur oder Studieren. Ok, ein Großteil schon, aber das liegt daran, dass ich mit vielen Kommilitonen befreundet bin. Aber das ist alles keine Voraussetzung dafür sich mit jemanden gut zu verstehen oder ihn/sie zu lieben.
    Wichtiger als irgendein Hochschulabschluss ist es mir, dass mein Partner seinen Beruf mag! Ob er den nun nach der Uni ausübt oder meinetwegen auch ohne jeglichen Schulabschluss bekommen hat ist mir erst einmal egal. Wichtig ist mir allerdings, dass er für sich selbst sorgen kann (was nicht heißt, dass ich ihn verlassen würde wenn er arbeitslos wird solange er nicht faul zuhause rumsitzt und sich nicht drum schert Arbeit zu habe oder nicht).

    Was den Beruf des Bäckers angeht... Das hat irgendwie seinen Reiz. Auch wenn das früher aufstehen mir (als Studentin die lange schlafen kann) auf die Nerven gehen würde ;-).
    Gerade diese 'Lebensnahen' Berufe haben für mich den Reiz, dass er mir evtl. etwas interessantes erzählen oder auch etwas beibringen könnte. Der Beruf des Bäckers fände ich zum Beispiel interessanter als den des Bänkers. Einfach deshalb, weil ich mich nicht sonderlich für Geldtransaktionen interessiere. Da wäre mir ein Bäcker, Handwerker oder Mechaniker lieber. Das sind einfach Sachen mit denen ich mich täglich auch auseinandersetze.

    Fazit: Solange der Mensch nett und interessant ist, ist es mir egal welchen legalen Job er ausübt (ich schreibe extra 'legal', weil mir ein Drogendealer oder anderes auch wenn er nett wäre gegen den Strich gegen würde).
     
    #8
    happy&sad, 3 April 2009
  9. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verlobt
    Hallo Kollege! Ich werde ein dummer Kinderarzt oder Landarzt sein, der niemals viel Geld verdienen wird, und womöglich von den Spezialärzten verachtet wird :engel:
    Und ich heirate eine Fachperson für Krankenpflege, die weniger verdienen wird als einer, der seine Zeit "schicksallos wie der schlafende Säugling" an irgend einem Schreibtisch ab sitzt. Wer am mit Papier und Zahlen hantiert hat eben "mehr Verantwortung" als wer mit Menschen zu tun hat...

    Nein, im Ernst, ich schaue darauf, wie nützlich für die Allgemeinheit die Arbeit ist die ein Mensch verrichtet, nicht wie viel oder wenig er verdient.

    Kopf hoch! :smile:
     
    #9
    simon1986, 3 April 2009
  10. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Das halte ich für ein Gerücht...

    Ich hab Abitur, meine Freundin Realschulabschluss. Ich bin IT-Systemkaufmann mit abgebrochenem BWL-Studium, sie Bürokauffrau. Zu deutsch: Nein. Zum Beispiel hab ich ganz großen Respekt vor Köchen - die können was, wofür ich zu blöd bin. Den Job von Müllmännern möchte ich auch nicht machen müssen, aber irgend jemand muss ihn ja machen, und daher bin ich froh, dass es Leute gibt, die sich dafür nicht zu fein sind.
    Anekdote: Meine Freundin war Zeitarbeiterin und musste eine Zeit lang Wertstoffe sortieren. Da stank sie am Freitagabend wie ein Altglascontainer von innen. Sex hatten wir trotzdem noch - nur eben nach einer gründlichen Dusche...

    Ich bin voreingenommen gegenüber Bäckern - weil wir schräg unter uns einen haben, der sich partout nicht an Dinge wie nächtlichen Lärmschutz halten will und deren Maschinen einen Lärm bereiten, der durchaus an die 60 Dezibel rankommt. Nachts um drei!

    Andernfalls: Keine Brötchen ohne Bäcker. Kein Internet ohne IT-ler. Kein hygienisches Klo ohne "Gas, Wasser, Scheiße - Röhrich". Kein Fleisch ohne Metzger mit blutigen Schürzen. Seuchengefahr ohne Bestatter...

    Alle Jobs haben eins gemeinsam: Sie müssen gemacht werden, und zwar besonders gut.
     
    #10
    User 76250, 3 April 2009
  11. User 85637
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    Single
    Damit würde ich mir ja selbst in den Hintern treten. Ich mache nächstes Jahr mein Abitur und will danach eine handwerkliche Ausbildung machen (Buchbinder). Eine Freundin von mir möchte Tischler werden :grin:

    Jeder Mensch hat andere Qualitäten und ich habe schon immer lieber mit den Händen gearbeitet als am Schreibtisch zu sitzen. Ich bezweifle, dass meine Arbeit dadurch weniger wert ist.
     
    #11
    User 85637, 3 April 2009
  12. Malin
    Malin (29)
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    148
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    Single
    ich studiere und habe einen Handwerker zum Freund- also ja :smile: .
    Nur als Bäcker hättest du bei mir ganz schön schlechte Karten. Mein Vater ist Bäcker mit eigenem Betrieb und ich kenn die Kehrseite der Medaille...ich will später nix mehr mit Bäckereien am Hut haben, außer dort einkaufen zu gehn.
     
    #12
    Malin, 4 April 2009
  13. Jekyll122
    Jekyll122 (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    33
    20
    Single
    Warum sollte ich als Student andere Leute belächeln? Ich habe nix zu bieten und hänge am Rockzipfel meines Vaters. Geleistet hab ich sogesehen in meinem Leben noch nicht wirklich viel. :zwinker:


    Ganz im Gegenteil:
    Menschen, die schwer arbeiten, sei es als Zimmermann oder bei extremer Hitze im Sommer eine Autobahn asphaltieren. ICH wäre dazu NIEMALS imstande und respektiere absolut die Leute, die dies durchziehen.


    Als Student hab ich Zeit und Muße, meinen Geist zu bilden. Menschen, die wirklich arbeiten, sollen ihre wohlverdiente Freizeit genießen. Es braucht Menschen für geistige und für körperliche Arbeit. Ich wäre für letztere nicht geeignet.
    Warum soll ich also jene belächeln, die dazu imstande sind?
     
    #13
    Jekyll122, 4 April 2009
  14. Rosenmädchen
    Benutzer gesperrt
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    Verlobt
    Handwerkliche Berufe eher als "Untere Ebene", wenn ich das schon höre :angryfire

    JEDER Beruf ist wichtig!
    Ohne Maurer hätten wir keine schönen Hauser, ohne Dachdecker keine gescheiten Dächer und ohne Müllmänner (vor denen ich den Hut ziehe) würden wir an unserem eigenen Müll ersticken.

    Mein Freund ist Maurerlehrling und rackert sich bis zu 12 Stunden auf dem Bau ab.
    Da soll mal jemand kommen und das verachten. Derjenige hat wohl noch nie in seinem Leben richtig geschuftet, außer mit seinem dicken Arsch im Büro zu hocken.

    Außerdem wird auf Baustellen viel geschrieen und man muß ein dickes Fell haben, um sich nicht unterbuttern zu lassen, und der raue Ton ist an der Tagesordnung.
    In meinen Augen nur ein Beruf für "richtige Männer" :zwinker:

    Außerdem wird der Wert harter, körperlicher Arbeit viel unterschätzt.

    Und es heißt nicht umsonst "Goldenes Handwerk".

    Wer Abitur hat, ist in meinen Augen nicht intelligenter und damit etwas "Besseres", er macht nur einen anderen Beruf.

    Sorry, aber da platzt mir der Kragen :zwinker:

    Bäcker, Maurer, Zimmermann, Schreiner ... alles ist wichtig und jeder Beruf ist wertvoll. Wo wären wir ohne die fleißigen Arbeiter? :zwinker:
     
    #14
    Rosenmädchen, 4 April 2009
  15. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
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    526
    Verliebt
    :jaa:
    Ich gebe dir vollkommen Recht.

    Wieso geht die Rechnung trotzdem nicht auf?

    Warum wird die Müllabfuhr ausgelagert, so dass die Müllmänner, wenn ihr Rücken kaputt ist, entlassen werden können?

    Warum bekommt einer, der das Wirtschaftssystem für sich persönlich ausnutzt und die Weltwirtschaft an den Abgrund reitet, noch zwanzig Millionen nachgeworfen?

    Warum wird meine Mam je nach Klamotten in der Konfiserie und anderen Geschäften unterschiedlich bedient?

    So weit wir die Teilnehmer an dieser Diskussion sind leider noch längst nicht alle!
     
    #15
    BABY_TARZAN_90, 4 April 2009
  16. Ogre
    Ogre (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Das goldene Handwerk (man denke an "Ich bin Klempner von Beruf" vom Sänger Mey) ist als produzierendes Gewerbe für eine funktionierende Gesellschaft überlebenswichtig. Ein paar besonders gescheite Menschen verkennen diesen Umstand, leider. Wahrscheinlich gehen denen erst die Augen auf, wenn die Brötchen zum Morgen aus Asien und die Klempner für den Rohrbruch aus Südamerika eingeflogen werden müssen.

    Habe persönlich oft mit Technikern und Mechanikern zu tun. Es mag vielleicht so sein, daß diese nicht über die selbe theoretische Ausbildung verfügen, wie ein Ingenieur, aber das machen die durch praktische Erfahrung allemal weg. Von daher wäre es höchst unklug, diese Menschen zu "verachten", oder als "minder" zu betrachten.

    @Themastarter: Du hast Pläne, Du hast Ziele und Du setzt sie wohl auch um. Damit hast Du schon mehr aus Dir gemacht, als manch anderer, der unentschlossen auf der Uni vegetiert.
     
    #16
    Ogre, 4 April 2009
  17. User 46728
    Beiträge füllen Bücher
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    vergeben und glücklich
    richtiggggg..
    ich habe abi gemacht,studiere,mein freund war in der HS und hat später noch mtitlere reife gemacht..er ist ein geborener handwerker..ich kann mit ihm genauso reden,wie mit mienen "studierten" freunden...überhaupt kein unterschied..n schulabschluss hat oft nix mit der bildung zu tun..
    mein freund ist einer der wenigen leute,die ihren job mit herz und seele macht..er blüht dabei auf,DAS ist das wichtigste..

    und es ist ein verdammt harter beruf,vor allem körperlich gesehen..
    und ich bin stolz auf ihn und darauf, was er erreicht hat...
     
    #17
    User 46728, 4 April 2009
  18. JayLive
    JayLive (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    119
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    nicht angegeben
    ich habe mit vielem gerechnet aber das alle dieser Meinung sind hätte ich nicht gedacht.

    Irgendwie fühle ich mich immer komisch wenn ich zum Beispiel mit einem Mädchen rede... Sie hat Abitur und studiert und ich sage dann das ich eine Ausbildung zum Bäcker mache. Das kommt mir im ersten Moment so vor als würde ich etwas schlechteres sein als sie und hab Angst das sie in diesem Moment genauso denkt: Oh Gott Bäcker?!

    Aber anscheinend denkt man nicht so also kann ich beruhigter sein. :smile:
     
    #18
    JayLive, 4 April 2009
  19. glashaus
    Gast
    0
    Dazu muss man aber schon auch sagen, dass diejenigen, die so denken, hier vielleicht auch gar nicht schreiben (Stichwort Soziale Erwünschtheit).

    Allerdings finde ich, dass man sich um sowas nicht zu viele Gedanken machen sollte. Wenn man sich versteht und auf einer Welle liegt, ist der Beruf doch total egal! Und wenn nicht, dann passt es halt nicht, deswegen ist keiner etwas Schlechteres oder Besseres!
     
    #19
    glashaus, 4 April 2009
  20. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    13
    vergeben und glücklich
    Ich habe einen riesen Respekt vor Handwerkern und Fabrikarbeitern. Seit kurzer Zeit bin ich auch in einer Werkhalle tätig und schon nach einer 5 Stunden Schicht ausgepowert. Schon bewundernswert, wenn mir eine 40-Jährige Hausfrau noch so einiges vormachen kann und viele Arbeiten schneller erledigt. DAS ist Volkswirtschaft. Nicht der Bankenchef, der auf seinem dicken Hintern sitzt und 3-Liter Champagner Flaschen ordert. Und ich lerne es wieder zu schätzen, dass ich mein Abitur machen und ein sorgloses Leben leben darf.
     
    #20
    Linguist, 4 April 2009

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