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  • Reliant
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    16 Dezember 2009
    #1

    Auslandsjahr(e) minderjährig privat

    Eine Rein Hypothetische Frage nach Deutschland. Geht um eine Wette.
    Also, nehmen wir an Deutscher Jugendlicher X würde gerne ein Auslandsjahr machen, und die Familie hat Freunde in Österreich.
    Und sie sagen sich das ihr Kind besser in Österreich auf die Schule geht und dort den Abschluss macht.
    Gäbe es da irgendwelche Probleme?
     
  • xoxo
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    17 Dezember 2009
    #2
    Probleme welcher Art ? Sprachlich ? :grin: Finaziell ? Kultur-Schock ? Eingliederung ? Perso/Reisepass ?
     
  • User 39498
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    17 Dezember 2009
    #3
    Hä?

    Ein Auslandsjahr in Österreich? Privat organisiert? Was soll das bringen?

    Nach meinem Kenntnisstand kann man als europäischer Staatsbürger in jeder weiterführenden Schule Europas zur Schule gehen. Eventuell wird man in eine andere Klassenstufe eingestuft falls sich die Schulsysteme stark unterscheiden, dies dürfte bei Deutschland vs. Österreich nicht der Fall sein, da beide nach 12 Jahren zum Abitur bzw. der Matura führen.
     
  • Reliant
    Reliant (36)
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    17 Dezember 2009
    #4
    Derzeit Politschock :tongue:

    Nein Rechtlicher Art. Für mich ist ein privates Auslandsjahr gleich zu betrachten als ein organisiertes für einen Deutschen Freund macht es durchaus einen Unterschied und er meint das ginge nicht.

    Sprachlich gibts natürlich Probleme, das Österreichische unterscheidet sich doch realtiv stark vom Deutschen. Alleine schon die Sprachgrenze bei Bayern, alles darüber ist ja bekanntlich Niederdeutsch. Vom Sprachduktus und den vielen Fremdwörtern ganz abgesehen.
    Finanziell nicht, obwohl wir ein wenig teurer sind als die Deutschen.
    Eingliederung wäre auch kein Problem.
    Und Pass verlangen wir dann doch nicht.

    Was es bringen soll? Einfach ein überstaatlicher Schulwechsel.
     
  • squarepusher
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    17 Dezember 2009
    #5
    nein, also sprachliche probleme gibt es kaum, höchstens kulturelle "peculiarities".

    ich glaube jedenfalls, dass das organisatorisch möglich ist und auch sonst zwar eine hürde ist, aber keine wirklcih große. kommt aber natürlich auf das kind bzw. den/die jugendliche/n an.
     
  • User 77547
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    17 Dezember 2009
    #6
    Ich glaube, dass das geht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man bei Minderjährigen dann bei der Meldebehörde, Fremdenpolizei oder ähnliches mit den Eltern und den Gasteltern auflaufen muss und einiges an Formularen auszufüllen ist. Der österreichische Staat wird sicherlich verlangen, dass Schwarz auf Weiß dokumentiert ist, dass die leiblichen Eltern den Gasteltern eine Art "Erziehungs-" und "Fürsorgeauftrag" erteilen und diese das auch akzeptieren. Das wird wohl ähnlich ablaufen, wie wenn ein Jugendlicher im Ausland auf ein Internat geht.
     
  • aiks
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    17 Dezember 2009
    #7
    Off-Topic:
    Ja ich scheiss hier nur klug aber: die Sprachgrenze zum Niederdeutschen ist nicht die Grenze zu Bayern, sondern die Benrather Linie, die über Düsseldorf und über Berlin ansetzt!


    Sind unsere Schulen in Österreich so viel besser?
     
  • Reliant
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    18 Dezember 2009
    #8
    Off-Topic:

    Ja, Nördlich der Benrather Linie wird Niederdeutsch gesprochen, südlich davon ist das Mitteldeutsch, und dann kommt das Hochdeutsch, und das kommt wo? (man sagt heute auch Oberdeutsch, um es von der Schriftsprache zu trennen) Und das war eigendlich nur ne freche Antwort auf die Sprachlichen Probleme.


    Und teilweise sind sie besser, teilweise schlechter. Kann man ja nicht pauschalisieren. Was die Deutschen hier an der Uni sagen ist das das Abi der Studienberechtigungsprüfung entspricht vom Stoff her, und damit ist die Matura zumindest anspruchsvoller. Würd mich aber wundern wenns stimmt.
     
  • User 39498
    User 39498 (30)
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    18 Dezember 2009
    #9
    Das Problem ist hier, dass man das überhaupt nicht sagen kann.
    Normalerweise ist der Unterschied zwischen einem privat organisiertem und einem von einer Austauschorganisation organisiertem Jahr nämlich die "visa sponsorship". Wenn man das Jahr privat organisiert und z.B. in die USA möchte, muss man eine High School finden, die das erforderliche DS2019 Formular ausstellen darf. Wenn man über eine Organisation geht, übernimmt die Orga die sponsorship und man muss sich darüber keine Sorgen machen.
    Ansonsten ist die Organisation ja "nur" für die Gastfamiliensuche und die Betreuung zuständig.

    Wenn man also schon eine Familie hat und noch dazu ins europäische Ausland geht, ist der Unterschied tatsächlich nur die Betreuung. Man kann dann halt nicht die Familie wechseln ohne das man selber eine neue findet und man hat keinen Betreuer bei Problemen.

    Da es aber meines Wissens nach keine Austauschorganisation gibt, die für Deutsche ein Jahr in Österreich anbietet (macht ja auch keinen Sinn), ist das hier sowieso völlig irrelevant :hmm:

    Was sollen denn da, außer dem Visum, für "rechtliche" Probleme anfallen?

    Ich arbeite seit Jahren bei einer sehr großen Austauschorganisation, wenn du also noch tatsächliche Fragen hast... :zwinker: (aber es geht ja scheinbar nur um eine Wette..)
     

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