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  • AlexKK80
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    nicht angegeben
    1 Juni 2008
    #1

    "Auseinanderleben" eine selbstverständlichkeit?

    Wir hatten gestern abend mal wieder "Männerabend".


    Und da habe ich mit meinen Kumpels über das Thema Beziehung/Beziehungsdauer und "unverschuldete Trennung" geredet.

    Wir kamen dann auf das Thema Beziehungsdauer, und Grundlagen einer langen-glücklichen Beziehung.

    Mit ein Grund, warum es sehr schwer ist, dauerhafte Beziehungen (länger als 3 Jahre) einzugehen war unserer Meinung nach, das sich in der heutigen Zeit die Rahmenbedingungen für eine Beziehung so schnell so fundamental ändern können, das es vollkommen unmöglich ist, eine Beziehung über längere Zeit aufrecht zu erhalten, ohne das die eine Seite sehr stark zurückstecken muss.

    Beispiel: Jobmöglichkeit in einer anderen Stadt, oder gar im Ausland.
    Weiterbildungsmaßnahmen, die den einen der beiden Partner in ganz neue, andere "Kreise" einführt. ( Beispiel Promotion/global orientiertes Trainee Programm...whatever...)
    Damit verbunden neuer "Freundeskreis".....

    In dem Moment, wo sich also eine Seite "weiterentwickelt" läuft man automatisch Gefahr, das es zerbricht. Entwickelt man sich jedoch nicht weiter, läuft man gefahr, das man unzufrieden wird.

    Fakt ist, wenn man sich darauf einlässt, sich weiterzuentwickeln, kann man nie wissen, wo es einen irgendwnan hinbringt.
    Und somit weis man natürlich nicht, ob man sich als Mensch nicht auch so ändert, das man die derzeitige Beziehung, selbst ohne das was "schief" geht, nicht aufrecht erhalten möchte.

    Stimmts oder stimmts nicht?
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. selbstverständnis
    2. Was sollte in einer Beziehung selbstverständlich sein?
  • GodofWax
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    1 Juni 2008
    #2
    Ich stimme dir vollkommen zu, dass es durch die heutige Zeit deutlich erschwert ist, aber ich kann dann nicht darauf schließen, dass es nicht möglich wäre und beide glücklich in der Beziehung sind.
    Wenn die Liebe stark genug ist und man den Willen hat, kann man fast alles bewältigen, und zusammen sowieso.
     
  • User 70315
    User 70315 (29)
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    1 Juni 2008
    #3
    dieser thread hier scheint mir aus der seele zu sprechen, denn ich und meine freundin haben usn wahrscheinlich so auseinandergelebt, dass der schlussstrich näher rückt.

    einen driftigen grund gibt es augenscheinlich nicht, aber wir haben das gefühl, in unterschiedliche richtungen zu blicken und das ist so gravierend, dass es einfach nur noch weh tut.


    daher kann ich nur (persönlich ) sagen, es stimmt. ich denke aber, wenn man es zeitig genug erkennt und kompromisse schließt kann man entgegen wirken.
     
  • glashaus
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    1 Juni 2008
    #4
    Ich hab mal einen Text gelesen der sagte dass wahre Liebe die ist, die auch Veränderungen am Partner liebt und eben diese Weiterentwicklungen akzeptiert und "mitmacht".
     
  • DarkPrince
    Gast
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    1 Juni 2008
    #5
    Bei dem Großteil der Beziehungen wird das schon so sein. Gibt nicht umsonst ne riesigen Scheidungsprozentsatz.

    Und kein Mensch sollte "Weiterentwicklungen" die ihm nicht passen hinnehmen das ist völliger Humbug. Das heißt der Partner kann sich entwickeln wie er will und damit man nicht allein da steht nimmt man es hin oder wie?

    Beispiel: Sie will möglichst jeden Tag Zeit mit ihm verbringen und bei ihm war das am Anfang auch so. Nach einiger Zeit allerdings aber reicht es ihm wenn sie sich mal sehen 1-2mal die Woche z.B. Das heißt also wenn ihr das nicht reicht, soll sie es einfach hinnehmen nur um die Beziehung zu halten? Ich denke nicht. Und wer so handelt tut mir leid.

    Wenn man zum Großteil verschiedene Auffassungen von Dingen im Leben hat, sollte man verschiedene Wege gehen und dem Partner die Möglichkeit geben seinen Weg zu gehen und umgekehrt genauso.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    1 Juni 2008
    #6
    Ich stimme eurer These generell zu.

    Es gibt allerdings keine Menschen, die sich nicht ständig irgendwie weiterentwickeln. Manche machen kleine Schritte und andere in kürzester Zeit große. Mit kleinen Veränderungen kann man sich in einer Beziehung noch abfinden. Wenn sich beide Partner aber unterschiedlich schnell und vorallem in unterschiedliche Richtungen entwickeln, dann kann man nicht immer weiter Kompromisse eingehen, weil einer der beiden irgendwann ziemlich unglücklich wird und man sich daher trennt.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    1 Juni 2008
    #7
    Also ich kann ja unmöglich mit früher vergleichen.....:grin:

    Meine erste Freundin und ich (beide 17 als wir uns kennen lernten) trennten uns nach vier Jahren. Die Trennung ging von mir aus, obschon ich sie viel mehr liebte als sie mich (was ich lange Zeit nicht wusste).
    Der Grund war total lächerlich, sie wollte in den Ferien ins Hotel, ich in die JH. Aber es war die Endstation eines Auseinanderlebens.

    Ich merkte, dass sie ganz andere Ansichten über die Zukunft hatte als ich, auch über meine. Sie merkte, dass ich mit meiner Studienwahl nicht das Ziel anstrebte das sie sich von mir erhoffte, usw.
    Als sie dann hinten rum Sachen über mich erzählte, war für mich Schluss. Aber es war sehr hart für mich.

    In unserem Fall haben wir uns wirklich persönlich auseinander entwickelt. Vielleicht habe ich mir auch einfach lange zeit Illusionen gemacht und Gemeinsamkeiten gesehen, die es nicht gab.
     
  • Hasipupsi
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    vergeben und glücklich
    1 Juni 2008
    #8
    Ich denke, dass es durchaus schwierig ist heutzutage, besonders bei Beziehungen, die in jungen Jahren beginnen!

    Es ist schwer, aber zu schaffen! Wobei ich denke, dass das leider meist die Ausnahme ist :frown:
     
  • User 75021
    User 75021 (37)
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    1 Juni 2008
    #9
    Ich denke, wenn man besonders jung ist, dann können Beziehungen an solchen Dingen scheitern..bei manchen auch noch wenn sie älter sind, das will ich nicht abstreiten.
    Aber meist wird man ja mit den jahren reifer, komprimissbereiter und kämpft dann auch eher mal für die Liebe.
    Wenn man bereit ist, sich mit dem Partner und der Situation zu verändern, dann kann das durchaus was positives haben und man wird stärker und wächst noch mehr zusammen :smile:
     
  • krava
    krava (37)
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    1 Juni 2008
    #10
    Leider gibt es Umstände, die Beziehungen heutzutage wirklich erschweren (v.a. jobtechnisch). Da kommt es dann wirklich darauf an, einen Kompromiss zu finden. Wie stark ist die Liebe dann? Wie sehr ist man davon überzeugt? Da kann es Unterschiede geben. Und die Beziehung ist natürlich umso anfälliger, wenn es sowieso schon aus irgendwelchen Gründen kriselt.

    Andererseits wächst man mit den Aufgaben und je mehr man zusammen schafft, desto stärker wird die Beziehung auch.
    Ich bin jetzt schon seit über 7 Jahren in einer Beziehung und hatte noch nie das Gefühl, dass wir uns auseinander gelebt hätten. Allerdings ist Liebe auch viel Arbeit - das darf man nie vergessen.
    An der Liebe und an der Beziehung muss man immer wieder arbeiten, das läuft nicht so nebenher und von selbst.
    Es gibt Leute, die nicht bereit sind, da genug reinzustecken. Ich würde behaupten, dass es meine Beziehung nicht mehr gäbe, wenn ich nicht so hart daran gearbeitet hätte - zumindest nicht mehr in der Form. Mein Partner weiß das auch - heute. Früher hat er´s oft nicht verstanden bzw. so gesehen. Heute investiert er selbst viel mehr. Man lernt mit den Jahren eben auch dazu.
     
  • User 83575
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    2 Juni 2008
    #11
    also als erstes würde ich den Begriff Beziehung einmal definieren. hier schreiben einige, dass es "in der heutigen zeit" äußere Umstände ("jobtechnisch") gibt, die eine ebensolche Beziehung über die Maßen erschwert. Dann sage ich, dass es gar keine richtige Beziehung ist, wenn solche "Umstände" eine Beziehung zum scheitern bringen kann. Denn in einer richtigen Beziehung bzw. Partnerschaft trifft man solche Entscheidungen gemeinsam, holt seinen Partner mit ins Boot. Denn schlussendlich werden/sollten beide von einer erfolgreichen Karriere eines Beziehungsteils profitieren. Was ich aber verstärkt beobachte bei "Beziehungen", ist eine Art Zweckgemeinschaft. Jeder trifft seine Entscheidungen allein und das funktioniert so lange, wei es bei beiden eine Schnittmenge gibt. Ist dem nicht so, dann ist die Beziehung eben gescheitert. So einfach. Oder doch nicht? Sie ist ja deshalb gescheitert, weil ich für meinen Partner keinen Platz gelassen habe! Und der größte Fehler und wohl mit Abstand häufigster Grund fürs Scheitern ist die fehlende Kommunikation unter den Partnern. Wenn dies nicht passiert und ich keinen Schimmer habe was mein Partner für die Zukunft will/plant oder schlimmer noch, ich meine zu wissen (ohne Nachfrage weil ich denke, dass ich den Partner kenne) was dieser will und wundere mich dann über Entscheidungen, die scheinbar aus heiterem Himmel kommen. Naja, nicht umsonst gibt es richtig fette Bücher über Beziehungen.
    Kurz noch meine Erfahrung (15 Jahre Beziehung): Eine glückliche Beziehung kostet Kraft und setzt ein bewußtes Umgehen mit dem Partner voraus. Wenn man sich in der Partnerschaft einfach nur treiben läßt, Änderungen als äußere Umstände hin nimmt, statt sie selbst zu gestalten, wird in einer längeren Partnerschaft scheitern. Meine Meinung...

    edit: ich sehe gerade, dass KRAVA es sehr gut ausgedrückt hat - Beziehungsarbeit eben...
     
  • User 71335
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    2 Juni 2008
    #12
    Das Ausseinanderleben ist gar nicht mal das schlimmste, dass ist, wie oben schon jemand sagte, eher der Fall wenn man sich sehr früh kennenlernt und dann Ende 20 Anfang 30 merkt, dass man völlig verschiedene Lebensplanungen, Interessen, Werte und Humor hat.

    Schlimmer und weitaus häufer ist das Nebeneinander herleben in langen Beziehungen, diese Leute lieben sich tief und innig, aber mehr wie Freunde oder Geschwister, gleichen sich an, damit kann man sich zufrieden geben und friedlich und glücklich miteinander alt werden.
    Fast alle langjährigen Beziehungen die ihr so kennt (Eltern, Großeltern) sind vermutlich auf dem Level.

    Wer mehr von einer Beziehung erwartet, wird jedoch früher oder später ausbrechen.
    Im Moment geht es bei uns im Freundeskreis wieder mal rund.:ratlos: :grin:
    Es gibt bald wieder billig Häuser zu kaufen.:grin:
     
  • User 44981
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    2 Juni 2008
    #13
    Persönliche Weiterentwicklung, bzw. eine Veränderung der Lebensumstände kann vielleicht schon zu einem "Auseinanderleben" führen, aber es führt nicht erzwungenermaßen immer dazu.
     
  • carbo84
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    2 Juni 2008
    #14
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  • neverknow
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    2 Juni 2008
    #15
    Schalt mal deine selektive Wahrnehmung ab und les den Beitrag von malsehen, der ist nämlich sehr gut.
     
  • mechanical doll
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    nicht angegeben
    2 Juni 2008
    #16
    ist vermutlich einfach nur eine simple prioritätengeschichte.
     
  • carbo84
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    2 Juni 2008
    #17
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  • Schmusekatze05
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    2 Juni 2008
    #18
    Nein, das genau das unterscheidet die Beziehung von der Zweckgemeinschaft. Die Zweckgemeinschaft läuft bei Problemen auseinander. In einer Beziehung arbeitet man daran, dass die Beziehung am Leben erhalten wird. Und das aus dem Grund, dass der Partner es wert ist, dass man um ihn auch in der Beziehung wirbt. Das hat absolut nichts mit künstlichem zusammenhalten der Beziehung zu tun, sondern damit, dass beiden Partnern das Zusammenleben so viel Wert ist, dass man bereit ist dafür eine Menge zu investieren, weil man sich liebt.
     
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    2 Juni 2008
    #19
    ich mag Beziehungsarbeit :herz:
     
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    2 Juni 2008
    #20
    joah, wir hatten auch derartige probleme. er hat immer irgendwoanders gewohnt und war auch mal 2 monate in asien. trotzdem haben wirs geschafft. wir sind über 3 jahre zusammen und werden in 2 monaten zusammenziehen! :eek: :herz:
     

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