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Auskotz-Thread

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Marie21, 5 Juni 2006.

  1. Marie21
    Marie21 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Ich hatte heute ein Familientreffen.Dort hat mein Vater einige Leute aus seiner Jugend getroffen und festgestellt, dass er und meine Mutter die einzige heute noch intakte Familie haben.Und das hat mich ins grübeln gebracht...Wenn es schon in der Generation meiner Eltern so aussieht, dass glückliche Partnerschaften eher selten der Fall sind, wie wird es dann in unserer Generation aussehen?Ich frag mich oft zum Beispiel, wie es möglich sein soll, dass Männer lernen Frauen zu respektieren, wenn sie sich von klein auf in den Medien anssehen müssen, wie Frauen sich billig neben einem großkotzigem Rapper räkeln, halb nackt mit aufgepumpten Brüsten und der besagte Rapper sie mit Wörtern wie "Schlampe, Fotze" und co. besingt.Sicher gibt es ebenso männer, die das eher eklig als anturnend finden, aber ich vermute, das ist nur die minderheit.
    Und wie sollen Männer sich angewöhnen sich an Frauen zu binden, wenn sie doch in jeder disco eine finden, bei der sie den Spaß umsonst bekommen...Ich will damit nicht sagen, dass völlig auf ons verzichtet werden sollte, dies jedoch so dermaßen in die Öffentlichkeit zu tragen find ich daneben!
    Unsere ganze Zeit ist so furchtbar schnelllebig...Warum wird heutzutage so schnell eine Beziehung beendet?warum werden Probleme nicht mehr bewältigt sondern auf dem einfachsten Weg gelöst?Ich finds einfach nur traurig, wie sich das entwickelt...
    Ich persönlich finds echt schwer den Mann fürs leben zu finden!Ich bin sicher nicht unaufgeschlossen und auch nicht häßlich.Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es den meisten Männern um Sex geht.Entweder ne Fickbeziehung oder nichts...Ich nehm mich da nicht raus aus der Sorte Frau, die sex ohne verpflichtungen betreibt...Wenn man allerdings seit drei Jahren keinerlei Zärtlichkeiten bekommt nimmt man irgendwann alles in Kauf um wenigstens das Gefühl zu haben begehrt zu werden...
    Ich habs zumindest satt...Ich habs satt in Songs zu hören, dass es für die Frauen vollkommen okay ist, dass die männer nur ihren Körper wollen.Denn wenn man sich mal so umhört isses doch meistens so-Die frauen in solchen fickbeziehungen können Gefühle nicht von Sex trennen.Warum sollen wir die Männer also in der Illusion lassen, dass wir es können?Ich hab die Nase zumindest voll davon!
     
    #1
    Marie21, 5 Juni 2006
  2. Sertis
    Sertis (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Sicherlich mag das, was in Musikvideos gezeigt wird, in gewisser Weise ein Abbild der Gesellschaft sein.
    Aber es sind ebenso wenig alle Männer Machos wie alle Frauen Schlampen sind. Zugegeben, es gibt viele Männer, die einfach nur Sex haben wollen. Ich persönlich darf mich wohl zu den Glücklichen zählen, die bisher nie einen ONS hatten und auch nie einen haben werden. Ganz einfach, weil es nicht mein Ding ist. Sex ohne Liebe macht mich überhaupt nicht an.

    Songs sind eine Sache, das wahre Leben eine andere. Ich denke, dass früher oder später auch die "Superstecher" ihre Einstellung noch einmal überdenken werden müssen, weil sie so mit Sicherheit auch nicht die richtige Partnerin finden werden. Und ich kenne persönlich keinen, der sein Leben lang Single sein will und nur auf den schnellen Fick aus ist.

    Natürlich ist die heutige Zeit anders als früher. Frauen sind selbstständiger geworden, zum Glück, und Scheidungen sind gesellschaftlich akzeptiert, früher war das ja auch anders, allein auf Grund dessen gab es schon weniger Scheidungen.
    Man kann heute aber immer noch den Partner fürs Leben finden. Aber letztlich verlassen kann man sich darauf nie. Das ist nunmal etwas, was die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte mit sich gebracht hat. Aber ich würde mir darüber nie allzu viele Gedanken machen. Wenn ich einen lieben Menschen gefunden habe, dann lebe ich im hier und jetzt für den Moment, nicht im gestern und nicht im morgen.
     
    #2
    Sertis, 5 Juni 2006
  3. knallforsch
    0
    Das ist in der Tat fraglich, denn zerrüttete Familienverhältnisse werden dann als Normalfall betrachtet, was den Stellenwert der Familie als Keimzelle der Gesellschaft in Frage stellt.

    Männer sind nicht dazu da, sich Frauen unterzuordnen.

    Es gab eine Zeit, Marie, in der das Eherecht anders gestaltet war als es heute der Fall ist. Zu dieser Zeit galt das sogenannte Schuldprinzip im Eherecht. Es sorgte dafür, daß es weit weniger Scheidungen gab als es heute der Fall ist, weil es durch Sanktionen dafür gesorgt hat, eine Ehe zusammenzuhalten.

    Weil das geltende Recht es zuläßt, daß jede/r machen kann, was sie/er will. Bei Problemen liegt es nun mal in der Natur des Menschen, vor ihnen zu flüchten. Das geltende Recht gibt die Möglichkeit dazu. Die Probleme, die Du ansprichst, beruhen auf dem derzeit geltenden Recht.
     
    #3
    knallforsch, 5 Juni 2006
  4. büschel
    Gast
    0
    tja; selber schuld; du nimmst dich da nicht raus und belebst die industrie die du bemängelst...

    du gibts dich billig her/"ohne verpflichtungen"... jetzt hast du die schnauze voll..

    und weiss du was? ich könnte eine frau die sich so hergegeben hat: "ohne verpflichtungen" niemlas so lieben und berühren wie eine reine..

    also bist du selber schuld; und irgedwie hast du es auch verdient..

    ihr erkläre hier weit und breit; dass es so wirkt keiner will mr glauben ud ich sage es ist so:

    ne schlampe wird man nicht so lieben wie eine reine..
    selbst wenn man sie liebt..

    übrigens denke ich, dass es für die männchen genau das gleiche ist

    ihr behandelt die liebe wie dreck? das wird sie mit euch auch tun; das leben ist lang..
     
    #4
    büschel, 5 Juni 2006
  5. Poiz
    Gast
    0
    ich denk nicht, dass es sich hier um einen quantitativen unterschied bzgl. menge der partner handelt, auf basis dessen man von "schlampe" oder "heiliger jungfrau maria o.ä." reden könnte.

    solche bezeichnungen sind konstrukte, sie gehen am eigentlichen problem vorbei. es gibt auf dieser welt keine schlampen und keine heilige reinheit.

    das eigentliche problem, welches für die unzufriedenheit verantwortlich ist ist folgendes:
    sex findet bei den meisten nicht aus liebe, sondern lediglich auf basis von lust statt.
    daran ist im grunde nichts schlimmes, aber in diesem fall stellt sich irgendwann frust ein, weil es immer wieder das selbe schema ist, nachdem der sex abläuft. er zielt nicht auf die begegnung zweier seelen in einem hochekstatischen, liebevollen zustand sondern lediglich auf reine triebbefriedigung ab.
    deshalb bist du unzufrieden, weil du eigentlich liebe suchst, aber nur lust bekommst.
    ich will nicht sagen, dass lust unwichtig ist, aber in diesem falle ist es ungesund, weil das verhältniss nicht stimmt. es sollte eine mischung aus beidem sein.
    sobald sex aus liebe stattfindet stellt sich automatisch auch lust ein.
    der unterschied ist nicht quantitativ, sondern qualitativ.
     
    #5
    Poiz, 6 Juni 2006
  6. büschel
    Gast
    0
    diese nüchterne banalisierung des sex.. mit der alles normalisiert werden soll nimmt die basis weg die den sex erst so interessant macht.. das vergesst ihr :zwinker:

    ihr macht einen psychisch-technischen fehler dem sex einen so niedrigen rang zu geben..
    aber eigentlich vesucht ihr das nur, weil ihr nicht einsehen wollt dass ihr teilweise schlecht damit umgeht..

    euch soll nichts "heilig" sein? gut, dann wird es euch nichts bringen..
    der sex als billigware.. die liebe als unzuverlässiger nebeneffekt im leben? schöne welt.. da lese ich lieber märchen wo die liebe noch was bewegt.. und der sex noch was wert ist :zwinker:

    poiz´s "konstrukte".. was wäre ohne diese konstrukte? alles gleich?
    ist es das was ihr wollt? :grin:

    nein.. ich mach da nicht mit

    schlampe ist schlampe und reine ist reine

    der unterschied soll sein und wirken

    (schlampen können durchaus noch geil sein; aber ich bin sicher sie werden anders geliebt; von mir jedenfalls; auch wenn ich früher niemals gedacht hätte sowas zu sagen oder zu schreiben :grin: und will eine frau so lieben, wie ich eine reine liebe kann.. den diese liebe halte ich für schöner, stärker und sauberer :zwinker:)
     
    #6
    büschel, 6 Juni 2006
  7. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Kannst du nicht lesen? Seit wann ist "Respekt" und "Unterordnung" das gleiche?

    Oh ja. Es hat verängstigte, finanziell abhängige Ehefrauen bei prügelnden Alkoholikern gelassen, wenn das keine Familienidylle war...

    So ein Quatsch. Wann und wie Beziehungen beendet werden (sie sprach von Beziehungen, NICHT von einer Ehe!), ist nur in sehr geringem Maße von geltendem Recht abhängig, allenfalls dann, wenn ein gemeinsames Kind da ist, weil dann Unterhaltsfragen entstehen.

    Bevor jetzt gleich wieder kommt "eben, und die Männer sind da benachteiligt, weil sie zahlen dürfen" - nun, warum sind es denn meist die Männer, die zahlen? Genau, weil sie mehr oder sogar als einziger Partner Geld verdienen. Es zahlt ja nicht grundsätzlich der Mann, sondern das Elternteil, das finanziell besser gestellt ist. Will heißen: Würden Männer nicht erwarten, daß Frauen wegen einem Kinderwunsch zu Hause bleiben statt Geld zu verdienen, sondern würden selbst daheim bleiben und ihren Job aufgeben, wäre es im Zweifelsfall auch die Frau, die Unterhalt zahlen muß. :zwinker:

    Ansonsten: Das im Anfangspost dargestellte Bild (nackte Frauen in Musikvideos) ist mit Sicherheit nicht das, was man sich als Vorbild nehmen sollte oder müßte. Wer das "cool" findet, na ja, das sind allenfalls 14-Jährige.

    Ich würde keine "Fickbeziehung" eingehen und auch keine Beziehung, in der ich nicht respektiert werde. Aber das liegt doch in meiner eigenen Entscheidung, ich bin doch nicht gezwungen, mich irgendeinem verqueren Fernseh-Gesellschaftsbild zu unterwerfen.

    Sternschnuppe
     
    #7
    Sternschnuppe_x, 6 Juni 2006
  8. Realist_M
    Realist_M (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    373
    101
    0
    Single
    Weißt du was Marie ich mache das einfach mal aus Männlicher (meiner) Sicht:

    Ich frage mich oft zum Beispiel wieso Frauen denken sie würden nicht respektiert werden... (Ich respektiere jede Frau!)
    Ich frag mich wieso Frauen das so toll finden sich mit aufgepumpten Busen auf einem teuren Flitzer zu räkeln und sich von irgendwelchen vorstadtrappern als "Schlampe" besingen lassen!
    Es gibt genug Männer die das Abstoßend finden und Männer die das gar nicht wollen!
    Wie sollen Frauen sich daran gewöhnen sich DAUERHAFT an Männer zu binden, wenn man in jeder Disco Männer findet bei denen sie den Spaß umsonst bekommen...
    Ich will damit genau sagen das ich auf ONS verzichte weil ich das ncih kann! Liebe und Sex zu trennen.
    Unsere ganze Zeit ist so furchtbar schnelllebig...Warum wird heutzutage so schnell eine Beziehung beendet?warum werden Probleme nicht mehr bewältigt sondern auf dem einfachsten Weg gelöst?Ich finds einfach nur traurig, wie sich das entwickelt...(das kopier ich, bin da der gleichen Meinung!)
    Ich persönlich finds VERDAMMT schwer die Frau fürs Leben zu finden, ich bin ebenfalls nicht unaufgeschlossen und denk ich mal, nich hässlich.
    Aber ich habe oft die Erfahrung gemacht das viele Frauen gar keinen Mann fürs leben suchen sondern für ne Fickbeziehung...
    Zum Glück hör ich nicht die Songs wo so eine Lebensweise auch noch propagiert wird...
    Wenn ich mich umhöre sucht jeder (1-2 leute sind ausgenommen) nach der Frau/ dem Mann fürs Leben.
    Zum schluss hätt ich nochn Vorschlag:
    Naja da hätt ich ne relativ einfache lösung... Dann lass es einfach :zwinker:


    Was du geschrieben hast ist eine Verallgemeinerung die man in diesem Fall nicht machen kann! Es gibt solche und solche...

    Soviel von mir,
    Realist
     
    #8
    Realist_M, 6 Juni 2006
  9. büschel
    Gast
    0
    ihr wollt an die grosse liebe nicht glauben und schlampt rum (männers wie frauen !) und machts sie somit selbst kaputt..

    merkt ihr das nicht?
    ihr entwertet euch selbst..
    und meint ihr einer der mehr wert drauf legt wird die gleiche liebe empfinden egal was bei euch davor war oder wie einer der selbst geschlampt hat?
    wo lebt ihr denn? meint ihr wirklich es mache keinen unterschied?

    ihr denkt es gebe alles umsonst und liebe und dessen qualität habe nichts damit zu tun welchen wert ihr ihr gebt in eurem leben.. in eurer konkreten politik..

    wie soll die rechnung aufgehen?

    der liebe den zweiten platz geben und erwarten sie würde wirken als ob sie auf platz eins gewesen wäre? :grin: :grin:

    am besten noch sich stolz und erfolgreich fühlen... das ist doch genau das symptom.. in wahrheit leidet die liebe drunter.. die euch ein gutes und schönes zuhause nur ist, wenn rein und schuldfrei..
     
    #9
    büschel, 6 Juni 2006
  10. Poiz
    Gast
    0

    "heilig" ist ein komplizierter begriff, er wurde von den ganzen so genannten religionen der welt vermurkst.
    und deine äusserungen zeigen mir ziemlich eindeutig, dass wir, wenn wir den begriff "heilig" verwenden verschiedene sachen meinen.

    sehr wohl ist mir sex "heilig". wie ich oben schrieb, ist sex für mich eine fantastische erfahrung und die möglichkeit schlechthin, dass sich zwei seelen in einem gedankenlosen rahmen vereinigen können um liebe-/lustvolle ekstase zu erleben.
    es gibt wenig möglichkeiten, die eine so wertvolle erfahrung jenseits aller gedanken, ängste bieten und im leben eine oase, eine leere, einen raum für ungeteilte zufriedenheit bieten und so zum heranwachsen einer höheren bewussheit beitragen könnten.
    aber er ist mir doch nicht heiliger, wenn meine freundin jungfrau ist.

    was wäre ohne konstrukte ? dann würde die realität auch endlich in den köpfen des menschlichen verstandes einkehren: alle menschen sind gleich.
     
    #10
    Poiz, 6 Juni 2006
  11. büschel
    Gast
    0
    du verwechselst was und verwischst das wesentliche:

    klar sind alle menschen gleich.. gleich vor dem gesetz..
    aber nicht gleich in der situation :zwinker:

    der, der ein auto geklaut hat und der der nicht geklaut hat bekommen & verdienen nicht das gleiche urteil :zwinker:

    das sollte nicht vergessen werden :zwinker:

    --------

    der heiligkeits begriff kann so einfach und kompliziert sein wie er will... was ich sagen will ist einfach:
    entwertest du die sache: ist sie weniger wert.. was bleibt dir noch?

    und mit religion hat das nicht viel zu tun.. es ist ganz simple seelenarithmetik :grin:
    psychenlogik
     
    #11
    büschel, 6 Juni 2006
  12. Poiz
    Gast
    0

    Ich kann nicht sehen, wo ich das wesentliche verwische.
    ich sage: alle menschen sind gleich und das ist für mich das wesentliche.
    gesetze sind für micht nicht wesentlich - ich will nicht sagen, dass wir sie nicht brauchen - sie regeln das zusammenleben und damit ende.
    es sollte so sein, dass die gesetze für den menschen da sind und nicht der mensch für die gesetze.

    das leben ist wesentlich, der mensch ist wesentlich, dinge, die der mensch konstruiert hat, um das leben greifbar zu machen, sind unwesentlich, sie sollten variabel und offen für neuerungen sein, sie sollten dienen und nicht umgekehrt.

    ich bin kein diener, ich bin ein mensch wie jeder andere und das ist wesentlich.


    ich habe es nicht nötig sex zu entwerten, ich versuche die sachen nicht subjektiv zu sehen durch meine rosa-rote-ideal-vorurteils-brille, sondern ich versuche, die dinge so zu sehen wie sie sind.
    ich versuche sachen nicht zu werten, darum kann ich sie auch nicht ent- bzw. überbewerten.
    ich versuche die dinge zu beobachten.

    wohlgemerkt: ich sehe sie so, wie sie sich mir offenbaren.

    aber unterstelle mir doch bitte nicht, dass mein sex weniger wert ist, weil ich versuche objektiv an die dinge heranzutreten, ohne mir erfahrungen von vorherein mit irgendwelchen idealen selbst zu verbauen.

    was mir bleibt ist mehr als genug und ich bin zufrieden damit - sehr zufrieden.
    das ist mein heiligtum, dass ich mir selbst geschaffen habe, ohne dass ich dafür irgendwelche ideale hätte nachplappern müssen.
     
    #12
    Poiz, 6 Juni 2006
  13. büschel
    Gast
    0
    @poiz:

    öh.. versteh mich nicht falsch.. aber du beziehst kommentare auf dich die ganz allgemein gedacht sind;

    zu dir konkret meinte ich nur mit der heiligkeit.. du willst es wörtlich nehmen.. gerne..

    ich habe stellung genommen..

    du redest von diener..
    ich erzähle was von der psyche.. ich bin kein religionist :zwinker:

    du redest von sachen wie sie sind..
    toll; dann dürften wir uns bald einig sein :grin: :zwinker:


    ----- (poiz; hat nichts nicht mit dir zu tun aber ich kenne die foris-gewohnheiten mittlerweile..)nebenbei: damit nichts falsch verstanden wird und wieder von irgendwem irgendwas wieder verdreht wird um vom wesentlichen abzulenken:
    ich meine die sache gilt für beide geschlechter in exakt gleicher weise


    --------

    wertearchitektur kann sich in keinem fall inkonsistenz leisten :zwinker:
    auch wenn einige gerne realtivieren: das geht nicht überall.. technische bedingung der erkennbarkeit ist klarheit un verbindlichkeit :zwinker:
    am besten wir verstehen was die natur uns schon von haus aus mitgibt :zwinker:

    ---------

    und beim zerreden von dem angesprochenen: darauf achten nicht die fehler zu machen unter denen gelitten wird :zwinker:
     
    #13
    büschel, 6 Juni 2006
  14. Poiz
    Gast
    0
    ich meine auch nicht, dass du explizit religionist bist, sondern lediglich, dass wir zwei verschiedene sachen meinen, wenn wir etwas als heilig bezeichnen.
    ich GLAUBE, ein wesentlicher unterschied ist, dass dein begriff von heiligkeit auf basis bestehender ideale tradiert ist - und eben das ist meiner nicht. ich bemühe mich stattdessen selbst zu erfahren.

    vielleicht sind wir uns irgendwann einig, aber es spielt keine rolle.
     
    #14
    Poiz, 6 Juni 2006
  15. knallforsch
    0
    Die Frau, das arme Opfer. Von irgendwem ist man (und auch frau) in einem arbeitsteilig organisierten Wirtschaftssystem immer abhängig. Wäre sie als Hausfrau nicht vom Mann abhängig, dann eben von ihrem Arbeitgeber als Angestellte oder von ihren Kunden als selbständige Unternehmerin.

    Auslegungssache. Genau genommen sprach sie von "intakter Familie" und "Partnerschaften". Ob zu einer intakten Familie heutzutage die Ehe gehört oder nicht, darüber kann man streiten. Damals schon.

    Genau an dieser Stelle liegt der Fehler im Rechtssystem. Das System der Unterhaltsansprüche deckt den Partner (vollkommen egal, ob es Mann oder Frau ist - in der Regel ist es allerdings die Frau) für alle nur erdenklichen Fälle ab. Das öffnet Tür und Tor für partnerschaftsfeindliches Verhalten (hazardous behaviour). Auf diese Art und Weise gibt das geltende Recht den Anreiz, sich zu trennen, wenn es nicht mehr so läuft, wie man/frau sich das vorstellt, denn man ist durch die erworbenen Unterhaltsansprüche schließlich abgesichert und partnerschaftsfeindliches Verhalten wird nicht sanktioniert. Mit anderen Worten: Man/frau kann also tun und lassen, was man/frau will. Die Solidargemeinschaft "Ehe" wird rechtlich durch die Scheidung aufgehoben, aber nicht finanziell. Da liegt das Problem im System.

    Wäre jeder der Partner nach der Scheidung auf sich allein gestellt und würde jeder der Partner darum wissen, daß sie/er danach auf sich allein gestellt wäre, würde gerade hierdurch partnerschaftsfeindliches Verhalten zwar nicht ausgeschlossen, aber vorgebeugt.

    Es ist in der heutigen Gesetzgebungspraxis Usus, Gesetze vordergründig geschlechterneutral zu formuliert, obgleich der Gesetzgeber sehr wohl um die tatsächlichen Verhältnisse Bescheid weiß. Bestes Beispiel dafür ist das Gewaltschutzgesetz. Es ist vordergründig geschlechterneutral formuliert, obgleich der Schutz der Frau im Vordergrund der Konzeption des Gesetzes steht.
     
    #15
    knallforsch, 6 Juni 2006
  16. Eilonwy
    Eilonwy (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    567
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Ne, is schon klar. Und weil das so ist, braucht sich die Ische auch nicht rauszunehmen, Respekt zu verlangen. Das wär ja geradezu skandalös. Zumal es ja auch exakt das Gleiche ist, nicht?

    Respekt (lateinisch respectus 'Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung' bzw. respecto 'zurücksehen, berücksichtigen') bezeichnet eine Form der Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person (Respektsperson).

    Darum ging es, und nicht um die Erniedrigung der ach so armen Männer. :angryfire
     
    #16
    Eilonwy, 6 Juni 2006
  17. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Mag sein. Aber du vergleichst hier Äpfel mit Bananen.
    Scheidungen mit Schuldprinzip haben manche Ehe um jeden Preis zusammengehalten, und das kann nicht Sinn einer Ehe und eines guten Familienlebens sein. Wieso über Jahrzehnte an etwas festklammern, was schon lange nicht mehr funktioniert?
    Soll das heißen, du hältst es für richtig, wenn eine Frau sich einen prügelnden Ehemann gefallen lassen muß, nur weil sie bei einer Scheidung ohne alles dastünde?

    So simpel ist das bei weitem nicht. In der Regel zahlen nach einer Scheidung BEIDE Partner gewaltig drauf (finanziell, aber auch sonst), und die Entscheidung wird sich wohl keiner leicht machen.

    Das ist aber nun gerade nicht Sinn der Sache. Du redest groß von der Solidargemeinschaft Ehe, von Familienzusammenhalt... wer heiratet, geht damit zunächst eine Verpflichtung auf Lebenszeit ein, und viele Partner (häufig die Frau) gibt in Erwartung dessen ihren Beruf, ihre Karriere zumindest zeitweilig, häufig für immer (an der Supermarktkasse jobben zur Selbstverwirklichung, um manchmal aus dem Haushalt rauszukommen betrachte ich jetzt mal nicht als "Karriere") auf. Ist es da nicht gerechtfertigt, daß derjenige, der soviel aufgibt, auch abgesichert ist?

    Und was ist daran falsch? Es liegt in der Natur von Gesetzen, daß die Anwendung auf den Einzelfall abhängig von der Realität ist.
    Simples Beispiel Diebstahl: "Wer eine bewegliche Sache einem anderen wegnimmt..." - "bewegliche Sache" ist eine ganze Menge. In der Realität wird es sich dabei allerdings häufig um Geld, Autos, Fahrräder handeln und eher seltener um Kleiderschränke. Trotzdem sind Kleiderschränke deshalb nicht benachteiligt - sie haben einfach nur das Glück, weniger gestohlen zu werden. :zwinker:

    Dazu hast du übrigens gar nichts geschrieben - kein Wunder...

    Sternschnuppe
     
    #17
    Sternschnuppe_x, 6 Juni 2006
  18. Piratin
    Piratin (38)
    Beiträge füllen Bücher
    6.949
    298
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    Verheiratet
    Off-Topic:
    ach Sternschnuppe, deine Bemühungen in allen Ehren, aber lies doch einfach mal, was Knallfrosch äh forsch in seinen anderen Threads uns Beiträgen so zum Thema Frauen vom Stapel lässt......:zwinker:


    @Threadstarterin: du solltest dir bewusst werden, dass du diejenige bist, die durch ihr Verhalten bestimmt was Männer mit dir machen und wie sie sich dir gegenüber verhalten (zu großen Teilen).

    Mach dich doch nicht von den Medien abhängig, da werden mittlerweile sowieso schon kaum noch erträgliche körperliche und gesellschaftliche Ideale präsentiert. Zieh einfach dein eigenes Ding durch - echte Menschen (zumindest in bestimmten gesellschaftlichen Schichten) nehmen dieses machistische Gangsta-Rapper-Zeuch sowieso nicht ernst sondern leben ihr eigenes Leben nach eigenen Maßstäben.

    Wenn du zeigst dass du dich und deinen Körper achtest, freundlich bist und selber ein gutes Verhalten an den Tag legst was Sprache etc. angeht, keine Frechheiten durchgehen lässt etc. dann wissen die Männer schon, woran sie bei dir sind (im positiven Sinne), ganz ohne Vorbilder und Medien.

    Es liegt doch auch in deiner Kraft, eine gute Beziehung zu führen!
     
    #18
    Piratin, 6 Juni 2006
  19. knallforsch
    0
    Die Frage paßt wohl eher in Bezug auf das geltende System. Dazu braucht man lediglich in eine Bibliothek zu gehen und sich die Statistischen Jahrbücher für die Jahre 1977 bis 2005 ansehen. Was sieht man da: Der Trend zeigt rückläufige Eheschließungen und steigende Scheidungszahlen, damit einhergehend eine Wertevernichtung, die beispiellos ist (und nicht ohne Folgen auf die Wirtschaftskraft ist). Unmittelbarer Nebeneffekt: Sinkende Geburtenrate. Grund: Das geltende Familienrecht bietet Männern keine Sicherheit, sondern konfrontiert sie mit unkalkulierbaren Risiken. Welcher Mann will vor diesem Hintergrund Vater werden und Kinder kriegen?

    Eine Verlierer-Verlierer-Situation im spieltheoretischen Sinne. Also warum überhaupt heiraten?

    Richtig. Es ist gerechtfertigt. Allerdings auch nur solange, wie beide Partner am Solidaritätsgedanken festhalten.
     
    #19
    knallforsch, 6 Juni 2006
  20. büschel
    Gast
    0
    :eek:

    bin mir nicht sicher die kommentare hier richtig zu verstehen..
    aber ich denke nicht, dass es pflicht ist/ sein sollte sich zu binden oder zu heiraten..

    ich persönlich denke: stehen sich die leute in einem einseitigen abhängigkeitesverhältnis gegenüber läuft die sache auf dauer eh nicht gut.. ohne gleichberechtigung und einem ausgeglichenen verhältnis geht es nicht..

    meiner meinung nach sollen partnerschaften aus liebe entstehen und nicht aus materiellen zwängen heraus..
     
    #20
    büschel, 6 Juni 2006

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